Edgar Degas – Das Orchester der Oper

ab 108,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1476__ Kategorie:

Beschreibung

Das Orchester der Oper zeigt den Orchestergraben der Pariser Oper aus der Nähe. Vorn sitzt ein Fagottist in Schwarz mit weißer Schleife, nach rechts gewandt; links ist ein Kontrabassist mit ausgeprägtem Gesicht, und hinter ihnen eine Reihe von Köpfen weiterer Musiker mit Flöten, Bögen und Geigen. Rechts ist von hinten ein Mann in Schwarz zu sehen und ein hölzerner Stuhl mit roter Fläche. Oben öffnet sich die Bühne, aber von den Tänzerinnen sehen wir nur Röcke und Beine in Rosa und Blassblau — die Gesichter nicht. Das Original ist in Öl auf Leinwand gemalt und wird vom Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 2417 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemalte Arbeit, in Maßen von 30 x 35 bis 100 x 110 cm oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.

Titel:Das Orchester der Oper
Weitere Titel:L’Orchestre de l’Opéra, The Orchestra at the Opera
Maler:Edgar Degas (1834–1917)
Entstehungsjahr:um 1870
Größe des Originals:56 cm x 46 cm
Technik des Originals:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Befindet sich:Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 2417)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Maße von 30 x 35 cm bis 100 x 110 cm, auf Wunsch Sondermaß

Das Orchester der Oper – Edgar Degas

Wer ist zu sehen?

Etwa ein Dutzend Musiker, keiner davon benannt. In der Mitte des Vordergrunds sitzt ein Fagottist: im schwarzen Frack mit weißer Schleife, von der Seite gesehen, mit einem Fagott, das sich über die halbe Leinwand hebt. Links ist ein Kontrabassist mit dunklem Haar und ausgeprägtem, gealtertem Gesicht. Hinter ihnen drängen sich die Köpfe der Übrigen: eine Flöte, Geigenbögen, Bärte, kahle Scheitel. Rechts vorn ist der Rücken eines Mannes in Schwarz, so nah, dass wir sein Gesicht nicht sehen. Oben, auf der Bühne, sind Tänzerinnen — aber von ihnen sehen wir nur Röcke und Beine.

Was ist auf der Leinwand?

Die Szene ist hochformatig und in den unteren zwei Dritteln dunkel: schwarze Fräcke, weiße Kragen, braunes Holz der Instrumente. Am unteren Rand läuft die rote Kante des Grabens. Das obere Drittel ist plötzlich hell: rosa und blassblaue Röcke der Tänzerinnen, weiße Schenkel, das Grün der Kulissen — alles vom oberen Rand der Leinwand abgeschnitten. Oben links ist eine Loge mit dem Kopf eines Mannes zu sehen. Unten rechts steht die hölzerne Stuhllehne mit roter Fläche und darauf die Signatur des Malers.

Warum ist gerade diese Szene wichtig?

Weil die Tänzerinnen abgeschnitten sind und die Musiker bis ins Einzelne gemalt. Jede andere Ballettszene jener Zeit tat das Gegenteil: die Tänzerin war das Gesicht, das Orchester eine dunkle Linie unter der Bühne. Hier dreht Degas das Verhältnis um. Gesichter, die wir kennen, gibt es zwölf, und alle sind im Graben; auf der Bühne gibt es keines. Das zweite ist die Geschichte der Leinwand: die Arbeit ging aus dem Atelier des Malers an Désiré Dihau, den Fagottisten des Opernorchesters, dann an Marie Dihau, und erst 1935 an den Louvre. Fast siebzig Jahre blieb sie bei den Musikern.

Was bedeutet die Szene?

Dass die Vorstellung Arbeit ist. Impressionismus hat bei Degas immer einen Ausschnitt bedeutet, so gefasst, wie das Auge ihn wirklich sieht, und das Auge von einem guten Platz sieht genau das: Hinterköpfe, Bögen, ein Fagott quer durch den halben Blick. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art ist deshalb keine Szene des Vergnügens, sondern eine Szene des Berufs. Als Kunstgemälde ist es dunkel und dicht; es braucht eine helle Wand und etwas Abstand. Ein Ölgemälde für die Musikecke, das Arbeitszimmer oder die Bibliothek passt hier hervorragend.

Das Motiv unter den Werken von Degas

Die Pariser Oper war für Degas ein einziges großes Thema, gesehen von beiden Seiten der Rampe. Die Orchestermusiker zeigt denselben Graben aus anderer Entfernung, Das Ballett aus Robert le Diable stellt den Betrachter in den Saal hinter das Orchester, und Joseph-Henri Altès ist das Porträt eines einzelnen Flötisten dieses Orchesters. Diese Arbeit ist im Werkverzeichnis von Degas unter der Nummer MS 1255 verzeichnet, und dieselbe Bühne über die Köpfe des Orchesters hinweg zeigt Ballett an der Pariser Oper im Art Institute of Chicago.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker, und die Technik des Originals ist hier dieselbe wie unsere. Jede unserer Leinwände entsteht Schicht für Schicht, und bei diesem Motiv ist die untere Hälfte das Schwerste. Die Fräcke sind fast schwarz, aber in ihnen muss sichtbar bleiben, wo ein Mann endet und der nächste beginnt; wird eine einzige dunkle Fläche gemalt, verschwindet das Orchester. Das erreicht man mit mehreren dünnen Aufträgen und mit den weißen Kragen, die man bis zuletzt aufspart. Der zweite anspruchsvolle Teil ist der Streifen der Tänzerinnen oben: er muss rasch und locker gemalt sein, sonst wird er wichtiger als die Musiker und die Szene kippt. Jede Reproduktion entsteht neu und zwei Exemplare sind nie ganz gleich, denn die Hand wiederholt denselben Strich nicht zweimal; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für dieses Werk haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.

Welches Maß für welche Wand?

Wenn Sie nicht wissen, welches: 60 x 70 cm. Das Original misst 56 x 46 cm und ist damit klein; unser Maß 50 x 55 cm kommt ihm der Größe nach am nächsten, dem Verhältnis nach kommen 30 x 35 und 60 x 70 cm am nächsten, denn unsere Maße sind deutlich breiter als das Original. Die Maße 30 x 35 und 43 x 47 cm sind für einen schmalen Raum, wo sich die einzelnen Köpfe im Graben allerdings schon schwer unterscheiden lassen. Die Maße 50 x 55 und 60 x 70 cm sind die häufigste Wahl über einer Kommode oder neben dem Klavier. Die Maße 70 x 80 und 80 x 90 cm sind für eine größere Wand, wo die dunkle Hälfte ihren Raum bekommt. Das Maß 90 x 100 cm ist für den Eingangsbereich, und bei 100 x 110 cm sind wir bei den Maßen, in denen die Arbeit durchatmet und die Köpfe der Musiker fast in Lebensgröße stehen; wer bei uns ein solches Gemälde kaufen möchte, sollte auf gutes Licht achten. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab; beim Hochformat passiert der Fehler meist in der Höhe. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.

Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen

Wenn Ihnen keines der acht Maße passt oder Sie das Verhältnis des Originals wollen, malen wir nach Ihrem Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene, damit der Streifen der Tänzerinnen oben ebenso schmal bleibt wie bei Degas und das Fagott unten nicht vom Rand fällt; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar wird auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt geliefert, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie alle Leistenprofile, die wir führen, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können — sie dient der Rahmenwahl und sonst nichts. Wollen Sie sehen, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser gesonderter Dienst der Raumplatzierung.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen je nach gewähltem Maß; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist an der oberen Grenze. Wir senden es gespannt und für den Transport geschützt, gerahmt wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot dieses Malers steht in der Galerie Edgar Degas, und das Leben des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.

Häufige Fragen

Was geschieht in der Szene?

Die Vorstellung läuft. Das Orchester spielt im Graben unter der Bühne, auf der Bühne wird getanzt — aber von den Tänzerinnen sehen wir nur den unteren Teil.

Warum sind die Tänzerinnen abgeschnitten?

Weil Degas die Szene auf die Höhe des Orchesters gestellt hat und nicht auf die des Saals. Vom Platz eines Musikers aus ist die Bühne nur bis zur Taille zu sehen.

Welches Instrument steht im Vordergrund?

Ein Fagott. Sein Rohr läuft schräg über fast die halbe Leinwand und ist das Auffälligste der Szene.

Wer sind die Musiker?

In der Szene ist niemand benannt. Bekannt ist aber, dass die Arbeit aus dem Atelier des Malers an Désiré Dihau ging, den Fagottisten dieses Orchesters, und danach an Marie Dihau.

Wo befindet sich das Original?

Im Musée d’Orsay in Paris, unter der Inventarnummer RF 2417.

Wie groß ist das Original?

56 x 46 cm. Unser Maß 50 x 55 cm kommt ihm der Größe nach am nächsten.

Warum steht die Jahreszahl als „um“?

Weil sie im Werkverzeichnis so steht: um 1870. Wo das Jahr nicht genau bestimmt ist, bestimmen wir es auch nicht.

Haben Ihre Maße das Verhältnis des Originals?

Nein — unsere sind deutlich breiter. Dem Verhältnis nach kommen 30 x 35 und 60 x 70 cm am nächsten; wollen Sie das Verhältnis des Originals, malen wir es nach Ihrem Maß.

Ist das ein Druck?

Nein. Die Arbeit wird von Hand mit Ölfarben gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, besonders für einen Musiker oder für jemanden, der in die Oper geht. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie mit der Fertigungszeit; wollen Sie die Wahl lieber überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: der Orchestergraben der Pariser Oper aus der Nähe, ein Fagottist in der Mitte, die Köpfe der Musiker um ihn herum, oben ein schmaler Streifen abgeschnittener Tänzerinnen
  • Original: Edgar Degas, Ölmalerei, 56 x 46 cm, Musée d’Orsay in Paris (RF 2417)
  • Unseres: von Hand in Öl gemalt, acht Maße von 30 x 35 bis 100 x 110 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: die Tänzerinnen sind abgeschnitten, die Musiker bis ins Einzelne gemalt — umgekehrt als in allen Ballettszenen jener Zeit

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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