Egon Schiele – Hauswand (Fenster)

ab 167,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 252_21 Kategorie:

Beschreibung

Hauswand (Fenster) ist ein Werk Egon Schieles von 1914: Die blasse, rissige, verputzte Wand eines Hauses füllt die ganze Leinwand, zwei breite Dachbänder ziehen sich quer hindurch, und die Fenster in drei Reihen sind jedes in eigenen Farben gemalt. Das Original bewahrt das Belvedere in Wien unter der Inventarnummer 4278 auf; es misst 111 x 142 cm und ist unsigniert. Wir malen es von Hand in Ölfarben, in fünfzehn Größen oder nach Ihrem Maß, und schicken Ihnen vor dem Versand ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Hauswand (Fenster)
Weitere Titel:House Wall
Maler:Egon Schiele (1890–1918)
Entstehungsjahr:1914, unsigniert
Originalgröße:111 cm x 142 cm (das Museum bezeichnet die Achsen nicht; Querformat)
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Expressionismus
Standort:Belvedere, Wien (Inv.-Nr. 4278)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 15 Größen von 50 x 40 cm bis 205 x 164 cm oder ein Maß nach Wunsch

Hauswand (Fenster) – Egon Schiele

Was zeigt das Gemälde?

Eine Hausfront, frontal und aus der Nähe gesehen. Laut Eintrag des Belvedere handelte es sich wahrscheinlich um ein Gebäude in Český Krumlov (deutsch Krumau), dem Geburtsort von Schieles Mutter, das den Künstler bei einem seiner Aufenthalte in der Stadt angeregt hatte. Das Wort „wahrscheinlich“ stammt vom Museum, und eine Adresse nennt der Eintrag nicht. Egon Schiele (1890–1918) machte aus diesem Haus keine Stadtansicht, sondern eine Wand: kein Himmel, keine Straßenszene, keine Menschen. Der Eintrag beschreibt die Fassade als grob verputzt, von Rissen durchzogen und mit allen Spuren der Zeit, durchbrochen von unregelmäßig angeordneten Fenstern, manche offen, manche geschlossen, jedes in anderen Farben.

Was ist auf der Leinwand?

Eine gebrochen weiße Wand, über die ganze Breite von zwei breiten Dachbändern geteilt. Beide bestehen aus Hunderten kurzer, senkrechter Striche in Braun, Ocker, Grau und etwas Violett, wie Ziegel oder Schindeln von der Seite, und unter dem oberen Band verläuft eine dünne violette Linie. Darüber sitzt die obere Fensterreihe unter einer hohen, hellen Putzfläche; das linke Fenster steht weit offen, innen rot, die Flügel nach außen geschwenkt. Zwischen den beiden Dächern liegt eine zweite Reihe mit vier Fenstern in roten oder ockerfarbenen Rahmen, eines davon offen vor einem roten Vorhang. Unter dem unteren Dach folgt eine dritte Reihe mit vier Fenstern; beim äußersten linken stehen beide Flügel weit offen. Oben schneidet der Leinwandrand ein kleines Fenster links und ein weiteres in der Mitte an. Der Putz selbst ist nicht flach: Grau-, Creme- und blasse Gelbtöne sind hineingearbeitet, die Risse mit dunkler Linie gezogen. Am unteren Rand verläuft ein tiefblauer Streifen, darunter ein schmales Wegstück.

Warum ist dieses Gemälde wichtig?

Wegen dessen, was es aus einem ganz alltäglichen Motiv macht. Der erste Grund ist die Oberfläche. Der Eintrag des Museums hält fest, dass Schiele Farbe verwendete, die dem Putz einer echten Fassade ähnelt, und so die haptische Wirkung steigerte; die Wand wirkt, als könnte man mit der Hand darüberfahren. Der zweite ist die Komposition: Die Wand füllt die ganze Leinwand, die Anordnung verrät nichts über die Umgebung, und Raum deutet nur der schmale Weg am unteren Rand an. Der dritte ist der Ort dahinter: Der Eintrag verbindet das Haus, wahrscheinlich, mit Český Krumlov, dem Geburtsort von Schieles Mutter.

Was bedeutet das Gemälde?

Der Eintrag des Belvedere gibt keine Deutung, und wir erfinden keine. Es gibt keinen Horizont, keinen Himmel und keine Straße, die das Haus verorten würden. Die Fenster sind die einzigen Öffnungen der Wand, und keines ist gemalt wie das andere: offen oder geschlossen, in roten, ockerfarbenen oder dunkelgrünen Rahmen, manche mit farbigem Inneren, andere nur mit grauem Glas. Ob Schiele damit mehr meinte, sagt der Eintrag nicht, und wir lassen die Frage offen.

Woher kommt das Werk?

Der Provenienzteil, den das Belvedere veröffentlicht, ist kurz: drei Einträge, alle mit dem Namen Hans Böhler. Der erste, datiert vor 1917, ist als Ankauf von oder Tausch mit Böhler in Wien verzeichnet; der zweite nennt Böhler in Wien und New York. Einen anderen Eigentümer nennt der Eintrag nicht, und einen Restitutions- oder Anspruchsvermerk enthält er nicht. Wie das Werk von Böhler ins Belvedere kam, sagt die Notiz unten.

Provenienz und Standort

Das Gemälde war im Besitz des Malers und Sammlers Hans Böhler (bereits vor 1917); das Belvedere kaufte es 1948 von Böhler in New York an. Heute befindet es sich im Oberen Belvedere.

Wo steht dieses Werk unter Schieles Arbeiten?

Unter seinen Gemälden von Häusern und Städten. Drei davon führen wir: das Gemälde Häuser im Winter (Blick aus dem Atelier), dann Hauswand am Fluss und Häuser am Fluss (Die alte Stadt). Hauswand (Fenster) ist eine einzelne Fassade ohne Umgebung, während die anderen drei, wie schon ihre Titel sagen, einen Winterblick aus dem Atelier, einen Fluss oder eine alte Stadt ins Spiel bringen. Die ganze Auswahl zeigt die Galerie Egon Schiele, mehr über sein Leben erzählt unser Artikel über Egon Schiele.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Leinwand malt ein Künstler in Ölfarben, Strich für Strich – kein Maschinendruck, sondern eine für Ihre Bestellung von Hand gemalte Kopie. Zwei Stellen sind hier am schwierigsten. Die erste ist der Putz. Er muss körnig und uneben bleiben, sonst wird die Wand zu einer glatten weißen Fläche, und das Werk verliert genau das, was das Museum hervorhebt. Die zweite sind Dächer und Fenster: Jedes Dach besteht aus Hunderten einzelner Striche, die nicht zu einem braunen Band verschwimmen dürfen, und jedes Fenster muss seine eigenen Farben behalten, statt angeglichen zu werden. Das Original ist Öl auf Leinwand, unsere Kopie ebenso. Ist das Gemälde fertig, fotografieren wir es und schicken Ihnen das Foto zur Freigabe, erst dann geht es auf die Reise. Dieses Werk wurde in unserer Werkstatt noch nicht fotografiert; Aufnahmen ergänzen wir auf dieser Seite, sobald wir sie haben. Wie jedes Kunstgemälde aus unserer Werkstatt kann es auf einen Keilrahmen gespannt geliefert werden; das wählen Sie bei der Option Podokvir.

Welche Größe für welche Wand?

Kurz gesagt: Für die meisten Wohnzimmer wählen Sie zwischen 100 x 80 cm und 130 x 100 cm; dem Original am nächsten ist 150 x 120 cm. Liest man die 111 x 142 cm des Eintrags als Höhe mal Breite, wie das Werk selbst zeigt, ist diese Größe 8 cm breiter und 9 cm höher als das Original. Ein Motiv aus waagrechten Bändern braucht Länge unter sich: Es passt gut über ein Sofa, ein Sideboard oder ein Bett und weniger gut allein auf einen schmalen Wandstreifen. Über eine Kommode oder einen Schreibtisch passen 70 x 55 cm oder 80 x 65 cm, ins Wohnzimmer über das Sofa 110 x 85 cm oder 130 x 100 cm, über einen langen Esstisch oder an eine große Wand 150 x 120 cm oder 170 x 134 cm, ins Treppenhaus oder in einen hohen Raum bis hin zu unserer größten Größe, 205 x 164 cm. In den kleineren Größen treten Putz und Risse weniger deutlich hervor; kommt es Ihnen vor allem auf die Oberfläche an, wählen Sie 100 x 80 cm oder größer. Ein Gemälde dieser Art braucht Abstand: Aus der Nähe liest man die Striche einzeln, die Wand setzt sich erst aus einigen Metern zusammen. Ein handgemaltes Gemälde hängt am besten mit der Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; über einem Sofa 15–25 cm über der Lehne.

Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen

Passt keine der fünfzehn Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihrem Maß. Wählen Sie bei der Option Podokvir JA, kommt die Leinwand auf einen Holzkeilrahmen gespannt, bereit zum Aufhängen. Unsere 3D-Anwendung dient nur der Wahl des Rahmens, nicht der Darstellung des Werks an Ihrer Wand; die Ansicht an Ihrer Wand ist ein eigener Service. Den Rahmen wählen Sie gesondert, er ist optional. Da gebrochenes Weiß die Komposition bestimmt, hält ein schlichter Rahmen in ruhigem Ton den Blick auf der Wand.

Lieferung und Garantie

Wir malen auf Bestellung und liefern nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union, darunter Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn und Frankreich. Vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe. Die Herstellungszeit hängt von der Größe und von der Auslastung der Werkstatt ab. Für jede Bestellung gilt unsere Widerrufs- und Erstattungsrichtlinie.

Häufige Fragen

Was zeigt Schieles Hauswand (Fenster)?

Eine einzige Hausfassade, frontal und aus der Nähe gesehen, ohne Himmel, ohne Straße und ohne Menschen. Die blasse, grob verputzte Wand ist von Rissen durchzogen, zwei breite Dachbänder laufen quer darüber, und die Fenster sitzen in drei Reihen, manche offen, manche geschlossen, jedes in eigenen Farben gemalt. Englisch heißt das Werk House Wall (Windows).

Welches Haus malte Schiele in Hauswand (Fenster)?

Laut Belvedere wahrscheinlich ein Gebäude in Český Krumlov, dem böhmischen Krumau, der Stadt, in der Schieles Mutter geboren wurde. Das Haus hatte ihn bei einem seiner Aufenthalte dort angeregt. Eine Adresse nennt das Museum nicht, und das Wort „wahrscheinlich“ stammt von ihm.

Wann malte Schiele die Hauswand (Fenster)?

Im Jahr 1914, im selben Jahr wie Häuser am Fluss (Die alte Stadt), ein weiteres Motiv aus Krumau. Das Werk ist unsigniert; es ist mit Ölfarben auf Leinwand gemalt und misst 111 x 142 cm, im Querformat.

Warum wirkt die Wand in Hauswand (Fenster) so rau?

Weil Schiele mit der Farbe selbst den Putz nachahmte. Der Datensatz des Belvedere hält fest, dass er eine Farbe verwendete, die dem Putz einer echten Fassade ähnelt, und so die haptische Wirkung steigerte; die Oberfläche sieht aus, als könnte man mit der Hand darüberfahren. Die Risse sind mit dunkler Linie gezogen, und die Fassade zeigt, mit den Worten des Museums, alle Spuren der Zeit.

Wo befindet sich die Hauswand (Fenster) heute?

Im Belvedere in Wien, wo sie im Oberen Belvedere unter der Inventarnummer 4278 hängt. Schon vor 1917 besaß sie Hans Böhler (1884–1961), ein österreichischer Künstler und Sammler, der Klimt und Schiele kannte und ihre Arbeiten erwarb. Das Belvedere kaufte sie 1948 von Böhler in New York.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja; wenn Sie bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein.

  • Motiv: rissige, verputzte Hauswand mit zwei Dachbändern und Fenstern in drei Reihen, jedes in eigenen Farben; kein Himmel, keine Menschen.
  • Original: 1914, Ölfarbe auf Leinwand, 111 x 142 cm, unsigniert, Belvedere, Wien, Inv.-Nr. 4278.
  • Unsere Fassung: von Hand in Öl gemalt, 15 Größen oder nach Maß, auf Wunsch auf Keilrahmen gespannt (Podokvir: JA).
  • Wissenswert: laut Museumseintrag verwendete Schiele Farbe, die echtem Putz ähnelt; die Oberfläche soll greifbar wirken.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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