Egon Schiele – Häuser im Winter (Blick aus dem Atelier)

ab 167,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 252_139 Kategorie:

Beschreibung

Häuser im Winter (Blick aus dem Atelier) ist ein Werk Egon Schieles von 1907/1908, ein Blick über verschneite Dächer mit einer Gruppe hoher Schornsteine, grünen Fensterläden und kahlen Zweigen im Vordergrund. Das Original befindet sich im Belvedere in Wien unter der Inventarnummer 5493; es ist in Öl auf Karton gemalt und misst nur 24 x 17,8 cm, und laut Museumseintrag ist es derzeit nicht ausgestellt. Bei uns entsteht es als handgemaltes Ölgemälde auf Leinen, in dreizehn Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand senden wir Ihnen eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Häuser im Winter (Blick aus dem Atelier)
Weitere Titel:Houses in Winter (View from the Studio)
Maler:Egon Schiele (1890–1918)
Entstehungsjahr:1907/1908; signiert links unten „E. Schiele“, ohne Jahreszahl
Originalgröße:24 cm x 17,8 cm
Originaltechnik:Öl auf Karton
Stilrichtung:Früher Schiele, vor dem Expressionismus
Standort:Belvedere, Wien (Inv.-Nr. 5493), derzeit nicht ausgestellt
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinen, 13 Größen von 50 x 65 cm bis 160 x 205 cm oder Maßanfertigung

Häuser im Winter (Blick aus dem Atelier) – Egon Schiele

Was ist zu sehen?

Dächer, aus der Nähe und leicht von oben gesehen. Rechts erhebt sich eine große ockerfarbene Wand mit rotem Ziegeldach, First und Ränder mit Schnee gesäumt; daraus wächst eine Gruppe hoher graubrauner Schornsteine, die paarweise stehen und sich gegen einen blassen cremegrauen Himmel abzeichnen. Auf dem First sitzt eine kleine Zierspitze. Links steht ein niedrigeres Gebäude mit zwei leuchtend grünen Fensterläden, der einzigen wirklich gesättigten Farbe in der oberen Hälfte. Dazwischen steht aufrecht ein rotes Element mit weißen Streifen, schmal und auffällig. Unten zieht sich eine verschneite Fläche durch das Werk, dahinter ein grünlich ockerfarbener Zaun. Ganz im Vordergrund steigen dünne, rotbraune Zweige ohne ein einziges Blatt auf.

Von wo hat der Maler geschaut?

Aus dem Atelier – so sagt es der Titel, den das Museum führt: Häuser im Winter (Blick aus dem Atelier). Welches Atelier das war und wo es stand, sagt der Eintrag nicht, und wir ergänzen es nicht. Er sagt aber etwas, das auch am Werk zu sehen ist: Die Szene ist nicht das, was ein Vorübergehender von der Straße aus sähe. Der Standpunkt ist hoch, die Dächer sind nah, und Zweige schließen den unteren Rand – das ist ein Blick durch ein Fenster, kein Blick vom Gehsteig.

Wo ist die Signatur, und warum stehen zwei Jahreszahlen?

Die Signatur steht links unten. Der Eintrag nennt nur „Sign. links unten: E. Schiele“ – eine Initiale, ein Nachname und sonst nichts; eine Jahreszahl auf der Vorderseite gibt es nicht. Genau deshalb ist die Datierung als Spanne angegeben: Das Museum datiert das Werk auf 1907/1908 und nicht auf ein einzelnes Jahr. Trägt ein Werk kein Datum, muss die Institution es aus anderem erschließen, und die redliche Form eines solchen Schlusses ist eine Spanne. Wir geben sie hier so wieder, wie sie dasteht, und runden sie nicht auf ein Jahr.

Warum ist es auf Karton gemalt und nicht auf Leinwand?

Was der Bildträger ist, sagt der Eintrag: Öl auf Karton. Bei den kleinen Arbeiten dieser Jahre war das üblich – der Maler arbeitete rasch und auf dem, was zur Hand war. Später war es anders: Die großen Bildnisse, die dasselbe Haus verwahrt, sind Öl auf Leinwand, darunter das Bildnis Dr. Franz Martin Haberditzl von 1917 und das Bildnis Dr. Hugo Koller von 1918. Unsere Reproduktion dieses Werks entsteht mit Ölfarben auf Leinen; Karton ist eine Angabe über das Original, Leinen unsere Wahl des Trägers, und beides vermischen wir nicht.

Wie groß ist das Original und wie groß wird unseres?

Dies ist das kleinste Werk in unserer Schiele-Auswahl, und der Unterschied gehört klar gesagt. Das Original misst 24 x 17,8 cm – weniger als ein Blatt im Format A4, also etwas, das man in einer Hand hält. Unsere kleinste Größe misst 50 x 65 cm: fast das Dreifache in jeder Richtung und rund das Siebeneinhalbfache an Fläche. Keine der dreizehn Stufen kommt dem Original also nahe, auch die kleinste nicht, und jede Fassung von uns ist eine deutliche Vergrößerung. Wollen Sie näher an die Originalgröße, führt der Weg allein über die Maßanfertigung. Eine Vergrößerung ist bei diesem Motiv keine schlechte Wahl, denn die Flächen von Schnee, Dach und Schornstein sind groß und einfach und feine Details gibt es kaum – wissen sollten Sie es aber vorher.

Warum ist dieses frühe Werk interessant?

Weil es einen Maler zeigt, der sehen lernt, und nicht einen, der seinen Griff schon hat. Der Eintrag datiert das Werk auf 1907 und 1908 und nennt beim Maler das Geburtsjahr 1890; daraus folgt, dass er bei der Entstehung siebzehn oder achtzehn Jahre alt war. Das Motiv ist alltäglich – die Dächer der Nachbarn – und genau darum geht es: Ihn interessiert, wie sich eine Schneefläche gegen Ziegel hält und wie Schornsteine den Himmel zerschneiden. Die harten Konturen und die verzerrten Körper fehlen hier noch.

Woher stammt das Werk und wo ist es heute?

Das Belvedere veröffentlicht eine kurze Eigentümerkette, und wir geben sie so wieder, wie das Haus sie veröffentlicht: Franz Zelezny, Wien; 1962 Ankauf aus Privatbesitz, Wolkersdorf. Das Museum nennt dazu eine Kontaktstelle für Provenienzforschung. Wer Franz Zelezny war und in welchem Verhältnis er zum Maler stand, sagt der Eintrag nicht, und wir ergänzen es nicht. Die Ausstellungsliste ist für ein so kleines Werk lang, und wir geben sie vollständig wieder: 1968, 1990, „Die Tafelrunde“ 2006, „Hagenbund“ 2014–2015, die große Schiele-Ausstellung 2018–2019 und „Faistauer, Harta, Schiele & Co.“ 2019. Im Depot ist das Werk offenkundig nicht geblieben. Heute befindet es sich im Belvedere unter der Inventarnummer 5493 und ist laut Eintrag derzeit nicht ausgestellt; der gesamte Schiele-Bestand des Hauses ist auf der Egon-Schiele-Seite des Belvedere verzeichnet.

Wo steht dieses Werk in Schieles Schaffen?

Bei den frühen, kleinen Arbeiten auf Karton, unmittelbar neben Interieur von 1907, ebenfalls Öl auf Karton in derselben Sammlung und ebenfalls ein Blick durch eine Öffnung – dort durch eine Tür, hier durch ein Fenster. Wohin der Maler danach ging, zeigt das Bildnis der Frau des Künstlers, Edith Schiele von 1918. Die vollständige Auswahl findet sich in der Egon-Schiele-Galerie, mehr über sein Leben in unserem Artikel über Egon Schiele. Schiele war ein jüngerer Zeitgenosse Gustav Klimts, und die Wiener Secession war das Umfeld, aus dem er hervorging; der Wiener Expressionismus ist die Richtung, die er mitbestimmte, und die österreichische Kunst dieser Zeit wird bis heute über diese beiden Namen gelesen. Dieses Werk ist noch kein expressionistisches Gemälde – das kommt später – und gerade deshalb zeigt es, womit es anfing.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Leinwand malt eine Künstlerin oder ein Künstler in Öl, Strich für Strich; es handelt sich nicht um einen maschinellen Abzug – unter dem Pinsel entsteht eine handgemalte Kopie, eigens für Ihre Bestellung angefertigt. Bei diesem Motiv sind zwei Stellen die schwierigsten. Die erste ist der Schnee: Er ist nicht weiß, sondern cremig, grau und leicht rosa, und wird er weiß gemalt, bricht das Dach darunter zusammen. Die zweite sind die Zweige im Vordergrund – dünn müssen sie bleiben und dennoch da sein, sonst öffnet sich das Motiv gar nicht in die Tiefe. Ist das Werk fertig, fotografieren wir es und senden Ihnen die Aufnahme zur Freigabe, erst danach geht es in den Versand. Für diese Werkfamilie halten wir keine Atelieraufnahmen – das Werk wurde in unserer Werkstatt noch nicht fotografiert, und nichts wurde entfernt; wird es das nächste Mal gemalt, fotografieren wir es und ergänzen die Aufnahmen auf dieser Seite. Als Reproduktion auf Leinwand kommt es auf einen Holzkeilrahmen aufgezogen und aufhängefertig an.

Welche Größe für welche Wand?

Kurze Antwort: 70 x 90 cm oder 80 x 100 cm genügen für dieses Motiv; größere Stufen bringen Körnung ohne Gewinn. Über einem Sofa wirkt 110 x 140 cm. Ein Hochformat verhält sich anders als ein liegendes – es braucht kein langes Möbelstück unter sich, sondern Höhe darüber, und wirkt daher gut neben einer Tür, zwischen Fenstern oder allein auf einer schmalen Wand. Unser größtes Format misst 160 x 205 cm, das kleinste 50 x 65 cm. Als Kunstgemälde in großem Maßstab braucht es Abstand: Schnee und Zweige fügen sich erst aus einigen Metern zusammen.

Wie bestelle ich eine Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen?

Passt keine der dreizehn Größen zu Ihrer Wand – oder möchten Sie näher an die Größe des Originals – malen wir das Werk nach Ihrem Maß. Die Leinwand kommt auf einen Holzkeilrahmen aufgezogen; unsere 3D-Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl und nicht der Darstellung des Werks auf Ihrer eigenen Wand. Den Rahmen wählen Sie gesondert, und er gehört nicht zwingend zur Bestellung.

Wie wird geliefert und was garantieren wir?

Wir malen auf Bestellung und liefern in sechzehn Länder der Europäischen Union, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande und Polen. Vor dem Versand senden wir Ihnen eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe; sind Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden, bessern wir nach oder malen neu. Weil jedes Werk einzeln entsteht, richtet sich die Fertigungszeit nach der Größe und nach der aktuellen Auslastung des Ateliers.

Häufige Fragen

Wo wird das Original verwahrt?

Im Belvedere in Wien, Inventarnummer 5493; laut Museumseintrag ist es derzeit nicht ausgestellt.

Wie groß ist das Original?

24 x 17,8 cm – kleiner als ein Blatt A4 und weit kleiner als unsere kleinste Größe.

Kann ich es in Originalgröße bekommen?

Nicht unter den dreizehn Stufen; die kleinste misst 50 x 65 cm. Für eine Größe nahe am Original bestellen Sie eine Maßanfertigung.

Worauf ist das Original gemalt?

Auf Karton. Der Eintrag gibt Öl auf Karton an, nicht auf Leinwand.

Warum steht als Jahr 1907/1908?

Weil das Werk keine Jahreszahl trägt; das Museum datiert es auf eine Spanne von zwei Jahren.

Ist das ein Druck?

Nein. Jede Leinwand wird von Hand in Öl gemalt.

Wie ist das Werk signiert?

Links unten, nur „E. Schiele“, ohne Jahreszahl.

Was ist dieses rote aufrechte Element?

Ein rotes Element mit weißen Streifen, zwischen den beiden Gebäuden. Der Eintrag erklärt es nicht, deshalb beschreiben wir es nur.

Wie kommt es an?

Auf einen Holzkeilrahmen aufgezogen und geschützt verpackt; der Rahmen ist optional.

Ist das Original käuflich?

Es ist nicht käuflich; es gehört zur öffentlichen Sammlung des Belvedere und ist nicht am Markt.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja; wenn Sie bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein.

  • Motiv: verschneite Dächer mit einer Gruppe Schornsteine, grüne Fensterläden, kahle Zweige im Vordergrund.
  • Original: 1907/1908, Öl auf Karton, 24 x 17,8 cm, links unten signiert, Belvedere Wien, Inv.-Nr. 5493.
  • Unseres: handgemalt in Öl auf Leinen, 13 Größen oder Maßanfertigung.
  • Wissenswert: das Original ist kleiner als ein Blatt A4, selbst unsere kleinste Größe ist also eine erhebliche Vergrößerung.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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