Beschreibung
Prozession ist ein Werk Egon Schieles von 1911: drei Figuren, verwoben mit einer Landschaft aus kantigen Flächen in Moosgrün, Ocker und Braun – eine blasse Figur mit geschlossenen Augen, eine dunkelhaarige Frau in langem grünem Gewand und ein Kopf, den der obere Rand abschneidet. Das Original, 100,1 x 100,1 cm, befindet sich im Leopold Museum in Wien. Wir malen es von Hand in Ölfarben auf Leinwand in der Größe Ihrer Wahl und schicken Ihnen vor dem Versand ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Prozession |
| Weitere Titel: | Procession |
| Maler: | Egon Schiele (1890–1918) |
| Entstehungsjahr: | 1911, dreimal signiert und datiert rechts unten „EGON SCHIELE 1911“ |
| Originalgröße: | 100,1 cm x 100,1 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Expressionismus |
| Standort: | Leopold Museum, Wien (Inv.-Nr. EX 24598) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 14 Größen von 50 x 50 cm bis 170 x 170 cm oder ein Maß nach Wunsch |
Prozession – Egon Schiele
Was zeigt das Gemälde?
Die ganze Leinwand ist in kantige Flächen aus Moosgrün, Oliv, Ocker, Braun und dunklem Violett zerlegt, wie eine Landschaft aus Felsen oder Feldern, und aus denselben Flächen sind auch die Figuren gebaut. Rechts steht eine Frau mit langem schwarzem Haar und geradem Pony, weißem, maskenhaftem Gesicht und roten Lippen, mit einer hellen Blüte an der Brust und einer kleineren im Haar; ihr dunkelgrünes Gewand weitet sich zu einem langen Dreieck, unten sind nackte Füße zu sehen. Links von ihr neigt sich ein blasser Kopf mit geschlossenen Augen zur Seite, darunter leuchtet eine große orange Fläche. Oben schneidet der Rand einen dritten Kopf ab. Neben den Füßen, rechts unten, schrieb Schiele dreimal seinen Namen und die Jahreszahl 1911.
Warum mögen es die Menschen?
Weil es sein Geheimnis bewahrt. Es sind nur wenige, kleine Gesichter, und doch halten sie den Blick: die ruhigen, geschlossenen Augen links, der weit offene Blick rechts. Die Farben sind erdig und tief, erhellt von einem einzigen warmen Orange, und die kantige Oberfläche erinnert an Glasfenster oder einen Berghang. Man kehrt zu diesem Kunstgemälde zurück, weil es sich auf mehr als eine Weise lesen lässt und sich nie auf eine Antwort festlegt.
Wo steht es unter Schieles Arbeiten?
Unter den großen symbolischen Figurenkompositionen der Jahre um 1911, in denen Figuren mit ihrer Umgebung verschmelzen und für mehr stehen als für sich selbst. Dieselbe ernste, allegorische Stimmung trägt Eremiten, Levitation (Die Blinden II) und Selbstseher II (Tod und Mann). Die ganze Auswahl zeigt die Galerie Egon Schiele, mehr über sein Leben erzählt unser Artikel über Egon Schiele.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Jede Kopie ist ein handgemaltes Gemälde, für Ihre Bestellung angefertigt und kein Druck: Es wird Strich für Strich in Ölfarben aufgebaut, und wie das Original ist auch unsere Kopie Öl auf Leinwand. Schwierig ist hier das Flächenmosaik: Dutzende Grün-, Ocker- und Brauntöne stehen nebeneinander, und jeder braucht seinen eigenen Ton und seine eigene dunkle Kontur, sonst lösen sich die Figuren im Grund auf. Die blassen Gesichter und die orange Fläche müssen so leuchten wie im Original, und die drei kleinen Signaturen bleiben an ihrem Platz neben den Füßen. Ist das Werk fertig, fotografieren wir es und schicken Ihnen das Foto zur Freigabe, erst dann geht es auf die Reise. Dieses Werk haben wir in unserer Werkstatt noch nicht fotografiert; die Aufnahmen ergänzen wir auf dieser Seite, sobald wir sie haben.
Welche Größe für welche Wand?
Das Original misst 100,1 x 100,1 cm, unsere 100 x 100 cm entspricht also praktisch der Originalgröße. Ins Arbeits- oder Schlafzimmer passen 50 x 50 cm oder 60 x 60 cm; über Sofa oder Sideboard im Wohnzimmer 80 x 80 cm bis 110 x 110 cm; ins Treppenhaus oder an eine große Wand 140 x 140 cm oder mehr, bis 170 x 170 cm. So dunkle, erdige Töne mögen eine helle Wand und gutes Licht, damit das Grün nicht im Schatten versinkt. Hängen Sie es so, dass die Mitte auf Augenhöhe liegt, etwa 145–150 cm über dem Boden.
Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen
Passt keine der vierzehn Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihrem Maß. Wählen Sie bei der Option Podokvir JA, kommt die Leinwand auf einen Holzkeilrahmen gespannt, bereit zum Aufhängen. Unsere 3D-Anwendung dient nur der Wahl des Rahmens. Den Rahmen wählen Sie gesondert, er ist optional.
Lieferung und Garantie
Wir malen auf Bestellung und liefern nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union, darunter Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn und Frankreich. Das Werk kommt geschützt verpackt und, wenn Sie bei Podokvir JA gewählt haben, auf einen Keilrahmen gespannt; vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe. Die Herstellungszeit hängt von der Größe und von der Auslastung der Werkstatt ab. Für jede Bestellung gilt unsere Widerrufs- und Erstattungsrichtlinie.
Häufige Fragen
Wer sind die drei Figuren?
Auf der Leinwand sind sie nicht benannt. Das Leopold Museum schlägt zwei Lesarten vor: die drei Lebensalter oder Schieles Familie, mit dem früh verstorbenen Vater oben, darunter der Mutter mit geschlossenen Augen und neben ihr Schiele selbst, der auf den drei Signaturen steht.
Wann malte Schiele es?
Im Jahr 1911, als er zwanzig oder einundzwanzig Jahre alt war. Rechts unten signierte und datierte er es dreimal: EGON SCHIELE 1911.
Wo ist das Original?
Im Leopold Museum in Wien, das es als Dauerleihgabe aus einer Privatsammlung unter der Nummer EX 24598 verwahrt. Es ist ein Ölgemälde auf Leinwand und misst 100,1 x 100,1 cm.
Wurde es zu Schieles Lebzeiten ausgestellt?
Ja. Ab 1912 war es regelmäßig auf internationalen Ausstellungen zu sehen, gemeinsam mit dem heute verschollenen Gemälde Jesuiten. Nur die Jury der Wiener Secession lehnte beide Werke 1913 für ihre Frühjahrsausstellung ab.
Wer waren die Besitzer?
Der Museumseintrag nennt der Reihe nach Oskar Reichel, Ferdinand Eckhard, Ferdinand Eckhard junior, Serge Sabarsky, Vally Sabarsky, den Vally Sabarsky Trust, die Serge and Wally Sabarsky Foundation und Ernst Ploil. So veröffentlicht das Leopold Museum die Liste.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja; wenn Sie bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein.









































