Beschreibung
Egon Schiele – Eremiten, 1912
Das handgemalte Gemälde von Egon Schiele Eremiten ist eine Ölreproduktion eines Werks von 1912. Das Original bewahrt das Leopold Museum in Wien.
Zwei Gestalten, eine Masse
Auf der nahezu quadratischen Leinwand stehen zwei männliche Gestalten in langen schwarzen Gewändern. Die Gewänder berühren sich und verschmelzen zu einer einzigen dunklen Fläche, aus der nur die Köpfe und wenige Hände hervortreten – es ist nicht zu sagen, wo die eine Gestalt endet und die andere beginnt.
Das vordere und das hintere Gesicht
Der vordere Kopf ist Schieles: schmal, blass, die Augen offen, die Lippen geschlossen. Dahinter lehnt ein älteres Gesicht mit gesenktem Kopf und geschlossenem Blick. Der Maler beschrieb das Werk als zwei Körper, die dasselbe Schicksal tragen.
Eine Rose zu ihren Füßen
Unten links wächst an einem dünnen, kahlen Stiel eine einzelne rote Rose. Sie ist die einzige klare Farbe in der unteren Hälfte und das einzige Lebenszeichen in einer Szene, die sonst aus Schwarz und Staub besteht.
Ein Grund, der nicht leer ist
Der Hintergrund ist eine ockerbraune Fläche, von dünnen hellen Linien durchzogen, die wie Risse wirken. Am unteren Rand zieht sich ein Band dunkler blattartiger Formen. Raum gibt es nicht: Die Gestalten schweben in der Fläche.
Technik und Format des Originals
Das Original ist in Öl auf Leinwand gemalt, im großen quadratischen Format 181 × 181 cm (Inv. LM 466), und hängt heute im Leopold Museum in Wien.
Provenienz
Aus Schieles Nachlass (1918) ging das Gemälde an Arthur Stemmer (Wien/London, 1918–1953) und dann an Rudolf Leopold (1953–1994) über; heute befindet es sich im Leopold Museum in Wien.
Unsere handgemalte Ölreproduktion
Unser Maler führt die Reproduktion von Hand in Öl auf Leinwand aus, im Format Ihrer Wahl. Vor der Lieferung erhalten Sie ein Foto des Gemäldes zur Freigabe.









































