Beschreibung
Ölskizze zur Grande Jatte (Chicago) ist eine Studie Seurats auf einer Holztafel aus dem Jahr 1884: Pariser Ausflügler sitzen und stehen im sonnigen Gras an der Seine, links hinten öffnet sich der Fluss mit einigen Booten, und rechts steht ein Mann mit Zylinder. Das Museum führt sie unter dem Titel »Oil Sketch for ›A Sunday on La Grande Jatte — 1884‹«; das Original im Format 24,3 x 15,5 cm besitzt das Art Institute of Chicago unter der Nummer 1981.15. Bei uns entsteht das Motiv als Kunstgemälde, handgemalt in Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihren Maßen, und vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Ölskizze zur Grande Jatte (Chicago) |
| Weitere Titel: | Oil Sketch for “A Sunday on La Grande Jatte — 1884” |
| Maler: | Georges Seurat (1859–1891) |
| Entstehungsjahr: | 1884 |
| Originalgröße: | 24,3 cm x 15,5 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Holz |
| Malstil: | Ölskizze – vor den Punkten des endgültigen Gemäldes |
| Standort: | Art Institute of Chicago, Chicago (Inv.-Nr. 1981.15) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Größen von 25 x 16 cm bis 150 x 100 cm, Sondermaße auf Wunsch |
Ölskizze zur Grande Jatte (Chicago) – Georges Seurat
Wer ist zu sehen?
Sonntagsausflügler auf der Insel Grande Jatte, die das Verzeichnis des Museums nicht beim Namen nennt. Links vorn sitzt im Schatten eines Baumes eine kleine Gruppe im Gras, dahinter steht eine Frau in einem orangeroten Kleid. In der Mitte sitzt ein Paar in der Sonne, von uns abgewandt; etwas weiter rechts steht eine Frau in einem langen dunklen Kleid mit modischer Tournüre, neben ihr ein Mann mit schwarzem Zylinder. Ganz rechts sitzt eine Frau in Blau, und am rechten Rand schneidet die Tafel einen großen Mann mit Zylinder an. Hinten zwischen den Stämmen spazieren noch winzige Gestalten, und links oben öffnet sich die Seine mit einigen Booten. Porträts sind das nicht, sondern Typen eines Pariser Sonntagnachmittags, die der Maler für sein großes Gemälde sammelte.
Was zeigt die Holztafel?
Eine kleine querformatige Holztafel, nur 24,3 cm breit. Fast die ganze Fläche nimmt eine Wiese in kräftigem Gelbgrün ein, durchzogen vom Schatten der Bäume in dunkleren, bläulichen und grünen Strichen. Links oben ist der Fluss hellblau, mit weißen Flecken von Segeln, und zwischen den Stämmen schimmern rosa und weiße Töne des fernen Ufers. Die Figuren sind mit wenigen kurzen Strichen angedeutet: Keine hat ein Gesicht, doch jede hat eine klare Form und Farbe. Die Farbe sitzt nicht in Punkten, sondern in kurzen, sich kreuzenden Strichen, die einzeln sichtbar bleiben und dazwischen kleine Stücke des Holzes freilassen. Solche Tafeln malte Seurat rasch und im Freien; man nennt sie croquetons.
Warum ist diese Skizze wichtig?
Weil sie zeigt, wie eines der bekanntesten Gemälde des 19. Jahrhunderts entstanden ist. Für seine große Leinwand von der Insel bereitete Seurat – ein französischer Maler, der sein Hauptwerk Schritt für Schritt aufbaute – eine ganze Reihe solcher Tafeln und Zeichnungen vor, und auf jeder erprobte er etwas anderes: wo die Figuren stehen sollen, wie der Schatten fällt, wie viel Raum der Fluss bekommt. Auf dieser Skizze ist die Szene schon beinahe komponiert: Die Wiese, der Schatten links, das Paar in der Mitte und die hohe Gestalt am rechten Rand sind ähnlich angeordnet wie im fertigen Gemälde. Der Pointillismus, für den Seurat heute bekannt ist, ist hier noch nicht entwickelt; zu den winzigen Punkten, an denen man später den Neoimpressionismus erkannte, fand er erst bei der Arbeit an der großen Leinwand. Deshalb zeigt die Skizze das Gemälde in dem Moment, in dem die Idee schon klar war, die Ausführung aber noch frisch und schnell.
Was bedeutet die Szene?
Den Sonntag der Städter am Fluss, gesehen ohne jede Beschönigung. Seurat erzählt keine Geschichte; die Figuren stehen und sitzen ruhig, jede für sich, und gerade dieser stille Abstand zwischen ihnen macht die Szene modern. In den 1880er-Jahren war die Insel ein beliebtes Ausflugsziel der Pariser, die sonntags ins Gras und ans Wasser kamen. Die Skizze hat zudem etwas, das dem großen Gemälde fehlt: die Frische des Sommerlichts und das Tempo einer Hand, die eine Szene einfängt. Zu Hause wirkt sie lebendig und warm, und die gelbgrüne Wiese füllt den Raum mit Sommer.
Was geschah mit dem Original?
Das Museum veröffentlicht den gesamten Weg der Tafel. Nach dem Tod des Malers 1891 wurde sie im Nachlassverzeichnis seines Ateliers vom 3. Mai 1891 als Tafel Nummer 87 erfasst; danach ging sie möglicherweise an seine Mutter Ernestine Faivre Seurat, die 1899 starb. Später besaß sie der Maler Maximilien Luce in Paris, und nach dessen Tod 1941 erbte sie sein Sohn Frédéric Luce. Im Mai 1955 verkaufte er sie an Wildenstein and Co. in Paris, das sie im Oktober desselben Jahres an seine New Yorker Niederlassung weitergab; im November 1955 kauften sie Leigh B. Block und Mary Lasker Block aus Chicago. 1981 gelangte sie in das Art Institute of Chicago. Alle Angaben stammen aus dem Verzeichnis des Museums.
Wo steht diese Skizze in Seurats Werk?
Sie gehört zu den Vorarbeiten für Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte, die große Leinwand im selben Museum, dem Art Institute of Chicago. Drei weitere Vorarbeiten zu diesem Gemälde führen wir ebenfalls, jede aus einem anderen Museum: Studie zu Ein Sonntagnachmittag auf der Grande Jatte aus New York, eine große Leinwand fast schon in endgültiger Gestalt, dazu Studie zur Grande Jatte (London) und Studie zur Grande Jatte (rechts) aus Paris. Zusammen zeigen sie den Weg von der schnellen Holztafel bis zum vollendeten Gemälde.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit Pinsel und Ölfarben, nie aus dem Drucker. Unser Maler arbeitet nach einer hochaufgelösten Vorlage des Originals und bewahrt, was diese Skizze besonders macht: die kurzen, gekreuzten Striche, den raschen Schwung und die sichtbare Richtung des Pinsels. Die pointillistische Technik wäre hier falsch, denn die Tafel entstand, bevor Seurat sie anwandte; sie würde aus der Skizze ein anderes Werk machen. Da alles von Hand geschieht, gleichen sich zwei Leinwände nie völlig, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Einzelstück. Für dieses Motiv besitzen wir noch keine eigenen Fotos einer fertigen Leinwand; wenn wir es zum ersten Mal malen, fotografieren wir es und veröffentlichen die Fotos an dieser Stelle.
Welche Größe für welche Wand?
Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie 60 x 40 cm. Unsere kleinste Größe, 25 x 16 cm, ist 7 mm breiter und 5 mm höher als das Original, das 24,3 x 15,5 cm misst, und kommt ihm damit in unserem Angebot am nächsten. Das Querformat liegt nahe am Verhältnis 8 : 5 und passt daher gut über eine schmale Kommode, über ein Bett oder in eine Gruppe kleinerer Kunstwerke. 50 x 30 und 60 x 40 cm sind die gängigste Wahl für Flur oder Schlafzimmer; 70 x 45 und 80 x 50 cm wirken allein über dem Schreibtisch; 90 x 60 cm ist die Größe fürs Wohnzimmer, und mit 120 x 75 oder 150 x 100 cm wird aus der kleinen Skizze eine große Sommerwand. Jedes Leinwandgemälde dieses Motivs malen wir erst nach Ihrer Bestellung.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Passt keine der acht Größen zu Ihrer Wand, malen wir nach Ihren Maßen und wahren das Seitenverhältnis des Originals, damit Wiese und Fluss nicht verrutschen; das ist unser Gemälde nach Maß. Jede Leinwand liefern wir auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt, fertig zum Aufhängen. Den Rahmen suchen Sie in unserer 3D-Anwendung aus, die an diesem Motiv goldene, silberne, schwarze, weiße und hölzerne Profile zeigt; sie ist allein für die Wahl des Rahmens gedacht. Wie das Gemälde an Ihrer Wand wirken wird, zeigt dagegen unser Service zur Raumvisualisierung, den Sie gesondert bestellen.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar malen wir auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien; rechnen Sie also je nach Größe mit 15 bis 45 Tagen. Wir versenden es gespannt, für den Transport geschützt und auf Wunsch gerahmt, innerhalb der EU ohne Zoll. Vor dem Versand bekommen Sie ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot finden Sie in der Galerie Georges Seurat; mehr über den Maler erzählt unser Artikel über Georges Seurat, in dem Sie auch erfahren, woran man eine gute Reproduktion eines berühmten Gemäldes erkennt.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Art Institute of Chicago, unter der Nummer 1981.15. Das Museum führt es als Schenkung von Mary und Leigh Block.
Wer sind die Menschen auf der Skizze?
Namenlose Besucher der Insel Grande Jatte; das Verzeichnis des Museums nennt keinen von ihnen.
Ist das dasselbe Werk wie Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte?
Nein. Dies ist eine kleine Vorstudie auf Holz, 24,3 x 15,5 cm; das vollendete Gemälde ist eine große Leinwand im selben Museum. Wir führen beide als getrennte Produkte.
Ist das ein Druck?
Nein. Das Werk wird von Hand mit Ölfarbe auf Leinwand gemalt; die Pinselstriche sind zu sehen und zu fühlen.
Welche Größe soll ich wählen?
Für Flur oder Schlafzimmer 60 x 40 cm; für die Größe, die dem Original am nächsten kommt, 25 x 16 cm. Die genaue Übersicht finden Sie oben.
Kann ich ein Maß bestellen, das nicht aufgeführt ist?
Ja, wir malen nach Ihren Maßen und wahren das Seitenverhältnis des Originals.
Warum hat die Skizze keine Punkte?
Weil Seurat sie 1884 malte, bevor er mit Punkten zu malen begann; daher sind ihre Striche kurz und schnell.
Was sagt die Skizze in einem Satz?
Dass eines der bekanntesten Gemälde des 19. Jahrhunderts als schnelle Notiz des Sommerlichts auf einer kleinen Holztafel begann.
Ist das Original verkäuflich?
Nein. Die Tafel gehört zur öffentlichen Sammlung des Museums in Chicago und ist unverkäuflich; mit einer handgemalten Leinwand von uns holen Sie sich das Motiv nach Hause.
Wie hoch soll ich die Skizze aufhängen?
Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden. Kleinere Größen dürfen etwas tiefer hängen, näher an Ihrem Sitzplatz.
Eignet sie sich als Geschenk?
Ja, das sommerliche Motiv von der Insel erfreut fast jeden. Wer die Wahl lieber der beschenkten Person überlässt, findet bei uns einen Geschenkgutschein.
- Motiv: Sonntagsausflügler im Gras der Grande Jatte, links hinten die Seine mit Booten – 1884
- Original: 24,3 x 15,5 cm, Ölfarben auf Holz, Art Institute of Chicago (Inv.-Nr. 1981.15)
- Unsere Ausführung: handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand, acht Größen von 25 x 16 bis 150 x 100 cm, stets gespannt, auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: Die Figuren sind schon ähnlich angeordnet wie im fertigen Gemälde – nur die Punkte fehlen noch









































