Beschreibung
Die Studie zur Grande Jatte ist eine kleine Ölstudie auf Holz, die das Museum zwischen 1884 und 1886 datiert. Das Original misst 25 x 16 Zentimeter und wird in Paris vom Musée d’Orsay unter der Inventarnummer RF 2828 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme zur Freigabe.
| Titel: | Studie zur Grande Jatte (rechts) |
| Weitere Titel: | Étude pour « Un dimanche après-midi à l’île de la Grande Jatte » (die eigene Bezeichnung des Museums) |
| Maler: | Georges Seurat (Paris 1859–1891) |
| Entstehungsjahr: | zwischen 1884 und 1886 |
| Originalgröße: | 25 cm x 16 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Holz |
| Malstil: | Pointillismus, Vorarbeit auf Holz für die große Leinwand; Neoimpressionismus |
| Standort: | Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 2828, anonyme Schenkung, 1930) |
| Unsere Reproduktion: | handgemalt, Öl auf Leinwand, 8 Größen von 25 x 16 cm bis 150 x 100 cm, auf Wunsch nach Maß |
Studie zur Grande Jatte (rechts) – Georges Seurat
Was ist zu sehen?
Die Tafel ist eine Vorarbeit zur großen Leinwand Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte. Das Museum führt sie genau so – als Studie zu jenem Werk – und gibt ihr keine nähere Beschreibung.
Die eigene Bezeichnung des Museums ist allgemein: Étude pour « Un dimanche après-midi à l’île de la Grande Jatte ». Die genauere Benennung, die rechte mittlere Zone der Szene, trägt unser Titel, damit sich die Studien in unserer Galerie unterscheiden lassen; der Titel des Museums ist das nicht. Was wir wirklich wissen, sind die Angaben, die das Museum veröffentlicht: wann sie entstand, woraus sie ist, wie groß sie ist und wann sie in die Sammlung kam.
Ein Kunstgemälde dieser Größe ist ein Arbeitsgerät. Der Pointillismus war damals noch im Werden, und gerade auf solchen Tafeln prüfte Seurat die Verhältnisse von Licht und Schatten, bevor er sie auf eine über drei Meter breite Leinwand übertrug. Der Neoimpressionismus bekam seinen Namen erst später; seine Methode entstand auf Täfelchen wie diesem.
Eine Studie, nicht die fertige Leinwand
Die große Leinwand verwahrt das Art Institute of Chicago und misst nach dessen eigener Angabe 207,5 x 308,1 Zentimeter. Diese Tafel misst 25 x 16 Zentimeter. Das Verhältnis ist also rund eins zu zwölf in der Breite.
Beide stehen bei uns: Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte und diese Studie. In unserer Galerie stehen zwei weitere Vorarbeiten zur selben Leinwand – Studie zu Ein Sonntagnachmittag auf der Grande Jatte und Studie zur Grande Jatte (London) – sowie Trübes Wetter auf der Grande Jatte, das dieselbe Insel bei anderem Wetter zeigt.
Wer sehen will, was Seurat unmittelbar vor der Grande Jatte tat, sehe sich Badende in Asnières an. Auch dort ging der großen Leinwand eine ganze Reihe kleiner Tafeln voraus; es sind Kunstwerke derselben Werkstatt.
Warum steht beim Jahr zwischen 1884 und 1886?
Weil das Museum es so schreibt. In seinem Eintrag datiert es das Werk mit den Worten entre 1884 et 1886 – zwischen 1884 und 1886 – und nicht mit einer einzigen Jahreszahl.
Bisher stand auf dieser Seite 1886. Das behauptet das Museum nicht, also haben wir es berichtigt. Wo ein Haus eine Spanne angibt, geben wir sie ebenfalls an, und in den Daten für Suchmaschinen senden wir in einem solchen Fall gar keine Jahreszahl: lieber nichts als eine Zahl, die das Museum nicht bestätigt.
Die Spanne ist hier auch sinnvoll. Die große Leinwand entstand über Jahre, und die Vorarbeiten begleiteten sie; ein genauer Tag ist bei solchen Arbeiten nicht bekannt, und das Museum erfindet keinen.
Wie kam sie ins Museum?
Das Museum nennt in seinem Eintrag einen einzigen Satz zum Erwerb: anonyme Schenkung von 1930. Eine Eigentümerkette davor veröffentlicht es nicht, also geben wir auch keine an – wir kennen sie nicht.
Das ist der Unterschied zwischen dieser Seite und manchen anderen in unserer Galerie, wo Museen den ganzen Weg eines Werkes durch die Hände seiner Eigentümer veröffentlichen. Wo das fehlt, ersetzen wir es nicht durch Vermutungen.
Wo gehen das Maß des Museums und die Netzdaten auseinander?
Für diese Tafel wiederholt sich in Online-Datenbanken das Maß 15,2 x 24 Zentimeter und die Jahreszahl 1884. Der eigene Eintrag des Museums sagt anderes: H. 16 ; L. 25 cm und zwischen 1884 und 1886.
Wir geben das Museum an. Die Regel in unserer Galerie ist einfach: das Haus, das ein Werk verwahrt, steht vor jeder Datenbank, die darüber nur berichtet. Deshalb steht in der Tabelle 25 x 16 cm und die Jahresspanne, auch wenn Sie anderswo etwas anderes finden.
Und noch dies: das Museum gibt die Maße in vollen Zentimetern an, also gerundet. Ein paar Millimeter Unterschied zwischen den Quellen sind bei einer Holztafel dieser Größe ganz zu erwarten; wir haben die Quelle gewählt, die das Werk tatsächlich verwahrt.
Wie entsteht unsere handgemalte Ausführung?
Mit der Hand und dem Pinsel, nie mit einem Drucker. Das Original ist Öl auf Holz, unsere Ausführung ist Öl auf Leinwand – das verwischen wir nicht. Der Maler überträgt die Szene Strich für Strich in der Größe, die Sie wählen, und gerade bei einem so winzigen Motiv ist das Schwerste, den Strich offen zu halten: verdichten sich die Punkte, verliert die Tafel ihre Skizzenhaftigkeit.
Für dieses Motiv haben wir derzeit keine eigenen Aufnahmen des fertigen Werkes aus dem Atelier. Wenn wir es das nächste Mal malen, nehmen wir es auf, und die Aufnahmen erscheinen auf dieser Seite. Bis dahin gilt, was für jedes Leinwandgemälde von uns gilt: vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme genau jener Leinwand, die für Sie gemalt wurde, und jede handgemalte Kopie ist ein Einzelstück – keine zwei gleichen einander ganz.
Welche Größe für welche Wand?
Das Original misst 25 x 16 Zentimeter, also zuerst die Breite und dann die Höhe, wie wir Maße überall angeben. Das Format ist quer und deutlich gestreckt.
Unser kleinstes Maß ist bei diesem Werk genau 25 x 16 cm – dieselbe Zahl, die das Museum für das Original veröffentlicht. Sagen wir offen, was das bedeutet: das ist ein sehr kleiner Gegenstand, etwa handtellergroß, und an einer leeren Wand verliert er sich. Für ein Regalbrett, einen Schreibtisch oder eine schmale Nische ist er richtig; fürs Wohnzimmer empfehlen wir 60 x 40 oder 80 x 50 cm; 90 x 60 und 120 x 75 cm halten eine größere Wand, und 150 x 100 cm macht aus der Arbeitstafel das Hauptmotiv des Raumes. Dazwischen liegen noch 50 x 30 und 70 x 45 cm.
Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen
Passt keine der acht Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihren Maßen und halten das Seitenverhältnis des Originals, damit die Szene nie gedehnt wirkt; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Exemplar kommt auf einen Holzkeilrahmen gespannt und hängefertig.
Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung. Bei einer kleinen Skizze zählt der Rahmen mehr als bei einer großen Leinwand: eine breitere, ruhige Fassung gibt ihr das Gewicht, das sie allein nicht hat. Wie sie an Ihrer Wand wirkt, zeigt unser eigener Dienst zur Visualisierung des Gemäldes an Ihrer Wand.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also je nach Größe mit 15 bis 45 Tagen. Wir versenden es gespannt und geschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, innerhalb der Europäischen Union ohne Zoll. Vor dem Versand geben Sie eine Aufnahme frei, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot dieses Malers steht in der Galerie Georges Seurat, und über seine Arbeit schreibt unser Artikel über Georges Seurat. Eine Reproduktion eines berühmten Gemäldes entsteht bei uns immer auf diesem Weg.
Häufige Fragen
Wo ist das Original?
In Paris, im Musée d’Orsay, unter der Inventarnummer RF 2828. Es kam 1930 als anonyme Schenkung ins Haus.
Aus welchem Jahr ist es?
Das Museum datiert das Werk zwischen 1884 und 1886 und nennt keine einzelne Jahreszahl; so geben wir es ebenfalls an.
Warum steht dort nicht mehr 1886?
Weil das Museum das nicht behauptet. Sein Eintrag nennt eine Spanne, und wo die alte Angabe auf dieser Seite nicht dazu passte, haben wir sie berichtigt.
Wie groß ist das Original?
Das Museum nennt eine Höhe von 16 und eine Breite von 25 Zentimetern, was in unserer Schreibweise Breite mal Höhe 25 x 16 cm ergibt.
Warum steht anderswo 15,2 x 24 cm?
Dieses Maß wiederholt sich in Online-Datenbanken. Wir geben jenes an, das vom Museum veröffentlicht wird, das das Werk verwahrt.
Ist das Original auf Leinwand?
Nein. Das Original ist Öl auf Holz; wir malen es mit Ölfarben auf Leinwand, was wir auf dieser Seite ausdrücklich sagen.
Wie groß ist das große Werk, zu dem diese Studie gehört?
Das Art Institute of Chicago nennt 207,5 x 308,1 cm. Diese Tafel ist in der Breite also rund zwölfmal kleiner.
Welche Größe soll ich wählen?
Fürs Wohnzimmer 60 x 40 oder 80 x 50 cm. Das kleinste Maß entspricht dem Original, ist aber wirklich klein – passend für ein Regal oder eine Nische, nicht für eine große Wand.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja. Wir malen nach Ihrem Maß und halten das Seitenverhältnis des Originals.
Ist das ein Druck?
Nein. Das Werk ist von Hand mit Ölfarben gemalt; die Striche sind zu sehen und zu ertasten, was ein Druck nicht nachahmen kann.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja. Die kleinen Maße sind als Geschenk handlich, die großen machen Eindruck. Wenn Sie die Wahl den Beschenkten überlassen möchten, gibt es einen Geschenkgutschein.
- Motiv: eine Vorarbeit zu Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte
- Original: 25 x 16 cm, Öl auf Holz, Musée d’Orsay, Paris (RF 2828), zwischen 1884 und 1886
- Unsere Ausführung: handgemalte Leinwand, acht Größen von 25 x 16 bis 150 x 100 cm
- Bemerkenswert: Seurat, ein französischer Maler, baute die große Leinwand aus Dutzenden solcher Tafeln









































