Georges Seurat – Trübes Wetter auf der Grande Jatte

ab 155,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1669__ Kategorie:

Beschreibung

Trübes Wetter auf der Grande Jatte ist Seurats Blick von der Insel über die Seine, gemalt um 1886–88 unter bedecktem Himmel. Das Original misst 86,4 x 70,5 Zentimeter, ist Öl auf Leinwand und wird in New York vom Metropolitan Museum of Art unter der Inventarnummer 2002.62.3 verwahrt und dort auch gezeigt. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme zur Freigabe.

Titel:Trübes Wetter auf der Grande Jatte
Weitere Titel:Gray Weather, Grande Jatte
Maler:Georges Seurat (Paris 1859–1891)
Entstehungsjahr:um 1886–88
Originalgröße:86,4 cm x 70,5 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Divisionismus, wie das Museum es nennt – auch Pointillismus genannt; Neoimpressionismus
Standort:The Metropolitan Museum of Art, New York (Inv.-Nr. 2002.62.3, ausgestellt in Saal 823)
Unsere Reproduktion:handgemalt, Öl auf Leinwand, 8 Größen von 70 x 55 cm bis 246 x 197 cm, auf Wunsch nach Maß

Trübes Wetter auf der Grande Jatte – Georges Seurat

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Der Blick beginnt auf der Insel Grande Jatte und geht über den Fluss. Das Museum beschreibt ihn so: die Ansicht reicht von der Insel, die von Bäumen gerahmt wird, bis zu den Häusern mit roten Dächern in einer Pariser Vorstadt am anderen Ufer der Seine. Welche Vorstadt das ist, lässt das Museum offen – Asnières oder Courbevoie – und diese Vorsicht werden auch wir nicht auflösen, weil wir es nicht können. Sicher ist das Verhältnis: vorn die Insel und die Bäume, in der Mitte das Wasser, hinten eine Reihe von Dächern.

Der Himmel ist bedeckt, und genau darum geht es. Ein Kunstgemälde, das den Glanz der Sonne zeigen will, hat es leichter; dieses hat es nicht. Es gibt keinen Schatten, der etwas hervorhebt, und keine Handlung, die den Blick führt. Es bleibt nur das Licht über dem Wasser, und dieses Licht ist aus Farbe gemacht, nicht aus Kontrast.

Grauer Himmel ist die härtere Probe

Seurats Farbe mischt sich im Auge des Betrachters und nicht auf der Palette. Das Museum nennt diese Technik Divisionismus und fügt hinzu, dass man sie auch Pointillismus nennt. In der Sonne ergibt das jenes Flimmern, an das sich alle erinnern. Unter Wolken muss sie etwas Schwereres leisten: das Grau ist hier keine einzelne Farbe, sondern ein dichtes Netz aus blauen, grünen und rosa Punkten, die einander zu einem gleichmäßigen Licht beruhigen.

Gerade deshalb sind die bedeckten Szenen der bessere Beweis als die sonnigen. Wenn die Methode auch dann trägt, wenn keine Sonne da ist, dann handelt es sich nicht um einen Trick mit Licht, sondern um eine Art, Farbe zusammenzusetzen. Die Strömung, die Seurat anführte, heißt Neoimpressionismus, und dieses Werk ist ihr ruhiger, unspektakulärer Teil.

Das Museum zitiert auch den Maler selbst: er habe, heißt es, die lebendige Klarheit im Freien so genau wie möglich übertragen wollen, mit allen ihren Abstufungen. Das ist ein Anspruch auf Genauigkeit und nicht auf Wirkung, und dieses Werk ist eine Art Prüfung darauf.

Der gemalte Rand gehört zum Original

Am Rand der Leinwand läuft ein gemalter Streifen, den Seurat selbst hinzugefügt hat. Das Museum ist hier genau: der Streifen entstand kurz bevor das Werk 1889 zum ersten Mal ausgestellt wurde. Es ist also kein Rahmen, sondern ein Teil der gemalten Fläche – der Maler hat selbst festgelegt, wo die Szene endet und wie die Farbe zur Wand übergeht.

Für uns ist das eine praktische Frage und nicht nur eine Merkwürdigkeit. Unser Maler arbeitet nach dem Original so, wie das Museum es zeigt. Wenn Sie die Szene ohne den gemalten Streifen wünschen, sagen Sie es bei der Bestellung; eine Aufnahme der fertigen Arbeit schicken wir Ihnen ohnehin zur Freigabe, bevor die Leinwand das Atelier verlässt, sodass Sie sehen, was Sie bekommen.

Die Insel, zu der er zurückkehrte

Dieselbe Insel und dasselbe Wasser tragen mehrere Arbeiten in unserer Galerie. Die größte davon ist Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte, die das Art Institute of Chicago verwahrt und die das Museum in seiner Beschreibung ausdrücklich nennt; dort ist dasselbe Ufer voller Menschen. In unserer Galerie stehen auch drei Studien dazu: Studie zu Ein Sonntagnachmittag auf der Grande Jatte, Studie zur Grande Jatte (rechts) und Studie zur Grande Jatte (London). Alle diese Kunstwerke entstanden an demselben Stück Fluss.

Die zweite Arbeit, die das Museum daneben nennt, sind Badende in Asnières aus der Londoner National Gallery: derselbe Flussabschnitt, nur von der anderen Seite und einige Jahre früher. Und weil das Museum zulässt, dass die Häuser am anderen Ufer zu Courbevoie gehören, gehört auch Die Seine bei Courbevoie hierher, die wir in unserer Galerie ohne Jahr und ohne Maß verkaufen, weil sie sich in Privatbesitz befindet und niemand sie katalogisiert hat.

Wohin dieser Weg später führte, sieht man am besten an der Küste: Der Kanal von Gravelines, Grand Fort-Philippe stammt aus dem letzten Jahr seiner Arbeit, als der Punkt vollständig ausgeformt war.

Warum steht beim Jahr um?

Weil das Museum selbst kein einzelnes Jahr angibt. In seinem Eintrag steht um 1886–88, also eine Spanne und kein Datum, und so geben wir es ebenfalls an. Nirgends auf dieser Seite finden Sie ein einzelnes Entstehungsjahr als Tatsache aufgeschrieben, weil die Einrichtung, die das Werk verwahrt, es nicht so aufgeschrieben hat.

Festgehalten ist nur ein festes Jahr, und es ist nicht das Entstehungsjahr: 1889, als das Werk zum ersten Mal ausgestellt wurde und der Streifen schon auf der Leinwand war. Das zweite feste Jahr ist 2002, als die Arbeit als Geschenk aus der Sammlung von Walter H. und Leonore Annenberg ins Museum kam. Das dazwischen, das eigentliche, fehlt – und wer es irgendwo genau angegeben findet, liest jemanden, der weniger weiß als das Museum.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit der Hand und mit dem Pinsel, niemals mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet mit Ölfarben auf Leinwand, und bei diesem Motiv ist gerade das Schwerste, dass das Grau zusammengesetzt bleibt und nicht zu einer einzigen Farbe wird. Wer es auf der Palette verrührt, erhält eine schmutzige Fläche; wer es aus Punkten stehen lässt, erhält Licht. Deshalb ist jede handgemalte Kopie ein Einzelstück, und keine zwei sind ganz gleich.

Für dieses Motiv haben wir derzeit keine eigenen Aufnahmen der fertigen Arbeit aus dem Atelier. Wenn wir es das nächste Mal malen, werden wir es aufnehmen, und die Aufnahmen erscheinen auf dieser Seite. Bis dahin gilt, was für jedes Leinwandgemälde bei uns gilt: vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme genau der Leinwand, die für Sie gemalt wurde, und sie geht erst hinaus, wenn Sie sie freigegeben haben.

Welche Größe für welche Wand?

Das Original misst 86,4 x 70,5 Zentimeter, also zuerst die Breite und dann die Höhe, wie wir Maße überall angeben. Das Format ist quer und fast quadratisch; das ist wichtig, weil die Szene keinen einzelnen Punkt hat, auf den der Blick fällt, und deshalb Breite verträgt.

Keines unserer acht Maße stimmt mit dem Original überein. Am nächsten liegt 100 x 80 cm und ist gut vierzehn Zentimeter breiter; 70 x 55 cm ist etwas kleiner als das Original. Daraus machen wir keine Behauptung, wir verkauften das Werk in Originalgröße, denn das tun wir nicht. Für ein Wohnzimmer empfehlen wir 120 x 100 oder 140 x 110 cm, weil das Grau auf größerer Fläche gewinnt; 160 x 130, 180 x 140, 200 x 160 und 246 x 197 cm sind für Wände, die gefüllt werden müssen, und gerade dort zeigt sich, wie die Farbe zusammengesetzt ist.

Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen

Wenn keines der acht Maße zu Ihrer Wand passt, malen wir die Arbeit nach Ihren Maßen und behalten das Verhältnis des Originals bei, sodass die Szene nie gedehnt wirkt; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Exemplar kommt auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.

Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung. Bei diesem Motiv lohnt sich zweimal nachzudenken, denn das Original hat seinen eigenen gemalten Streifen: ein schmaler, dunkler Rahmen arbeitet mit ihm zusammen, ein breiter und verzierter streitet mit ihm. Wie die Arbeit an Ihrer Wand aussieht, zeigt unser gesonderter Dienst zur Visualisierung des Gemäldes an Ihrer Wand.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also je nach Größe mit 15 bis 45 Tagen. Wir versenden es gespannt und geschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, innerhalb der Europäischen Union ohne Zoll. Vor dem Versand geben Sie eine Aufnahme frei, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot dieses Malers steht in der Galerie Georges Seurat, und über seine Arbeit schreibt unser Artikel über Georges Seurat. Eine Reproduktion eines berühmten Gemäldes entsteht bei uns immer auf diesem Weg.

Häufige Fragen

Wo ist das Original?

In New York, im Metropolitan Museum of Art, unter der Inventarnummer 2002.62.3. Das Museum gibt an, dass es in Saal 823 ausgestellt ist.

Aus welchem Jahr stammt es?

Das Museum gibt um 1886–88 an, also eine Spanne und kein einzelnes Jahr, und so schreiben wir es auch.

Wie groß ist das Original?

Das Museum gibt 70,5 x 86,4 Zentimeter nach Höhe und Breite an, was in unserer Schreibweise Breite mal Höhe 86,4 x 70,5 cm ergibt.

Was ist der gemalte Streifen?

Ein Farbstreifen am Rand der Leinwand, den Seurat selbst kurz vor der ersten Ausstellung 1889 hinzufügte. Kein Rahmen, sondern Teil des Werks.

Ist das mit Punkten gemalt?

Ja. Das Museum nennt die Technik Divisionismus und sagt, dass man sie auch Punktmethode nennt; unter bedecktem Himmel ist sie deutlicher als in der Sonne.

Welche Vorstadt liegt am anderen Ufer?

Das Museum lässt es offen: Asnières oder Courbevoie. Da es sich selbst nicht festlegt, legen wir uns auch nicht fest.

Wann wurde das Werk zuerst gezeigt?

Im Jahr 1889, wie das Museum angibt; der gemalte Streifen war da schon auf der Leinwand.

Welche Größe soll ich wählen?

Für ein Wohnzimmer 120 x 100 cm. Dem Original am nächsten liegt 100 x 80 cm, ist aber etwas breiter als dieses.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja. Wir malen nach Ihrem Maß und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei.

Ist das ein Druck?

Nein. Die Arbeit ist mit der Hand und mit Ölfarben gemalt; die Striche sind zu sehen und zu ertasten, was ein Druck nicht nachahmen kann.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja. Das Motiv ist ruhig und drängt sich nicht auf, es verträgt also jeden Raum. Wenn Sie die Wahl dem Beschenkten überlassen möchten, gibt es einen Geschenkgutschein.

  • Motiv: der Blick von der Insel Grande Jatte über die Seine unter bedecktem Himmel, ohne eine einzige Figur
  • Original: 86,4 x 70,5 cm, Öl, Metropolitan Museum of Art, New York (2002.62.3)
  • Unsere Fassung: handgemalte Leinwand, acht Maße von 70 x 55 bis 246 x 197 cm
  • Wichtig: Seurat, ein französischer Maler, hat den Streifen um die Szene selbst gemalt – kein Rahmen, sondern Teil der Arbeit

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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