Beschreibung
Die Studie zu Ein Sonntagnachmittag auf der Grande Jatte ist die letzte große Farbstudie zu Seurats bekanntestem Werk, gemalt 1884. Das Original misst 104,1 x 70,5 Zentimeter und wird in New York vom Metropolitan Museum of Art unter der Inventarnummer 51.112.6 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde, Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe.
| Titel: | Studie zu Ein Sonntagnachmittag auf der Grande Jatte |
| Weitere Titel: | Study for “A Sunday on La Grande Jatte” · Étude pour « Un dimanche à la Grande Jatte » |
| Maler: | Georges Seurat (1859–1891) |
| Entstehungsjahr: | 1884 |
| Originalgröße: | 104,1 cm x 70,5 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Divisionismus, vor den Punkten der Endfassung |
| Standort: | The Metropolitan Museum of Art, New York (Inv.-Nr. 51.112.6, Saal 099) |
| Unsere Reproduktion: | handgemalt, Öl auf Leinwand, 8 Größen von 100 x 70 cm bis 308 x 208 cm, auf Wunsch nach Maß |
Studie zu Ein Sonntagnachmittag auf der Grande Jatte – Georges Seurat
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Dieselbe Szene wie auf dem berühmten Werk, nur noch nicht scharf gestellt. Dasselbe Ufer, dieselbe Baumreihe, derselbe Fluss mit Segeln – nur sind die Gestalten noch Zusammenfassungen. Der Schattenstreifen im Vordergrund und die belichtete Rasenfläche dahinter stehen bereits, die Verteilung des Lichts ist bereits entschieden, Gesichter und Kleider sind es noch nicht. Das Museum beschreibt die Arbeit als Seurats letzte Studie zu seinem monumentalen Werk über Pariser bei der Erholung auf einer Insel in der Seine, das heute das Art Institute of Chicago verwahrt.
Wo lag die Insel Grande Jatte, und wer ging dorthin?
Mitten in der Seine, gleich nordwestlich der Pariser Innenstadt. Das Museum hält fest, dass die Insel in den 1880er Jahren ein beliebter Ort geworden war, an dem Städter ihre Sonntagnachmittage verbrachten. Die Szene ist also kein erfundenes Ideal, sondern die Aufnahme einer Gewohnheit: Menschen in ihrer besten Kleidung, am Wasser, in einer Freizeit, die damals gerade erst entstand. Genau dieses Alltägliche interessierte den Maler – und wurde später, auf der großen Leinwand, beinahe rituell.
Wie unterscheidet sich der Strich von der Endfassung?
Das ist der Unterschied, der die Studie zu einem eigenständigen Werk macht. Das Museum sagt es geradeheraus: In dieser vorbereitenden Skizze hatte Seurat den Strich noch nicht auf einen einheitlichen Punkt reduziert. Er trug die Farbe freier auf, in einer Folge überwiegend diagonaler, sich kreuzender Schraffurstriche, die ein Forscher mit »gehäckseltem Stroh« verglich. Gegensätzliche Pigmente sind mit kleinen, fleckigen Strichen ineinander gewoben – während er auf der wandgroßen Parkszene, die zwei Jahre später auf der Impressionistenausstellung von 1886 auftrat, engere, punktartige Tupfer verwendete.
Diese Studie ist deshalb keine schlechtere Fassung der Endfassung, sondern eine andere. Das Museum fügt eine Einzelheit hinzu, die zu wissen lohnt: Die Methode, für die wir Seurat kennen, wurde nach dem französischen Wort für Punkt benannt, er selbst zog den Ausdruck Divisionismus vor – das Prinzip, Farbe in kleine, nebeneinandergesetzte Berührungen zu trennen, die erst im Auge des Betrachters verschmelzen sollen. In dieser Skizze gibt es keine einzige Fläche ununterbrochener Farbe; es gibt nur klar getrennte Töne. Ein Kunstgemälde, so zusammengesetzt, setzt sich erst auf Abstand zusammen.
Wie kam sie ins Metropolitan?
Durch ein Vermächtnis. Das Museum nennt als Erwerbungsart das Vermächtnis von Sam A. Lewisohn aus dem Jahr 1951, woher auch die Inventarnummer 51.112.6 stammt. Das Werk hängt im Saal 099 zwischen den europäischen Gemälden und ist gemeinfrei, sodass das Museum seine Aufnahme ohne Einschränkung veröffentlicht. Den Weg vor 1951 veröffentlicht das Museum auf keiner der Oberflächen, die wir lesen können, und deshalb beschreiben wir ihn auch nicht: Wir nennen, was das Museum nennt.
Wo steht diese Studie in Seurats Schaffen?
Unmittelbar vor dem Gipfel. Die vollendete Leinwand verwahrt das Art Institute of Chicago; bei uns finden Sie sie als Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte – ein eigenes Erzeugnis in unserer Galerie, nicht diese Studie. Davor steht Badende in Asnières, die erste große Leinwand, danach die Küstenarbeiten wie Abend, Honfleur und die Nachtszene Einladung zur Schau. Der Pointillismus ist auf dieser Studie noch im Entstehen, und der Neoimpressionismus erhielt gerade um sie herum seinen Namen.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit den Händen und dem Pinsel, niemals mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet mit Ölfarben auf Leinwand und ahmt bei diesem Motiv genau das nach, was die Studie von der Endfassung trennt: breite, sich kreuzende Striche statt einheitlicher Punkte. Reduzierte man den Strich auf den Punkt, bekäme man eine kleine Kopie der Leinwand in Chicago und nicht dieses Werk. Jede handgemalte Kopie ist deshalb ein Einzelstück und keine zwei sind ganz gleich; dies ist keine auf Leinwand gedruckte Reproduktion eines berühmten Gemäldes, sondern eine Arbeit, die von Grund auf entsteht. Vor dem Versand fotografieren wir das Werk und schicken Ihnen die Aufnahme zur Freigabe.
Für dieses Motiv haben wir derzeit keine eigenen Atelieraufnahmen des fertigen Werkes. Wenn wir es das nächste Mal malen, fotografieren wir es, und die Aufnahmen erscheinen auf dieser Seite.
Welche Größe für welche Wand?
Wenn Sie nicht wissen, welche: 140 x 95 cm. Bei diesem Motiv lohnt es sich, zweierlei zu wissen. Unser kleinstes Maß, 100 x 70 cm, kommt der ursprünglichen Studie am nächsten, die 104,1 x 70,5 cm misst – wollen Sie das Werk in der Größe, in der es entstand, ist das die richtige Wahl. Die oberste Größe, 308 x 208 cm, ist nicht die Größe dieser Studie, sondern ungefähr die der vollendeten Leinwand in Chicago; wer sie wählt, bekommt die Szene im Maßstab des großen Werkes. Dazwischen: 120 x 80 und 140 x 95 cm fürs Wohnzimmer, 160 x 110 und 180 x 120 cm verlangen ihre eigene Wand, und 200 x 140 und 250 x 170 cm gehören in große Räume. Jedes Leinwandgemälde dieses Motivs entsteht auf Bestellung.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keine der acht Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihren Maßen und behalten das Verhältnis des Originals bei, damit die Szene nie gedehnt wird; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Exemplar wird auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und aufhängefertig geliefert. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung: Bei diesem Motiv zeigt sie jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Möchten Sie sehen, wie das Werk an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser gesonderter Dienst zur Visualisierung des Gemäldes an Ihrer Wand.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Maß; bei den größten Maßen liegt die Frist näher an der oberen Grenze. Wir versenden es gespannt und für den Transport geschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, innerhalb der EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Georges Seurat, und den Weg von der Studie zur Endfassung beschreibt unser Artikel über Georges Seurat, der auch weitere Kunstwerke von ihm vorstellt.
Häufige Fragen
Wo ist das Original dieser Studie?
In New York, im Metropolitan Museum of Art, unter der Inventarnummer 51.112.6. Das Museum zeigt es im Saal 099 und führt es unter dem Titel Study for »A Sunday on La Grande Jatte«.
Ist das dasselbe Werk wie das in Chicago?
Nein. Dies ist die letzte große Studie dazu. Die vollendete Leinwand verwahrt das Art Institute of Chicago und ist bei uns ein eigenes Erzeugnis; diese Seite verkauft die Studie aus dem Metropolitan Museum of Art.
Aus welchem Jahr stammt sie?
Das Museum datiert sie auf 1884 – eine einzige Jahreszahl, ohne »um« und ohne Spanne, und so geben wir sie an.
Wie groß ist sie wirklich?
Das Museum nennt eine Höhe von 70,5 und eine Breite von 104,1 Zentimetern, also 104,1 x 70,5 cm in unserer Schreibweise Breite mal Höhe.
Warum steht beim Malstil nicht die punktweise Methode?
Weil das Museum ausdrücklich sagt, dass Seurat den Strich in dieser Skizze noch nicht auf einen einheitlichen Punkt reduziert hatte; die Punkte sind auf der vollendeten Leinwand. Er selbst zog den Ausdruck Divisionismus vor, und so haben wir es geschrieben.
Was bedeutet »gehäckseltes Stroh«?
So beschrieb ein Forscher, nach der Angabe des Museums, die Striche dieser Studie: überwiegend diagonale, sich kreuzende Schraffuren und keine runden Punkte.
Welche Größe soll ich wählen?
Fürs Wohnzimmer 140 x 95 cm; wollen Sie das Maß, das der ursprünglichen Studie am nächsten kommt, wählen Sie 100 x 70 cm. Das obere Maß 308 x 208 cm ist ungefähr die Größe der vollendeten Leinwand in Chicago, nicht dieser Studie.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?
Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei das Seitenverhältnis des Originals bei.
Ist das ein Druck?
Nein. Das Werk ist mit Ölfarben von Hand auf Leinwand gemalt; die Striche sind sichtbar und fühlbar, was ein Druck nicht nachahmen kann.
Wie wird geliefert?
Auf den Keilrahmen gespannt und gerahmt, wenn Sie das gewählt haben, in 15 bis 45 Tagen, nachdem Sie die Aufnahme des fertigen Werkes freigegeben haben.
Eignet es sich als Geschenk?
Sehr, besonders für jemanden, der das berühmte Werk kennt – die Studie zeigt, wie es entstand. Wollen Sie die Wahl der beschenkten Person überlassen, gibt es einen Geschenkgutschein.
- Motiv: dieselbe Sonntagsszene wie auf dem berühmten Werk, aber mit noch unscharfen Gestalten und breitem Strich
- Original: 104,1 x 70,5 cm, Ölfarbe auf Leinwand, Metropolitan Museum of Art, New York (51.112.6), Saal 099
- Unsere Fassung: handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand, acht Größen von 100 x 70 bis 308 x 208 cm
- Wissenswert: Seurat war ein französischer Maler, der den Ausdruck Divisionismus vorzog – in dieser Studie hatte er den Strich noch nicht auf den Punkt reduziert









































