Georges Seurat – Le Chahut

ab 124,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Le Chahut ist Seurats große Leinwand von 1889–1890: Frauen und Männer tanzen den Chahut, also den Cancan, einen für die Zeit gewagten Tanz, bei dem die Tänzerinnen die Röcke heben und die Beine in die Luft werfen. Das Original misst 141 x 170 Zentimeter und wird in Otterlo vom Kröller-Müller Museum unter der Nummer KM 107.757 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde, Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe.

Titel:Le Chahut
Weitere Titel:Chahut · The Can-can
Maler:Georges Seurat (1859–1891)
Entstehungsjahr:1889–1890
Originalgröße:141 cm x 170 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Pointillismus
Standort:Kröller-Müller Museum, Otterlo (Inv.-Nr. KM 107.757)
Unsere Reproduktion:handgemalt, Öl auf Leinwand, 8 Größen von 40 x 50 cm bis 141 x 168 cm, auf Wunsch nach Maß

Le Chahut – Georges Seurat

Wer ist zu sehen?

Niemand, den der Museumseintrag benennen würde. Auf der Bühne tanzen vier Tänzerinnen, links unten spielt ein Kontrabassist, daneben die Hand des Dirigenten, rechts blickt ein männlicher Zuschauer aus dem Dunkel. Das Museum hält fest, dass die Tanzenden eher wie Urtypen wirken als wie Menschen aus Fleisch und Blut und dass sie sich in rhythmischer Wiederholung bewegen; niemand ist also ein Porträt. Seurat, ein französischer Maler, schuf das Werk in den letzten beiden Jahren seines Lebens, und die Szene ist keine flüchtige Aufnahme des Pariser Nachtlebens, sondern, wie der Eintrag sagt, ein sorgfältig durchdachtes Gemälde.

Was ist auf der Leinwand?

Eine hochformatige Leinwand, gebaut aus unzähligen winzigen Punkten. Der Tanzsaal ist in warme Farben und glühendes künstliches Licht getaucht. Das Museum weist auf eine einzige formale Regel hin, die alles zusammenhält: alle Linien und alle Bewegungen sind nach oben gerichtet, um die erregte Stimmung von Tanz und Musik hervorzurufen – die Beine der Tänzerinnen, die Hand des Dirigenten, die Schnurrbärte der Männer, die Winkel der Münder und Augen, der Hals des Kontrabasses und selbst die Blumen im Hintergrund. Hat man das einmal gesehen, lässt sich das Werk nicht mehr anders betrachten: es ist keine Szene, es ist ein System.

Warum ist dieses Werk wichtig?

Weil es zeigt, dass der Pointillismus für Seurat eine Methode war und kein Stil. Der Museumseintrag sagt es direkt: den Maler fesselte die Wirkung von Licht und Farbe, und er suchte gezielt ein systematisches Verfahren, um sie wiederzugeben. Den ausgelassenen Tanz fasste er in ein strenges System aus unzähligen fein aufgetragenen Farbpunkten, Linien und Farbkombinationen. Der Gegensatz zwischen Thema und Ausführung ist der Kern des Werkes: die wildeste denkbare Szene, gemalt mit der größtmöglichen Disziplin.

Was bedeutet das Werk?

Weniger Vergnügen und mehr Mechanik, als das Motiv verspricht. Der Cancan war damals eine Provokation, hier aber sind die Tänzerinnen keine Verführerinnen, sondern gleiche, wiederholbare Formen; die Lächeln sind identisch, die Beine stehen gleich, sogar die Schnurrbärte folgen demselben Bogen nach oben. Das Kunstgemälde, das daraus entsteht, handelt davon, wie sich Begeisterung aus Regeln zusammensetzen lässt. Gerade deshalb ist das Werk zugleich fröhlich und ein wenig kühl – und gerade deshalb ist es länger interessant geblieben als manche gefühlvollere Szene desselben Jahrzehnts.

Wo steht dieses Werk in Seurats Schaffen?

Unter den letzten, neben Junge Frau beim Pudern, ebenfalls einer Szene bei künstlichem Licht, und neben Einladung zur Schau (La Parade de Cirque), wo dieselbe nächtliche Welt von außen erscheint. Einige Jahre früher entstanden Les Poseuses (Die Modelle), die große Atelierkomposition, und im Art Institute of Chicago hängt Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte, das Tagesgegenstück zu dieser Nachtszene. Der Neoimpressionismus ist in allen derselbe; das Licht ist ein anderes.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit der Hand und dem Pinsel, nie mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet mit Ölfarben auf Leinwand und baut die Oberfläche so auf, wie sie im Original gebaut ist: Punkt neben Punkt, die warmen Töne des Saals neben die kühleren Punkte des Schattens, sodass die Farbe sich erst im Auge zusammensetzt. Bei diesem Motiv ist das Verfahren anspruchsvoll, weil alle Richtungen nach oben zeigen müssen; dreht sich ein Strich, verliert die Szene ihren Schwung. Jede handgemalte Kopie ist deshalb ein Einzelstück, und keine zwei gleichen einander ganz; dies ist keine Reproduktion eines berühmten Gemäldes, auf Leinwand gedruckt, sondern ein Werk, das von Grund auf entsteht. Vor dem Versand fotografieren wir die Arbeit und schicken sie Ihnen zur Freigabe.

Für dieses Motiv haben wir derzeit keine eigenen Atelieraufnahmen des fertigen Werkes. Wenn wir es das nächste Mal malen, werden wir es fotografieren, und die Aufnahmen erscheinen auf dieser Seite.

Welche Größe für welche Wand?

Wenn Sie unsicher sind: 70 x 90 cm. Das Original misst 141 x 170 cm, damit ist unser größtes Maß, 141 x 168 cm, praktisch eins zu eins – die Breite stimmt auf den Zentimeter. Das Format ist hochkant, im Verhältnis nahe 5 : 6: 40 x 50 und 50 x 60 cm wirken im Flur oder neben einer Tür, 60 x 70 und 70 x 90 cm sind die alltägliche Wahl fürs Wohnzimmer, 80 x 100 und 90 x 110 cm verlangen ihre eigene Wand, und 120 x 150 und 141 x 168 cm gehören in große Räume, in denen die Tänzerinnen fast natürliche Größe erreichen und die Punkte aus der Nähe zu lesen sind. Jedes Leinwandgemälde dieses Motivs entsteht auf Bestellung.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Wenn keines der acht Maße zu Ihrer Wand passt, malen wir das Werk nach Ihren Maßen und behalten das Verhältnis des Originals bei, damit die Tänzerinnen nie gedehnt werden; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Exemplar können Sie in drei Ausführungen bestellen: als gerollte Leinwand ohne Keilrahmen, auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig oder gerahmt; die Ausführung wählen Sie bei der Bestellung. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung: Bei diesem Motiv zeigt sie jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Werk an Ihrer Wand wirkt, ist das unser gesonderter Service der Raumvisualisierung.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie deshalb mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Maß. Wir versenden es in der Ausführung, die Sie bestellt haben – gerollt, auf Keilrahmen gespannt oder gerahmt –, transportgeschützt, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Georges Seurat, und seinen Weg beschreibt unser Artikel über Georges Seurat, in dem auch weitere Kunstwerke vorkommen.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In Otterlo in den Niederlanden, im Kröller-Müller Museum, unter der Nummer KM 107.757. Das Museum führt es als ausgestellt.

Wer sind die Tänzerinnen?

Der Eintrag benennt sie nicht. Das Museum sagt, sie wirkten eher wie Urtypen als wie Menschen aus Fleisch und Blut; das Werk ist kein Porträt bestimmter Personen.

Ist »Chahut« dasselbe Werk?

Ja. Das Museum selbst verwendet die kürzere Form »Chahut«; im Englischen erscheint es auch als »The Can-can«. Es ist ein und dieselbe Leinwand.

Ist das ein Druck?

Nein. Das Werk wird mit Ölfarben von Hand auf Leinwand gemalt; die Punkte sind sichtbar und fühlbar, was ein Druck nicht nachahmen kann.

Welche Größe soll ich wählen?

Fürs Wohnzimmer 70 x 90 cm; wenn Sie das Maß des Originals möchten, wählen Sie 141 x 168 cm. Der ausführliche Größenratgeber steht weiter oben.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?

Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei das Seitenverhältnis des Originals bei.

Wie wird geliefert?

In der Ausführung, die Sie gewählt haben (gerollt, auf Keilrahmen gespannt oder gerahmt), in 15 bis 45 Tagen, nachdem Sie die Aufnahme des fertigen Werkes freigegeben haben.

Was sagt das Werk in einem Satz?

Der ausgelassenste Tanz seiner Zeit, gemalt mit der größtmöglichen Disziplin.

Warum zeigt alles nach oben?

Weil es so angelegt ist. Das Museum zählt auf: die Beine der Tänzerinnen, die Hand des Dirigenten, die Schnurrbärte der Männer, die Winkel der Münder und Augen, der Hals des Kontrabasses und die Blumen im Hintergrund – alle Richtungen weisen nach oben, um die erregte Stimmung von Tanz und Musik hervorzurufen.

Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?

Nein. Die Leinwand befindet sich in der öffentlichen Sammlung des Kröller-Müller Museum und ist nicht verkäuflich; eine handgemalte Leinwand ist der einzige Weg, das Motiv zu Hause zu haben.

Eignet es sich als Geschenk?

Die größeren Maße wirken als Geschenk, weil die Szene von der Größe lebt. Wenn Sie die Wahl den Beschenkten überlassen möchten, gibt es einen Geschenkgutschein.

  • Motiv: vier Tänzerinnen, ein Kontrabassist und die Hand des Dirigenten – Cancan im glühenden Kunstlicht
  • Original: 141 x 170 cm, Ölfarbe auf Leinwand, Kröller-Müller Museum, Otterlo (KM 107.757)
  • Unsere Ausführung: handgemaltes Ölgemälde, acht Größen von 40 x 50 bis 141 x 168 cm, als gerollte Leinwand, gespannt oder gerahmt – nach Ihrer Wahl
  • Wissenswert: alle Linien weisen nach oben – Beine, Dirigentenhand, Schnurrbärte, Mundwinkel, Kontrabasshals und selbst die Blumen

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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