Beschreibung
Studie zu Badende in Asnières (London) ist Seurats Ölstudie auf Holz von 1883–1884: das grasige Ufer der Seine mit jungen Männern am Wasser, in breiten, schnellen Strichen gemalt, bevor daraus die große Leinwand wurde. Das Original bewahrt die National Gallery in London unter der Inventarnummer NG6561. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde, Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihrem Maß; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme der fertigen Arbeit zur Freigabe.
| Titel: | Studie zu Badende in Asnières (London) |
| Weitere Titel: | Study for »Bathers at Asnières« · Croqueton |
| Maler: | Georges Seurat (1859–1891) |
| Entstehungsjahr: | 1883–1884; der Museumseintrag nennt keine Signatur |
| Originalgröße: | 25 cm x 15,2 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Holz |
| Malstil: | Pointillismus |
| Standort: | The National Gallery, London (Inv.-Nr. NG6561) |
| Unsere Reproduktion: | handgemalt, Öl auf Leinen, 8 Größen von 25 x 16 cm bis 120 x 75 cm, auf Wunsch nach Maß |
Studie zu Badende in Asnières (London) – Georges Seurat
Wer ist dargestellt?
Junge Arbeiter am Fluss, die der Museumseintrag nicht benennt. Rechts sitzt ein Junge in dunkler Jacke und Strohhut, im Profil zum Wasser gewandt; vor ihm der nackte Rücken eines zweiten, der tiefer am Ufer sitzt. Im Wasser steht eine helle Gestalt bis zu den Knien, weiter draußen watet noch eine zur Flussmitte. Asnières war ein Industrievorort im Westen von Paris, und diese jungen Männer verbrachten dort ihre freie Zeit — sie sind keine Porträtierten, sondern Leute, die der Maler gesehen hat. Genau deshalb lassen sie sich nicht benennen, und wir versuchen es auch nicht.
Was ist auf der Tafel zu sehen?
Eine querformatige Holztafel, kaum handtellergroß. Die untere Hälfte füllt ein grasiges Ufer in warmen grünen und ockernen Strichen, breit und sichtbar schnell; darüber öffnet sich eine blaugraue Wasserfläche, die oben von der niedrigen Linie des Gegenufers geschlossen wird. Die Gestalten stehen in einem Band über der Mitte, eine neben der anderen, ohne Gesichtszüge. Die Farbe ist in geraden, kurzen Strichen aufgetragen, nicht in feinen Punkten: dies entstand am Ufer und in einem Zug, nicht im Atelier. Gerade diese Schnelligkeit lässt die Studie anders lesen als die vollendete Leinwand.
Warum ist diese Studie wichtig?
Weil sie am Anfang des Weges dieses Malers zur großen Komposition steht. Badende in Asnières war Seurats erste große Leinwand, und bevor er sie malte, fertigte er in den Sommern 1883 und 1884 am Seineufer eine Reihe solcher Tafeln an. Seurat, ein französischer Maler, nutzte jede für eine Frage: wie die Sonne auf einen Rücken fällt, wie das Wasser auf das Gras trifft, wo eine Gestalt sitzen soll. Der Pointillismus, für den wir ihn kennen, ist hier noch nicht entwickelt — die große Arbeit entstand davor und wurde später ergänzt. Die National Gallery bewahrt die Studie in Raum 44, als Teil der Schenkung Heinz Berggruens von 1995.
Was bedeutet die Szene?
Freizeit eines Arbeitervororts, ohne Sentiment gesehen. Seurat malte weder Elend noch Idylle; er malte junge Männer, die am Wasser sitzen, weil es heiß war. Genau diese Zurückhaltung macht die große Leinwand später ungewöhnlich: die Gestalten sind monumental, und doch posiert niemand und erzählt niemand. Auf dieser Tafel zeigt sich diese Haltung noch schlichter, weil es weder Komposition noch Vollendung gibt — nur einen Blick. Zu Hause wirkt sie ruhig und anspruchslos: Fluss, Ufer, ein paar Leute, ein Sommernachmittag.
Was geschah mit dem Original?
Die National Gallery veröffentlicht den ganzen Weg der Tafel. Sie war beim Händler Ambroise Vollard in Paris, dann bei Eugène Devet und bei Maurice Fabre in Gasparets; am 16. März 1911 wurde sie im Pariser Hôtel Drouot als Los 68 versteigert. Danach war sie beim Maler Maurice Denis in St-Germain-en-Laye und später bei Pierre Berès in Paris. 1993 kaufte sie Heinz Berggruen und schenkte sie 1995 der National Gallery. Die Angaben stammen vom Museum; weitere fügen wir nicht hinzu.
Wo steht diese Studie in Seurats Werk?
Unter den Vorarbeiten zu Badende in Asnières, der vollendeten Leinwand, die dieselbe National Gallery unter NG3908 bewahrt. In diesem Regal führen wir außerdem Badende Jungen — eine zweite Studie zu derselben Leinwand, im Musée d’Orsay — sodass beide Vorarbeiten hier nebeneinander stehen. Aus derselben Londoner Sammlung stammt Studie zur Grande Jatte (London), der nächste Schritt desselben Verfahrens, das zu Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte führte — vier Kunstwerke eines Verfahrens.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Dies ist ein Kunstgemälde, das mit Pinsel und Ölfarbe entsteht, niemals mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet nach einer hochauflösenden Museumsvorlage und behält genau das bei, was diese Arbeit ist: breite, schnelle Striche und eine sichtbare Pinselrichtung. Feine Punkte wären hier falsch — die Tafel entstand, bevor der Maler diese Technik überhaupt entwickelt hatte, und sie zu »verbessern« hieße, eine andere Arbeit zu malen. Weil alles von Hand geschieht, gleichen sich zwei Leinwände nie vollständig, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Unikat. Eigene Aufnahmen der fertigen Leinwand haben wir noch nicht; sobald sie zum ersten Mal gemalt ist, fotografieren wir sie und stellen die Aufnahmen hier ein.
Welche Größe für welche Wand?
Wenn Sie unschlüssig sind: 60 x 40 cm. Das Original misst 25 x 15,2 cm, und unser kleinstes Maß, 25 x 16 cm, entspricht ihm praktisch eins zu eins — genau die kleine Arbeit, die es war. Das Format ist quer, im Verhältnis nahe 8 : 5, und sitzt gut über einer schmalen Kommode, zwischen zwei Türen oder in einer Gruppe kleinerer Arbeiten. 50 x 30 und 60 x 40 cm sind die alltäglichsten Maße für Flur oder Schlafzimmer; 70 x 45, 80 x 50 und 90 x 55 cm wirken eigenständig über Bett oder Schreibtisch; 100 x 60 und 120 x 75 cm gehören ins Wohnzimmer, wo das Ufer Luft bekommt. Jedes Leinwandgemälde zu diesem Motiv entsteht auf Bestellung.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keine der acht Größen an Ihre Wand, malen wir die Arbeit nach Ihren Maßen und halten das Seitenverhältnis des Originals ein, damit Ufer und Wasserlinie sich nicht verschieben; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Exemplar liefern wir auf einen Holzkeilrahmen aufgezogen und aufhängefertig. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile — Gold, Silber, Schwarz, Weiß, Naturholz — und dient ausschließlich der Rahmenwahl. Möchten Sie sehen, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser gesonderter Einrichtungsdienst, den Sie separat beauftragen.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien; rechnen Sie mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewählter Größe. Wir versenden aufgezogen und transportsicher verpackt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die gesamte EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Georges Seurat; seinen Weg und den Neoimpressionismus beschreibt unser Artikel über Georges Seurat, der auch erklärt, woran man die Reproduktion eines berühmten Gemäldes erkennt.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
In der National Gallery in London, Raum 44, unter der Inventarnummer NG6561. Das Museum erhielt es 1995 als Schenkung Heinz Berggruens.
Tragen die jungen Männer auf der Tafel Namen?
Nein. Der Museumseintrag nennt keinen; es sind junge Arbeiter aus dem Vorort, keine Porträtierten.
Ist das dieselbe Arbeit wie Badende in Asnières?
Nein. Dies ist eine vorbereitende Studie auf Holz, 25 x 15,2 cm groß; die vollendete Leinwand misst 301,5 x 201 cm und hängt in derselben Galerie unter NG3908. In diesem Regal stehen beide als eigene Artikel.
Ist das ein Druck?
Nein. Die Arbeit ist von Hand in Öl auf Leinen gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.
Welche Größe soll ich wählen?
Für Flur oder Schlafzimmer 60 x 40 cm; wollen Sie das Maß des Originals, wählen Sie 25 x 16 cm. Der ausführliche Größenratgeber steht weiter oben.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei das Seitenverhältnis des Originals bei.
Warum sind hier keine feinen Punkte?
Weil auf dem Original keine sind. Die Tafel entstand 1883, bevor der Maler seine Punkttechnik entwickelt hatte; sie hinzuzufügen hieße, die Geschichte zu korrigieren.
Was sagt die Szene in einem Satz?
Ein heißer Nachmittag am Ufer eines Arbeitervororts, in wenigen Strichen festgehalten.
Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?
Nein. Die Tafel gehört zur öffentlichen Sammlung der National Gallery in London und steht nicht zum Verkauf; eine handgemalte Leinwand ist der einzige Weg, sie zu Hause zu haben.
Wie hoch soll ich sie aufhängen?
Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden. Bei den kleinen Maßen tiefer und näher an den Sitzplatz.
Eignet sich die Arbeit als Geschenk?
Die kleineren Maße sind dankbar zu verschenken, weil das Motiv ruhig ist und an fast jede Wand passt. Möchten Sie die Wahl der beschenkten Person überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.
- Motiv: das grasige Seineufer bei Asnières mit jungen Männern am Wasser, in breiten Strichen – 1883–1884
- Original: 25 x 15,2 cm, Ölfarbe auf Holz, The National Gallery, London (Inv.-Nr. NG6561)
- Unsere Ausführung: handgemalte Ölmalerei, acht Größen von 25 x 16 bis 120 x 75 cm, aufgezogen und auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: auf dieser Tafel gibt es noch keine Punkte – Seurat entwickelte sie erst, als die große Leinwand schon stand









































