Georges Seurat – Einladung zur Schau (La Parade de Cirque)

ab 132,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Einladung zur Schau ist Seurats nächtliche Szene vor dem Zirkuszelt, 1887 und 1888 gemalt und ganz aus winzigen Punkten reiner Farben aufgebaut. Das Original misst 149,9 x 99,7 Zentimeter und wird in New York vom Metropolitan Museum of Art unter der Inventarnummer 61.101.17 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde, Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe.

Titel:Einladung zur Schau
Weitere Titel:Parade de cirque · Circus Sideshow
Maler:Georges Seurat (1859–1891)
Entstehungsjahr:1887–1888
Originalgröße:149,9 cm x 99,7 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Pointillismus
Standort:The Metropolitan Museum of Art, New York (Inv.-Nr. 61.101.17, Saal 825)
Unsere Reproduktion:handgemalt, Öl auf Leinwand, 8 Größen von 60 x 40 cm bis 150 x 100 cm, auf Wunsch nach Maß

Einladung zur Schau – Georges Seurat

Was ist auf dem Gemälde zu sehen?

Eine Abendszene vor dem Eingang zum Zirkus. In der Mitte steht ein Posaunist, schmal und unbewegt, über ihm eine Reihe Gaslampen, links eine Gruppe von Musikern, unten die dunklen Köpfe der Zuschauer, von uns abgewandt. Alles ist in waagerechte Bänder und Senkrechte geordnet, als wäre die Szene vermessen worden. Die Farbe ist kühl und künstlich: eine bläuliche Dunkelheit, in die die Lampen gelb-orange Punkte gießen. Niemand bewegt sich und niemand sieht jemanden an – die Szene ist ein stilles, fast rituelles Warten.

Was war eine Zirkusparade?

Ein kostenloser Auftritt vor dem kostenpflichtigen. Pariser Zirkusse und Jahrmarktszelte veranstalteten vor dem Eingang einen kurzen Auftritt, mit dem sie Vorübergehende überredeten, eine Karte für die Vorstellung drinnen zu kaufen. Der Titel des Werkes – im Original Parade de cirque – benennt genau dieses Ritual. Seurat malte also nicht die Vorstellung, sondern die Einladung dazu: den Augenblick, in dem noch nichts geschehen ist und alle warten. Daher die ungewöhnliche Ruhe einer Szene, in der eigentlich verkauft wird.

Wo zeigt sich die Methode, und was bedeutet das Werk?

Überall, und genau darin liegt der Punkt. Seit 1887 arbeitete der Maler ausschließlich in winzigen Punkten, und eine Nachtszene ist die schwerstmögliche Prüfung eines solchen Verfahrens: Die Dunkelheit muss aus hellen Punkten zusammengesetzt werden. Ein Kunstgemälde, das so entsteht, ist keine Wiedergabe der Nacht, sondern ihr Aufbau – deshalb wirkt es eher wie eine Erinnerung an einen Abend als wie eine Aufnahme. Die Bedeutung liegt in dieser Zurückhaltung: Glanz ohne Freude, Musik ohne Ton, eine Menge ohne Gesichter.

Wie kam es ins Metropolitan?

Durch ein Vermächtnis. Das Museum nennt in seinem Erwerbungseintrag das Vermächtnis von Stephen C. Clark aus dem Jahr 1960, während die Inventarnummer 61.101.17 von 1961 stammt – zwischen dem Vermachten und dem Eingetragenen liegt also ein Jahr, was bei großen Nachlässen üblich ist. Heute hängt das Werk im Saal 825 zwischen den europäischen Gemälden. Den Weg vor Clark veröffentlicht der Eintrag des Museums nicht, und deshalb beschreiben wir ihn auch nicht: Wir nennen, was das Museum nennt, und ergänzen keine Stationen an seiner Stelle.

Wo steht dieses Werk in Seurats Schaffen?

Unter den letzten vier großen Leinwänden, und als erste von ihnen blickt es in die Nacht. Bei uns führt unsere Galerie Die Modelle, unmittelbar davor gemalt, sowie Chahut, der denselben Weg ins Theater und in den Tanz fortsetzt. Ein früherer Markstein ist Badende in Asnières, und den Gipfel der Tagmalerei verwahrt das Art Institute of Chicago; bei uns finden Sie ihn als Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte. Der Pointillismus ist hier vollständig entwickelt, und der Neoimpressionismus als Richtung trug damals bereits seinen Namen.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit den Händen und dem Pinsel, niemals mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet mit Ölfarben auf Leinwand und legt bei diesem Motiv zuerst einen dunkelblauen Grund an, in den er dann warme Punkte setzt, bis genug Licht da ist. Bei einer Nachtszene ist das Verfahren am unerbittlichsten: ein paar Punkte zu viel und die Nacht hellt auf, ein paar zu wenig und die Lampen erlöschen. Jede handgemalte Kopie ist deshalb ein Einzelstück und keine zwei sind ganz gleich; dies ist keine auf Leinwand gedruckte Reproduktion eines berühmten Gemäldes, sondern eine Arbeit, die von Grund auf entsteht. Vor dem Versand fotografieren wir das Werk und schicken Ihnen die Aufnahme zur Freigabe.

Für dieses Motiv haben wir derzeit keine eigenen Atelieraufnahmen des fertigen Werkes. Wenn wir es das nächste Mal malen, fotografieren wir es, und die Aufnahmen erscheinen auf dieser Seite.

Welche Größe für welche Wand?

Wenn Sie nicht wissen, welche: 100 x 70 cm. Bei diesem Motiv ist die oberste Größe etwas Besonderes: 150 x 100 cm ist praktisch eins zu eins mit dem Original, das 149,9 x 99,7 cm misst – solche Übereinstimmungen gibt es in unserer Galerie kaum. Das Format ist liegend, im Verhältnis nahe 3 : 2, und verlangt deshalb eine lange, ruhige Wand: 60 x 40 und 70 x 50 cm für Flur oder Treppenhaus, 80 x 55 und 90 x 60 cm für Büro oder Schlafzimmer, 100 x 70 und 110 x 75 cm wirken als eigenständiges Werk über dem Sofa, und 130 x 90 und 150 x 100 cm verlangen ihre eigene Wand und einen dunkleren Raum, in dem die Punkte wirklich lebendig werden. Jedes Leinwandgemälde dieses Motivs entsteht auf Bestellung.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Passt keine der acht Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihren Maßen und behalten das Verhältnis des Originals bei, damit die Szene nie gedehnt wird; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Exemplar können Sie in drei Ausführungen bestellen: als gerollte Leinwand ohne Keilrahmen, auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig oder gerahmt; die Ausführung wählen Sie bei der Bestellung. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung: Bei diesem Motiv zeigt sie jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Möchten Sie sehen, wie das Werk an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser gesonderter Dienst zur Visualisierung des Gemäldes an Ihrer Wand.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Maß. Wir versenden es in der Ausführung, die Sie bestellt haben – gerollt, auf Keilrahmen gespannt oder gerahmt –, für den Transport geschützt, innerhalb der EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Georges Seurat, und seinen Weg von den Tagszenen zu den nächtlichen beschreibt unser Artikel über Georges Seurat, der auch weitere Kunstwerke von ihm vorstellt.

Häufige Fragen

Wo ist das Original?

In New York, im Metropolitan Museum of Art, unter der Inventarnummer 61.101.17. Das Museum führt es unter dem Titel Circus Sideshow (Parade de cirque) und zeigt es im Saal 825.

Aus welchem Jahr stammt das Werk?

Das Museum datiert es auf 1887 und 1888. Das ist eine Spanne und keine einzelne Jahreszahl, und so schreiben wir es auch; ein einzelnes Jahr nennen wir nirgends.

Wie groß ist das Original?

Das Museum nennt eine Höhe von 99,7 und eine Breite von 149,9 Zentimetern, also 149,9 x 99,7 cm in unserer Schreibweise Breite mal Höhe. Wir nannten zuvor dasselbe Maß, das Museum hat es bestätigt, und wir haben nichts geändert.

Ist »Parade de cirque« dasselbe Werk?

Ja. Das ist die französische Form desselben Titels; auf Englisch erscheint es als »Circus Sideshow«. Es handelt sich um ein und dieselbe Leinwand.

Warum wirkt es für einen Zirkus so ruhig?

Weil es nicht die Vorstellung zeigt, sondern die Einladung dazu – einen kurzen kostenlosen Auftritt vor dem Eingang, mit dem Vorübergehende zum Kartenkauf überredet wurden. Der Originaltitel benennt genau dieses Ritual.

Welche Größe soll ich wählen?

Für das Wohnzimmer 100 x 70 cm; wollen Sie das Maß des Originals, wählen Sie 150 x 100 cm, das praktisch eins zu eins damit ist. Der ausführliche Größenratgeber steht oben.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?

Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei das Seitenverhältnis des Originals bei.

Ist das ein Druck?

Nein. Das Werk ist mit Ölfarben von Hand auf Leinwand gemalt; die Striche sind sichtbar und fühlbar, was ein Druck nicht nachahmen kann.

Wie wird geliefert?

In der Ausführung, die Sie gewählt haben (gerollt, auf Keilrahmen gespannt oder gerahmt), in 15 bis 45 Tagen, nachdem Sie die Aufnahme des fertigen Werkes freigegeben haben.

Ist das Original käuflich?

Nein. Die Leinwand ist in der öffentlichen Sammlung des Metropolitan Museum of Art und nicht käuflich; eine handgemalte Leinwand ist der einzige Weg, das Motiv zu Hause zu haben.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, besonders für einen dunkleren Raum und für jemanden, der ruhige, ungewöhnliche Szenen mag. Wollen Sie die Wahl der beschenkten Person überlassen, gibt es einen Geschenkgutschein.

  • Motiv: eine Nachtszene vor dem Zirkuszelt – ein Posaunist, Gaslampen und die dunklen Köpfe der Zuschauer
  • Original: 149,9 x 99,7 cm, Ölfarbe auf Leinwand, Metropolitan Museum of Art, New York (61.101.17), Saal 825
  • Unsere Fassung: handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand, acht Größen von 60 x 40 bis 150 x 100 cm
  • Wissenswert: Seurat war ein französischer Maler, der die ganze Nacht aus hellen Punkten zusammensetzte – die oberste Größe 150 x 100 cm ist mit dem Original fast eins zu eins

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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