Beschreibung
Der Kanal von Gravelines, Petit Fort-Philippe – handgemalte Reproduktion eines Gemäldes von Seurat
Der Kanal von Gravelines, Petit Fort-Philippe entstand im Sommer 1890 und ist unter unseren Gemälden auf Leinwand das räumlich am stärksten gebaute: Eine Mole schwingt aus der unteren rechten Ecke in die Tiefe, und daneben steht ein dunkler Poller, der die ganze Szene zusammenhält. Das Original bewahrt das Indianapolis Museum of Art at Newfields. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde, Öl auf Leinwand, Punkt für Punkt.
Was auf der Leinwand zu sehen ist
Unten rechts setzt eine breite, rosaockerfarbene Mole an und schwingt in flachem Bogen zur Mitte. Auf ihr, nahe am unteren Rand, steht ein niedriger dunkler Poller – der einzige wirklich dunkle Gegenstand des Werkes. Links der Mole verläuft der Kanal: blassblaugrünes Wasser mit mehreren vertäuten Booten, deren Rümpfe fast waagerecht liegen. Am gegenüberliegenden Ufer reihen sich niedrige weiße Häuser, darüber erhebt sich ein heller Leuchtturm. Dünne Masten verteilen sich über den Horizont. Der Himmel ist blass, leicht gelblich und leer.
Der Poller im Vordergrund: Tiefe ohne Perspektivlinien
Seurat malte im Sommer 1890 vier Leinwände dieses Kanals, und nur in dieser stellte er etwas Festes in den Vordergrund. Der Poller ist klein, doch weil er dunkel und nah ist, gibt er allem dahinter den Maßstab, und der Bogen der Mole führt das Auge weiter bis zum Leuchtturm. Die anderen drei Gravelines-Werke sind flach, still und beinahe ereignislos; dieses ist konstruiert. Wer sehen will, wie Seurat Tiefe ohne eine einzige Fluchtlinie erzeugt, findet sie hier.
Notiz zum Original
Das Original ist Öl auf Leinwand. Das Museum misst es 73 cm in der Höhe und 92,7 cm in der Breite; wir nennen zuerst die Breite und dann die Höhe, daher steht bei uns 92,7 x 73 cm, und die Tabelle schreibt die Reihenfolge zusätzlich in Worten aus. Die Angaben stammen aus dem eigenen Datensatz des Museums in Indianapolis: datiert 1890, Öl auf Leinwand, Inventarnummer 45.195. Das Museum veröffentlicht auch die vollständige Besitzgeschichte – bei den Händlern Reid & Lefevre in London bis 1926, bei der Galerie Bignou in New York bis 1937, bei M. Knoedler & Co. in New York bis 1945, im Juni 1945 von Caroline Marmon Fesler aus Indianapolis erworben und im selben Jahr dem Museum geschenkt. Die Proportionen unserer Reproduktion stimmen mit der Messung des Museums auf ein Zehntelprozent überein.
Was Sie erhalten
Das Gemälde malt unser Maler von Hand, Öl auf Leinwand, in der Größe Ihrer Wahl und auf Wunsch nach Maß. Das Motiv ist querformatig und breit mit klarer Diagonale und hängt daher gut über einem längeren Möbelstück – über einem Sofa, einer Kommode oder im Esszimmer, wo der Bogen der Mole sich entfalten kann. Da der Vordergrund einen dunklen Akzent trägt, besteht es auch an einer helleren Wand. Ist die Leinwand fertig, fotografieren wir sie und senden Ihnen die Aufnahme zur Freigabe, bevor sie das Atelier verlässt. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung. Jedes Kunstwerk bei uns ist handgemalt und niemals gedruckt.
| Entstehungsjahr: | 1890 |
| Originalgröße (Breite × Höhe): | 92,7 x 73 cm |
| Malstil: | Pointillismus |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Standort: | Indianapolis Museum of Art at Newfields (Inv. 45.195) |
Seurat malte im Sommer 1890 vier Leinwände dieses Kanals. Zwei stehen auf diesem Regal: diese mit Mole und Poller und die stillere aus Grand Fort-Philippe, wo dasselbe Wasser fast ereignislos daliegt. Für die normannische Küste zwei Jahre zuvor steht hier zudem die Meereslandschaft bei Port-en-Bessin.









































