Beschreibung
Regenbogen: Studie zu Badende in Asnières ist Seurats Ölstudie auf Holz von 1883: drei Gestalten sitzen am Seineufer und schauen über das Wasser, drüben ziehen sich die Fabriken von Clichy hin, und über den Himmel spannt sich ein Regenbogen. Das Museum hält fest, dass der Regenbogen erst über den bereits getrockneten Himmel gemalt wurde und dass dies Seurats einzige Skizze mit dieser Erscheinung ist. Das Original bewahrt die National Gallery in London unter der Inventarnummer NG6555. Bei uns entsteht es als handgemaltes Kunstgemälde in Öl, in sechs Größen oder nach Ihrem Maß; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Regenbogen: Studie zu Badende in Asnières |
| Weitere Titel: | The Rainbow: Study for »Bathers at Asnières« · Croqueton |
| Maler: | Georges Seurat (1859–1891) |
| Entstehungsjahr: | 1883 |
| Originalgröße: | 24,5 cm x 15,5 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Holz |
| Malstil: | Pointillismus |
| Befindet sich: | National Gallery, London (Inv.-Nr. NG6555) |
| Unsere Reproduktion: | handgemalt in Öl auf Leinen, 6 Größen von 25 x 16 cm bis 90 x 60 cm, Sondermaße auf Wunsch |
Regenbogen: Studie zu Badende in Asnières – Georges Seurat
Wer ist zu sehen?
Drei Gestalten am Fluss, die der Museumseintrag nicht benennt. Ganz links sitzt ein Mann im hellen Hemd mit rötlichem Haar, neben ihm liegt ein dunkelrotes Kleidungsstück; das Museum vermutet, dass er nach dem Leben gemalt wurde. In der Mitte, dicht am Wasser, sitzt eine Gestalt in Weiß, von uns abgewandt. Ganz rechts, am tiefsten und am weitesten vorn, kauert eine Gestalt mit gelbem Strohhut in dunkler Kleidung. Alle drei schauen in dieselbe Richtung über den Fluss, und das Museum weist darauf hin, dass sie mit gleichem Abstand gesetzt sind — die Szene ist also komponiert und nicht bloß beobachtet. Weil der Eintrag sie nicht benennt, benennen wir sie auch nicht.
Was zeigt die Holztafel?
Eine querformatige Tafel, kaum handgroß. Das untere linke Drittel nimmt das grasige Ufer mit einer sandigen Mulde ein, Mitte und rechte Seite gehören dem breiten Fluss, gemalt in langen waagerechten Strichen, die im silbrigen Flimmern nach Rosa und Grün umschlagen; das Wasser dicht vor uns ist dunkler. Am rechten Rand liegen zwei schwarze Lastkähne. Das jenseitige Ufer ist ein niedriges Band aus Häusern und Fabrikdächern, und darüber spannt sich im fleckigen grauvioletten Himmel der Regenbogen, der von rechts zum linken Ufer herabführt. Am linken und rechten Rand stehen dunkle Bäume. Die Farbe liegt nicht in feinen Punkten, sondern in kurzen, gewebten Strichen, die einzeln sichtbar bleiben.
Warum ist diese Studie wichtig?
Weil sie Seurats einzige Skizze mit einem Regenbogen ist. Das Museum hält fest, dass er erst über den getrockneten Untergrund gemalt wurde und dass der fleckige Himmel dafür spricht, dass der Maler einen Regenbogen tatsächlich gesehen hat; das Motiv zeugt von seiner Aufmerksamkeit für Licht und Atmosphäre. Seurat war ein französischer Maler und stand am Ufer gegenüber der Insel Grande Jatte, mit den Fabriken von Clichy am Horizont — an derselben Stelle, an der seine erste große Leinwand entstand. Das Museum fügt hinzu, dass die Tafel nicht zu den dreizehn Skizzen gehört, die üblicherweise dieser Leinwand zugeordnet werden, und doch sind Ort und Reihe gleichgerichteter Gestalten dieselben. Der Pointillismus, für den er heute bekannt ist, ist hier noch nicht entwickelt.
Was bedeutet die Szene?
Ein heißer Tag am Fluss in einem Arbeitervorort, mit einer Erscheinung, die sich nicht bestellen lässt. Die sandige Mulde am Ufer entstand vom Ein- und Ausziehen der Boote und diente auch zum Waschen von Pferden und Hunden — nach ihr heißt der Ort die Badestelle. Seurat malte also keine Sommeridylle, sondern einen Platz, den die Leute zugleich für Arbeit und für Ruhe nutzten, und setzte einen Regenbogen darüber. Zu Hause wirkt das Werk ruhig und hell: weites Wasser, drei kleine Gestalten und ein Farbbogen, der alles zusammenbindet. Der Neoimpressionismus ging aus solchen Beobachtungen einige Jahre später hervor.
Was geschah mit dem Original?
Das Museum veröffentlicht den ganzen Weg der Tafel. 1891 erbte sie die Lebensgefährtin des Malers, Madeleine Knoblock, im Februar 1892 verkaufte sie sie an Jean-Baptiste de Greef in Auderghem in Belgien; bis 1894 war sie bei Félix Fénéon, danach bei Etienne Bignou in der Pariser Galerie Bignou bis 1932. Von 1932 bis etwa 1939 hatte sie David William T. Cargill in Lanark, es folgten die Bignou Gallery in New York und 1944 M. Knoedler and Co.; im Februar desselben Jahres kaufte sie Pauline Morton, Mrs Dwight F. Davis, in Washington. 1984 kam sie über die Acquavella Galleries zu Heinz Berggruen, der sie 1995 der National Gallery schenkte. Die Angaben stammen vom Museum; andere fügen wir nicht hinzu.
Wo steht diese Studie in Seurats Werk?
Badende in Asnières ist die fertige Leinwand, die dieselbe National Gallery bewahrt; diese Tafel ist mit ihr durch den Ort und die Gestalten verbunden. In diesem Regal stehen vier Vorarbeiten zum selben Werk: diese mit dem Regenbogen, Studie zu Badende in Asnières (London), Studie zu Badende in Asnières (Kansas City) und Badende Jungen aus dem Musée d’Orsay. Dasselbe Verfahren führte danach zu Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte, das die Insel von der anderen Seite desselben Wassers zeigt.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Sie entsteht mit Pinsel und Ölfarbe, nie mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet nach einer hochauflösenden Museumsvorlage und behält genau das bei, was dieses Werk ausmacht: die langen waagerechten Striche auf dem Wasser, die kurzen gewebten Striche am Ufer und den Regenbogen, über den bereits trockenen Himmel gelegt. Feine Punkte wären hier falsch, denn die Tafel entstand, bevor der Maler sie entwickelt hatte, und würden ein anderes Werk daraus machen. Weil alles von Hand geschieht, gleichen sich zwei Leinwände nie ganz, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Einzelstück. Von diesem Motiv haben wir noch keine eigene Aufnahme einer fertigen Leinwand; sobald es zum ersten Mal gemalt ist, fotografieren wir es und stellen die Fotos hier ein.
Welche Größe für welche Wand?
Wenn Sie nicht wissen, welche: 60 x 40 cm. Das Original misst 24,5 x 15,5 cm, unser kleinstes Maß von 25 x 16 cm entspricht ihm also praktisch eins zu eins. Das Format ist quer, im Verhältnis nahe 8 : 5, und passt darum gut über eine schmale Kommode, zwischen zwei Türen oder in eine Gruppe kleinerer Arbeiten. 50 x 30 und 60 x 40 cm sind die alltäglichen Maße für Flur oder Schlafzimmer; 70 x 45 und 80 x 50 cm stehen allein über einem Bett oder Schreibtisch; 90 x 60 cm ist unser größtes Maß für dieses Motiv und zugleich die Obergrenze, die die Museumsvorlage noch trägt — größer malen wir es nicht, weil der feine Bogen sonst zerliefe. Alle Kunstwerke mit diesem Motiv entstehen bei uns auf Bestellung.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Passt keine der sechs Größen an Ihre Wand, malen wir nach Ihren Maßen und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei, damit Ufer und Bogen sich nicht verschieben; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Leinwandgemälde liefern wir auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie jedes Profil unseres Sortiments, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können — die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl und sonst nichts. Wenn Sie sehen möchten, wie das Werk an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser gesonderter Raumservice, den Sie separat bestellen.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie deshalb mit 15 bis 45 Tagen je nach Größe. Wir versenden gespannt und transportsicher verpackt, gerahmt falls Sie einen Rahmen gewählt haben, innerhalb der EU ohne Zoll. Vor dem Versand geben Sie eine Aufnahme des fertigen Werks frei, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Georges Seurat, seinen Weg beschreibt unser Artikel über Georges Seurat, der auch erklärt, woran man eine gute Reproduktion eines berühmten Gemäldes erkennt.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
In der National Gallery in London, unter der Inventarnummer NG6555. Das Museum erhielt es 1995 als Schenkung von Heinz Berggruen.
Gehört der Regenbogen wirklich zum Original?
Ja. Das Museum hält fest, dass er erst über den getrockneten Himmel gemalt wurde und dass dies Seurats einzige Skizze ist, die einen zeigt.
Ist das dasselbe Werk wie Badende in Asnières?
Nein. Dies ist eine kleine Ölstudie auf Holz, 24,5 x 15,5 cm groß; die fertige Leinwand misst 301,5 x 201 cm und hängt in derselben Galerie. Beide stehen hier im Regal, als getrennte Artikel.
Ist das ein Druck?
Nein. Das Werk ist von Hand gemalt, Öl auf Leinwand; der Pinselstrich ist sichtbar und fühlbar.
Welche Größe soll ich wählen?
Für Flur oder Schlafzimmer 60 x 40 cm; wenn Sie das Maß des Originals wollen, 25 x 16 cm. Der ausführliche Größenratgeber steht weiter oben.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja. Wir malen nach Maß und behalten dabei das Seitenverhältnis des Originals bei.
Warum gibt es keine größeren Maße?
Weil die Museumsvorlage für dieses Motiv höchstens 90 x 60 cm trägt. Darüber zerliefe die feine Zeichnung des Bogens, deshalb bieten wir sie nicht an.
Was ist dieses Band am jenseitigen Ufer?
Die Fabriken von Clichy. Das Museum verortet die Szene am Ufer gegenüber der Insel Grande Jatte, mit eben diesen Fabriken am Horizont.
Ist das Original käuflich und was ist es wert?
Nein. Die Tafel gehört zur öffentlichen Sammlung der National Gallery in London und steht nicht zum Verkauf; eine handgemalte Leinwand von uns ist der einzige Weg, sie zu Hause zu haben.
Wie hoch soll ich das Werk hängen?
Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden. Bei den kleinen Maßen hängen Sie tiefer und näher an den Platz, an dem Sie sitzen.
Eignet es sich als Geschenk?
Die kleineren Maße eignen sich gut, denn das Motiv ist ruhig und der Bogen gibt ihm einen hellen Ton, der an fast jede Wand passt.
- Motiv: drei Gestalten am Seineufer bei Asnières, die Fabriken von Clichy und ein Regenbogen über dem Fluss – 1883
- Original: 24,5 x 15,5 cm, Ölfarbe auf Holz, National Gallery, London (Inv.-Nr. NG6555)
- Unsere Ausführung: handgemalt in Öl, sechs Größen von 25 x 16 bis 90 x 60 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: der Regenbogen ist über den bereits trockenen Himmel gemalt – die einzige Skizze Seurats, die einen zeigt









































