Beschreibung
Georges Seurat, Blick auf die Seine (1882–83)
Dieses Gemälde ist auf Holz gemalt und misst nur 24,8 × 15,9 cm. Blick auf die Seine gehört zu den croquetons – kleinen Tafeln, die Seurat mit sich führte und im Freien direkt vor dem Motiv bemalte. Das Original befindet sich im Metropolitan Museum of Art in New York, Inventarnummer 59.16.5.
Die Tafel als Werkzeug
Holz war für Seurat Arbeitsmaterial, kein feierlicher Bildträger. Auf so kleinem Format muss die Szene in wenigen Zügen stehen – deshalb zeigt sich die Handschrift hier unmittelbarer als auf den großen Leinwänden.
Was zu sehen ist
Ein Lastkahn am Ufer, zwei Gestalten darin, dahinter Häuser und ein Schornstein. Die Seine erscheint als Arbeitsfluss am Rand von Paris, nicht als Idylle.
Angaben zum Original
Öl auf Holz, 24,8 × 15,9 cm, entstanden 1882–83. The Metropolitan Museum of Art, New York, Vermächtnis von Mabel Choate im Andenken an ihren Vater Joseph Hodges Choate; Inventarnummer 59.16.5.
So entsteht Ihre Fassung
Jede Leinwand bei uns ist ein handgemaltes Ölgemälde und kein Druck. Ein Maler setzt sie Strich für Strich in der gewählten Größe – zwei Exemplare sind nie ganz gleich.
Ein früher Seurat, Jahre vor dem Pointillismus, und ein Blick auf seine Arbeit im Freien.
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