Beschreibung
Die Trennung von Licht und Finsternis ist die erste der neun Genesis-Szenen an der Decke der Sixtinischen Kapelle und zugleich die letzte, die Michelangelo malte, vermutlich im Sommer 1512: Gott steigt mit erhobenen Armen empor und schiebt Licht und Dunkel auseinander. Das Original ist ein Fresko im Putz direkt über dem Altar, hoch über dem Boden der Kapelle. Unser Gemälde zeigt einen hochformatigen, nahen Ausschnitt mit Gott allein; unser Maler malt es für Sie von Hand mit Ölfarben auf Leinwand, in 5 Hochformaten von 40 x 49 bis 69 x 85 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Die Trennung von Licht und Finsternis |
| Weitere Titel: | La separazione della luce dalle tenebre · Ločitev svetlobe od teme |
| Maler: | Michelangelo Buonarroti (1475–1564) |
| Entstehungsjahr: | 1512 |
| Originalgröße: | etwa 180 cm x 260 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Fresko |
| Malstil: | Hochrenaissance |
| Standort: | Sixtinische Kapelle, Vatikanische Museen, Vatikanstadt |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 5 Formate oder nach Maß |
Die Trennung von Licht und Finsternis – Michelangelo
Was zeigt das Gemälde Die Trennung von Licht und Finsternis?
Auf unserem Gemälde ist niemand außer Gott zu sehen, aus der Nähe und leicht von unten. Beide Arme hebt er hoch über den Kopf, die Handflächen offen, die Finger gespreizt, als drücke er die Wolken auseinander. Die rechte Hand greift in die dunkle Zone links, die linke taucht oben in weiße, wirbelnde Dünste.
Der Kopf ist stark verkürzt und sitzt eng zwischen den erhobenen Oberarmen. Man erkennt graues Haar und einen grauen Bart, das Gesicht aber ist dem Licht zugewandt, sodass man es eher ahnt als sieht.
Ein rosaroter Mantel umhüllt den Körper und legt sich in breiten, weichen Falten um Brust, Bauch und Hüften, als blähe ihn ein starker Wind. Der Hintergrund ist zweigeteilt: links dunkle, violettbraune Nebel, rechts und oben helle, fast weiße Schwaden, die sich in Kreisen drehen.
Welche Geschichte steht dahinter?
Die Szene folgt den Versen 3 bis 5 im ersten Kapitel des Buches Genesis. Gott spricht „Es werde Licht“, sieht, dass das Licht gut ist, und scheidet es von der Finsternis; das Licht nennt er Tag, die Finsternis Nacht. Damit endet der erste Schöpfungstag.
Michelangelo erzählt diesen Augenblick ohne Fülle an Details. Keine Landschaft, keine Tiere, keine Menschen, nur eine einzige Gestalt, die mit dem eigenen Körper die Welt in zwei Hälften teilt.
Warum ist diese Szene so berühmt?
Vor allem, weil sie als letzte entstand. Michelangelo malte die neun Szenen in umgekehrter Reihenfolge, vom Eingang zum Altar hin, und als er dieses Feld erreichte, war es bereits 1512.
Überliefert ist, dass er das Fresko an einem einzigen Arbeitstag malte, in einer einzigen Giornata. Gott ist von unten nach oben gesehen, in der Technik sotto in su, die eine Gestalt so verkürzt, dass sie über dem Kopf des Betrachters aufzusteigen scheint. Der Körper steht im Kontrapost, einer Haltung, die Michelangelo schon für seinen David aus Marmor gewählt hatte.
Schon Zeitgenossen bewunderten die Szene: Giorgio Vasari, Michelangelos Schüler und Biograf, schrieb 1550, Gott erscheine hier in seiner ganzen Majestät und halte sich mit offenen Armen allein in der Luft. Einige heutige Autoren sehen in den ungewöhnlichen Linien von Gottes Hals eine versteckte Zeichnung des Hirnstamms, doch das bleibt eine Theorie.
Wo ist das Original, und wie entstand es?
Das Original befindet sich an der Decke der Sixtinischen Kapelle im Vatikan, die man über die Vatikanischen Museen besucht. Michelangelo malte die Decke von 1508 bis 1512 für Papst Julius II.; diese Szene liegt genau über dem Altar.
Es ist ein Fresko: Die Farben wurden in frischen, feuchten Putz auf dem gekrümmten Gewölbe gesetzt, hoch über den Köpfen der Besucher. Das Feld ist rund 260 cm breit und 180 cm hoch. An der Decke fassen vier gemalte nackte Jünglinge und zwei Medaillons in Bronzeoptik das Feld ein.
Die erste Hälfte der Decke wurde am 14. und 15. August 1511 enthüllt, die ganze am 31. Oktober 1512, nur wenige Monate nach diesem Feld. Bei der Restaurierung von 1980 bis zum 31. Dezember 1989 wurden Kerzenruß und alte Firnisse entfernt und hellere Farben freigelegt; manche Kritiker meinten, dabei sei ein Teil der auf trockenem Putz ergänzten Details verloren gegangen.
Aufbau, Geschichte und die Theorien zur verborgenen Anatomie erläutert ausführlich der englischsprachige Wikipedia-Artikel, der eigens diesem Fresko gewidmet ist.
Diese Szene oder ein anderer Michelangelo?
Die Trennung von Licht und Finsternis ist ein Kunstgemälde für alle, die statt einer Erzählung mit vielen Figuren eine einzige starke Geste suchen.
Wenn Ihnen Gott in Bewegung gefällt, gibt es von derselben Decke zwei weitere Schöpfungsszenen: Die Erschaffung von Sonne und Mond, wo Gott im selben Feld zweimal auftritt, und Die Trennung von Erde und Wasser, wo er direkt auf den Betrachter zufliegt. Ruhiger ist Die Erschaffung Evas, auf der Gott fest auf dem Boden steht.
Ebenfalls von dieser Decke stammt Der Prophet Jona, eine der großen Prophetengestalten am Rand des Gewölbes. Auf der Seite Michelangelo sehen Sie jedes Michelangelo Gemälde, das wir anbieten, auf einen Blick.
Wie entsteht unsere Fassung in Öl?
Um es klar zu sagen: Das Original ist ein Fresko, in den Putz der Sixtinischen Decke gemalt, unseres ist eine handgemalte Reproduktion in Ölfarben auf Leinwand. Der Maler beginnt erst nach Ihrer Bestellung und baut sie Schicht für Schicht auf.
Zuerst legt er beide erhobenen Arme und den Kopf dazwischen an, denn von diesen Abständen hängt die ganze Kraft der Geste ab. Dann setzt er die dunkle linke Seite in tiefen Violett- und Brauntönen, die hellen Wirbel rechts und oben in Weiß und warmem Grau.
Ein Fresko hat eine matte, leicht kreidige Oberfläche, Öl gibt den Farben mehr Tiefe und Glanz. Darum wirkt dieses Ölgemälde am schönsten dort, wo Tageslicht seitlich darauf fällt: Dann leben die Pinselspuren in den Wolken und die weichen Übergänge im roten Stoff auf.
Welches Format passt an Ihre Wand?
Kurz gesagt: 40 x 49 oder 48 x 60 cm für eine schmale Wand, einen Flur oder das Schlafzimmer, 55 x 66 oder 60 x 78 cm über eine Kommode oder einen Schreibtisch, 69 x 85 cm als Mittelpunkt eines Raums.
Wir malen die Szene in 5 Hochformaten (Breite x Höhe): 40 x 49, 48 x 60, 55 x 66, 60 x 78 und 69 x 85 cm. Alle sind höher als breit, weil unser Ausschnitt den erhobenen Armen von den Händen bis zum Mantel folgt. Das Fresko an der Decke ist ein Querformat und weit größer, etwa 260 cm breit und 180 cm hoch; unser größtes Format misst 69 x 85 cm, daher zeigt jedes unserer Gemälde einen nahen Ausschnitt mit Gott, nicht das ganze Feld.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer überzeugt 69 x 85 cm an einer freien Wand oder neben einem Fenster, wo Tageslicht die helle Seite betont.
Kann ich ein anderes Maß oder einen Rahmen bestellen?
Ja. Brauchen Sie ein anderes Seitenverhältnis, passen wir den Ausschnitt so an, dass beide Arme und der Kopf auf der Leinwand bleiben. Schicken Sie uns Ihr Wunschmaß, dann erhalten Sie Preis und Liefertermin.
Ob gerollt, auf Keilrahmen gespannt oder gerahmt: Sie entscheiden, wie die Szene mit den erhobenen Armen zu Ihnen reist. Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, durch die jedes Gemälde auf Leinwand aus unserem Haus geht, bevor es reist. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die nur der Leistenwahl dient; die Ansicht an Ihrer eigenen Wand ist ein eigener Service.
Zum roten Mantel und zum dunklen Grund passt ein dunkler Holzrahmen oder eine schmale Leiste in patiniertem Gold.
Wann kommt das Gemälde, und wie wird es geliefert?
Der Maler beginnt nach der Bestätigung Ihrer Bestellung, und nach 15 bis 45 Werktagen ist das Gemälde versandbereit. Bevor es in den Karton kommt, sehen Sie es auf einem Foto des fertigen Gemäldes, und auf Wunsch ändern wir noch etwas.
Da das Gemälde innerhalb der EU reist, fällt auch für Deutschland und Österreich kein Zoll an; jede Bestellung schützt unsere Rückgaberegelung.
Die Trennung von Licht und Finsternis ist ein passendes Geschenk für jemanden, der etwas Neues beginnt: ein neues Zuhause, eine neue Stelle, einen neuen Lebensabschnitt. Wenn Sie das richtige Format nicht kennen, verschenken Sie einen Geschenkgutschein und überlassen die Wahl dem Beschenkten.
Häufige Fragen
Wo genau befindet sich das Original?
An der Decke der Sixtinischen Kapelle im Vatikan, direkt über dem Altar; zu sehen im Rahmen der Vatikanischen Museen.
Was tut Gott in dieser Szene?
Mit erhobenen Armen trennt er Licht und Finsternis, wie es der Anfang des Buches Genesis erzählt.
Ist das ein Druck?
Nein. Sie erhalten eine handgemalte Kopie, die unser Maler mit Pinsel und Ölfarben ausführt.
Wie groß ist das Fresko an der Decke?
Das Feld ist etwa 260 cm breit und 180 cm hoch; unser größtes Format misst 69 x 85 cm.
Bekomme ich auch ein Maß, das nicht aufgeführt ist?
Ja. Nennen Sie uns Breite und Höhe, und wir schicken Ihnen ein Angebot mit Preis und Termin.
Wie lange warte ich auf das Gemälde?
Mit 15 bis 45 Werktagen ist zu rechnen; das Foto des fertigen Gemäldes erhalten Sie, bevor es verpackt wird.
Eignet sich das Gemälde auch für Schlaf- oder Arbeitszimmer?
Ja, die kleineren Hochformate passen gut über ein Bett, einen Schreibtisch oder an eine schmale Wand neben der Tür.
Warum entstand die erste Szene zuletzt?
Michelangelo malte die Decke vom Eingang zum Altar hin, deshalb kam die erste Szene der Erzählung ganz am Ende an die Reihe.
- Motiv: Gott trennt mit erhobenen Armen Licht und Finsternis; links dunkle Nebel, rechts helle Wolkenwirbel.
- Original: Fresko, 1512, Decke der Sixtinischen Kapelle über dem Altar, Vatikan; das Feld ist etwa 260 cm breit und 180 cm hoch.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl auf Leinwand gemalt, hochformatiger Ausschnitt, 5 Formate von 40 x 49 bis 69 x 85 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: die erste Szene der Schöpfungsgeschichte, aber die letzte, die Michelangelo an der Decke malte, angeblich an einem Tag.









































