Beschreibung
Paul Gauguin – Ihr Name war Vairaumati – handgemaltes Leinwandgemälde
In der tahitianischen Überlieferung ist Vairaumati nicht die Tochter des Gottes, sondern seine Frau. Nach diesem Unterschied ist das Werk benannt. Die Leinwand entstand 1892 auf Tahiti, Öl auf Leinwand, 68 × 91 cm (Breite × Höhe, Hochformat), und wird vom Puschkin-Museum der bildenden Künste in Moskau bewahrt; zuvor gehörte sie zur Sammlung Sergei Schtschukins. Bei uns entsteht sie neu unter dem Pinsel: handgemaltes Leinwandgemälde, Öl auf Leinwand, ohne Druck.
Oro ist ihr Ehemann, nicht ihr Vater
Der Überlieferung nach war Vairaumati die Tochter von Ta’ata, dem ersten Menschen. Der Gott Oro schuf einen Regenbogen, stieg auf ihm zur Erde herab und nahm sie zur Frau; sie gebar ihm einen Sohn, Hoa-tabu-i-te-ra’i, der ein großer Herrscher wurde, und die Gesellschaft der Arioi führt ihren Ursprung auf diese Ehe zurück. Vater und Ehemann sind also zwei verschiedene Gestalten, und Oro ist die zweite. Die Verwechslung beider ist ein alter Fehler, der durch viele Beschreibungen dieses Werkes läuft – auch durch die, die wir selbst geführt haben.
Der Titel steht auf der Leinwand selbst
Unten in der Mitte steht von der Hand des Malers „Vaïraumati tei oa“ – ihr Name ist Vairaumati. In der unteren linken Ecke stehen die Signatur Paul Gauguin, die Jahreszahl 92 und das Wort Tahiti. Der Titel ist also kein Museumsschild, sondern Teil des Werkes. Die Frau sitzt auf einem blauen Pareu mit weißen Blüten, hinter ihr erhebt sich ein dunkler geschnitzter Götze, und zu ihren Füßen steht ein weißer Vogel mit einer Eidechse in den Krallen; was diese Szene bedeutet, ist nicht geklärt, und wir erklären es nicht zur Tatsache.
Der Weg nach Moskau
Das Werk blieb zunächst bei der Familie des Malers und ging dann an den Pariser Händler Ambroise Vollard. Von ihm kaufte es der Moskauer Sammler Sergei Schtschukin im Jahr 1904. Nach der Revolution wurde es 1918 verstaatlicht und kam in das Erste Museum der neuen westlichen Malerei, seit 1948 ist es im Puschkin-Museum. Zwölf Jahre also zwischen einer tahitianischen Leinwand und einer Moskauer Wand.
Handgemalte Reproduktion für Ihr Zuhause
Das Hochformat und das tiefe Blau des Pareu machen dies zu einem Werk für eine schmale Wand, vor der man nah steht – neben einer Tür, im Entree, am Ende eines Flurs. Wir malen es in acht Größen; 68 × 91 cm entspricht genau der Größe des Originals, für eine größere Wand wird oft 90 × 120 cm gewählt. Aus demselben Jahr 1892 stammt Der Geist der Toten wacht – wieder tahitianische Überlieferung, doch als Furcht statt als Abstammung; Arearea zeigt dieselbe flächige Farbe ohne Erzählung, und Drei tahitianische Frauen ist das andere unserer Werke, das Russland auf demselben Weg der Privatsammlungen erreichte.
- Motiv: Ihr Name war Vairaumati (Vaïraumati tei oa), Paul Gauguin, 1892, Tahiti
- Technik: handgemaltes Leinwandgemälde, Öl auf Leinwand, Reproduktion – niemals gedruckt
- Original: Öl auf Leinwand, 68 × 91 cm, Puschkin-Museum der bildenden Künste, Moskau, zuvor Sammlung Sergei Schtschukin
- Wissenswertes: Oro ist nicht Vairaumatis Vater, sondern ihr Ehemann – ihr Vater ist Ta’ata, der erste Mensch









































