Paul Gauguin – Parau na te Varua ino (Worte des Teufels)

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Beschreibung

Parau na te Varua ino (Worte des Teufels) – wer in diesem Bild zusieht

Auf der rechten Seite steht eine nackte weibliche Gestalt, direkt zu uns gewendet, mit langem dunklem Haar und einer zum Kinn erhobenen Hand. In der anderen Hand hält sie ein weißes Tuch. Sie steht auf einer breiten rosa-violetten Fläche, über die sich dünne gelbe Linien schlängeln. Links von ihr, viel tiefer und kleiner, kauert eine zweite Gestalt in blauem Gewand mit Kapuze; ihre Augen sind ungewöhnlich hell und blicken vor sich hin, die Hände liegen auf den Knien. Zwischen beiden zieht sich ein Band leuchtend orangeroter Blüten. Dahinter verdichtet sich dunkles Grün, oben in der Mitte öffnet sich eine weiße sternförmige Blüte, oben rechts erscheint eine rot-grüne Form. Das Werk bewahrt die National Gallery of Art in Washington unter der Inventarnummer 1972.9.12. Der Museumseintrag gibt das Maß als Höhe mal Breite an: 91,76 x 68,5 cm.

Die Gestalt, die zusieht

Das Bild hat zwei Brennpunkte, nicht einen. Die stehende Gestalt ist groß, beleuchtet und in den Vordergrund gesetzt; die kauernde ist klein, an den Rand gedrängt und halb im Laub verborgen. Und gerade diese zweite Gestalt gibt der Szene ihr Gewicht: sie tut nichts, sie sieht nur zu. Ihre hellen Augen sind die einzigen Stellen des Bildes, die wirklich starren. Ihretwegen ist die stehende Gestalt nicht allein, obwohl es so scheint.

Die Aufschrift, die das Museum verzeichnet und die auch wir sehen

In der unteren linken Ecke sind Signatur und Jahreszahl gemalt und darunter, in roter Schrift, der Titel Parau na te Varua ino. Der Museumseintrag hält genau dies fest: Signatur und Titel unten links. Beides ist auf der Leinwand tatsächlich zu sehen, Eintrag und Bild stimmen also überein.

Ein Werk, das in der Versteigerung keinen Käufer fand

Das Provenienzverzeichnis des Museums gibt an, dass die Leinwand am 18. Februar 1895 in der eigenen Pariser Versteigerung des Malers als Nummer 10 angeboten und nicht verkauft wurde; sie blieb also bei ihm. Erst im Oktober 1900 erwarb sie der Händler Ambroise Vollard. Die Angabe ist bemerkenswert, weil sie zeigt, dass ein Werk, das heute in einer großen Nationalgalerie hängt, damals keinen Käufer fand.

Wie eine handgemalte Reproduktion entsteht

Eine Gemäldereproduktion entsteht bei uns ausschließlich von Hand, in Ölfarbe, Strich für Strich. Bei diesem Motiv ist das Gesicht der kauernden Gestalt das Schwierigste: gehen die hellen Augen verloren, verschwindet auch das, was das Bild aufrecht hält. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Werkes zur Freigabe.

  • Motiv: eine stehende Gestalt auf rosa Fläche, am Rand eine kauernde Gestalt in Blau, die ihr zusieht.
  • Technik: Öl auf Leinwand, dunkles Grün im Hintergrund und helle Fläche im Vordergrund.
  • Größen: Hochformat, von 30 x 40 cm bis 150 x 200 cm; häufig gewählt werden 60 x 80 cm und 90 x 120 cm.
  • Wissenswertes: Signatur und Titel sind in die untere linke Ecke gemalt, eines unter dem anderen.

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