Beschreibung


Paul Gauguin – Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir? – handgemaltes Leinwandgemälde
Das größte Gemälde, das Gauguin je in Angriff nahm, ist ein langer, niedriger Fries, den man von rechts nach links liest. Das Museum führt es als D’où venons-nous? Que sommes-nous? Où allons-nous?, Öl auf Leinwand, 139,1 × 374,6 cm, entstanden 1897–1898 auf Tahiti, und bewahrt es im Museum of Fine Arts in Boston unter der Inventarnummer 36.270 (Tompkins Collection – Arthur Gordon Tompkins Fund). Bei uns entsteht daraus ein handgemaltes Leinwandgemälde, Öl auf Leinwand, auf Bestellung gemalt und niemals gedruckt. Das Museum verzeichnet das Maß als Höhe mal Breite.
Der Titel steht auf der Leinwand – und hat keine Fragezeichen
In der oberen linken Ecke hat Gauguin den Titel direkt auf das Gemälde geschrieben, französisch und in Großbuchstaben: D’OÙ VENONS NOUS / QUE SOMMES NOUS / OÙ ALLONS NOUS. Kein einziges Fragezeichen, auch kein Gedankenstrich. Die drei Zeilen sind also keine Fragen, sondern eine Inschrift; die Fragezeichen hat erst die spätere Literatur hinzugefügt und mit ihnen den Titel, unter dem die Museen das Werk heute führen. Die gegenüberliegende obere Ecke trägt Signatur und Jahreszahl.
Von rechts nach links gelesen
Gauguin legte die Szene als Lebenslauf an, der gegen unsere Lesegewohnheit läuft: der Anfang liegt rechts, wo ein Säugling schläft, die Mitte ist das Erwachsenenalter und ein junger Mann, der nach der Frucht am Baum greift, das Ende ist der linke Rand, wo eine alte Frau kauert, in sich versunken. Zu ihren Füßen ein weißer Vogel, den der Maler als Bild für die Sinnlosigkeit der Worte beschrieb. Die blaue Statuette im Hintergrund nannte er selbst „das Jenseits“.
Was er selbst dazu sagte – und was daran strittig ist
Im Dezember 1897 schrieb Gauguin seinem Freund Daniel de Monfreid, er wolle sein Leben beenden, und nach seiner eigenen Darstellung folgte nach Vollendung dieser Leinwand ein Selbstmordversuch mit Arsen. Die Abfolge ist strittig: sie stützt sich überwiegend auf die Briefe des Malers, die er für einen Leser schrieb und gern der guten Geschichte unterordnete, weshalb ein Teil der Forschung die Verbindung zwischen dem Gemälde und dem Versuch zurückhaltend liest. Unstrittig ist die Not selbst – 1897 war Gauguin krank, ohne Geld, und er erfuhr vom Tod seiner Tochter Aline.
Handgemalte Reproduktion für Ihr Zuhause
Auf den Fotos oben sehen Sie genau dieses Werk, gemalt in unserer Werkstatt. Da das Original fast vier Meter misst, malen wir es in acht Größen, die größte davon 375 × 139 cm – also im Maßstab des Originals, was bei diesem Motiv eine Seltenheit ist und die einzige Möglichkeit, den Fries so wirken zu lassen, wie er gedacht war. Das Format ist ausgesprochen langgestreckt und gehört daher an eine lange Wand: in den Flur, das Esszimmer oder den Besprechungsraum. Wenn Sie Gauguins tahitianischer Kreis aus denselben Jahren interessiert, sehen Sie sich auch Nevermore an, im selben Jahr 1897 gemalt, und Der Geist der Toten wacht; die Alte am linken Rand stellen Sie neben Ihr Name war Vairaumati, wo dieselbe Götterwelt in einer einzigen Figur auftritt.
- Motiv: Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?, Paul Gauguin, 1897–1898
- Technik: handgemaltes Leinwandgemälde, Öl auf Leinwand, Reproduktion – niemals gedruckt
- Größen: 8 Formate, von 200 × 75 cm bis 375 × 139 cm, also auch im Maßstab des Originals
- Wissenswertes: der Titel ist französisch auf die Leinwand gemalt und trägt keine Fragezeichen – die kamen erst später hinzu









































