Beschreibung
Poèmes barbares (Barbarische Gedichte) – eine Signatur, die oben auf der Leinwand steht
Die Mitte des Bildes nimmt eine junge Frau ein, bis zur Hüfte unbekleidet, mit schwarzem Haar, das ihr zu beiden Seiten des Gesichts herabfällt. Die Augen sind gesenkt, die rechte Hand flach an die Brust gehoben; mit dem anderen Arm stützt sie sich auf ein blaugrünes Tuch im Schoß. Sie sitzt auf einer dunklen Bank. Hinter ihr glüht ein starker orangeroter Grund, und unmittelbar hinter dem Kopf steigt ein blauschwarzes senkrechtes Band auf. Unten links kauert eine kleine dunkle Gestalt mit großen hellgrünen Augen und angezogenen Knien; um sie breitet sich ein gelber Schein, daneben liegt eine kleine gelbgrüne Form. Das Werk bewahren die Harvard Art Museums, Fogg Museum, unter der Inventarnummer 1951.49, als Teil der Sammlung von Maurice Wertheim.
Eine Signatur, die nicht unten steht
Die Signatur eines Malers findet man fast immer am unteren Rand. Hier ist es anders: der Museumseintrag gibt an, dass Signatur und Jahreszahl oben links stehen, und dort ist auch der Titel geschrieben. Auf der Leinwand ist beides deutlich zu sehen, dicht unter dem oberen Rand, in kleiner Schrift auf dem roten Grund. Die obere linke Ecke wirkt so wie das Titelblatt eines Buches und nicht wie der Rand eines Bildes.
Ungleichmäßig geschriebene Buchstaben
Die Aufschrift ist nicht gedruckt, sondern von Hand geschrieben, und die Buchstaben sind nicht gleich groß. Die Umschrift des Museums bewahrt auch einen Großbuchstaben mitten im Wort, und auf der Leinwand ist er tatsächlich zu sehen. Es handelt sich um die eigene Handschrift des Malers und nicht um eine spätere Beschriftung; gerade durch ihre Unregelmäßigkeit wirkt sie mehr wie eine Notiz als wie ein Titel.
Zwei Blicke, die sich nicht treffen
Die Frau blickt nach unten, die Augen fast geschlossen. Die kleine Gestalt neben ihr starrt dagegen geradeaus, mit hellen Augen, die der hellste Punkt des ganzen Bildes sind. Die Blicke treffen sich an keiner Stelle. Gerade deshalb wirkt die Szene zugleich still und beunruhigend: jemand im Bild sieht, ein anderer nicht.
Wie eine handgemalte Reproduktion entsteht
Eine Ölgemälde-Reproduktion entsteht bei uns ausschließlich von Hand, auf Leinwand, Strich für Strich. Bei diesem Motiv ist der rote Grund das Schwierigste: er muss gleichmäßig und heiß bleiben, sonst verliert die Gestalt davor ihr Licht. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Werkes zur Freigabe.
- Motiv: eine sitzende Frau vor rotem Grund, neben ihr eine kleine dunkle Gestalt mit hellen Augen.
- Technik: Öl auf Leinwand, heißer roter Grund und ruhig modelliertes Gesicht.
- Größen: Hochformat, von 30 x 40 cm bis 150 x 200 cm; häufig gewählt werden 60 x 80 cm und 90 x 120 cm.
- Wissenswertes: Titel und Signatur sind oben links gemalt, nicht am unteren Rand.
Wenn Sie dieselbe Zeit interessiert, sehen Sie auch Nevermore (O Tahiti), Te arii vahine (Die Frau des Königs) und Frau mit Frucht; Wohin gehst du?. Das Museum gibt das Maß als Höhe mal Breite an: 64,8 x 48,3 cm.









































