Beschreibung
Tanz der Motte ist ein Werk von Paul Klee aus dem Jahr 1923: Auf einem Raster weicher blauer Quadrate, am Rand tief nachtblau und zur Mitte hin immer heller, leuchtet ein blasser senkrechter Streifen, und darüber sinkt die feine schwarze Zeichnung einer Motte mit ausgebreiteten Flügeln hinab, fallend oder tanzend, begleitet von kleinen Pfeilen, die nach unten zeigen. Das Original ist ein Blatt Papier von 51,5 x 32,5 cm, auf dem Klee Ölpause, Bleistift und Aquarell verbunden hat; es gehört dem Aichi Prefectural Museum of Art in Nagoya, Japan. Unser Maler malt es für Sie von Hand auf Leinwand, in Öl oder Acryl, in 8 hochformatigen Größen von 29 x 46 bis 116 x 180 cm oder nach Maß. Das Foto des fertigen Gemäldes erreicht Sie, noch ehe wir es einpacken.
| Titel: | Tanz der Motte |
| Weitere Titel: | Dance of the Moth (englischer Titel) · Danza della falena (italienischer Titel) |
| Maler: | Paul Klee (1879–1940) |
| Entstehungsjahr: | 1923 |
| Originalgröße: | 51,5 cm x 32,5 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Ölpause, Bleistift und Aquarell auf Papier |
| Malstil: | Klassische Moderne |
| Standort: | Aichi Prefectural Museum of Art, Nagoya, Japan |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl oder Acryl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Tanz der Motte – Paul Klee
Was zeigt das Gemälde Tanz der Motte?
Der Grund besteht aus Reihen und Spalten weicher Quadrate in Aquarell. An den Rändern des Blattes sind sie fast nachtblau, zur Mitte hin gehen sie in Grau, Grünlich und Hellblau über. Durch die Mitte läuft ein schmaler senkrechter Streifen, der sich oben und unten zu einem blassen, beinahe hautfarbenen Rosa aufhellt, als fiele ein Lichtstrahl durch die blaue Nacht.
Über dieses Raster hat Klee mit einer dünnen, leicht körnigen schwarzen Linie eine Gestalt gezeichnet. Oben sitzt ein kleiner Kopf mit einem Auge, von den Schultern spreizen sich nach beiden Seiten lange, spitze Flügel aus scharfen Strichen. Der Körper zieht sich in schmalen, parallelen Linien nach unten und teilt sich am Ende in einige Beine oder die Falten eines Gewandes.
Die Gestalt ist weder ganz Insekt noch ganz Mensch: Man kann sie als Motte lesen oder als Frau mit Mottenflügeln. Die kleinen Pfeile ringsum zeigen alle nach unten, der größte ganz unten im hellen Streifen, und so scheint die Figur zu fallen oder sich tanzend dem Boden zu nähern. Rechts unten steht Klees Signatur.
Was bedeutet der Titel Tanz der Motte?
Eine anerkannte Deutung, die jede Linie erklärt, gibt es nicht, und Klee ließ die Bedeutung gern offen; wir beschreiben also, was zu sehen ist, und überlassen den Rest Ihnen.
Zu sehen ist allerdings viel. Die Motte ist ein Nachtfalter, und die Gestalt bewegt sich genau im hellen Streifen inmitten des dunkelblauen Feldes, als zöge das Licht sie an. Die Pfeile geben die Richtung an: nach unten, zum Fuß des Blattes. Das Wort Tanz lässt sich wörtlich verstehen, als Drehen und Springen, oder als leichtes Fallen, anmutig und unruhig zugleich.
Die doppelte Natur der Gestalt, halb Insekt und halb Frau, gibt dem Blatt etwas Märchenhaftes: eine Tänzerin im weiten Kleid oder ein zartes Wesen, vom Licht gefangen.
Warum fesselt dieses Blatt den Blick?
Zuerst wegen der Farbe: Das Aquarell läuft am Rand jedes Quadrats leicht aus, sodass das Raster atmet wie ein Stoff oder der Himmel in der Dämmerung, und der helle Streifen wirkt fast wie eine Lichtquelle.
Dann wegen der Linie. Sie stammt aus Klees eigenem Verfahren, der Ölpause, und ist deshalb körnig und leicht verwischt statt glatt wie ein Federstrich; gerade das macht die Gestalt leicht, als wäre sie aus Rauch gezeichnet.
Klee kam 1879 in Münchenbuchsee bei Bern zur Welt, als Sohn eines deutschen Musiklehrers und einer Schweizer Sängerin, und spielte von Kindheit an Geige. Rilke schrieb, seine Zeichnungen wirkten wie Übertragungen von Musik; hier wirkt das Raster wie ein Takt und die Gestalt wie eine Melodie, die darüber hinabsteigt.
Mehr über den Maler erzählt der Artikel über Paul Klee in der englischen Wikipedia; er ist auf Englisch verfasst und handelt vom Künstler, nicht eigens von diesem Werk.
Wo wird das Original aufbewahrt, und wie entstand es?
Das Original gehört dem Aichi Prefectural Museum of Art in Nagoya, Japan: ein Blatt Papier, 51,5 cm hoch und 32,5 cm breit.
Klee schuf es 1923, als er am Bauhaus lehrte. Dort unterrichtete er von Januar 1921 bis April 1931 neben Wassily Kandinsky, danach bis 1933 an der Düsseldorfer Akademie.
Für die Ölpause bestrich Klee ein Papier mit schwarzer Ölfarbe, legte es auf das Blatt und zeichnete darauf, sodass sich die Linie darunter abdrückte; Bleistift und Aquarell vervollständigen das Blatt.
Aus demselben Jahrzehnt stammt Kleiner Narr in Trance von 1929, eine tanzende Figur aus dünnen braunen Linien auf sandfarbenem Grund.
Im Jahr 1937 zeigten die Nationalsozialisten siebzehn Werke Klees in der Ausstellung „Entartete Kunst“ und beschlagnahmten 102 seiner Arbeiten in öffentlichen Sammlungen; 1940 starb er.
Tanz der Motte oder ein anderer Klee?
Tanz der Motte ist ein Kunstgemälde für alle, die eine stille, nächtliche Stimmung mögen, und das Hochformat passt gut an schmale Wände oder zwischen zwei Fenster.
Wenn Sie die geheimnisvolle Seite Klees anzieht, sehen Sie sich Omega 5 (Fallen) an, wo blasse, wie aus Fäden gezeichnete Gegenstände vor dunkelrotem Grund hängen. Wer den Rhythmus von Farbflächen liebt, wird an Rhythmisches mit seinen schwarzen, weißen und grauen Rechtecken Freude haben, und für einen wärmeren Ton gibt es Pfeil im Garten, eine kupferbraune Fläche voller kleiner Pflanzen und Zeichen.
Alle Werke des Malers aus unserem Angebot versammelt die Seite Paul Klee, dort ist jedes Paul Klee Gemälde nur einen Klick entfernt.
Wie malen wir Tanz der Motte von Hand auf Leinwand?
Klees Original ist kein Ölgemälde, sondern ein Blatt Papier mit einer Zeichnung in Ölpause, Bleistift und Aquarell. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht dagegen auf Leinwand, in Öl oder Acryl und in der Größe Ihrer Wahl, und hängt deshalb wie jedes auf einen Keilrahmen gespannte Werk an der Wand.
Der Maler füllt zuerst ein Raster aus Quadraten Schicht um Schicht mit verdünnten Blautönen, dunkel am Rand und hell in der Mitte, damit die Weichheit des Aquarells erhalten bleibt. Ist der Grund trocken, zeichnet er Motte und Pfeile mit feinem Pinsel in leichten, trockenen Strichen, sodass die Linie körnig und zart bleibt.
Welche Größe passt an Ihre Wand?
Kurz gesagt: 29 x 46 oder 40 x 62 cm für eine schmale Wand, einen Flur oder den Platz neben dem Nachttisch, 48 x 75 und 55 x 85 cm über eine Kommode oder ein Bett, 64 x 100 cm über ein Sofa, und 80 x 126, 90 x 140 oder 116 x 180 cm für eine hohe Wand oder ein Treppenhaus.
Wir malen Tanz der Motte in 8 hochformatigen Größen (Breite x Höhe): 29 x 46, 40 x 62, 48 x 75, 55 x 85, 64 x 100, 80 x 126, 90 x 140 und 116 x 180 cm. Das Originalblatt misst 32,5 x 51,5 cm (Breite x Höhe); die kleinste Größe ist also etwas kleiner, alle anderen vergrößern es, und bei 116 x 180 cm ist die Gestalt rund dreieinhalbmal so groß wie auf dem Papier in Nagoya.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es in 64 x 100 oder 80 x 126 cm am schönsten, wo das blaue Raster den Raum beruhigt und der helle Streifen den Blick fängt.
Kann ich ein anderes Maß oder einen Rahmen bestellen?
Selbstverständlich. Für andere Proportionen lassen wir Gestalt und Pfeile vollständig und verbreitern oder verschmälern nur das Raster. Ihre Wunschmaße beantworten wir gern mit Preis und Lieferzeit.
Wir versenden es gerollt, auf Keilrahmen oder gerahmt; Spannen und Rahmen erledigt unsere Werkstatt in Slowenien, die so jedes Gemälde auf Leinwand reisefertig macht. Die Leiste suchen Sie in unserer 3D-Anwendung aus, die allein dieser Wahl dient, während die Ansicht des Gemäldes an Ihrer eigenen Wand ein gesonderter Service ist. Zu den kühlen Blautönen passt ein schmaler dunkelblauer oder schwarzer Rahmen.
Wann hängt das Gemälde bei Ihnen?
Nach Ihrer Bestätigung beginnt der Maler, und Tanz der Motte ist nach 15 bis 45 Werktagen versandbereit. Vor dem Verpacken erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes, und wünschen Sie eine Änderung, nehmen wir sie vor.
Innerhalb der EU, also auch nach Deutschland und Österreich, reist das Gemälde ohne Zoll, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Das zarte, träumerische Werk ist ein schönes Geschenk zur neuen Wohnung oder für Musikfreunde; kennen Sie deren Wand nicht, lässt ein Geschenkgutschein die Größe frei wählen.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Aichi Prefectural Museum of Art in Nagoya, Japan.
Was stellt das Gemälde dar?
Eine feine schwarze Motte mit ausgebreiteten Flügeln, die über einem Raster blauer Quadrate fällt oder tanzt.
Bekomme ich einen Druck?
Nein, unser Maler führt Ihre handgemalte Kopie Strich für Strich auf Leinwand aus, in Öl oder Acryl.
Wie groß ist das Originalblatt?
Es misst 51,5 x 32,5 cm (Höhe x Breite); unsere Größen reichen bis 116 x 180 cm.
Gibt es auch Größen außerhalb der Liste?
Ja, schreiben Sie uns Breite und Höhe, dann folgt ein Angebot mit Preis und Liefertermin.
Wie lange warte ich auf das Gemälde?
Zwischen 15 und 45 Werktagen, und vor dem Versand sehen Sie das fertige Werk auf einem Foto.
Taugt das Werk fürs Schlafzimmer oder zum Verschenken?
Ja, die ruhigen Blautöne passen gut ins Schlafzimmer, und als Geschenk ist es eine zarte Wahl für Musik- und Kunstfreunde.
Warum zeigen die Pfeile nach unten?
Die Pfeile geben die Bewegungsrichtung an, darum scheint die Gestalt zum Fuß des Blattes zu fallen oder zu tanzen.
- Motiv: feine schwarze Motte mit ausgebreiteten Flügeln auf einem Raster blauer Quadrate mit hellem Streifen in der Mitte.
- Original: Ölpause, Bleistift und Aquarell auf Papier, 1923, 51,5 x 32,5 cm, Aichi Prefectural Museum of Art.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl oder Acryl auf Leinwand gemalt, 8 Größen von 29 x 46 bis 116 x 180 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: Klee schuf das Blatt in seinen Bauhaus-Jahren und zog die Linie in seinem eigenen Verfahren, der Ölpause.









































