Beschreibung







Komposition IX ist ein Gemälde von Wassily Kandinsky aus dem Jahr 1936: eine breite, querformatige Leinwand, schräg durchzogen von Bändern in Gelb, Blau, Rot, Violett, Orange und Grün, über denen kleine Zeichen, zwei Schachbretter und eine große schwarze, gewundene Form schweben. Das Original gehört zur Sammlung des Centre Pompidou in Paris und ist bis zum 14. Februar 2027 an die Kandinsky-Ausstellung im Palazzo Bonaparte in Rom ausgeliehen. Bei uns entsteht das Werk als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in sieben Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Komposition IX |
| Weitere Titel: | Composition IX · L’Un et l’Autre |
| Maler: | Wassily Kandinsky (1866–1944) |
| Entstehungsjahr: | 1936 |
| Originalgröße: | 195 cm x 113,5 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Abstrakte Kunst |
| Standort: | Centre Pompidou, Paris (Inv.-Nr. JP 890 BIS P) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 7 Größen von 60 x 40 cm bis 195 x 114 cm, auf Wunsch nach Maß |
Komposition IX – Wassily Kandinsky
Wie ist das Gemälde aufgebaut?
Aus schrägen Bändern. Breite, parallele Bänder durchqueren die Leinwand von unten links nach oben rechts: links Gelb, dann Hellblau, Rot, dunkles Violett und Orange, rechts eine große blassgrüne Fläche. Über diesem farbigen Grund schweben die Formen, als gehörten sie zu keinem Band. Das Museum hält fest, dass die großen Diagonalen, die den Grund zerteilen, in Kandinskys Werk außergewöhnlich sind, selbst im Jahr 1936, und dass eine Vielzahl schwebender Motive – embryonale Formen, ein Schachbrett und geometrische Figuren – mit dem kühnen Auftritt der farbigen Diagonalen kontrastiert. Als abstraktes Gemälde hat es kein Motiv, das man erkennen müsste, wohl aber eine klare Spannung zwischen dem ruhigen, breiten Grund und den kleinen, unruhigen Zeichen darauf.
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Die Mitte nimmt eine große schwarze Form ein, die sich wie eine Schlaufe windet; in ihrem dunkelroten Innenfeld sind feine Punkte gestreut, dazwischen schweben kleine embryonale Formen, oben links am Rand eine blütenähnliche Form. Hinter ihr steigt oben ein großer blasser Halbkreis auf, links von ihr steht eine weiße Scheibe an der Grenze zwischen dem gelben und dem blauen Band. Oben links steht ein aufrechtes grünes Rechteck, darauf eine Reihe kleiner, achterförmiger Zeichen, daneben blassbraune, gewundene Formen. Auf dem roten Band liegt ein gelb-weißes Schachbrett, darunter ein kleineres rosa-weißes. Unten links, an der Grenze zwischen dem blauen und dem roten Band, steht ein schmales, aufrechtes Täfelchen mit kleinen Zeichen. Rechts, an der Grenze zwischen Orange und Grün, steht eine blasse, muschelartige Form mit einem gestreiften Kegel und einer türkisfarbenen Feder, die aus ihr aufsteigt, daneben konzentrische Ringe. Oben rechts winden sich dünne, wellige Bänder in Türkis und Rosa. Auf dem Grün unten rechts liegen dünne, schwarze, gewundene Linien wie Haare, eine Gruppe blasser Kreise und eine kleine gestreifte Raute. In der oberen linken Ecke steht ein rosa Kreis, unten links ein Monogramm.
Warum heißt es Komposition IX?
Das Museum gibt an, dass das Werk zunächst L’Un et l’Autre hieß, Das Eine und das Andere. Später reihte Kandinsky es unter seine Kompositionen ein und gab ihm die Nummer neun. Das Museum weist dabei auf eine Merkwürdigkeit hin: Diesen Namen erhielt nicht Courbe dominante aus demselben Jahr, das größer und nach dem Urteil des Malers selbst vollendeter war; bei uns entsteht es als Werk Courbe dominante.
Was ist für Kandinsky eine Komposition?
Das Museum nennt das Werk die kleinste unter Kandinskys Kompositionen und fasst zusammen, wie er diese Gemälde selbst in seinem Buch Über das Geistige in der Kunst bestimmte: als Ausdrucksformen, die in ihm langsam entstehen und die er nach den ersten Entwürfen lange und fast pedantisch überarbeitet. In ihnen spielen Vernunft, Bewusstsein und Absicht die führende Rolle, doch am Ende, so schrieb er, entscheidet immer das Gefühl und nicht die Berechnung. Eine Komposition ist für ihn also die am gründlichsten durchdachte Art von Gemälde, kein rascher Einfall.
Wo ist es entstanden und wie kam es ins Museum?
Das Museum gibt an, dass Kandinsky seit 1934 in Neuilly-sur-Seine bei Paris lebte und sich dort großen Kompositionen widmete; Komposition IX ist auf 1936 datiert. Unten links stehen das Monogramm VK und die Zahl 36, auf der Rückseite VK, die Nummer 626 und die Jahreszahl 1936. 1939 kaufte es der französische Staat, und nach den Worten des Museums ist es das einzige Gemälde Kandinskys, das noch zu seinen Lebzeiten in ein französisches Museum gelangte. Der Maler hatte es im Musée du Jeu de Paume hinterlegt und dafür 100.000 Franc verlangt; er erhielt 5.000. Dasselbe Museum bewahrt auch eine Studie zu Komposition IX, eine Zeichnung in Bleistift und Tusche aus demselben Jahr.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Der Maler arbeitet nach einer hochauflösenden Vorlage und baut das Gemälde in Schichten auf, mit Pinsel und Ölfarben. Bei diesem Motiv kommt es auf die geraden Kanten der Bänder und die genauen kleinen Zeichen an: Jedes Band muss parallel zu den anderen laufen, und jeder Punkt und jede Acht auf dem grünen Rechteck muss deutlich bleiben. Ein Ölgemälde behält seine Farben über viele Jahre, denn Öl verblasst nicht wie ein Druck. Da jede handgemalte Kopie einzeln entsteht, gleichen sich zwei Exemplare nie bis ins Letzte; gleich bleiben Motiv, Proportionen und Farben. Die Aufnahmen oben auf der Seite zeigen unser Exemplar im Atelier: die erste Aufnahme die ganze Leinwand von vorn, auf der Staffelei zwischen Rahmenmustern, die zweite Aufnahme von links, die dritte Aufnahme von rechts. Die vierte Aufnahme zeigt oben links aus der Nähe das grüne Rechteck und die blassgelbe, gewundene Form. Die fünfte Aufnahme zeigt die weiße Scheibe und das gelb-weiße Schachbrett neben der schwarzen Form, die sechste Aufnahme beide Schachbretter neben dem unteren Ende der schwarzen Schlaufe, die siebte Aufnahme die muschelartige Form mit ihrer türkisfarbenen Feder.
Welches Maß für welche Wand?
Das Original misst 195 x 113,5 cm; bei unserem größten Maß, 195 x 114 cm, ist die Breite dieselbe und die Höhe um 5 mm größer. Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es am besten in 140 x 80 oder 160 x 90 cm, wo die kleinen Zeichen noch lesbar bleiben. Die Maße 60 x 40 und 80 x 50 cm passen an einen Schreibtisch oder in den Flur, 100 x 60 cm ins Schlafzimmer, 180 x 100 cm an eine größere Wand. Da das Gemälde sehr breit ist, wirkt es am schönsten über einem Sofa oder einer langen Kommode, wo es Platz in der Breite hat.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der sieben Maße an Ihre Wand, malen wir das Werk nach Ihren Maßen; das ist unser Gemälde nach Maß, und wir sagen Ihnen dabei auch, wie sich die Bänder an das geänderte Seitenverhältnis anpassen. Jede Leinwand wird auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt. Ein Rahmen ist nicht verpflichtend und im Grundpreis nicht enthalten.
Lieferung und Gewährleistung
Da jedes Gemälde auf Leinwand bei uns erst nach der Bestellung in unserem Atelier in Slowenien entsteht, rechnen Sie je nach Maß mit 15 bis 45 Tagen. Wir versenden geschützt, versichert und mit Sendungsverfolgung, innerhalb der EU ohne Zoll. Stimmt beim Empfang etwas nicht, melden Sie sich, und wir regeln es. Alle Arbeiten Kandinskys versammelt bei uns die Galerie Wassily Kandinsky; den Maler stellt unser Artikel über Wassily Kandinsky vor. Verwandte Werke finden Sie bei uns außerdem unter Trente, Bleu de ciel und Komposition X.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Es gehört zur Sammlung des Musée national d’art moderne im Centre Pompidou in Paris, Inventarnummer JP 890 BIS P. Bis zum 14. Februar 2027 ist es an die Kandinsky-Ausstellung im Palazzo Bonaparte in Rom ausgeliehen. Der Katalogeintrag des Museums ist auf der Seite des Centre Pompidou zu finden.
Wie groß ist das Original?
Es misst 195 x 113,5 cm. Wir nennen die Breite zuerst; das Museum führt die Höhe voran, 113,5 x 195 cm. Bei unserem größten Maß, 195 x 114 cm, ist die Breite dieselbe und die Höhe um 5 mm größer.
Wann ist das Werk entstanden?
1936. Es ist zweimal datiert: unten links mit dem Monogramm und der Zahl 36, auf der Rückseite mit der Jahreszahl 1936.
Was ist auf dem Gemälde dargestellt?
Nichts Gegenständliches: schräge farbige Bänder, über denen kleine Zeichen, embryonale Formen, zwei Schachbretter und eine große schwarze, gewundene Form schweben.
Ist das ein Druck?
Nein. Dies ist ein Kunstgemälde, von Hand in Öl auf Leinwand gemalt; die Pinselstriche sind im Streiflicht sichtbar und lassen sich ertasten.
Welches Maß soll ich wählen?
Für ein Wohnzimmer eignen sich 140 x 80 und 160 x 90 cm am besten, für Schreibtisch oder Flur 60 x 40 oder 80 x 50 cm. Kleben Sie vor der Entscheidung ein Papier in der gewählten Größe an die Wand und lassen Sie es einen Tag hängen.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja. Wir malen auch Maße, die nicht in der Liste stehen, im Seitenverhältnis, das Ihre Wand verlangt, und sagen Ihnen, wie sich Bänder und Zeichen verteilen.
Wie wird geliefert?
Versichert und mit Sendungsverfolgung, innerhalb der EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Gemäldes zur Freigabe.
Was bedeuten die Schachbretter?
Das Museum zählt das Schachbrett zu den schwebenden Motiven, zusammen mit den embryonalen Formen und den geometrischen Figuren, gibt ihm aber keine Bedeutung; deshalb geben auch wir ihm keine.
Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?
Es ist nicht verkäuflich und hat deshalb keinen Marktpreis. Es gehört einer öffentlichen Museumssammlung und bleibt dort; was wir anbieten, ist eine von Hand gemalte Kopie, nicht das Original, und das eine verwechseln wir nie mit dem anderen.
Eignet sich das Gemälde als Geschenk?
Ja, besonders für jemanden, der kräftige Farben und feine Einzelheiten mag. Sind Sie bei Motiv oder Maß unsicher, gibt es einen Geschenkgutschein, und die Entscheidung bleibt der beschenkten Person.
- Motiv: schräge Bänder in Gelb, Blau, Rot, Violett, Orange und Grün, darüber kleine Zeichen, zwei Schachbretter und eine große schwarze Form
- Original: Centre Pompidou, Paris, Inv.-Nr. JP 890 BIS P, 1936, 195 x 113,5 cm; bis 14. 2. 2027 in Rom
- Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, sieben Maße von 60 x 40 bis 195 x 114 cm, auf Keilrahmen, auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: Laut Museum das einzige Gemälde Kandinskys, das noch zu seinen Lebzeiten in ein französisches Museum gelangte









































