Beschreibung
Selbstporträt als Künstler ist das Gemälde, mit dem sich Vincent van Gogh um die Jahreswende 1887/88 in Paris als Maler zeigte: hinter der Staffelei, Palette und Pinsel in der Hand, im blauen Arbeitskittel und mit leuchtend orangerotem Bart. Das Original misst 65,1 x 50 cm und hängt im Van Gogh Museum in Amsterdam. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in 16 Formaten von 40 x 50 bis 151 x 190 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Selbstporträt als Künstler |
| Weitere Titel: | Self-Portrait as a Painter · Zelfportret als schilder · Selbstporträt als Maler |
| Maler: | Vincent van Gogh (1853–1890) |
| Entstehungsjahr: | Dezember 1887 – Februar 1888, Paris |
| Originalgröße: | 65,1 cm x 50 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Postimpressionismus |
| Standort: | Van Gogh Museum, Amsterdam (Inv.-Nr. s0022V1962) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 16 Formate oder nach Maß |
Selbstporträt als Künstler – Vincent van Gogh
Was zeigt das Selbstporträt als Künstler?
Van Gogh malte sich bis zur Taille, den Körper zur Staffelei am rechten Rand gewandt, den Kopf zu uns. Das Haar ist kurz geschoren, der Bart leuchtet orangerot, und er trägt einen blauen Arbeitskittel mit dunklen Knöpfen. Unten links hält er eine Palette mit kleinen Tupfen reiner Farbe und ein Bündel Pinsel, als hätte er die Arbeit kurz unterbrochen und in den Spiegel geblickt.
Der Hintergrund ist hell, ein graues Weiß in kurzen, lebhaften Strichen, und rechts sieht man das Holz der Staffelei und die Rückseite der Leinwand. Auf der Staffelei stehen in Rot die Signatur Vincent und die Jahreszahl 88. Das ganze Gemälde ist aus kurzen, getrennten Strichen gebaut, die der Form des Gesichts und den Falten des Kittels folgen, sodass die Oberfläche lebendig wirkt und fast vibriert.
Warum malte sich Van Gogh mit Palette und Staffelei?
Dieses Selbstporträt ist ein Programm. Van Gogh zeigte sich nicht als Bürger mit Anzug und Hut, sondern als Maler bei der Arbeit, mit allem Werkzeug, das er braucht. Das Van Gogh Museum betont, dass er sich als moderner Künstler zeigen wollte: in einem neuen Stil, mit hellen, kaum gemischten Farben.
Auf der Palette liegen Paare von Komplementärfarben: Rot und Grün, Gelb und Violett, Blau und Orange. Genau mit diesen Farben malte er das Gemälde, und er setzte sie nebeneinander, damit sie sich gegenseitig steigern – das Blau des Kittels neben dem Orangerot des Barts ist das deutlichste Beispiel. Die Palette im Gemälde ist also zugleich das Rezept des Gemäldes.
Was erzählt das Selbstporträt als Künstler über den Maler?
Er vollendete es am Ende von fast zwei Jahren in Paris, wo er bei seinem Bruder Theo gewohnt hatte. Das Museum nennt es das letzte Werk, das Van Gogh in Paris schuf; die Stadt hatte ihn seelisch und körperlich erschöpft, und im Februar 1888 zog er in den Süden, nach Arles.
Seiner Schwester Wil beschrieb er, wie er sich gemalt hatte: Falten auf der Stirn und um den Mund, steif wie aus Holz, ein sehr roter Bart, ziemlich verwahrlost und traurig. Diese ehrliche Beschreibung passt zu dem, was man sieht: ein ernstes, müdes Gesicht, das nichts beschönigt. Zugleich zeigen Palette und Pinsel das Selbstvertrauen eines Malers, der sein Handwerk kennt. Gerade diese Spannung zwischen Erschöpfung und Entschlossenheit gibt dem Porträt seine Kraft.
Wo hängt das Original und wie kam es nach Amsterdam?
Das Original hängt im Van Gogh Museum in Amsterdam, das es unter der Inventarnummer s0022V1962 führt. Es gehört der Vincent van Gogh Stiftung, und das Museum verwahrt es als Dauerleihgabe seit seiner Eröffnung am 2. Juni 1973.
Van Gogh ließ die Leinwand in der Pariser Wohnung seines Bruders zurück. Nach Theos Tod im Januar 1891 erbten sie seine Witwe Jo van Gogh-Bonger und ihr Sohn Vincent Willem. Jo lieh sie 1909 dem Rijksmuseum, ab 1931 hing sie im Stedelijk Museum, und 1962 ging sie an die Stiftung. In den letzten Jahren reiste sie zu Ausstellungen: 2022 in die Courtauld Gallery in London, 2025 und 2026 nach Japan.
Selbstporträt als Künstler oder Selbstporträt mit verbundenem Ohr – welches wählen?
Wir malen zwei Selbstporträts von Van Gogh, die oft miteinander verglichen werden. Diese Seite ist das Selbstporträt als Künstler aus Paris vom Anfang des Jahres 1888: der Maler mit Palette und Pinseln hinter der Staffelei, im blauen Kittel, vor hellem Grund, mit dem Original in Amsterdam. Das andere ist das Selbstporträt mit verbundenem Ohr, gemalt im Januar 1889 in Arles: Van Gogh mit Verband und Pelzmütze, mit dem Original in der Courtauld Gallery in London.
Für ein Porträt über Beruf, Arbeit und Selbstvertrauen wählen Sie dieses; für die erschütternde Geschichte aus Arles das Porträt mit dem Verband. Zwischen beiden entstanden viele seiner bekanntesten Werke: 1888 in Arles die Sonnenblumen I und die Nachtszene Caféterrasse am Abend, im Juni 1889 in Saint-Rémy die Sternennacht. Alle drei malen wir ebenfalls.
Wie entsteht unser handgemaltes Selbstporträt als Künstler?
Der Maler skizziert zuerst den Umriss von Kopf, Schultern, Staffelei und Palette und prüft die Proportionen am Original. Dann folgt das Blau des Kittels in kurzen, parallelen Strichen, danach das Gesicht aus kleinen Tupfen in Orange, Rosa, Grün und Blau, der Bart in feurigen Tönen und zuletzt der helle Hintergrund. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand mit echtem Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie beim Original über der Leinwand stehen und das Licht fangen.
Bei diesem Gemälde ist das besonders wichtig, denn Van Gogh setzte die Farben nebeneinander, ohne sie zu mischen. Sind die Striche getrennt und erhaben, leuchten Blau und Orange auf der Leinwand wirklich, wie auf dem Original. Ein Druck zeigt nur eine flache Fläche, auf unserem Gemälde sind Striche und Farbschichten echt.
Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, die eigens für Ihre Bestellung entsteht, darum gleicht keines genau dem anderen. Vor dem Versand fotografieren wir es und senden Ihnen die Aufnahme zur Freigabe.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: 60 x 80 oder 70 x 90 cm über einer Kommode oder einem Schreibtisch, 80 x 100 oder 90 x 113 cm über einem Sofa oder Bett und 120 x 150 cm für eine große freie Wand. Das Hochformat eines Selbstporträts passt gut zwischen zwei Fenster, in einen Flur oder an eine schmale Wand, wo ein Querformat gedrängt wirken würde.
Es gibt 16 Formate: 40 x 50, 50 x 62, 51 x 65, 56 x 70, 60 x 80, 70 x 90, 80 x 100, 85 x 105, 90 x 113, 100 x 130, 110 x 140, 120 x 150, 127 x 160, 134 x 170, 142 x 180 und 151 x 190 cm (Breite x Höhe). Das Format 51 x 65 cm entspricht praktisch dem Original, das 50 cm breit und 65,1 cm hoch ist, sodass das Gesicht an Ihrer Wand so groß ist wie im Museum. Ein kleineres Ölgemälde in 40 x 50 oder 50 x 62 cm passt ins Arbeitszimmer, in die Bibliothek oder in den Flur, die mittleren Formate über Möbel, die größten in einen großen Wohnraum oder ins Treppenhaus. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen; ein Hochformat darf auch schmaler sein, wenn es über einem schmalen Möbelstück hängt.
Hängen Sie es so auf, dass die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden liegt; bei einem Porträt heißt das, dass Sie der Maler fast auf Augenhöhe ansieht. Über Sofa oder Kopfteil lassen Sie 20 bis 30 cm zwischen Möbel und Unterkante frei.
Was, wenn ich ein Sonderformat oder einen Rahmen brauche?
Passt keines der 16 Formate zu Ihrer Wand, malen wir es nach Maß. Wir empfehlen, nah am Seitenverhältnis des Originals zu bleiben, sonst werden Gesicht und Staffelei gestaucht oder gedehnt. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.
Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser separater Service der Raumplatzierung. Zum blauen Kittel und orangen Bart passt ein schlichter Rahmen aus dunklem Holz oder eine schmale Goldleiste, die nicht mit den Farben konkurriert.
Wie laufen Lieferung und Gewährleistung ab?
Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe; stimmt etwas nicht, korrigieren wir es, solange die Leinwand noch in unserer Werkstatt ist. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Weitere Van Gogh Gemälde finden Sie in der Galerie Vincent van Gogh, mehr über den Maler in unserem Beitrag über Vincent van Gogh. Verschenken Sie es und kennen das passende Format nicht, gibt es einen Geschenkgutschein: Die beschenkte Person wählt Format und Motiv selbst.
Häufige Fragen
Wo hängt das originale Selbstporträt als Künstler?
Das Original hängt im Van Gogh Museum in Amsterdam, wo es derzeit ausgestellt ist. Es gehört der Vincent van Gogh Stiftung, und das Museum verwahrt es seit seiner Eröffnung 1973 als Dauerleihgabe. 2022 war es in der Courtauld Gallery in London zu sehen, 2025 und 2026 reiste es zu Ausstellungen nach Japan.
Wann und wo malte Van Gogh das Selbstporträt als Künstler?
In Paris, zwischen Dezember 1887 und Februar 1888, am Ende von fast zwei Jahren bei seinem Bruder Theo. Das Museum nennt es das letzte Werk, das er in Paris schuf. Die Stadt hatte ihn erschöpft, und im Februar 1888 zog er nach Arles in Südfrankreich.
Warum hält Van Gogh im Selbstporträt als Künstler eine Palette?
Weil er sich als Maler zeigen wollte, und zwar als moderner Maler. Hinter der Staffelei, mit Palette und Pinseln, zeigt er seinen Beruf, mit hellen, kaum gemischten Farben den neuen Stil, den er in Paris entwickelt hatte. Die Farben auf der Palette sind genau jene, mit denen er dieses Gemälde malte.
Welche Farben verwendete Van Gogh im Selbstporträt als Künstler?
Vor allem Paare von Komplementärfarben: Rot und Grün, Gelb und Violett, Blau und Orange. Er setzte sie nebeneinander, damit sie sich gegenseitig steigern, am deutlichsten beim blauen Kittel neben dem orangeroten Bart. Auf unserem Gemälde folgt der Maler diesen Paaren und trägt die Farben getrennt auf, wie Van Gogh.
Wie beschrieb Van Gogh selbst sein Selbstporträt als Künstler?
Schonungslos. Seiner Schwester Wil schrieb er, er habe sich mit Falten auf der Stirn und um den Mund gemalt, steif wie aus Holz, mit sehr rotem Bart, ziemlich verwahrlost und traurig. Die Beschreibung passt zum ernsten, müden Gesicht auf der Leinwand, während ihn Palette und Pinsel zugleich als entschlossenen Maler zeigen.
Malt Van Gogh im Selbstporträt als Künstler mit der linken Hand?
Nein, es sieht nur so aus. Er malte seine Selbstporträts nach dem Spiegel, deshalb ist das Gemälde spiegelverkehrt: Die Gesichtshälfte, die wir als seine rechte lesen, ist in Wahrheit die linke. Gerade an dieser Umkehrung lässt sich bei diesem Gemälde erkennen, dass Van Gogh mit der rechten Hand malte, auch wenn die Palette anderes nahelegt.
Wie viele Selbstporträts malte Van Gogh, und wo steht das Selbstporträt als Künstler?
Er malte mehrere Dutzend, und sie sind ein wichtiger Teil seines Werks; das früheste erhaltene stammt von 1886. Das Selbstporträt als Künstler ist das letzte der Pariser Zeit, zu den späteren gehört das Porträt mit dem Verband aus Arles. Eine Liste seiner Selbstporträts mit Jahr und Standort steht in der deutschen Wikipedia.
Wie groß ist das originale Selbstporträt als Künstler?
Das Original ist 65,1 cm hoch und 50 cm breit, ein übliches Porträtformat, das schon über einem Schreibtisch oder einer Kommode gut hängt. Unser Format 51 x 65 cm entspricht praktisch dem Original, dazu gibt es kleinere und größere Formate bis 151 x 190 cm sowie Anfertigungen nach Maß für jede Wand.
Ist das originale Selbstporträt als Künstler verkäuflich und was ist es wert?
Nein, das Original ist nicht verkäuflich. Es gehört der Vincent van Gogh Stiftung und ist eine Dauerleihgabe an das Van Gogh Museum, daher hat es keinen Marktpreis. Angeben können wir den Preis unserer handgemalten Fassung, der auf dieser Seite beim gewählten Format steht. Ein echtes Kunstgemälde in Öl für Ihre Wand ist also erreichbar, das Original bleibt in Amsterdam.
Hat Ihr Selbstporträt als Künstler die erhabenen Pinselstriche des Originals?
Ja. Wir malen unser Selbstporträt als Künstler in Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie auf Van Goghs Original über der Leinwand stehen. Am besten sieht man das am blauen Kittel und im Bart, wo die kurzen Striche das Licht fangen. Ein Druck kann dieses Relief nicht haben, denn seine Oberfläche ist flach.
- Motiv: Van Gogh hinter der Staffelei, mit Palette und Pinseln, im blauen Arbeitskittel.
- Original: Dezember 1887 – Februar 1888, Paris, 65,1 x 50 cm, Van Gogh Museum, Amsterdam.
- Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 16 Formaten von 40 x 50 bis 151 x 190 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.









































