Vincent van Gogh – Die Siesta (nach Millet)

ab 155,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1875__ Kategorie:

Beschreibung

Die Siesta (nach Millet) ist das Gemälde, das Vincent van Gogh zwischen Dezember 1889 und Januar 1890 in Saint-Rémy-de-Provence nach einem Druck einer Zeichnung von Jean-François Millet malte: Ein Bauernpaar schläft mittags im Heu, im Schatten eines Heuschobers, unter einem tiefblauen Himmel, Holzschuhe und Sicheln liegen beiseite. Das Original misst 73 x 91 cm und hängt im Musée d’Orsay in Paris. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in 16 Formaten von 50 x 40 bis 150 x 120 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Die Siesta (nach Millet)
Weitere Titel:Mittagsruhe nach Millet · La Méridienne · La Sieste · The Siesta (after Millet)
Maler:Vincent van Gogh (1853–1890)
Entstehungsjahr:Dezember 1889 – Januar 1890, Saint-Rémy-de-Provence
Originalgröße:73 cm x 91 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Postimpressionismus
Standort:Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 1952 17)
Unsere Reproduktion:Handgemalt in Öl auf Leinwand, 16 Formate oder nach Maß

Die Siesta (nach Millet) – Vincent van Gogh

Was zeigt das Gemälde Die Siesta (nach Millet)?

Es ist Mittag, mitten in der Ernte. Ein Bauer und seine Frau haben die Arbeit unterbrochen und sich ins geschnittene Heu gelegt, in den Schatten eines hohen Heuschobers rechts. Der Mann liegt auf dem Rücken, die Hände hinter dem Kopf, den Strohhut über das Gesicht gezogen; die Frau schläft zusammengerollt neben ihm, den Kopf unter einem weißen Tuch. Beide tragen blaue Arbeitskleidung, beide sind barfuß. Ihre zwei Paar Holzschuhe stehen ordentlich im Stroh vor ihnen, neben zwei Sicheln, die auf dem Boden liegen.

Hinter ihnen erstreckt sich das Stoppelfeld in leuchtendem Gelb. Weiter hinten stehen zwei Ochsen vor einem leeren Wagen, neben zwei weiteren Heuschobern. Über allem liegt ein tiefblauer Himmel, gemalt in kurzen, dicken Farbstrichen. Nichts bewegt sich: Die Szene zeigt die stille Stunde zwischen der Arbeit am Vormittag und der am Nachmittag.

Warum kopierte Van Gogh eine Zeichnung von Millet?

Im Winter 1889 lebte Van Gogh in der Anstalt Saint-Paul bei Saint-Rémy. Modelle hatte er keine, und draußen malen konnte er nicht immer, also arbeitete er nach den Drucken, die er bei sich hatte. Einer davon war ein schwarz-weißer Holzstich von Jacques Adrien Lavieille nach einer der Zeichnungen der Vier Tageszeiten, die Millet 1858 gezeichnet hatte. Die Siesta ist seine Fassung der Mittagsstunde.

Das Verfahren beschrieb er selbst im September 1889 in einem Brief an seinen Bruder Theo, während er Millets Folge der Feldarbeiten kopierte: Er stellte den schwarz-weißen Druck als Motiv vor sich hin und improvisierte darauf die Farbe. Er verglich sich mit einem Musiker, der eine Komposition von Beethoven spielt und ihr seine eigene Interpretation hinzufügt. Das Kopieren half ihm, wie er schrieb, auch, ohne Modelle die menschliche Figur nicht aus den Augen zu verlieren.

Was bedeutet Die Siesta?

Das Gemälde handelt von verdienter Ruhe. Die abgelegten Sicheln und die ausgezogenen Schuhe, der stehende Wagen und die Sonne im Zenit sagen dasselbe: Die Arbeit ruht für eine Stunde, und die beiden vertrauen dem Feld und einander genug, um einzuschlafen. Es ist die Mittagsstunde eines Arbeitstags, aus der Nähe gesehen, ohne eine andere Geschichte als die Ruhe selbst.

Der französische Titel La Méridienne bedeutet das Mittagsschläfchen. Van Gogh malte diesen Sommermittag in einer Anstalt, mitten im Winter, nach einem Druck ohne jede Farbe. Was er mit diesem Gegensatz meinte, schrieb er nicht auf, darum lassen wir das Gemälde für sich sprechen.

Wo hängt das Original, und wie kam es nach Paris?

Das Original hängt im Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 1952 17. Es ist Eigentum des französischen Staates und befindet sich seit 1986 im Musée d’Orsay.

Nach dem Tod des Malers gehörte die Leinwand Jo van Gogh-Bonger, der Witwe seines Bruders. Dann ging sie durch mehrere französische Sammlungen: Sie war in der Sammlung von Charles Pacquement, der sie am 12. Dezember 1932 in Paris versteigern ließ, danach beim Händler Étienne Bignou und bei Madame Fernand Halphen. 1952 wurde sie dem französischen Staat geschenkt, wobei der Schenkende sie lebenslang nutzen durfte; die staatlichen Unterlagen nennen 1952 und 1963 als Eingangsjahre.

Die Siesta oder ein anderer Van Gogh – welches wählen?

Die Siesta ist eine ruhige Szene: zwei Figuren rasten auf einem sonnigen Feld. Unter seinen ländlichen Motiven vergleichen Sie sie mit dem Gemälde Der Sämann, einer weiteren Bauernfigur, die er von Millet übernahm und 1888 in Arles malte, und mit dem Gemälde Der rote Weinberg, der Weinlese im Abendlicht aus demselben Herbst, voller Menschen bei der Arbeit.

Aus demselben Aufenthalt in der Anstalt in Saint-Rémy malen wir auch die Pietà (nach Delacroix), die erste seiner Kopien nach anderen Künstlern, und die Schwertlilien, gemalt im Garten der Anstalt. Für eine ruhige, warme Szene wählen Sie Die Siesta; für Bewegung den roten Weinberg; für Blumen die Schwertlilien.

Wie entsteht unsere handgemalte Siesta?

Der Maler skizziert zuerst die beiden Schlafenden, die Heuschober, den Wagen und die Horizontlinie und prüft die Proportionen am Original. Dann folgen der Himmel in blauen Strichen, das gelbe Feld und das Heu in langen Strichen, die dem Stroh folgen, die blaue Kleidung mit ihren Falten und zuletzt die Gesichter, die Hände und die Holzschuhe. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand mit echtem Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie beim Original über der Leinwand stehen und das Licht fangen.

Bei diesem Gemälde ist das besonders wichtig, denn jede Fläche der Szene ist eine Textur: das Stroh unter dem Paar, die Stoppeln des Feldes und der Himmel bestehen aus einzelnen, erhabenen Strichen. Ein Druck zeigt nur eine flache Fläche, auf unserem Gemälde sind Striche und Farbschichten echt.

Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, die eigens für Ihre Bestellung entsteht, darum gleicht keines genau dem anderen. Vor dem Versand fotografieren wir es und senden Ihnen die Aufnahme zur Freigabe.

Welches Format für welche Wand?

Kurz gesagt: 70 x 56 oder 82 x 65 cm über einer Kommode oder einem Schreibtisch, 93 x 75 oder 100 x 80 cm über einem Sofa oder Bett und 120 x 100 oder 150 x 120 cm für eine große freie Wand. Das Querformat passt gut an eine breite Wand über einem langen Möbel.

Es gibt 16 Formate: 50 x 40, 55 x 45, 60 x 50, 70 x 56, 70 x 60, 82 x 65, 85 x 68, 85 x 70, 90 x 70, 93 x 75, 100 x 80, 100 x 85, 105 x 84, 105 x 88, 120 x 100 und 150 x 120 cm (Breite x Höhe). Das Original ist 91 cm breit und 73 cm hoch; unser Format 93 x 75 cm kommt ihm am nächsten, sodass das Gemälde an Ihrer Wand so groß ist wie im Museum. Ein kleineres Ölgemälde in 50 x 40 oder 60 x 50 cm passt ins Arbeitszimmer oder in den Flur. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen, im Schlafzimmer zwei Drittel der Bettbreite.

Hängen Sie es so auf, dass die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden liegt. Über Sofa oder Kopfteil lassen Sie 20 bis 30 cm zwischen Möbel und Unterkante frei.

Was, wenn ich ein Sonderformat oder einen Rahmen brauche?

Passt keines der 16 Formate zu Ihrer Wand, malen wir es nach Maß. Wir empfehlen, nah am Seitenverhältnis des Originals zu bleiben, sonst werden die Schlafenden gestaucht oder gedehnt. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.

Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser separater Service der Raumplatzierung. Zum goldenen Heu passt eine warme Goldleiste oder Naturholz; ein schlichter weißer oder heller Rahmen hält das Blau des Himmels in einem hellen Raum frisch.

Wie laufen Lieferung und Gewährleistung ab?

Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe; stimmt etwas nicht, korrigieren wir es, solange die Leinwand noch in unserer Werkstatt ist. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.

Weitere Van Gogh Gemälde finden Sie in der Galerie Vincent van Gogh, mehr über den Maler in unserem Beitrag über Vincent van Gogh. Ein Paar, das Seite an Seite schläft, ist ein sanftes Geschenk zur Hochzeit, zum Jahrestag oder zum Ruhestand; kennen Sie das passende Format nicht, gibt es einen Geschenkgutschein: Die beschenkte Person wählt Format und Motiv selbst.

Häufige Fragen

Wo hängt das Original der Siesta (nach Millet)?

Im Musée d’Orsay in Paris, unter der Inventarnummer RF 1952 17. Das Gemälde gehört dem französischen Staat, der es 1952 als Schenkung erhielt, und befindet sich seit 1986 im Musée d’Orsay. Die staatlichen Unterlagen führen es auch bei der Gemäldeabteilung des Louvre, die es verwahrte, bevor das Orsay eröffnet wurde.

Wann und wo malte Van Gogh Die Siesta?

Zwischen Dezember 1889 und Januar 1890 in der Anstalt Saint-Paul bei Saint-Rémy-de-Provence, wo er seit Mai 1889 lebte. Sie gehört zu der Reihe von Kopien, die er dort im Winter nach Drucken von Werken anderer Künstler malte, in einer Zeit, in der er keine Modelle hatte und oft nicht im Freien malen konnte.

Ist Van Goghs Siesta eine Kopie nach Millet?

Zum Teil. Van Gogh sah kein Gemälde von Millet: Er arbeitete nach einem schwarz-weißen Holzstich von Jacques Adrien Lavieille, der eine von Millets Zeichnungen der Vier Tageszeiten von 1858 wiedergibt. Die Komposition behielt er bei, die Farben aber sind ganz seine eigenen, auf dem Druck improvisiert, wie er es Theo in einem Brief beschrieb.

Was geschieht auf der Siesta?

Ein Bauernpaar hält während der Ernte Mittagsruhe. Der Mann liegt auf dem Rücken, den Strohhut über dem Gesicht, die Frau schläft zusammengerollt neben ihm, und beide liegen im Heu im Schatten eines Schobers. Neben ihnen stehen die Holzschuhe und liegen zwei Sicheln, auf dem Feld dahinter wartet ein Ochsenwagen. Die Szene ist still, ohne Drama und ohne Geschichte.

Warum ist Die Siesta in Gelb und Blau gemalt?

Das Gemälde ist aus zwei Farben aufgebaut, die einander verstärken: dem Gelb von Heu und Feld und dem Blau von Himmel und Arbeitskleidung. Nebeneinandergesetzt wirken beide heller, und das gibt der Szene ihr starkes Mittagslicht. Der Druck, nach dem er arbeitete, war schwarz-weiß, also wählte er jede dieser Farben selbst.

Warum heißt Die Siesta auch La Méridienne?

Weil das französische Sammlungsverzeichnis das Gemälde als La méridienne ou La sieste führt. La méridienne ist ein altes französisches Wort für einen kurzen Schlaf mitten am Tag, die Mittagsruhe, die Millet als eine seiner vier Tageszeiten zeichnete. Auf Deutsch heißt das Werk meist Die Siesta oder Mittagsruhe nach Millet.

Wie groß ist das Original der Siesta (nach Millet)?

Das Original ist 73 cm hoch und 91 cm breit, ein Querformat, das über einem Sofa, einem Bett oder einem Sideboard gut wirkt. Unser Format 93 x 75 cm kommt dem Original am nächsten, dazu gibt es kleinere und größere Formate von 50 x 40 bis 150 x 120 cm sowie Anfertigungen nach Maß für eine bestimmte Wand.

In welchen Raum passt Die Siesta?

In einen Raum zum Ausruhen. Ein Paar, das im warmen gelben Heu schläft, ist über dem Bett, im Wohnzimmer oder im Ferienhaus zu Hause, und das Querformat passt über ein Sofa oder ein Sideboard. Weil die Szene ruhig und nicht dramatisch ist, bleibt ein solches Kunstgemälde auch dann angenehm für jeden Tag, wenn es eine ganze Wand füllt.

Hat Ihre Siesta (nach Millet) die erhabenen Pinselstriche des Originals?

Ja. Wir malen unsere Siesta in Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie auf Van Goghs Original über der Leinwand stehen. Am besten sieht man das im Stroh des Schobers, in den Stoppeln des Feldes und in den kurzen Strichen des blauen Himmels, wo jeder Strich das Licht fängt. Ein Druck kann dieses Relief nicht haben, denn seine Oberfläche ist flach.

  • Motiv: ein Bauernpaar schläft mittags im Heu im Schatten eines Schobers, auf dem Feld dahinter wartet ein Ochsenwagen.
  • Original: Dezember 1889 – Januar 1890, Saint-Rémy, 73 x 91 cm, Musée d’Orsay, Paris.
  • Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 16 Formaten von 50 x 40 bis 150 x 120 cm oder nach Maß.
  • Gut zu wissen: vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe, mehr über das Gemälde steht in der englischen Wikipedia.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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