Vincent van Gogh – Pietà (nach Delacroix)

ab 155,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1873__ Kategorie:

Beschreibung

Pietà (nach Delacroix) ist das Gemälde, das Vincent van Gogh im September 1889 in Saint-Rémy-de-Provence nach einer Lithografie eines Werks von Eugène Delacroix malte: Die Jungfrau Maria im blauen Gewand beklagt mit weit ausgebreiteten Armen den toten Christus am Eingang einer Höhle, unter einem stürmischen Abendhimmel. Das Original misst 73 x 60,5 cm und hängt im Van Gogh Museum in Amsterdam. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in 16 Formaten von 40 x 50 bis 135 x 160 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Pietà (nach Delacroix)
Weitere Titel:Pietà (after Delacroix) · Pieta (po Delacroixu) · Pietà (da Delacroix)
Maler:Vincent van Gogh (1853–1890)
Entstehungsjahr:September 1889, Saint-Rémy-de-Provence
Originalgröße:73 cm x 60,5 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Postimpressionismus
Standort:Van Gogh Museum, Amsterdam (Inv.-Nr. s0168V1962)
Unsere Reproduktion:Handgemalt in Öl auf Leinwand, 16 Formate oder nach Maß

Pietà (nach Delacroix) – Vincent van Gogh

Was zeigt die Pietà (nach Delacroix)?

Die Jungfrau Maria sitzt am Eingang einer dunklen Höhle in einer felsigen Landschaft, gekleidet in ein blaues Gewand mit hellem Kopftuch. Ihre leeren Arme breitet sie weit aus, eine Geste der Trauer. Vor ihr liegt der tote Christus, der Körper bleich und schwer, der Kopf mit rotem Haar und Bart an sie gesunken, die Beine in ein helles Tuch gehüllt. Rechts steigt der Fels steil an, über den Figuren ist der Abendhimmel in langen Bahnen aus Gelb, Grün und Blau gemalt.

Van Gogh beschrieb die Szene selbst in einem Brief: Der erschöpfte Leichnam liegt am Boden vor dem Eingang einer Höhle, die Frau ist hinter ihm, und es ist Abend nach einem Gewitter. Ihre blauen Kleider bewegt der Wind, und sie heben sich scharf von einem Himmel mit violetten, golden gesäumten Wolken ab. Die beiden Köpfe sah er wie eine dunkle und eine helle Blume, so angeordnet, dass jede die andere verstärkt.

Wie wurde aus einer verdorbenen Lithografie ein Gemälde?

Im September 1889 lebte Van Gogh in der Heilanstalt Saint-Paul bei Saint-Rémy. Unter seinen Drucken bewahrte er eine Lithografie von Delacroix’ Pietà auf, die eines Tages mit anderen Blättern in Öl und Farbe fiel und verdorben wurde. Er schrieb, das habe ihn traurig gemacht, und er habe sich inzwischen damit beschäftigt, sie zu malen – „du wirst es eines Tages sehen“.

Die Lithografie ist erhalten geblieben. Das Gemälde wurde das erste einer Reihe von Kopien, die er in der Anstalt nach Künstlern malte, die er schätzte, darunter Jean-François Millet, Honoré Daumier und Rembrandt. In den folgenden Monaten, in der Anstalt festgehalten, ohne Modelle und im Winter ohne die Möglichkeit, draußen zu malen, fand er im Kopieren einen Weg weiterzuarbeiten. Er schrieb, die Kopien gäben ihm eine Art Trost, und der Pinsel gleite ihm durch die Finger wie ein Bogen über die Saiten einer Geige.

Was bedeutet die Pietà?

Eine Pietà zeigt die Jungfrau Maria, die um ihren toten Sohn trauert: die Mater Dolorosa, die schmerzensreiche Mutter. Van Gogh übernahm von Delacroix das Thema und die Komposition und fügte seine eigenen Farben und seine eigene Malweise hinzu, deshalb nennt das Museum das Gemälde eher eine Variation des Originals als eine Kopie. Religiöse Motive sind in seinem Werk selten.

Die Anstalt war in einem alten Kloster untergebracht, was die Wahl des Motivs vielleicht mitbestimmte. Er schrieb, er sei nicht gleichgültig, und fromme Gedanken trösteten ihn oft in seinem Leiden. Das Van Gogh Museum vermutet, er habe sich vielleicht mit Christus identifiziert, der ebenfalls gelitten habe und missverstanden worden sei. Manche Forscher erkennen im rotbärtigen Christus Züge des Malers, doch ob er das beabsichtigte, ist nicht bekannt.

Wo hängt das Original und wie kam es nach Amsterdam?

Das Original hängt im Van Gogh Museum in Amsterdam, wo es derzeit unter der Objektnummer s0168V1962 ausgestellt ist; es gehört der Vincent van Gogh Stiftung.

Nach September 1889 befand sich die Leinwand bei seinem Bruder Theo in Paris. Nach Theos Tod im Januar 1891 erbten sie seine Witwe Jo van Gogh-Bonger und ihr Sohn Vincent Willem van Gogh. Von 1917 bis 1919 war sie als Leihgabe im Rijksmuseum, ab 1931 im Stedelijk Museum, bis Vincent Willem sie 1952 der Vincent van Gogh Stiftung schenkte. Eine andere Fassung der Komposition befindet sich in der Vatikanischen Sammlung moderner religiöser Kunst; wir malen die Amsterdamer Leinwand.

Pietà (nach Delacroix) oder Sternennacht – welches wählen?

Beide Gemälde entstanden 1889 in denselben Monaten in der Anstalt in Saint-Rémy. Die Sternennacht, im Juni gemalt, ist der Blick aus seinem Fenster: wirbelnder Himmel, Dorf und Zypresse. Die Pietà, im September gemalt, ist eine Figurenszene mit religiösem Motiv, stiller und mehr nach innen gekehrt.

Für einen großen, bewegten Nachthimmel über dem Sofa wählen Sie die Sternennacht; für ein ruhiges, besinnliches Motiv in einem stilleren Raum die Pietà. Aus demselben Jahr in Saint-Rémy malen wir auch die Zypressen und die Schwertlilien, aus dem Januar davor, in Arles, das Selbstporträt mit verbundenem Ohr.

Wie entsteht unsere handgemalte Pietà?

Der Maler skizziert zuerst die beiden Figuren, die Höhle und die Felsen und prüft die Proportionen am Original. Dann folgen der Himmel in langen, fließenden Strichen aus Gelb und Blau, der dunkle Fels, Marias blaues Gewand mit den vom Wind bewegten Falten und zuletzt der bleiche Körper Christi und die beiden Gesichter. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand mit echtem Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie beim Original über der Leinwand stehen und das Licht fangen.

Bei diesem Gemälde ist das besonders wichtig, denn Van Gogh baute die ganze Szene aus langen, geschwungenen Strichen, die den Formen folgen: den Falten des Gewands, den Bahnen des Himmels, den gerundeten Felsen. Ein Druck zeigt nur eine flache Fläche, auf unserem Gemälde sind Striche und Farbschichten echt.

Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, die eigens für Ihre Bestellung entsteht, darum gleicht keines genau dem anderen. Vor dem Versand fotografieren wir es und senden Ihnen die Aufnahme zur Freigabe.

Welches Format für welche Wand?

Kurz gesagt: 60 x 70 oder 64 x 80 cm über einer Kommode oder einem Schreibtisch, 80 x 100 oder 90 x 110 cm über einem Sofa oder Bett und 120 x 140 cm für eine große freie Wand. Das Hochformat passt gut an eine schmale Wand, zwischen zwei Fenster oder in einen Flur.

Es gibt 16 Formate: 40 x 50, 55 x 66, 60 x 70, 64 x 80, 70 x 85, 75 x 90, 80 x 100, 85 x 105, 90 x 110, 93 x 115, 100 x 120, 105 x 125, 110 x 130, 120 x 140, 127 x 150 und 135 x 160 cm (Breite x Höhe). Das Original ist 60,5 cm breit und 73 cm hoch; unser Format 60 x 70 cm kommt ihm am nächsten, sodass das Gemälde an Ihrer Wand fast so groß ist wie im Museum. Ein kleineres Ölgemälde in 40 x 50 oder 55 x 66 cm passt ins Arbeitszimmer oder in den Flur. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen; ein Hochformat darf auch schmaler sein, wenn es über einem schmalen Möbelstück hängt.

Hängen Sie es so auf, dass die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden liegt. Über Sofa oder Kopfteil lassen Sie 20 bis 30 cm zwischen Möbel und Unterkante frei.

Was, wenn ich ein Sonderformat oder einen Rahmen brauche?

Passt keines der 16 Formate zu Ihrer Wand, malen wir es nach Maß. Wir empfehlen, nah am Seitenverhältnis des Originals zu bleiben, sonst werden die Figuren gestaucht oder gedehnt. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.

Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser separater Service der Raumplatzierung. Zum tiefen Blau des Gewands und zum goldenen Himmel passt eine warme Goldleiste oder ein dunkler Holzrahmen.

Wie laufen Lieferung und Gewährleistung ab?

Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe; stimmt etwas nicht, korrigieren wir es, solange die Leinwand noch in unserer Werkstatt ist. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.

Weitere Van Gogh Gemälde finden Sie in der Galerie Vincent van Gogh, mehr über den Maler in unserem Beitrag über Vincent van Gogh. Verschenken Sie es und kennen das passende Format nicht, gibt es einen Geschenkgutschein: Die beschenkte Person wählt Format und Motiv selbst.

Häufige Fragen

Wo hängt das Original der Pietà (nach Delacroix)?

Im Van Gogh Museum in Amsterdam, wo es derzeit ausgestellt ist. Das Museum führt es unter der Objektnummer s0168V1962, und es gehört der Vincent van Gogh Stiftung. Im Vatikan ist es nicht: Die Vatikanischen Museen besitzen eine andere Fassung derselben Komposition, die Leinwand, die wir malen, ist die in Amsterdam.

Wann und wo malte Van Gogh die Pietà?

Im September 1889, in der Heilanstalt Saint-Paul bei Saint-Rémy-de-Provence, wo er seit Mai lebte. Es war die erste der Kopien, die er dort nach Werken anderer Künstler malte, und sie entstand nur wenige Monate nach der Sternennacht, die er im Juni am selben Ort gemalt hatte.

Warum malte Van Gogh eine Pietà nach Delacroix?

Wegen eines Missgeschicks. Seine Lithografie von Delacroix’ Pietà fiel zusammen mit anderen Blättern in Öl und Farbe und wurde verdorben. Er schrieb, das habe ihn traurig gemacht, und er habe sich inzwischen damit beschäftigt, sie zu malen. Die Lithografie ist samt Fleck erhalten und zeigt bis heute, wie das Gemälde begann.

Ist Van Goghs Pietà eine Kopie von Delacroix’ Gemälde?

Nicht ganz. Van Gogh malte nicht nach Delacroix’ Gemälde selbst, sondern nach einer Lithografie davon. Er übernahm das Thema und die Komposition, wählte aber die Farben selbst und malte mit seinen eigenen Pinselstrichen, deshalb nennt das Van Gogh Museum es eher eine Variation des Originals als eine Kopie.

Wer sind die Figuren auf der Pietà (nach Delacroix)?

Die Jungfrau Maria und der tote Christus. Maria, die schmerzensreiche Mutter oder Mater Dolorosa, sitzt im blauen Gewand am Eingang einer Höhle und breitet in einer Geste der Trauer die leeren Arme aus. Christus liegt vor ihr, sein Kopf mit rotem Haar und Bart sinkt in den Schatten, während ihr helles Gesicht sich von einer Wolke abhebt.

Gibt es eine zweite Pietà von Van Gogh im Vatikan?

Ja. Eine andere Fassung derselben Komposition befindet sich in der Vatikanischen Sammlung moderner religiöser Kunst, im Werkverzeichnis als F757 geführt; die Amsterdamer Leinwand trägt die Nummer F630. Diese Seite gilt der Amsterdamer Komposition, die wir malen. Mehr über seine Kopien nach Delacroix und anderen Künstlern steht in der englischen Wikipedia.

Hat Christus auf der Pietà das Gesicht von Van Gogh?

Das weiß niemand sicher. Manche Forscher erkennen im rotbärtigen Christus Züge des Malers, und das Van Gogh Museum vermutet, er habe sich vielleicht mit Christus identifiziert, der ebenfalls gelitten habe und missverstanden worden sei. Ob er die Ähnlichkeit beabsichtigte, ist nicht bekannt; sie bleibt eine mögliche Lesart des Gemäldes.

Wie groß ist das Original der Pietà (nach Delacroix)?

Das Original ist 73 cm hoch und 60,5 cm breit, ein Hochformat, das schon über einem Schreibtisch oder einer Kommode gut wirkt. Unser Format 60 x 70 cm kommt dem Original am nächsten, dazu gibt es kleinere und größere Formate von 40 x 50 bis 135 x 160 cm sowie Anfertigungen nach Maß.

Ist das Original der Pietà verkäuflich und was ist es wert?

Nein, das Original ist nicht verkäuflich. Es gehört der Vincent van Gogh Stiftung und hängt im Van Gogh Museum in Amsterdam, daher hat es keinen Marktpreis. Angeben können wir den Preis unserer handgemalten Fassung, der auf dieser Seite beim gewählten Format steht. Ein echtes Kunstgemälde in Öl für Ihre Wand ist also erreichbar.

Hat Ihre Pietà (nach Delacroix) die erhabenen Pinselstriche des Originals?

Ja. Wir malen unsere Pietà in Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie auf Van Goghs Original über der Leinwand stehen. Am besten sieht man das am gestreiften Abendhimmel und in den Falten des blauen Gewands, wo die langen Striche das Licht fangen. Ein Druck kann dieses Relief nicht haben, denn seine Oberfläche ist flach.

  • Motiv: die Jungfrau Maria im blauen Gewand beklagt den toten Christus am Eingang einer Höhle, unter einem stürmischen Abendhimmel.
  • Original: September 1889, Saint-Rémy, 73 x 60,5 cm, Van Gogh Museum, Amsterdam.
  • Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 16 Formaten von 40 x 50 bis 135 x 160 cm oder nach Maß.
  • Gut zu wissen: vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

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