Vincent van Gogh – Der Sämann I

ab 155,00 € inkl. MwSt.

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Der Sämann I ist das Gemälde, das Vincent van Gogh im Juni 1888 in Arles malte: Ein Bauer schreitet über ein violettes Feld und streut Saatgut aus, während hinter einem Streifen reifen Weizens eine riesige gelbe Sonne untergeht. Er malte es als seine eigene, moderne Antwort auf den Sämann von Jean-François Millet. Das Original misst 64,2 x 80,3 cm und hängt im Kröller-Müller Museum in Otterlo. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in 15 Formaten von 40 x 30 bis 150 x 115 cm oder nach Ihrem Maß, und schicken Ihnen vor dem Versand eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Der Sämann I
Weitere Titel:De zaaier · The Sower · Sämann bei Sonnenuntergang
Maler:Vincent van Gogh (1853–1890)
Entstehungsjahr:Juni 1888, Arles
Originalgröße:64,2 cm x 80,3 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Postimpressionismus
Standort:Kröller-Müller Museum, Otterlo (Inv.-Nr. KM 106.399)
Unsere Reproduktion:Handgemalt in Öl auf Leinwand, 15 Formate oder nach Maß

Der Sämann I – Vincent van Gogh

Was zeigt Der Sämann I?

Ein Bauer in blauer Arbeitskleidung schreitet entschlossen über einen frisch gepflügten Acker. An seiner Seite hängt ein Saatbeutel, und mit einem weiten Schwung des rechten Arms streut er die Körner über die Erde. Schwarze Vögel folgen ihm und picken die Saat auf. Dahinter zieht sich ein Streifen reifen gelben Weizens, links stehen ein kleines Bauernhaus und einige Bäume, und über allem sitzt die Sonne als riesige gelbe Scheibe auf dem Horizont und füllt den ganzen Himmel mit Licht.

Am genauesten lohnt sich der Blick auf den Acker. Van Gogh malte die Erdschollen in dick aufgetragenem Blauviolett und Orange, fast wie ein Relief, und der Weg, der auf Sie zuläuft, leuchtet im tiefen Licht gelb. Am Himmel kreisen die Pinselstriche in Ringen um die Sonne, als würde sich das Licht von ihr aus über das ganze Land ausbreiten.

Warum malte Van Gogh einen Sämann nach Millet?

Jean-François Millet, der französische Maler des bäuerlichen Lebens, malte seinen Sämann 1850, und Van Gogh bewunderte ihn sein Leben lang; zwischen 1881 und 1885 hatte er in den Niederlanden bereits eigene Sämänner gezeichnet und gemalt. Im Sommer 1888 nahm er sich in Arles eine neue, moderne Fassung des Themas vor. Millets Sämann ist dunkel und grau, mit wenig Farbe. Der von Van Gogh hat strahlende Farben und scharfe Kontraste.

Leicht fiel es ihm nicht. Um den 17. Juni 1888 schrieb er seinem Freund, dem australischen Maler John Peter Russell: „Arbeite an einem Sämann. Das große Feld ganz violett, Himmel und Sonne sehr gelb. Ein schwieriges Thema.“ In den Brief zeichnete er eine kleine Skizze der Komposition. Die Leinwand selbst entstand etwa zwischen dem 17. und 28. Juni 1888.

Was bedeutete der Sämann für Van Gogh?

Für Van Gogh stand der Sämann für den Kreislauf der Natur und des Lebens. Deshalb steht hinter dem Mann, der sät, noch der reife Weizen: Ernte und Aussaat, Ende und Neubeginn, teilen sich denselben Acker. Die Sonne tief am Horizont ist die ewige Quelle von Licht und Energie, die die Saat wachsen lässt.

Die Figur hatte für ihn auch eine religiöse Bedeutung: Im Sämann sah er den Sämann des Wortes Gottes aus dem Gleichnis in den Evangelien. Das müssen Sie nicht wissen, damit das Gemälde Sie anspricht, aber es erklärt, warum eine so einfache Szene der Feldarbeit mit so viel Kraft und Farbe gemalt ist.

Wo hängt das Original?

Das Original hängt im Kröller-Müller Museum in Otterlo in den Niederlanden, wo es unter der Inventarnummer KM 106.399 verzeichnet ist. Es misst 64,2 mal 80,3 cm, klein genug, um aus der Nähe jeder dicken Farbscholle auf dem Acker zu folgen.

Dasselbe Museum besitzt auch die Ölskizze zu Die Kartoffelesser, Van Goghs Bauernmahl aus Nuenen von 1885. Bei einem Besuch sehen Sie so, wie weit seine Farbe in drei Jahren gekommen ist: von erdigen Brauntönen im Lampenlicht zu einer gelben Sonne über einem violetten Feld. Den Brief, in dem er dieses Gemälde zum ersten Mal beschrieb, samt der kleinen Skizze, können Sie in der Online-Ausgabe der Briefe Van Goghs lesen.

Der Sämann I oder Der Sämann – welches passt zu Ihnen?

Wir malen zwei Sämänner von Van Gogh, und sie sind leicht zu unterscheiden. Der Sämann I ist das Gemälde aus dem Juni: eine weite, offene Landschaft, der Sämann im Mittelgrund, eine riesige gelbe Sonne am Horizont und ein Feld in Violett und Orange. Der Sämann ist eine spätere und viel kleinere Leinwand aus demselben Jahr, heute im Van Gogh Museum: Ein knorriger Baumstamm durchschneidet sie diagonal, die Farben sind hell und unnatürlich, und die Komposition verdankt höchstwahrscheinlich viel den japanischen Holzschnitten.

Wählen Sie Der Sämann I für ein ruhiges, sonniges Feld mit viel Raum und Licht, Der Sämann für eine kühne, grafische Komposition mit starken Kontrasten; beide sind im Querformat. Aus demselben Jahr in Arles stammen Sonnenblumen I und Sternennacht über der Rhône, mit denselben kräftigen Gelb- und Blautönen, falls Sie ein zweites Gemälde aus Arles für denselben Raum suchen.

Wie entsteht unser handgemalter Sämann I?

Der Maler zeichnet zuerst Horizont, Sonne und Figur auf die Leinwand, legt dann Himmel und Acker an und setzt zum Schluss den Sämann, die Vögel und die letzten Lichtstriche auf dem Weg. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand mit echtem Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie beim Original über der Leinwand stehen, und die Schollen des Ackers bekommen dieselbe erhabene, fast plastische Oberfläche.

Die erste Aufnahme zeigt einen fertigen Sämann I in einem breiten hellgoldenen Rahmen auf einer Staffelei in unserer Werkstatt, so wie Sie das Gemälde erhalten. Zu sehen sind die Ringe gelber Striche um die Sonne und die kurzen, dichten Tupfer in Blau, Violett und Orange auf dem Acker.

Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, eigens für Ihre Bestellung angefertigt, daher gleicht keines genau dem anderen.

Welches Format von Der Sämann I für welche Wand?

Kurz gesagt: 120 x 90 oder 130 x 97 cm über einem Sofa oder Sideboard, 80 x 60 oder 90 x 67 cm über einer Kommode oder in einem kleineren Raum und 150 x 112 oder 150 x 115 cm für eine große leere Wand. Das Querformat passt gut über lange Möbel, und das kräftige Gelb des Himmels wirkt auch von der anderen Seite des Raums.

Es gibt 15 Formate, von 40 x 30 bis 150 x 115 cm. Das Original ist etwa 80 cm breit und 64 cm hoch, unser Format 80 x 60 cm liegt also nahe am Gemälde in Otterlo, nur etwas niedriger. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen: über einem Sofa von rund 200 cm sind das 130 x 97 cm. Das kleinste Ölgemälde, 40 x 30 cm, passt in den Flur, auf ein Regal oder über einen Schreibtisch.

Hängen Sie es mit der Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden auf, über Sofa oder Sideboard mit 20 bis 30 cm Abstand.

Was, wenn ich ein Sondermaß oder einen Rahmen brauche?

Passt keines der 15 Formate an Ihre Wand, malen wir nach Maß, auch in der genauen Größe des Originals. Wir empfehlen, die Proportionen nahe am Original zu halten, sonst werden Sämann und Sonne gestaucht oder gedehnt. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes unserer Gemälde auf Leinwand ist auf einen Holzkeilrahmen gespannt und fertig zum Aufhängen.

Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser separater Service der Raumplatzierung. Zum gelben Himmel passt ein hellgoldener Rahmen, wie auf der ersten Aufnahme.

Wie läuft die Lieferung, und welche Garantie bekomme ich?

Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe; stimmt etwas nicht, korrigieren wir es, solange die Leinwand noch in unserer Werkstatt ist. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.

Weitere Van Gogh Gemälde finden Sie in der Galerie Vincent van Gogh, mehr über den Maler in unserem Beitrag über Vincent van Gogh. Als Geschenk gibt es einen Geschenkgutschein: Die beschenkte Person wählt Format und Motiv selbst.

Häufige Fragen

Wo hängt Der Sämann I von Vincent van Gogh heute?

Im Kröller-Müller Museum in Otterlo in den Niederlanden, wo er unter der Inventarnummer KM 106.399 verzeichnet ist. Das Museum führt ihn als De zaaier, Der Sämann. Der spätere, kleinere Sämann mit dem Baumstamm hängt im Van Gogh Museum in Amsterdam, sodass Sie beide Gemälde bei einem Besuch in den Niederlanden sehen können.

Wann und wo malte Van Gogh das Gemälde Der Sämann I?

In Arles in Südfrankreich, etwa zwischen dem 17. und 28. Juni 1888. Um den 17. Juni schrieb er seinem Freund John Peter Russell, er arbeite an einem Sämann, das große Feld ganz violett, Himmel und Sonne sehr gelb, und es sei ein schwieriges Thema. Dem Brief fügte er eine kleine Skizze der Komposition bei.

Was bedeutet Der Sämann I?

Es geht um den Kreislauf der Natur und des Lebens. Der Sämann bringt neue Saat in die Erde, während hinter ihm noch der reife Weizen steht, sodass sich Aussaat und Ernte auf einem Acker begegnen. Für Van Gogh war der Sämann auch eine religiöse Figur, der Sämann des Wortes Gottes aus dem Gleichnis, und die Sonne über ihm eine Quelle von Licht und Energie.

Warum ist die Sonne auf dem Gemälde Der Sämann I so groß?

Weil die Sonne ebenso wichtig ist wie der Mensch. Van Gogh malte die untergehende Sonne als riesige gelbe Scheibe, die die Szene beherrscht, als ewige Quelle von Licht und Energie für Acker und Saat. Den Himmel um sie malte er mit gebogenen Strichen, die der runden Form der Scheibe folgen, sodass das Licht über die ganze Landschaft zu strahlen scheint.

Wie hat Millet das Gemälde Der Sämann I angeregt?

Jean-François Millet malte seinen Sämann 1850, und Van Gogh zeichnete und malte Sämänner nach ihm schon seit 1881. In Arles wollte er eine moderne Fassung: Wo Millets Gemälde dunkel und grau ist, mit wenig Farbe, hat seines strahlende Farben und scharfe Kontraste, einen gelben Himmel über einem violetten Feld. Die schreitende Figur mit dem weiten Armschwung geht noch auf Millet zurück.

Warum sind Feld und Himmel auf dem Gemälde Der Sämann I violett und gelb?

Weil Gelb und Violett Komplementärfarben sind: Nebeneinander verstärken sie sich gegenseitig. Van Gogh beschrieb den Plan im Juni 1888 selbst, das große Feld ganz violett, Himmel und Sonne sehr gelb. Himmel und Erde tauschen ihre üblichen Farben, der Acker liegt in Blau- und Violetttönen unter einem gelben Himmel, und gerade dieser Kontrast lässt das Gemälde leuchten.

Ist Der Sämann I dasselbe Gemälde wie Der Sämann?

Nein, es sind zwei verschiedene Leinwände von 1888. Der Sämann I ist das Gemälde aus dem Juni im Kröller-Müller Museum, mit dem Sämann auf einem offenen violetten Feld unter einer großen Sonne. Der Sämann ist ein späteres und viel kleineres Gemälde im Van Gogh Museum, auf dem ein knorriger Baumstamm die Szene im Vordergrund diagonal durchschneidet. Wir malen beide von Hand.

Ist Ihre Fassung von Der Sämann I ein Druck?

Nein. Jedes Exemplar malt ein Maler von Hand in Öl auf Leinwand, mit dick aufgetragener Farbe auf Acker und Himmel, wie Van Gogh es tat. Die erste Aufnahme zeigt ein fertiges Gemälde auf einer Staffelei in unserer Werkstatt.

Hat Ihre Fassung von Der Sämann I die erhabenen Pinselstriche des Originals?

Ja. Wir malen sie mit pastosem Farbauftrag, sodass die Pinselstriche wie beim Original von Van Gogh über der Leinwand stehen, und die dicken Farbschollen auf dem Acker und die Ringe um die Sonne fangen das Licht Ihres Raums ein. Ein Druck hat dieses Relief nicht, denn seine Oberfläche ist glatt. Am besten sehen Sie die Struktur bei seitlichem Licht.

  • Motiv: ein Sämann streut Saat über ein violettes Feld unter einer riesigen gelben untergehenden Sonne, hinter ihm reifer Weizen.
  • Original: Juni 1888, Arles, 64,2 x 80,3 cm, Kröller-Müller Museum, Otterlo.
  • Unsere Fassung: von Hand in Öl auf Leinwand gemalt, in 15 Formaten von 40 x 30 bis 150 x 115 cm oder nach Maß.

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