Beschreibung




Liegender Akt III ist ein Öl auf Leinwand, das Amedeo Modigliani 1916 malte; das Original misst 65,5 × 87 cm, ist oben rechts signiert und gehört heute zur Sammlung Emil Bührle, die als Dauerleihgabe im Kunsthaus Zürich liegt, unter der Inventarnummer BU 0069. Unser Kunstgemälde ist eine handgemalte Kopie dieses Werks: Ein akademisch geschulter Maler führt es in Öl auf Baumwollleinwand aus, in acht Größen von 60 × 40 cm bis 180 × 120 cm oder in dem Maß, das Sie uns nennen, und vor dem Versand fotografieren wir es und schicken Ihnen die Aufnahme zur Freigabe.
| Titel: | Liegender Akt III |
| Weitere Titel: | Liegender Akt · Reclining Nude · Nu couché |
| Maler: | Amedeo Modigliani (1884–1920) |
| Entstehungsjahr: | 1916 |
| Maße des Originals (Höhe × Breite): | 65,5 × 87 cm, Querformat |
| Technik des Originals: | Öl auf Leinwand, oben rechts signiert |
| Malstil: | Moderne Kunst, École de Paris |
| Befindet sich: | Sammlung Emil Bührle, Dauerleihgabe im Kunsthaus Zürich – Eintrag des Museums (Inv. BU 0069) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen von 60 × 40 cm bis 180 × 120 cm, Sondermaß auf Wunsch |
Liegender Akt III – Amedeo Modigliani
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Die Leinwand liegt quer. Eine Frau liegt auf dem Rücken, der Kopf am linken Rand und uns zugewandt, der rechte Arm hoch über den Kopf gebogen, der linke Unterarm unter dem Kinn gefaltet. Die Augen sind offen, dunkel und mandelförmig, das Haar dunkel und gelöst; der Blick weicht nicht aus. Das Lager ist ockerfarben und trägt rote schräge Streifen, der Grund darüber ist tief bordeauxbraun. Der Körper läuft über die ganze Breite der Leinwand, die Beine sind am rechten Rand abgeschnitten — genau dieser Ausschnitt gibt dem Werk seine Nähe. Es ist ein postimpressionistisches Gemälde in jenem Sinn, in dem der Postimpressionismus der Aufbau des Körpers aus Flächen war und nicht die Beschreibung des Lichts. In Paris gehörte Modigliani zu jenem Kreis zugewanderter Maler, den wir heute École de Paris nennen.
Wo ist das Original heute?
In der Sammlung Emil Bührle, die als Dauerleihgabe im Kunsthaus Zürich liegt, unter der Inventarnummer BU 0069; das Museum führt das Werk als Liegender Akt und vermerkt, dass es ausgestellt ist. Der Eintrag nennt Öl auf Leinwand, das Jahr 1916, die Maße 65,5 × 87 cm und die Signatur oben rechts. Der verzeichnete Weg beginnt beim Maler, verliert sich für eine Weile und taucht bei seinem Händler Léopold Zborowski in Paris wieder auf; am 11. Dezember 1920 übernahm Henri-Pierre Roché das Werk, und dieses Datum hängt am Katalog der Ausstellung in der Pariser Galerie Montaigne desselben Dezembers. Eine ausführlichere Liste steht im Werkeintrag im Katalog.
Was zeigen die Aufnahmen auf dieser Seite?
Alle vier Fotografien zeigen unsere eigene handgemalte Leinwand in der Werkstatt, nicht das Original. Die erste Aufnahme zeigt das Werk frontal und ganz, gerahmt in einem dunkel rotbraunen Rahmen mit goldener Innenlinie. Die zweite Aufnahme zeigt dieselbe Leinwand schräg, in unserer Rahmenwerkstatt, mit dem Ständer der Rahmenleisten dahinter. Die dritte Aufnahme ist eine Nahaufnahme von Kopf und Schulter: das Gesicht auf der Seite, das Auge, die Hand unter dem Kinn und die Brust. Die vierte Aufnahme ist eine Nahaufnahme von Hüfte und Oberschenkel, wo der warme Inkarnat auf den dunklen Grund und das ockerfarbene Lager trifft. Der Rahmen auf den Fotografien ist einer von vielen; Sie wählen ihn selbst.
Was haben wir früher entfernt und was jetzt gefunden?
Auf dieser Seite standen früher ein Maß und die Angabe einer Privatsammlung, die zu einer anderen Leinwand gehören — zu unserem Liegenden Akt II. Wir haben beides entfernt und die Felder lieber leer gelassen, als eine fremde Angabe zu übernehmen. Jetzt haben wir das Werk erkannt und bei der Institution geprüft, die es verwahrt: Es ist der Liegende Akt von 1916, Inventarnummer BU 0069. Erkannt haben wir es an der Übereinstimmung von Haltung und Farbleiter — Kopf am linken Rand, Arm über dem Kopf, ockerfarbenes Lager mit roten Streifen, bordeauxfarbener Grund — mit der Reproduktion, die das Museum veröffentlicht, und am Titel, unter dem der Katalog das Werk führt. Deshalb stehen Maß, Jahr, Technik und Sammlung wieder in der Tabelle, diesmal mit einer Quelle, die das Werk benennt.
Die Reihe, die 1917 einen Polizeieinsatz auslöste
Modigliani malte die liegenden Akte 1916 und 1917, als ihn der Händler Léopold Zborowski unterstützte. Im Dezember 1917 richtete die Galeristin Berthe Weill in Paris die einzige Einzelausstellung ein, die der Maler zu Lebzeiten erlebte; die Polizei schloss sie schon am ersten Tag, weil die Akte durch das Schaufenster zu sehen waren. Modigliani starb im Januar 1920 mit fünfunddreißig Jahren. Die Reihe umfasst etwa zwei Dutzend Leinwände; er malte Berufsmodelle und nie seine Nächsten. Bei uns ist dies eine von mehreren liegenden Kompositionen aus dieser Gruppe.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Das Werk malt ein akademischer Maler mit Ölfarben auf Baumwollleinwand, die über einen Keilrahmen aus Holz gespannt ist. Es ist kein Druck: Jeder Strich wird von Hand gesetzt, und darum weicht Ihre Leinwand in Duktus und Farbauftrag immer ein wenig von der auf den Fotografien ab. Bei diesem Motiv ist das Verhältnis dreier warmer Farben das Schwerste: bordeauxfarbener Grund, ockerfarbenes Lager und Haut sind alle warm, deshalb trennt sie nicht die Helligkeit, sondern die Sättigung. Ist der Grund zu hell, verliert der Körper sein Volumen; ist er zu rot, färbt sich die Haut. Der Maler beginnt deshalb bei Grund und Lager und trägt erst danach den Körper auf, von den hellsten Stellen abwärts. Ist die Farbe trocken, fotografieren wir das Werk und schicken die Aufnahme zur Freigabe.
Welche Größe für welche Wand?
Offen gesagt: Keines unserer Maße ist eins zu eins mit dem Original. Das Original ist 87 cm breit und 65,5 cm hoch, also etwas weniger langgestreckt als unsere Leinwände, weshalb der Maler die Komposition dem Format anpasst. Dem Verhältnis des Originals am nächsten kommt 100 × 70 cm. Die kleinsten, 60 × 40, 70 × 45 und 80 × 50 cm, passen über eine kleinere Kommode oder in einen schmalen Raum. Die mittleren, 93 × 61 und 120 × 80 cm, wirken über dem Bett oder dem Sofa, was beim Querformat der natürlichste Platz ist. Die großen, 150 × 100 und 180 × 120 cm, verlangen eine freie Wand und mindestens drei Meter Abstand. Da das Werk durchweg warm und dunkel ist, verträgt es auch eine farbige Wand, am besten aber wirkt es dort, wo Sie ihm seitlich etwas Leere lassen.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Verlangt Ihre Wand ein Maß, das nicht auf der Liste steht, fertigen wir es an. Nennen Sie uns Breite und Höhe in Zentimetern; wir prüfen, ob das Verhältnis den Ausschnitt trägt, und sagen Ihnen, was sich an den Rändern ändert — bei diesem Motiv zeigt sich das zuerst links, wo der Kopf liegt, und rechts, wo der Rand schon im Original die Beine abschneidet; ein Verschmälern nimmt der Figur dort ihre Länge. Sie wählen außerdem, ob Sie das Werk auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und aufhängefertig erhalten oder in einer Rolle, was im Versand günstiger ist. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die ihn realistisch am Werk zeigt, und auf Wunsch setzen wir das Werk vor dem Kauf in ein Foto Ihrer Wand. Suchen Sie ein Werk, das wir nicht führen, sehen Sie sich unsere Auftragsarbeiten an.
Lieferung und Garantie
Wir liefern bis an die Wohnungstür, und das Werk reist geschützt, die Leinwand frei von der Außenwand der Verpackung. Die Frist hängt von Größe und Auslastung des Ateliers ab: Wir nennen die Schätzung bei der Bestellung und melden uns, wenn sie sich ändert. Für Ausführung und Material garantieren wir: Kommt das Werk beschädigt an oder stimmt es nicht mit der freigegebenen Aufnahme überein, malen wir es auf unsere Kosten neu. Da Sie das Werk vor dem Versand auf einer Aufnahme sehen, klärt sich das meiste, bevor das Paket losgeht.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
In der Sammlung Emil Bührle, als Dauerleihgabe im Kunsthaus Zürich, Inventarnummer BU 0069.
Wie heißt das Werk im Museum?
Das Museum führt es als Liegender Akt; bekannt ist es auch als Reclining Nude und Nu couché.
Warum standen hier früher weniger Angaben?
Weil hier zuvor ein Maß und eine Sammlung standen, die zu einer anderen Leinwand gehören. Wir haben beides entfernt und die Felder leer gelassen, bis wir eine Quelle fanden, die genau dieses Werk benennt.
Hat eines Ihrer Maße die Größe des Originals?
Nein. Das Original misst 87 × 65,5 cm und ist etwas weniger langgestreckt als unsere Leinwände; am nächsten kommt 100 × 70 cm.
Ist das ein Druck?
Nein. Jede Leinwand wird von einem Maler in Öl von Hand gemalt. Wir drucken nichts.
Welches Maß soll ich nehmen?
Über Bett oder Sofa 120 × 80 oder 150 × 100 cm. Für eine kleinere Wand 80 × 50 cm.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht auf der Liste steht?
Ja. Nennen Sie uns Breite und Höhe in Zentimetern; vor dem Beginn erklären wir, wie sich das Maß auf den Ausschnitt auswirkt.
Wie kommt das Werk an?
Auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und aufhängefertig oder in einer Rolle, ganz wie Sie wählen. Beides reist in einer Schutzverpackung.
Zeigen die Fotografien auf dieser Seite das Original?
Nein. Alle vier zeigen unsere eigene handgemalte Leinwand, bei uns aufgenommen.
Wie hoch soll ich es hängen?
Die Mitte etwa 145 cm über dem Boden, über einem Bett etwas tiefer, sodass zwischen Kopfteil und Unterkante eine Handbreit Platz bleibt.
Welche weiteren Akte Modiglianis führen Sie?
Sehen Sie sich Liegender Akt II, Nu couché, Akt mit offenem Haar und Akt an, unter den sitzenden Sitzender Akt auf einem Diwan. Die ganze Auswahl steht in der Galerie Amedeo Modigliani, und über den Maler haben wir einen längeren Artikel geschrieben.
- Motiv: liegende weibliche Figur, der Kopf am linken Rand und dem Betrachter zugewandt, der Arm über dem Kopf, ockerfarbenes Lager mit roten Streifen
- Original: 65,5 × 87 cm, Öl auf Leinwand, 1916, Sammlung Emil Bührle, Kunsthaus Zürich (Inv. BU 0069)
- Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen von 60 × 40 bis 180 × 120 cm; keine davon bewerben wir als Maß eins zu eins
- Gut zu wissen: Maß und Sammlung, die früher hier standen, haben wir entfernt, weil sie zu einer anderen Leinwand gehörten; jetzt stammen die Angaben aus dem Eintrag der verwahrenden Institution









































