Amedeo Modigliani – Akt mit offenem Haar

ab 147,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 358__-1 Kategorie: Schlagwort: , , ,

Beschreibung

Akt mit offenem Haar, französisch Nu couché aux cheveux dénoués, ist ein Öl auf Leinwand, das Amedeo Modigliani 1917 malte; das Original ist 60 cm hoch und 92,2 cm breit und befindet sich im Nakanoshima Museum of Art in Osaka unter der Inventarnummer 000125. Unser Kunstgemälde ist eine handgemalte Kopie dieses Werks: Ein akademisch geschulter Maler führt es in Öl auf Baumwollleinwand aus, in acht Größen von 70 × 45 cm bis 180 × 120 cm oder in dem Maß, das Sie uns nennen, und vor dem Versand fotografieren wir es und schicken Ihnen die Aufnahme zur Freigabe.

Titel:Akt mit offenem Haar
Weitere Titel:Nu couché aux cheveux dénoués · Liegender Akt mit offenem Haar
Maler:Amedeo Modigliani (1884–1920)
Entstehungsjahr:1917
Maße des Originals (Höhe × Breite):60 × 92,2 cm, Querformat
Technik des Originals:Öl auf Leinwand, oben rechts in Weiß signiert
Malstil:Moderne Kunst, École de Paris
Befindet sich:Nakanoshima Museum of Art, Osaka – Eintrag des Museums (Inv. 000125)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen von 70 × 45 cm bis 180 × 120 cm, Sondermaß auf Wunsch

Akt mit offenem Haar – Amedeo Modigliani

Was sehen wir auf der Leinwand?

Die Leinwand liegt quer, und die Figur füllt sie über die ganze Länge. Die Frau lehnt an einem dunkel blaugrünen Kissen, der Kopf liegt am linken Rand, der Körper zieht sich in einem langen weichen Bogen zum rechten Rand. Das Haar ist dunkel und offen — daher der Titel — und fällt in dichten Strähnen über die Schultern. Das Gesicht ist in dem bekannten Oval gemalt, mit langer Nase und kleinem Mund. Der Körper ist aus warmen Ocker- und Pfirsichtönen aufgebaut, ohne harte Schatten, mit einer einzigen durchgehenden Kontur, die von der Schulter über die Hüfte zu den Knien läuft; eine Hand ruht tief auf dem Körper. Der Grund ist dunkel rötlich braun und fast ohne Einzelheiten, das Lager unter der Figur tief rot. Durch diese Farbleiter wirkt der helle Körper wie von innen beleuchtet. Oben rechts steht die Signatur in Weiß.

Was zeigen die Aufnahmen auf dieser Seite?

Alle vier Fotografien zeigen unsere eigene handgemalte Leinwand, nicht das Original. Die erste Aufnahme zeigt das Werk frontal und ganz, gerahmt in einem dunkel rotbraunen Rahmen mit schwarzem Innenband und einer feinen goldenen Linie. Die zweite Aufnahme zeigt dieselbe Leinwand schräg, zwischen anderen gerahmten Werken. Die dritte Aufnahme ist eine Nahaufnahme des Rumpfes: Brust, Nabel, die durchgehende Kontur und das blaugrüne Kissen unten links. Die vierte Aufnahme ist eine Nahaufnahme des Kopfes — Gesicht, dunkles Haar und die Augen, die geradeaus schauen. Der Rahmen auf den Fotografien ist einer von vielen; Sie wählen ihn selbst.

Warum schaut dieser Akt zurück?

In den meisten seiner Porträts ließ Modigliani die Augen leer, ohne Pupillen, und gerade diese Leere gibt seinen Köpfen die bekannte Abwesenheit. Hier hielt er es anders: Die Pupillen sind gemalt und der Blick geht geradewegs auf den Betrachter. Durch diese kleine Entscheidung wirkt das Werk mehr wie ein Porträt als wie ein Akt — wer davortritt, wird bemerkt. Farblich ist es ein postimpressionistisches Gemälde in jenem Sinn, in dem der Postimpressionismus der Aufbau des Körpers aus Flächen war und nicht die Beschreibung des Lichts: Der Körper hat keine Modellierung durch Schatten, sondern eine einzige warme Fläche, die von der Kontur gehalten wird. In Paris gehörte Modigliani zu jenem Kreis zugewanderter Maler, den wir heute École de Paris nennen.

Wo ist das Original heute?

Im Nakanoshima Museum of Art in Osaka, unter der Inventarnummer 000125; der Eintrag des Museums nennt Öl auf Leinwand, das Jahr 1917, die Maße 60,0 × 92,2 cm und den Erwerb durch Ankauf. Der Weg dorthin ist ungewöhnlich lang: Aus den Händen von Léopold Zborowski, dem Händler des Malers, ging das Werk an die Pariser Galeristin Berthe Weill, dann 1925 an die Galerie Bing und an die Galerie von Pierre Loeb, und 1928–29 erwarb es der japanische Kritiker Fukushima Shigetarō. 1934 wurde es erstmals in Tokio gezeigt, 1989 kaufte es die Stadt Osaka. So kam ein Werk aus Montparnasse in eine japanische öffentliche Sammlung und blieb dort. Ältere Kataloge nennen auch 65 × 100 und 62 × 100 cm; wir halten uns an das Maß des Eigentümers, die vom Katalog bestätigten 60 × 92,2 cm.

Die Ausstellung, die von der Polizei geschlossen wurde

Berthe Weill, die in der Herkunft dieser Leinwand auftaucht, war die Pariser Galeristin, bei der Modigliani im Dezember 1917 die einzige Einzelausstellung seines Lebens einrichtete. Sie eröffnete am 3. Dezember in ihrer Galerie in der 50 rue Taitbout, und die Akte stellte sie ins Schaufenster. Die Polizei verlangte noch am selben Tag, sie zu entfernen, und die Ausstellung schloss wenige Stunden nach der Eröffnung. Dieses Werk entstand genau in jenem Jahr und ging später durch ihre Hände. Der Maler erlebte die Ausstellung nicht als Erfolg; er verkaufte wenig und starb drei Jahre später, ohne zu sehen, was diese Leinwände später bedeuten würden.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Das Werk malt ein akademischer Maler mit Ölfarben auf Baumwollleinwand, die über einen Keilrahmen aus Holz gespannt ist. Es ist kein Druck: Jeder Strich wird von Hand gesetzt, und darum weicht Ihre Leinwand in Duktus und Farbauftrag immer ein wenig von der auf den Fotografien ab. Bei diesem Motiv ist gerade die eine einzige Kontur das Schwerste: Ist sie unterbrochen oder nachgebessert, verliert der Körper seinen Bogen und das Werk zerfällt in Teile. Der Maler beginnt deshalb beim dunklen Grund und beim Kissen, die bestimmen, wie warm der Körper wirkt, und zieht erst dann den Umriss in einem Zug. Ist die Farbe trocken, fotografieren wir das Werk und schicken die Aufnahme zur Freigabe.

Welche Größe für welche Wand?

Dem Format des Originals am nächsten kommt 90 × 60 cm: dieselbe Höhe, nur zwei Zentimeter weniger Breite. Die kleinen, 70 × 45 und 80 × 50 cm, passen über eine kleinere Kommode oder in einen schmalen Raum. Die mittleren, 101 × 65, 110 × 70 und 120 × 80 cm, wirken über dem Bett oder dem Sofa, was bei diesem Motiv der natürlichste Platz ist: Das Querformat verbindet sich mit der Breite des Möbels darunter. Die großen, 150 × 100 und 180 × 120 cm, verlangen eine freie Wand und mindestens drei Meter Abstand; in diesen Maßen ist die Figur überlebensgroß. Da das Werk dunkel und warm ist, verträgt es auch eine farbige Wand, am besten aber wirkt es dort, wo Sie ihm seitlich etwas Leere lassen.

Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen

Verlangt Ihre Wand ein Maß, das nicht auf der Liste steht, fertigen wir es an. Nennen Sie uns Breite und Höhe in Zentimetern; wir prüfen, ob das Verhältnis den Ausschnitt trägt, und sagen Ihnen, was sich an den Rändern ändert — bei diesem Motiv zeigt sich das zuerst links und rechts, denn die Figur reicht von Rand zu Rand und lässt sich nicht schmaler machen, ohne den Bogen zu verlieren. Sie wählen außerdem, ob Sie das Werk auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und aufhängefertig erhalten oder in einer Rolle, was im Versand günstiger ist. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die ihn realistisch am Werk zeigt, und auf Wunsch setzen wir das Werk vor dem Kauf in ein Foto Ihrer Wand. Suchen Sie ein Werk, das wir nicht führen, sehen Sie sich unsere Auftragsarbeiten an.

Lieferung und Garantie

Wir liefern bis an die Wohnungstür, und das Werk reist geschützt, die Leinwand frei von der Außenwand der Verpackung. Die Frist hängt von Größe und Auslastung des Ateliers ab: Wir nennen die Schätzung bei der Bestellung und melden uns, wenn sie sich ändert. Für Ausführung und Material garantieren wir: Kommt das Werk beschädigt an oder stimmt es nicht mit der freigegebenen Aufnahme überein, malen wir es auf unsere Kosten neu. Da Sie das Werk vor dem Versand auf einer Aufnahme sehen, klärt sich das meiste, bevor das Paket losgeht.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

Im Nakanoshima Museum of Art in Osaka, Japan, Inventarnummer 000125.

Warum stehen die Maße in Worten?

Weil bei Querformaten die Reihenfolge der Zahlen leicht in die Irre führt. Die Leinwand ist 60 cm hoch und 92,2 cm breit.

Hat dieser Akt wirklich gemalte Pupillen?

Ja, und das ist bei Modigliani selten. Der Blick geht geradewegs auf den Betrachter.

Ist das ein Druck?

Nein. Jede Leinwand wird von einem Maler in Öl von Hand gemalt. Wir drucken nichts.

Welches Maß soll ich nehmen?

Über Bett oder Sofa 120 × 80 oder 150 × 100 cm. Wollen Sie das Maß des Originals, dann 90 × 60 cm.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht auf der Liste steht?

Ja. Nennen Sie uns Breite und Höhe in Zentimetern; vor dem Beginn erklären wir, wie sich das Maß auf den Ausschnitt auswirkt.

Wie kommt das Werk an?

Auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und aufhängefertig oder in einer Rolle, ganz wie Sie wählen. Beides reist in einer Schutzverpackung.

Zeigen die Fotografien auf dieser Seite das Original?

Nein. Alle vier zeigen unsere eigene handgemalte Leinwand, bei uns aufgenommen.

Steht das Original zum Verkauf?

Nein. Es gehört einer öffentlichen Museumssammlung, ist nicht auf dem Markt, und wir schätzen es deshalb auch nicht.

Wie hoch soll ich es hängen?

Die Mitte etwa 145 cm über dem Boden, über einem Bett etwas tiefer, sodass zwischen Kopfteil und Unterkante eine Handbreit Platz bleibt.

Welche weiteren Akte Modiglianis führen Sie?

Sehen Sie sich Sitzender Akt auf einem Diwan, Nu couché, Roter Akt und Liegender Akt III an, unter den Porträts Bildnis Lunia Czechowska. Die ganze Auswahl steht in der Galerie Amedeo Modigliani, und über den Maler haben wir einen längeren Artikel geschrieben.

  • Motiv: liegende weibliche Figur mit offenem dunklem Haar, an ein blaugrünes Kissen gelehnt, eine Hand tief auf dem Körper
  • Original: 60 × 92,2 cm, Öl auf Leinwand, 1917, Nakanoshima Museum of Art, Osaka (Inv. 000125)
  • Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen von 70 × 45 bis 180 × 120 cm; dem Original am nächsten kommt 90 × 60 cm
  • Gut zu wissen: einer der wenigen Akte Modiglianis mit gemalten Pupillen, und darum schaut er zurück

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

Gemälde nach Wunsch

Wir malen alles: Ihr Motiv, Ihre Farben, Ihre Wunschmaße. Schreiben Sie uns: info@svetslik.si

Ihr Gemälde in Ihrem Raum – noch vor dem Kauf

Mit digitaler Visualisierung beraten wir Sie bei der Platzierung des Gemäldes an Ihrer Wand.

Bilderrahmen in 3D auswählen

Realistische 3D-Ansicht jedes Rahmens am gewählten Gemälde + persönliche Beratung.

15+ Jahre Erfahrung

Unsere Künstler malen seit 2009, mit Referenzen im In- und Ausland.