Beschreibung
Léon Bakst ist ein schmales Hochformat von 1917, das die National Gallery of Art in Washington in der Sammlung Chester Dale unter der Inventarnummer 1963.10.173 verwahrt. Das Modell war Maler und Szenograf und arbeitete in Paris; das Porträt behielt er bis zu seinem Tod 1924 selbst. Bei uns entsteht daraus eine handgemalte Kopie, Öl auf Leinwand, auf Bestellung, in acht Größen oder nach Ihrem Maß; vor dem Versand senden wir Ihnen eine Aufnahme der fertigen Leinwand.
| Titel: | Léon Bakst |
| Weitere Titel: | Leon Bakst (Titel nach dem Eintrag der National Gallery of Art) |
| Maler: | Amedeo Modigliani (1884–1920) |
| Entstehungsjahr: | 1917 |
| Originalgröße (Breite × Höhe): | 33 × 55 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Expressionismus, École de Paris |
| Standort: | National Gallery of Art, Washington – Sammlung Chester Dale (inv. 1963.10.173) |
| Unsere Reproduktion: | handgemalte Kopie, Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß |
Léon Bakst – Amedeo Modigliani
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Ein Mann bis zur Brust, in schmalem Hochformat – mit 33 × 55 cm ist die Leinwand eine der schmalsten auf diesem Regal, und gerade diese Schmalheit gehört zur Wirkung: die Figur ist zwischen die Ränder gedrängt und wirkt höher, als sie ist. Das Gesicht ist lang, die Stirn hoch, das Haar dünn und zurückgekämmt. Die Augen sind mandelförmig und dunkel, die Nase gerade, der Mund klein. Das Modell trägt einen dunklen Rock und ein helleres Hemd. Der Hals ist auf Modiglianis Art verlängert, die Schultern abgesenkt. Der Grund ist gleichmäßig und ohne Einzelheiten. Weil der Ausschnitt so eng ist, gibt es nichts, was den Blick vom Gesicht wegzieht.
Wer war Léon Bakst?
Léon Bakst war Maler und Szenograf und arbeitete in Paris vor allem für das Ballett; seine Ausstattungen und Kostüme haben im Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg das Aussehen der europäischen Bühnengestaltung verändert. Er starb 1924, vier Jahre nach Modigliani. Der Eintrag der National Gallery of Art sagt uns etwas über ihn, das man selten erfährt: Bakst behielt sein Porträt und besaß es bis zu seinem Tod. Bei Modigliani ist das ungewöhnlich, denn die Leinwände gingen meist sofort an den Händler. Beide gehörten zu dem Kreis, den wir heute École de Paris nennen.
Der Eintrag zum Original und der Weg der Leinwand
Das Original ist Öl auf Leinwand; die National Gallery of Art misst es mit 55,3 × 33 cm und datiert es auf 1917 – diesmal ohne Vorbehalt, was bei diesem Museum nicht selbstverständlich ist, da es eine andere Leinwand Modiglianis aus derselben Sammlung nur mit „um“ datiert. Den ganzen Weg nennt das Museum so: Léon Bakst, Paris, bis zu seinem Tod 1924; dann M. Frederick Manaud, Paris; dann das Pariser Haus Bing et Cie, das die Leinwand am 13. April 1928 an Chester Dale verkaufte; und 1963 kam sie mit Dales Vermächtnis an die National Gallery of Art. Das Verkaufsdatum ist im Eintrag auf den Tag genau verzeichnet, was bei Leinwänden Modiglianis eine Seltenheit ist. Das Werk hat außerdem einen eigenen Datensatz bei Wikidata.
Das Motiv im Werk des Malers
Chester Dale kaufte Modigliani in den zwanziger Jahren, und sein Vermächtnis brachte der Washingtoner Galerie mehrere Leinwände; auf unserem Regal stehen daneben Madame Kisling, Adrienne (Frau mit Pony) und Café-Sängerin. Bakst gehört auch in eine zweite Gruppe: die Porträts anderer Künstler, die Modigliani über alle Jahre hinweg malte – auf dem Regal steht dafür Bildnis Léopold Survage. Die ganze Auswahl steht in der Galerie von Amedeo Modigliani, und über den Maler haben wir einen längeren Artikel geschrieben.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Es malt ein Maler, mit dem Pinsel, in Öl auf Leinwand, auf Ihre Bestellung. Jedes Kunstgemälde braucht einige Wochen, und jedes Exemplar fällt etwas anders aus; das ist keine Abweichung, sondern die Folge davon, dass ein Mensch malt und keine Maschine. Bei diesem Motiv kommt es auf das Seitenverhältnis an: die Leinwand ist sehr schmal, und verbreitert man sie in der Kopie auch nur wenig, geht die Gedrängtheit verloren, die der Figur ihre Höhe gibt. Deshalb passen wir die Proportion bei diesem Werk nie einem Standardmaß an, sondern schlagen eher ein Maß nach Wunsch vor. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme der fertigen Leinwand und geben sie frei. Es ist niemals ein Druck.
Welche Größe für welche Wand?
Für dieses Motiv empfehlen wir 40 × 70 cm, was dem Verhältnis des Originals am nächsten kommt. Ein schmales Hochformat ist dort dankbar, wo die Wand geteilt ist – zwischen zwei Fenstern, neben einem Schrank, im Flur –, und genau dort sind die anderen Motive dieses Regals zu breit. Für eine größere Wand ist 50 × 85 cm eine gute Wahl. Da das Original schmal ist, ist bei diesem Werk ein Maß nach Wunsch oft besser als ein Standardmaß; wir fertigen es nach Wunsch, und auch ein postimpressionistisches Gemälde in einem ungewöhnlichen Verhältnis ist für uns keine Ausnahme.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
In der National Gallery of Art in Washington, Sammlung Chester Dale, Inventarnummer 1963.10.173.
Stimmt es, dass das Modell sein eigenes Porträt besaß?
Ja. Der Eintrag des Museums nennt Léon Bakst als ersten Eigentümer, bis zu seinem Tod 1924.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?
Ja, und bei diesem schmalen Format ist das oft die beste Wahl. Nennen Sie Breite und Höhe in Zentimetern.
Hat dieses Porträt gemalte Pupillen?
Das können wir nicht behaupten. Bei der Auflösung, die uns vorliegt, ist das Auge ein kleiner bunter Fleck, in dem sich die Iris nicht vom Pinselstrich trennen lässt. Wir schreiben das lieber hin, als zu raten. Unter den 76 Werken dieses Regals ist es das einzige, bei dem wir kein Urteil fällen konnten: die vollständige Liste.
Wie genau folgt unsere Leinwand den Proportionen des Originals?
Das Original misst 33 × 55 cm. Am nächsten kommt unser Maß 60 x 100 cm: das Verhältnis ist dasselbe, nur die Leinwand ist anders groß.
- Motiv: Mann bis zur Brust in sehr schmalem Hochformat, dünnes zurückgekämmtes Haar, dunkler Rock, gleichmäßiger Grund
- Original: 33 × 55 cm, Öl auf Leinwand, 1917, National Gallery of Art, Washington, Inv. 1963.10.173
- Unsere Fassung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Maße oder nach Maß, mit einer Aufnahme zur Freigabe vor dem Versand
- Wissenswert: der erste Eigentümer der Leinwand war das Modell selbst – Bakst besaß sie bis zu seinem Tod 1924









































