Beschreibung
| Titel: | Tulpenfeld in Holland |
| Weitere Titel: | Champs de tulipes en Hollande · Field of Tulips in Holland |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1886 |
| Originalgröße: | 81,5 cm x 65,5 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Musée d’Orsay, Paris (Inv. RF 1944 19) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Formate oder nach Maß |
Tulpenfeld in Holland ist Monets Leinwand von 1886: Bänder roter, gelber und rosa Tulpen laufen über die untere Hälfte, in der Mitte steht eine Windmühle, und darüber nimmt der Himmel fast die halbe Fläche ein. Das Original hängt im Musée d’Orsay in Paris. Bei uns entsteht daraus eine handgemalte Reproduktion, Öl auf Leinwand, in acht Formaten oder nach Ihrem Maß, mit einem Foto des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.
Tulpenfeld in Holland – Claude Monet
Was ist dargestellt?
Die Ebene bei Leiden im Frühjahr, wenn die Beete blühen. Im Vordergrund zieht vom linken Rand schräg ein dunkelrotes Beet, dahinter Bänder in Gelb, Rosa und Blassgrün, durch schmale Grasstreifen getrennt. In der Mitte steht eine hölzerne Windmühle mit vier Flügeln, rechts davon ein niedriger Hof mit rötlichen Dächern und ein paar dunklen Formen daneben. Der Horizont liegt tief und ist beinahe gerade. Dieses Ölgemälde ist also keine Szene mit Handlung, sondern eine Karte farbiger Bänder unter einem großen Himmel.
Was steht auf der Leinwand?
Die Leinwand ist waagerecht geteilt, etwa zur Hälfte: unten Erde, oben Himmel. Die Erde ist nicht als Wiese gemalt, sondern als Reihe getrennter Bänder, jedes in seiner Farbe und jedes mit anderem Zug — das Dunkelrot vorn in kurzen senkrechten Tupfern, das Gelb dahinter in längeren waagerechten, das Grün dazwischen fast glatt. Mühle und Hof sind die einzigen Senkrechten und stehen knapp über dem Horizont, was der ganzen Ebene einen Maßstab gibt. Der Himmel ist hell: Blau nur am oberen Rand, sonst cremefarbene Haufenwolken, dick aufgetragen. Ein impressionistisches Gemälde ist hier nach Bändern geordnet und nicht nach Tiefe — Perspektive gibt es kaum, die Bänder werden zum Horizont hin nur schmaler.
Warum ist dieses Werk wichtig?
Weil Monet hier etwas malte, das er in Frankreich nicht hatte: ein Feld, das von sich aus schon in Farbflächen geteilt ist. Die holländischen Beete waren für ihn beinahe ein fertiges Motiv — menschliche Arbeit, die die Farbe in Bänder gebracht hatte, bevor der Maler kam. Das Kunstgemälde, das daraus wurde, ist deshalb flächiger und geordneter als die meisten seiner Landschaften, und wirkt genau deswegen überraschend modern.
Wann war Monet in Holland?
Zweimal. Zuerst Anfang der 1870er Jahre, als er einige Monate in Zaandam verbrachte; dann im Frühjahr 1886, gut ein bis zwei Wochen, genau zur Blütezeit der Tulpen bei Leiden. Von dieser zweiten Reise stammen mehrere Leinwände; bekannt sind darunter auch die Tulpenfelder bei Den Haag im Van Gogh Museum und die Tulpenfelder bei Sassenheim im Clark Art Institute. Das Gemälde auf Leinwand, das Sie bei uns bestellen, meint jenes im Musée d’Orsay.
Welches Tulpenfeld ist das?
Die Frage ist wichtig, denn zwei Leinwände desselben Jahres sind sich in den Zahlen gefährlich ähnlich. Unsere misst 81,5 x 65,5 cm und liegt quer; die Tulpenfelder bei Den Haag im Van Gogh Museum messen 81,5 x 66 cm und stehen hoch — dieselben zwei Zahlen, vertauscht. Unsere ist also die mit der Mühle in der Mitte und der flachen Ebene. Suchen Sie Monets andere Ebenen und Gärten: das holländische Motiv der frühen Jahre ist — Zaandam; das Mohnfeld bei Giverny ist — Mohnfeld (Giverny); die Wiese am Haus ist — Wiese bei Giverny; und das dichte Blumenbeet in einem Privatgarten ist — Eine Ecke des Gartens in Montgeron.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Dieses Motiv wird von oben nach unten gemalt: zuerst der Himmel, der die halbe Fläche einnimmt und leicht bleiben muss, dann Horizont und Mühle, und erst zuletzt die Tulpenbänder. Jedes Band hat seinen eigenen Zug, und darin liegt die Arbeit: werden alle gleich aufgetragen, klebt das Feld zu einer roten Fläche zusammen und das Werk verliert die Tiefe, die es sonst trägt. Der Maler mischt die Farben deshalb nicht auf der Leinwand, sondern legt sie nebeneinander. Vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: fürs Wohnzimmer 90 x 70 cm, für eine kleinere Wand 60 x 50 cm, für eine große 120 x 100 oder 150 x 120 cm. Unter den Maßen ist auch 81 x 66 cm, das dem Original am nächsten kommt. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite von Sofa oder Sideboard einnehmen. Die kleinen Maße, 40 x 30 und 50 x 40 cm, sind für Flur oder Regal gedacht. Ein Wandgemälde mit diesem Motiv ist hell und quer, wirkt also gut über niedrigen Möbeln und auf breiten Wänden, auf denen sich die Bänder ausdehnen können.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der genannten Maße, fertigen wir nach Maß — schicken Sie Breite und Höhe, und wir nennen Preis und Termin. Das Original misst 81,5 x 65,5 cm, ein Verhältnis von etwa 1,24 : 1. Die Leinwand ist auf einen Holzkeilrahmen gespannt, die Kanten sind mitgemalt, deshalb wirkt sie auch ohne Rahmen nicht unfertig. Zu diesem Motiv passt eine helle Natur- oder weiße Leiste, die den Himmel verlängert; eine dunkle schließt das Feld ab.
Lieferung und Garantie
Wir liefern nach Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien und Ungarn, in Schutzfolie gewickelt und im festen Karton. Vor dem Versand schicken wir ein Foto des fertigen Werks; stimmt darauf etwas nicht, wird korrigiert, bevor es die Werkstatt verlässt. Die Fertigungszeit hängt von Maß und Auslastung ab. Weitere Motive Monets finden Sie in der Galerie Claude Monet, über das Malen und die Wahl der Motive schreiben wir im Blog.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Musée d’Orsay in Paris, unter der Inventarnummer RF 1944 19. Das Museum erhielt es aus dem Nachlass der Prinzessin Edmond de Polignac.
Aus welchem Jahr stammt es?
Aus 1886. Das Museum nennt auch das Maß, 65,5 cm Höhe und 81,5 cm Breite, und die Technik, Öl auf Leinwand.
Ist »Champs de tulipes en Hollande« dasselbe Werk?
Ja, das ist der französische Name desselben Werks; auf Englisch heißt es Field of Tulips in Holland, auf Slowenisch Polje tulipanov na Nizozemskem, auf Kroatisch Polje tulipana u Nizozemskoj, auf Italienisch Campo di tulipani in Olanda und auf Ungarisch Tulipánmező Hollandiában.
Ist das ein Druck?
Nein. Jedes Stück ist eine handgemalte Kopie, Öl auf Leinwand, eigens für die Bestellung gemalt. Der Zug bleibt sichtbar und die Oberfläche ist nicht glatt, was eine gedruckte Reproduktion nicht kann.
Welches Maß soll ich wählen?
Messen Sie die Breite des Möbels unter der Wand und nehmen Sie etwa zwei Drittel davon. Bei einem üblichen Dreisitzer sind das 120 x 100 cm; wollen Sie das Maß des Originals, wählen Sie 81 x 66 cm.
Bekomme ich auch ein Maß, das nicht gelistet ist?
Ja. Maßanfertigung ist bei uns der Normalfall; schicken Sie Breite und Höhe, wir nennen Preis und Termin, bevor wir beginnen.
Wie wird geliefert?
Auf den Keilrahmen gespannt, in Schutzfolie gewickelt und im festen Karton. Haben Sie einen Rahmen bestellt, ist das Werk schon bei uns gerahmt.
Warum bekommt der Himmel so viel Platz?
Weil die Landschaft flach ist und nichts den Blick anhebt. Der Himmel ist in Holland das Einzige, was über dem Horizont geschieht, und Monet hat ihm die halbe Fläche gegeben, weil er tatsächlich so viel Raum einnimmt.
Wie hoch soll ich es hängen?
Die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden. Da das Motiv quer liegt, klemmen Sie es nicht zwischen hohe Regale — es braucht Breite.
Steht da wirklich eine Windmühle?
Ja, eine hölzerne Mühle mit vier Flügeln, knapp über dem Horizont und etwas rechts der Mitte. Daneben ein niedriger Hof; das sind die einzigen Senkrechten der ganzen Leinwand.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, und wenn Sie das Maß nicht wählen möchten, gibt es einen Geschenkgutschein — dann sucht die beschenkte Person Motiv und Maß selbst aus.
- Handgemalt. Öl auf Leinwand, kein Druck und kein maschineller Auftrag.
- Acht Formate oder nach Maß. Von 40 x 30 bis 150 x 120 cm, darunter 81 x 66 cm, dem Original am nächsten.
- Foto vor dem Versand. Sie sehen das Werk fertig, bevor es die Werkstatt verlässt.
- Angaben aus dem Museum. Jahr, Maß und Inventarnummer stehen so, wie das Musée d’Orsay sie führt.









































