Beschreibung

Pappeln ist eine handgemalte Reproduktion einer Leinwand Monets von 1891: vier schlanke Bäume steigen über die gesamte Höhe einer quadratischen Leinwand auf, dahinter zieht sich die Baumreihe am Fluss Epte bei Giverny in die Ferne. Das Original misst 81,6 x 81,9 cm, ist Öl auf Leinwand, unten links signiert und datiert „Claude Monet 91“, und wird vom Metropolitan Museum of Art in New York unter der Inventarnummer 29.100.110 verwahrt. Bei uns entsteht es in acht quadratischen Formaten von 60 x 60 cm bis 180 x 180 cm oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.
| Titel: | Pappeln |
| Weitere Titel: | The Four Trees · Les Quatre Arbres |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1891, Signatur „Claude Monet 91“ unten links |
| Originalgröße: | 81,6 cm x 81,9 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Metropolitan Museum of Art, New York (Inv.-Nr. 29.100.110) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht quadratische Formate oder nach Maß |
Pappeln – Claude Monet
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Die Leinwand ist quadratisch; über ihre ganze Höhe steigen vier sehr schlanke Stämme auf, fast gleichmäßig verteilt. Gemalt sind sie als schmale dunkelbraune und violette Senkrechten, an denen bläuliche Laubbüschel haften; keiner endet unterhalb des oberen Randes — alle vier laufen darüber hinaus. Der Himmel dahinter ist blass blaugrün und keineswegs glatt, sondern in kurzen, deutlich sichtbaren Strichen aufgetragen. Links im Hintergrund liegt eine Masse goldgelben Herbstlaubs, die einzige warme Fläche der Szene. Über die untere Hälfte zieht sich ein breites schräges Band aus dunkelblauen und violetten Strichen, das nach rechts absinkt: Es ist dieselbe Baumreihe, die sich in der Ferne am Fluss entlang entfernt. Darunter liegt das Wasser, blassgrün und rosa, in dem die Stämme als weichere Senkrechten weiterlaufen; unten in der Mitte steht ein kleiner grüner Strauch.
Wo und wann ist die Szene entstanden?
Am Fluss Epte bei Giverny, im Sommer und Herbst 1891, im Freien und vor dem Motiv — en plein air. Das Metropolitan hält fest, dass Monet in jener Zeit eine ganze Reihe von Ansichten dieser Pappeln malte; einige entstanden vom Ufer aus, diese von einem flachen Boot, das eigens mit Nuten für mehrere Leinwände zugleich ausgerüstet war. Wie viele es waren, sagen die Quellen nicht einheitlich – sie nennen dreiundzwanzig oder vierundzwanzig Leinwände –, und der Eintrag des Museums nennt keine Zahl. Die Arbeitsweise war unerbittlich: Er arbeitete an einer Leinwand nur so lange, wie die Wirkung anhielt, der er nachging, dann legte er sie beiseite und nahm die nächste. Jede ist deshalb ein anderer Augenblick jener Wochen. Genau dieses serielle Vorgehen ist es, was ein impressionistisches Gemälde in die Malerei einbringt: nicht das Motiv, sondern die Zeit.
Warum ist diese Leinwand bedeutend?
Aus zwei Gründen, beide in Museumsquellen festgehalten. Der erste ist das Schicksal der Bäume: Das Dorf Limetz am anderen Ufer der Epte wollte die Pappeln als Nutzholz versteigern, und der Maler griff ein, um die Reihe vollenden zu können. Das Metropolitan schreibt, er habe einem örtlichen Holzhändler dafür bezahlt, dass die Bäume stehen blieben, bis er fertig war; die Scottish National Gallery in Edinburgh, die eine andere Leinwand der Reihe verwahrt, schildert es anders — Monet habe die Bäume gemeinsam mit einem Holzhändler ersteigert. Wir führen beide Einträge an, gerade weil sie voneinander abweichen. Der zweite Grund ist ausstellungsgeschichtlich: Die Pappeln wurden, wie zuvor die Heuschober, erstmals als Reihe gezeigt, und fünfzehn davon waren 1892 in Paris zu sehen. Ein Kunstgemälde wie das unsere stammt damit aus einem der ersten Zyklen, in denen das Ganze zählte.
Was bedeutet die Szene?
Dieselbe Baumreihe erscheint zweimal und in zwei Maßstäben zugleich. Die vier Stämme vorn sind einzeln, messbar, beinahe architektonisch; dieselbe Reihe im Hintergrund ist nur noch ein Farbband ohne einzelne Formen. Genau deshalb wirkt die Szene tiefer, als man es von einem Quadrat erwarten würde — die Entfernung trägt der Unterschied zwischen Zeichnung und Masse, nicht die Perspektive. Der Himmel ist kein Hintergrund, sondern eine gleichwertige Fläche, mit derselben Strichdichte gemalt wie das Laub. Weil die Bäume sich in der Spiegelung fortsetzen, findet das Auge keine Ruhestelle. Ein Ölgemälde dieser Art ist deshalb auch eine Übung im Gleichgewicht von Warm und Kalt: Goldgelb links, Blauviolett über der Mitte, Blassgrün oben.
Der Weg des Werks vom Maler zum Metropolitan
Der Museumseintrag nennt vier Stationen vor dem Nachlass — zwei Handlungen und zwei private Eigentümer — und keine weitere. Die erste ist die Handlung Knoedler in New York, die das Werk bis 1893 unter der Lagernummer 7287 führte; in ihrer Auktion bei der American Art Association in New York am 14. April 1893 wurde es unter dem Titel „The Four Trees (Poplar Series)“ für 1.175 Dollar verkauft. Käufer war die Galerie Durand-Ruel in New York, die die Leinwand unter der Lagernummer 1063 führte und sie am 12. Januar 1895 an die Havemeyers verkaufte. Herr und Frau H. O. Havemeyer besaßen sie von 1895 bis zu seinem Tod 1907, danach Louisine W. Havemeyer allein bis zu ihrem Tod 1929, worauf sie mit ihrem Nachlass an das Metropolitan gelangte, wo sie heute in Saal 819 hängt. Wo sie vor 1893 war, sagt der Eintrag nicht, und deshalb sagen wir es auch nicht.
Die Pappeln unter unseren anderen Baummotiven
Aus derselben Reihe und Flussstrecke stammt „Poplars on the Epte“, verwahrt von der Scottish National Gallery in Edinburgh unter der Inventarnummer NG 1651; sie misst 82 x 81,4 cm, ist also fast ebenso quadratisch, weshalb die beiden am leichtesten verwechselt werden. Eine andere Ansicht derselben Reihe — hochformatig, aus größerer Entfernung, mit sichtbarer Biegung — trägt Eine Reihe von Pappeln. Bäume am Wasser als Gruppe zeigt Die Weiden, einen einzelnen Baum die Trauerweide. Übernimmt das Wasser die Hauptrolle und bleibt vom Gehölz nur die Spiegelung, entsteht Morgen an der Seine bei Giverny.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Dies ist ein Gemälde auf Leinwand, mit Pinsel und Ölfarbe gemalt, nicht gedruckt. Auf der ersten Aufnahme steht die fertige Leinwand auf einer Holzstaffelei in unserer Werkstatt, zwischen den Rahmenmustern zu beiden Seiten: noch ungerahmt und bereits aufgespannt, unmittelbar vor der letzten Durchsicht; genauso entsteht Ihr eigenes Exemplar und wird vor dem Versand fotografiert. Zu sehen ist auch, was ein Druck nicht leisten kann. Das blaue Kronenband ist dick und bewegt aufgetragen, der Himmel dagegen in dünneren, ruhigeren Strichen, sodass sich das Kronenband beim Vorbeigehen stärker verändert als der Himmel. Ein Druck legt die Farbe in eine gleichmäßig dünne Schicht und ist deshalb überall gleich glatt. Weil es Handarbeit ist, weicht jedes Stück ein wenig ab, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Einzelstück.
Welches Format für welche Wand?
Kurz: 82 x 82 cm für das Maß, das dem Original am nächsten kommt — 4 mm breiter und 1 mm höher —, 100 x 100 cm über dem Sofa. Acht quadratische Formate stehen zur Wahl. 60 x 60 cm und 70 x 70 cm gehören in den Flur oder an die schmale Wand zwischen zwei Türen; 82 x 82 cm liegt dem Original, das 81,6 x 81,9 cm misst, am nächsten und ist die treueste Wahl; 90 x 90 cm und 100 x 100 cm passen über eine Kommode oder an den Esstisch und sind das häufigste Gemälde fürs Wohnzimmer; 120 x 120 cm, 150 x 150 cm und 180 x 180 cm sind für große Wände, auf denen die Senkrechten ihre wahre Höhe bekommen. Das Quadrat verlangt keine breite Wand, sondern eine Mitte. Da Blau und Gold kräftig sind, verträgt ein Gemälde dieser Art auch eine farbige Wand, wirkt aber am besten auf Weiß.
Wie hoch Sie das Gemälde hängen: die Mitte 145 bis 150 cm über dem Boden, über dem Sofa 15 bis 25 cm über der Lehne.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der acht Formate zu Ihrem Raum, malen wir das Werk in dem Maß, das Sie selbst festlegen — schicken Sie Breite und Höhe, dann nennen wir Preis und Termin. Die Maßanfertigung behält das Seitenverhältnis bei: Zieht man das Quadrat in die Breite, hören die Stämme auf, schlank zu sein. Die Leinwand ist auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und die Kanten sind mitgemalt, sodass sie auch ohne Rahmen nicht unfertig wirkt. Für die Rahmenwahl steht eine 3D-Anwendung bereit — sie dient ausschließlich der Rahmenwahl und zeigt das Werk nicht in Ihrem Raum. Der Blick auf das Werk an Ihrer eigenen Wand ist unser gesonderter Dienst der Raumeinpassung.
Lieferung und Garantie
Das Werk entsteht auf Bestellung in unserem Atelier, daher beträgt die Fertigungszeit 15 bis 45 Tage, bei den größten Formaten eher am oberen Ende. Wir versenden es aufgespannt, in Schutzfolie und fester Verpackung, gerahmt, falls Sie einen Rahmen gewählt haben. Vorher erhalten Sie eine Aufnahme zur Freigabe: Stimmt etwas nicht, bessern wir nach, solange es bei uns ist. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Weitere Motive Monets stehen in der Galerie Claude Monet; über den Maler schreiben wir in unserem Blog.
Wenn Sie das Gemälde verschenken und bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein: Der Beschenkte wählt Größe und Motiv selbst.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Metropolitan Museum of Art in New York, Inventarnummer 29.100.110, ausgestellt in Saal 819.
Ist auf der Leinwand ein Mensch zu sehen?
Nein. Nur vier Pappeln, die Baumreihe, das Wasser mit den Spiegelungen, ein kleiner Strauch — keine Person, kein Gebäude.
Was sagt das Werk in einem Satz?
Dass dieselbe Baumreihe zweimal auf einer Leinwand steht — vorn als vier gezeichnete Senkrechten, hinten als Farbband ohne Formen.
Wie viele Pappel-Gemälde hat Monet gemalt?
Mehr als zwanzig. 1891 malte er die Pappelreihe an der Epte bei Giverny immer wieder, in wechselndem Licht und zu verschiedenen Jahreszeiten, und fünfzehn der Leinwände wurden 1892 in Paris gemeinsam gezeigt.
- Motiv. Vier schlanke Stämme über die ganze Höhe einer quadratischen Leinwand, ein schräges blauviolettes Kronenband, unten Wasser mit Spiegelungen.
- Original. Öl auf Leinwand, 81,6 x 81,9 cm, 1891, unten links signiert, Metropolitan Museum of Art, Inv.-Nr. 29.100.110.
- Unseres. Acht quadratische Formate von 60 x 60 bis 180 x 180 cm oder nach Maß; 82 x 82 cm ist 4 mm breiter und 1 mm höher als das Original.
- Wissenswert. Das Dorf Limetz wollte die Pappeln als Nutzholz versteigern, und der Maler griff ein, um die Reihe vollenden zu können.









































