Beschreibung




| Titel: | Impression, Sonnenaufgang |
| Weitere Titel: | Impression, soleil levant · Impression, Sunrise · Aufgehende Sonne |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1872, signiert unten links, die Jahreszahl 72 später hinzugefügt |
| Originalgröße: | 65 cm x 50 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Musée Marmottan Monet, Paris (Inv.-Nr. 4014) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Formate von 40 x 30 bis 150 x 110 cm oder nach Maß |
Impression, Sonnenaufgang ist Monets Blick auf den Hafen von Le Havre, im November 1872 aus dem Fenster eines Hotelzimmers gemalt: über dem dunstigen Becken steht eine kleine orangefarbene Sonne, darunter bricht sich im Wasser eine Säule kurzer oranger Striche. Das Original bewahrt das Musée Marmottan Monet in Paris unter der Inventarnummer 4014. Bei uns entsteht es als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in acht Formaten oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.
Impression, Sonnenaufgang – Claude Monet
Was ist zu sehen?
Der Hafen von Le Havre im Morgengrauen. Monet wohnte im November 1872 im Hotel Amirauté und malte das Motiv aus dem Fenster seines Zimmers, das auf das äußere Becken ging. Die Szene zeigt kein Porträt und keine benannten Personen: die einzige menschliche Figur ist der Ruderer im Vordergrund, den der Museumseintrag nicht benennt, und wir benennen ihn deshalb ebenfalls nicht. Zu sehen sind also Ort und Stunde — ein Industriehafen in dem Moment, in dem die Sonne hoch genug steht, um sich vom Dunst zu lösen. 1874 gab genau dieses Motiv der ganzen Bewegung ihren Namen.
Was ist auf der Leinwand?
Die Leinwand liegt quer. Durch den Morgendunst sieht man das Becken: alles in blaugrauen und blass grünlichen Tönen, außer der Sonne. Sie ist eine kleine orangerote Scheibe rechts der Mitte, hoch genug gesetzt, um bereits über dem Dunst zu stehen. Darunter läuft eine senkrechte Säule kurzer oranger Striche — die Spiegelung ist nicht als durchgehende Linie gemalt, sondern als Reihe getrennter Flecken, die zum Betrachter hin auseinandertreten. Im Vordergrund liegen zwei dunkle Boote; im näheren steht eine Figur mit Riemen, das zweite liegt etwas dahinter und links. Links steigen Masten, Rahen und Kräne vertäuter Schiffe auf, in senkrechten blaugrauen Strichen gemalt, die sich oben im Dunst verlieren. Rechts wiederholt sich dasselbe Motiv, noch verwischter. Das Wasser besteht aus waagerechten Strichen in Blau, Grau und blassem Gelb. Als Gemälde auf Leinwand ist die Szene aus kurzen Strichen gebaut und nicht aus einer Zeichnung.
Warum ist dieses Gemälde wichtig?
Weil aus ihm der Name einer ganzen Epoche entstand. Das Werk hing in der ersten Ausstellung der Société anonyme des artistes peintres, sculpteurs et graveurs, die vom 15. April bis 15. Mai 1874 im früheren Atelier des Fotografen Nadar am 35 boulevard des Capucines in Paris stattfand. Der Kritiker Louis Leroy veröffentlichte am 25. April 1874 in der satirischen Zeitung Le Charivari einen Text mit dem Titel L’Exposition des impressionnistes und übernahm das Wort genau aus Monets Titel — spöttisch. Die Bezeichnung blieb haften. Das Werk war also zuerst der Beleg dafür, dass etwas zu wenig ausgeführt sei, und erst danach der Ausgangspunkt des Impressionismus.
Was bedeutet das Werk?
Es erzählt keine Geschichte; es hält einen Lichtzustand an. Bemerkenswert ist, dass die Sonne hier nicht der hellste Punkt ist — in der Helligkeit stimmt sie fast mit dem Dunst um sie herum überein und hebt sich fast ausschließlich durch die Farbe ab. Genau deshalb wirkt die Szene wie ein flüchtiger Eindruck und nicht wie eine Szene unter starkem Licht. Die Spiegelung im Wasser besteht aus einzelnen Strichen, die das Auge erst auf Abstand zu einem Band zusammensetzt; aus der Nähe zerfällt sie in Flecken. Das Motiv ist nicht romantisch: im Hintergrund stehen Kräne, Schornsteine und vertäute Schiffe eines arbeitenden Hafens. Als impressionistisches Gemälde ist dies eine Notiz über Luft und Stunde, nicht über den Hafen als Thema; als Ölgemälde bleibt es auch an einer kleineren Wand ruhig und taugt als Gemälde fürs Wohnzimmer.
Ist das die Fassung aus dem Marmottan oder die aus dem Getty?
Monet hat den Hafen von Le Havre bei Sonnenaufgang mehr als einmal gemalt, und die beiden Werke werden regelmäßig verwechselt. Dies ist die Fassung aus dem Marmottan: 65 x 50 cm, auf 1872 datiert, Inventarnummer 4014. Das Schwesterwerk Sunrise (Marine) im J. Paul Getty Museum ist etwas kleiner, 50,2 x 61 cm, und wird vom Museum in das Frühjahr 1873 datiert. Wenn Sie die kleine orangefarbene Sonne mit der aufgebrochenen Spiegelung und die zwei dunklen Boote im Vordergrund erinnern, sind Sie auf der richtigen Seite. Weitere Meeres- und Küstenwerke Monets bei uns sind Fischerboote auf dem Meer, Fischerboote am Strand von Étretat, Terrasse am Meer, Sainte-Adresse und Die Eisenbahnbrücke bei Argenteuil.
Wie entsteht unser handgemaltes Exemplar?
Der Maler arbeitet mit Pinsel und Ölfarbe, nicht mit einem Drucker, und baut die Oberfläche wie das Original auf: dünn und verwischt im Dunst, dichter und deutlicher in der Spiegelung. Auf der ersten Aufnahme steht die fertige Leinwand gerahmt auf der Staffelei in unserer Werkstatt, von vorn fotografiert; auf der zweiten ist dasselbe Werk in scharfem Winkel von links aufgenommen, sodass Profil und Tiefe der Leiste zu sehen sind und wie sich das Licht über dem Farbauftrag bricht. Die dritte Aufnahme ist eine Makroaufnahme des linken Hafenteils: Masten und Kräne sind mit feinem Pinsel über einen verwischten blaugrauen Grund gezogen, und durch die dünnen Übergänge zeigt sich das Gewebe der Leinwand. Die vierte zeigt beide Boote und das Wasser aus der Nähe — kurze Striche in Blau, Grün und Ocker stehen nebeneinander und fließen nicht ineinander. Genau das kann ein Druck nicht geben, weil dort nichts da ist, was einen Schatten wirft. Jedes Exemplar entsteht einzeln, deshalb sind zwei Leinwände nie ganz gleich; als handgemalte Kopie ist jede ein eigenes Werk. Jedes Kunstgemälde, das unsere Werkstatt verlässt, wird zuvor bei Tageslicht aufgenommen.
Welches Format für welche Wand?
Wenn Sie unsicher sind: 63 x 48 cm. Das ist unser Format, das dem Original am nächsten kommt — dieses misst 65 x 50 cm, beide Seiten sind also zwei Zentimeter kürzer und das Verhältnis bleibt fast gleich. Das Format liegt quer und verlangt daher eine breite und keine hohe Wand. 40 x 30 und 50 x 40 cm gehören in den Flur, an eine schmale Wand zwischen Türen oder in eine Gruppe; 70 x 50 und 80 x 60 cm sitzen gut über einer Kommode oder einem Schreibtisch; 90 x 70 cm steht gut über dem Sofa. 120 x 90 und 150 x 110 cm sind für breite Wände und hohe Räume gedacht, in denen die Spiegelung Platz hat, sich zu entfalten. Da die Szene ruhig und kontrastarm ist, wirkt sie auf einer ruhigen, helleren Wand besser als auf einer dunklen. Die zweite Aufnahme zeigt, wie das gerahmte Werk in einem realen Raum steht. Als Wandgemälde beruhigt dieses Motiv den Raum, statt ihn zu betonen.
Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Leiste
Passt keines der acht Formate an Ihre Wand, malen wir nach Ihren Maßen und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei, damit der Hafen nicht gestaucht wird; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar kommt auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig an. Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: sie zeigt an diesem Motiv alle unsere Profile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie entscheiden — die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Werk an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser separater Dienst zur Raumeinpassung.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und für den Transport geschützt, gerahmt, sofern Sie eine Leiste gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot finden Sie in der Galerie Claude Monet, und der Weg des Malers ist in unserem Beitrag über Claude Monet beschrieben.
Häufige Fragen
Wo hängt das Original?
Im Musée Marmottan Monet in Paris, unter der Inventarnummer 4014. Der Museumseintrag führt es als Öl auf Leinwand, 65 x 50 cm ohne Rahmen.
Wer ist dargestellt?
Niemand mit Namen. Die einzige Figur ist der Ruderer im Vordergrund, den der Museumseintrag nicht benennt; das Motiv sind Ort und Stunde, kein Porträt.
Ist das dasselbe Werk wie Sunrise (Marine) im Getty?
Nein. Dies ist die Fassung aus dem Marmottan, 65 x 50 cm, 1872, Inv. 4014. Das Getty bewahrt das Schwesterwerk Sunrise (Marine), 50,2 x 61 cm, datiert auf 1873.
Ist das ein Druck?
Nein. Es ist handgemaltes Öl auf Leinwand; die Striche sind sichtbar und fühlbar, was die dritte und die vierte Aufnahme aus der Nähe zeigen.
Welches Format soll ich wählen?
63 x 48 cm ist unser Format, das dem Original am nächsten kommt. Für kleinere oder größere Wände siehe die Formatberatung oben.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht gelistet ist?
Ja, wir malen nach Maß und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei.
Wie wird geliefert?
Auf Keilrahmen gespannt und gerahmt, sofern so gewählt, in 15 bis 45 Tagen, nachdem Sie die Aufnahme des fertigen Werks freigegeben haben.
Was sagt das Werk kurz gefasst?
Eine Notiz über Licht und Luft im Morgengrauen über einem arbeitenden Hafen: die Sonne hebt sich durch Farbe ab, nicht durch Helligkeit.
Warum ist der Impressionismus nach diesem Werk benannt?
Der Kritiker Louis Leroy nannte die Aussteller am 25. April 1874 in Le Charivari spöttisch Impressionisten, nach Monets Titel. Der Name blieb.
Wie hoch soll ich es aufhängen?
Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; über dem Sofa 15–25 cm über der Lehne. Das Querformat verträgt auch eine etwas tiefere Hängung.
Ist es als Geschenk geeignet?
Ja. Gespannt und gerahmt kommt es aufhängefertig an, und das Motiv gehört zu den bekanntesten von Monet. Da jedes Exemplar auf Bestellung gemalt wird, rechnen Sie die Fertigungszeit ein; steht der Anlass nah, gibt es den Wertgutschein.
- Motiv: der Hafen von Le Havre im Morgengrauen, orange Sonne und aufgebrochene Spiegelung, zwei Boote im Vordergrund — November 1872
- Original: 65 x 50 cm, Öl auf Leinwand, Musée Marmottan Monet, Paris (Inv. 4014)
- Unsere Ausführung: handgemalt in Öl auf Leinwand, acht Formate von 40 x 30 bis 150 x 110 cm; 63 x 48 cm kommt dem Original am nächsten
- Wissenswert: die Sonne ist fast so hell wie der Dunst um sie herum — sie hebt sich durch Farbe ab, nicht durch Licht









































