Beschreibung
| Titel: | Terrasse am Meer, Sainte-Adresse |
| Weitere Titel: | Garden at Sainte-Adresse · Jardin à Sainte-Adresse |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1867 |
| Originalgröße: | 129,9 cm x 98,1 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Metropolitan Museum of Art, New York (Inv. 67.241) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Formate oder nach Maß |
Terrasse am Meer, Sainte-Adresse ist eine handgemalte Reproduktion von Monets Leinwand aus dem Jahr 1867: eine Gartenterrasse über dem Meer, zwei Fahnen an hohen Masten, das Meer voller Segler und Dampfer, und unten Beete aus Gladiolen und Kapuzinerkresse. Das Original misst 129,9 x 98,1 cm und hängt im Metropolitan Museum in New York. Wir malen sie in acht Formaten oder nach Ihrem Maß, mit einem Foto des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.
Terrasse am Meer, Sainte-Adresse – Claude Monet
Was ist zu sehen?
Die Terrasse ist von oben gesehen, sodass der Boden sich dem Betrachter entgegenneigt und das Meer die ganze obere Hälfte einnimmt. An zwei hohen Masten hängen Fahnen: die linke rot-gelb, die rechte die französische Trikolore, beide in dieselbe Richtung gespannt. Das Meer ist dicht bevölkert — am Horizont eine Reihe von Seglern und Dampfern mit einer Rauchfahne, näher heran quert ein Boot mit dunklem, fast schwarzem Segel langsam die Leinwand. Am Geländer stehen zwei: eine Frau in Weiß mit gelbem Sonnenschirm und ein Mann im Zylinder. Im Vordergrund sitzen zwei weitere, ein Mann mit Strohhut in einem Korbstuhl und eine zweite Gestalt in Weiß, von hinten gesehen, unter einem weißen Schirm. Links und rechts die Beete: hohe rote Gladiolen, niedrige orange und gelbe Kapuzinerkresse, weiße Blüten dazwischen. In diesem Ölgemälde geschieht nichts Bestimmtes, und doch geschieht ungewöhnlich viel auf einmal.
Warum sind die Farben so stark?
Weil Monet sie nicht ins Graue gemischt hat. Die rote Gladiole steht unmittelbar neben Grün, die orange Kapuzinerkresse neben blauem Wasser, und kein Paar ist durch einen Zwischenton beruhigt — deshalb wirkt die Szene wie ein Sommermittag und nicht wie die Darstellung eines Sommermittags. Das Meer ist nicht ein Blau, sondern ein Band Türkis am Horizont und dunkleres Grünblau darunter, in kurzen waagerechten Strichen gesetzt, die einzeln zu sehen sind. Ein Gemälde auf Leinwand wirkt deshalb aus zwei Entfernungen verschieden: aus der Nähe eine Folge getrennter Striche, aus drei Metern eine ruhige Terrasse mit Blick aufs Meer.
Was sagt das Museum zu dieser Leinwand?
Das Metropolitan Museum führt sie unter der Inventarnummer 67.241, datiert sie auf 1867 und gibt die Technik als Öl auf Leinwand an, mit dem Maß 98,1 x 129,9 cm — also 129,9 cm Breite und 98,1 cm Höhe. Gekauft hat das Museum sie 1967, hundert Jahre nach ihrer Entstehung, und die Erwerbszeile sagt, sie sei mit besonderen Beiträgen und mit Mitteln erworben worden, die Freunde des Museums gegeben oder vermacht haben. Heute hängt sie in Saal 818 und ist im Eintrag des Museums als eines der herausgehobenen Werke der Sammlung markiert. Ein impressionistisches Gemälde aus diesem Jahr ist noch früh: Monet war siebenundzwanzig. Dieselbe Jahreszahl, dasselbe Maß und dieselbe Inventarnummer nennt auch der Katalogeintrag zu dieser Leinwand.
Warum ist die Szene von oben gesehen?
Weil Monet von einer Terrasse aus malte, die über dem Garten liegt, sodass der Boden sich dem Betrachter entgegenneigt statt von ihm wegzulaufen. Das hat zwei Folgen, die sofort zu sehen sind. Erstens steht das Meer nicht hinter der Szene, sondern über ihr, und nimmt fast die Hälfte der Fläche ein — der Blick geht nach oben statt in die Ferne. Zweitens liegen die Beete wie auf der Hand: wir sehen sie von oben, die Blüten verteilen sich über die Fläche, statt einander zu verdecken. Dadurch wirkt die Szene voller, als sie ist; auf Augenhöhe gemalt wäre die Hälfte dieser Blumen nicht zu sehen.
Weitere Motive Monets aus denselben Jahren
Aus Monets frühen Jahren, als er noch Menschen malte und nicht nur Wasser. Derselbe Sommer, derselbe Ort: Der Strand von Sainte-Adresse. Im Sommer davor hatte er denselben Gedanken — Figuren im Garten, im Freien gemalt — in eine große hochformatige Leinwand gesetzt, Frauen im Garten. Der Gartentisch nach dem Essen ist Das Mittagessen. Und das Mohnfeld mit winzigen Gestalten ist Mohnfeld bei Argenteuil.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Dieses Motiv ist wegen der Menge kleiner Dinge anspruchsvoll. Der Maler beginnt mit Meer und Himmel, weil sie das Licht alles Übrigen bestimmen, setzt dann die Terrasse und die beiden Fahnen, die in dieselbe Richtung gespannt sein müssen, sonst verliert die Szene den Wind. Erst danach kommen die Beete, und die werden von hinten nach vorn gemalt: zuerst das dunkle Grün, dann die roten Gladiolen, zuletzt die orange Kapuzinerkresse, die am hellsten ist und am leichtesten verdirbt. Die Figuren sind klein und entstehen in wenigen Strichen — malt man sie zu weit aus, werden sie zu Porträts und die Szene bleibt stehen. Ein Kunstgemälde dieser Größe entsteht deshalb über mehrere Tage.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: über dem Sofa 130 x 98 cm, das Maß, das dem Original am nächsten kommt — 1 mm breiter und 1 mm niedriger; für eine kleinere Wand 90 x 70 cm; für eine große offene Wand 150 x 110 cm. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Sofabreite einnehmen. Ein Gemälde mit diesem Motiv hängt im Querformat und ist voller kleiner Dinge, verträgt also Nähe: im Esszimmer oder im Flur, wo Sie täglich daran vorbeigehen, entdecken Sie nach einem Jahr noch etwas, das Sie vorher nicht gesehen haben.
Wie hoch Sie das Gemälde hängen: die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden. Weil die Szene von oben gesehen ist, wirkt sie auch etwas tiefer natürlich — der Blick nach unten trifft sich dann mit dem Standpunkt des Werks.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der acht Maße, fertigen wir nach Maß — schicken Sie Breite und Höhe, und wir nennen Preis und Termin. Die Leinwand ist auf einen Holzkeilrahmen gespannt, die Kanten sind mitgemalt, deshalb wirkt sie auch ohne Rahmen nicht unfertig. Diesem Motiv steht warmes helles Holz oder eine schmale goldene Leiste gut; ein breiter dunkler Rahmen schließt es und nimmt dem Meer die Weite.
Lieferung und Garantie
Wir liefern in sechzehn Länder der Europäischen Union, darunter Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien und Ungarn, in Schutzfolie gewickelt und im festen Karton. Vor dem Versand schicken wir ein Foto des fertigen Werks; stimmt darauf etwas nicht, wird korrigiert, bevor es die Werkstatt verlässt. Bei großen Maßen ist die Fertigungszeit länger. Weitere Motive Monets finden Sie in der Galerie Claude Monet, über das Malen und die Wahl der Motive schreiben wir im Blog.
Wenn Sie das Gemälde verschenken und bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein: Der Beschenkte wählt Größe und Motiv selbst.
Häufige Fragen
Wo ist das Original?
Im Metropolitan Museum in New York, unter der Inventarnummer 67.241, in Saal 818. Das Museum hat es 1967 gekauft.
Aus welchem Jahr stammt es?
Aus 1867. Die Jahreszahl nennt das Museum selbst; Monet war damals siebenundzwanzig.
Warum heißt es bei Ihnen Terrasse am Meer und beim Museum Garten?
Weil beide Namen im Umlauf sind. Das Museum führt es als Garden at Sainte-Adresse, auf Französisch Jardin à Sainte-Adresse; bei uns heißt es seit jeher Terrasse am Meer. Es ist dieselbe Leinwand, und beide Namen stehen oben in der Tabelle.
Wer sind die Menschen auf der Terrasse?
Das Metropolitan Museum bezeichnet sie nur als wahrscheinlich Mitglieder von Monets Familie: seinen Vater Adolphe mit Panamahut im Sessel und Verwandte aus der Familie Lecadre, darunter seine Cousine Jeanne-Marguerite am Zaun.
- Handgemalt. Öl auf Leinwand, kein Druck und kein maschineller Auftrag.
- Acht Formate oder nach Maß. Von 60 x 45 bis 150 x 110 cm, darunter 130 x 98 cm, dem Original am nächsten — 1 mm breiter und 1 mm niedriger.
- Foto vor dem Versand. Sie sehen das Werk fertig, bevor es die Werkstatt verlässt.
- Angaben aus dem Museum. Jahr, Maß, Technik und Inventarnummer stehen so, wie das Metropolitan Museum of Art sie führt.









































