Claude Monet – Die grüne Welle

ab 124,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Die grüne Welle ist eine handgemalte Reproduktion von Monets Meerstück, das das Museum um 1866–1867 datiert: eine einzige dunkelgrüne Welle steigt über fast die ganze Leinwand, auf ihrem Kamm legt sich ein Fischerboot mit schwarzem Rumpf und einem schmalen gelben Streifen an der Kante, und der Himmel ist zu einem schmalen Band am oberen Rand zusammengedrückt. Das Original misst 64,8 x 48,6 cm und wird im Metropolitan Museum of Art in New York verwahrt. Wir malen es in acht Formaten oder nach Ihrem Maß, mit einem Foto des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.

Titel:Die grüne Welle
Weitere Titel:The Green Wave · La Vague verte
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:um 1866–1867
Originalgröße:64,8 cm x 48,6 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Standort:Metropolitan Museum of Art, New York (Inv. 29.100.111)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Formate oder nach Maß

Die grüne Welle – Claude Monet

Was ist zu sehen?

Die Leinwand liegt quer, und das Meer nimmt darauf fast alles ein. Der Himmel bekommt nur ein schmales Band am oberen Rand, blassgrau mit einem violetten Ton, und darin steht oben links, genau auf der Horizontlinie, die dunkle Silhouette eines größeren Schiffes. Alles andere ist Wasser: tiefgrün, stellenweise fast schwarz, in breiten schrägen Zügen angelegt, die nach oben und nach rechts laufen. Über die Mitte hebt sich eine lange Welle. Auf ihrem Kamm, links der Mitte, legt sich ein Fischerboot: der Rumpf ist schwarz, an der oberen Kante läuft ein schmaler gelber Streifen, und der Bug schneidet in weiße Gischt. Das Segel ist groß und blassgrau, darauf sind mit dunkler Farbe Kennzeichen gemalt; davor steht ein kleineres Segel, und vom Mast fallen die Leinen im Bogen zum Bug. Am Mast ist eine winzige dunkle Gestalt angedeutet. Oben rechts, weiter weg und näher am Horizont, fährt ein zweites Boot mit zwei grauen Segeln, halb hinter dem Kamm. Die weiße Gischt ist die einzige helle Farbe unter dem Himmel: als Keil am Bug und als langgezogener Streifen, der zum rechten Rand zieht. Unten rechts ist die Leinwand signiert. Dieses Ölgemälde hat keine Erzählung — es hat das Gewicht von Wasser.

Warum so viel Meer und so wenig Himmel?

Weil der Gegenstand dieser Leinwand das Wasser ist und nicht die Szene. Der Himmel bekommt etwa ein Sechstel der Höhe, der Horizont ist bis dicht unter den oberen Rand geschoben, und das Auge hat keinen Ausweg: darunter liegt nur die Masse. Deshalb steht das Boot nicht auf dem Meer, sondern darin — der Kamm hebt es, und weil nichts da ist, woran sich eine Höhe messen ließe, lässt sich nicht sagen, wie hoch. Auch die Welle ist nicht als Form gezeichnet. Sie ist aus der Richtung der Züge gebaut, die alle schräg nach oben laufen, sodass Bewegung zu spüren ist, obwohl sich auf der Leinwand nichts bewegt. Ein Gemälde auf Leinwand zeigt hier also, was die Fotografie jener Zeit nicht konnte: wie eine Wassermasse aus der Nähe aussieht, in dem Augenblick, in dem sie sich hebt.

Angaben aus dem Verzeichnis

Die Leinwand ist im Metropolitan Museum of Art in New York unter der Inventarnummer 29.100.111 geführt, die Technik ist Öl auf Leinwand, das Maß 48,6 x 64,8 cm; das Museum nennt die Höhe zuerst, bei uns steht die Breite vorn — also 64,8 cm Breite und 48,6 cm Höhe. In Wildensteins Werkverzeichnis der Gemälde Monets trägt sie die Nummer 73. Ins Museum kam sie 1929 mit dem Vermächtnis von Mrs. H. O. Havemeyer, als Teil der Havemeyer-Sammlung, und das Museum ordnet sie dem Saal 818 zu. Die Datierung im Museumseintrag lautet „um 1866–1867“, also eine Spanne und keine Jahreszahl. Ein impressionistisches Gemälde ist dies dem Stil nach und nicht der Jahreszahl nach: die Leinwand entstand fast ein Jahrzehnt vor der ersten impressionistischen Ausstellung von 1874. Den Paralleleintrag zu dieser Leinwand führt Wikidata; der Museumseintrag ist oben in der Tabelle verlinkt, in der Zeile „Standort“.

Warum ist die Jahresangabe keine einzelne Zahl?

Weil das Museum, das die Leinwand verwahrt, sie nicht als einzelnes Jahr führt. In seinem Eintrag steht „um 1866–1867“ — eine Spanne, und das Wort „um“ gehört zum Museumseintrag, es ist nicht unsere Vorsicht. Anderswo finden Sie die Jahreszahl 1865, ohne Vorbehalt angegeben; diese Angabe stammt aus Wikidata und wird vom Museum nicht bestätigt. Wo die Quellen auseinandergehen, gilt bei uns die Einrichtung, die das Werk verwahrt.

Weitere Meeresmotive Monets bei uns

Dieselben Boote auf ruhiger See zeigen Fischerboote auf dem Meer. Auf den Kies gezogen unter der Kreidefelswand sind es Fischerboote am Strand von Étretat. Was das Meer tut, wenn es gegen Fels schlägt, sagt Sturm an der Küste von Belle-Île. Und Monets bekanntester Hafen im Morgengrauen ist Impression, Sonnenaufgang.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Dieses Motiv ist wegen einer einzigen Farbe anspruchsvoll. Das Grün muss über fast die ganze Leinwand getragen werden, ohne eintönig zu werden, also wird es in Schichten aufgebaut: zuerst ein kühler dunkler Grund, dann breitere schräge Züge, die die Richtung geben, und erst danach die helleren Töne auf dem Kamm. Die weiße Gischt kommt zuletzt und ist die einzige Stelle, an der die Farbe dick über der Fläche steht; trägt der Maler sie zu früh auf, verschmiert sie ins Grün und verliert die Kante. Der schwarze Rumpf und der gelbe Streifen daneben sind klein, tragen aber den ganzen Akzent der Leinwand, deshalb hebt der Maler sie sich für den Schluss auf. Ein Kunstgemälde dieser Größe braucht mehrere Tage, und eine handgemalte Kopie entsteht in genau dieser Reihenfolge.

Welches Format für welche Wand?

Kurz gesagt: 65 x 49 cm kommt dem Original am nächsten — 2 mm breiter und 4 mm höher; über der Kommode 80 x 60 cm, über dem Sofa 100 x 75 cm, für eine große offene Wand 150 x 110 cm. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Sofabreite einnehmen. Das Motiv liegt quer und ist dunkel, es braucht also eine helle Wand und genug Licht; in einer dunklen Ecke schließt es sich und die Welle verliert ihre Tiefe. Weil das untere Drittel am dunkelsten ist, wirkt es auf Augenhöhe oder etwas höher besser, damit dieses Band nicht unter den Blick fällt. Wer ein Gemälde für den Flur sucht, findet hier eines, das den seitlichen Vorbeigang aushält: dann zeigt sich zuerst die weiße Gischt, und das Grün fängt das Auge erst, wenn man stehen bleibt.

Wie hoch Sie das Gemälde hängen: die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden oder etwas höher. Weil das untere Drittel am dunkelsten ist, schließt sich dieses Band bei tieferem Hängen noch stärker.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Passt keines der acht Maße, malen wir in dem Maß, das Sie selbst bestimmen — schicken Sie Breite und Höhe, und wir nennen Preis und Termin. Bei diesem Motiv halten wir das Seitenverhältnis, damit die Welle ihre Neigung behält. Die Leinwand ist auf einen Holzkeilrahmen gespannt und die Kanten sind mitgemalt, deshalb wirkt das Werk auch ohne Rahmen nicht unfertig. Zu diesem Motiv passt eine schmale dunkle Leiste oder kühleres, graubraunes Holz; ein warmer goldener Rahmen zieht das Grün ins Braune, und das Wasser verliert die Kühle, die hier die Hauptsache ist.

Lieferung und Garantie

Wir liefern in sechzehn Länder der Europäischen Union, darunter Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien und Ungarn, in Schutzfolie gewickelt und im festen Karton. Vor dem Versand schicken wir ein Foto des fertigen Werks; stimmt darauf etwas nicht, wird korrigiert, bevor es die Werkstatt verlässt. Bei großen Maßen ist die Fertigungszeit länger. Weitere Motive Monets finden Sie in der Galerie Claude Monet, über das Malen und die Wahl der Motive schreiben wir im Blog.

Wenn Sie das Gemälde verschenken und bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein: Der Beschenkte wählt Größe und Motiv selbst.

Häufige Fragen

Aus welchem Jahr stammt das Original?

Das Museum datiert es „um 1866–1867“. Das ist eine Spanne und keine Jahreszahl; da das Museum es nicht genauer führt, tun wir es auch nicht.

Wo ist das Original?

Im Metropolitan Museum of Art in New York, unter der Inventarnummer 29.100.111, im Saal 818. Ins Museum kam es 1929 mit dem Vermächtnis von Mrs. H. O. Havemeyer.

Ist „La Vague verte“ dasselbe Werk?

Ja. Das ist der französische Name derselben Leinwand, der amtliche Titel im Eintrag ist der englische „The Green Wave“. Unsere Titel in sechs Sprachen sind Übersetzungen desselben Namens, und ein anderes Werk unter diesem Titel führen wir nicht.

Was ist die dunkle Silhouette oben links?

Ein größeres Schiff am Horizont, in wenigen Zügen und ohne Einzelheiten gemalt. Auf der Leinwand ist es das einzige Zeichen, dass hinter der Welle noch etwas ist — ohne es wäre das Meer ohne Maßstab.

  • Motiv. Eine einzige dunkelgrüne Welle, ein Fischerboot auf dem Kamm, ein zweites Boot oben rechts und ein Schiff am Horizont.
  • Original. Öl auf Leinwand, 64,8 x 48,6 cm, Metropolitan Museum of Art, Inv. 29.100.111.
  • Unseres. Acht Formate oder nach Maß, von 50 x 40 bis 150 x 110 cm; 65 x 49 cm ist 2 mm breiter und 4 mm höher als das Original.
  • Wissenswert. Das Museum datiert das Werk nicht auf ein Jahr, sondern „um 1866–1867“, deshalb führen auch wir keine Jahreszahl als Tatsache.

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