Beschreibung
Vor dem Rennen zeigt fünf Reiter auf Pferden, verteilt über eine leere ockerfarbene Ebene, bevor das Rennen beginnt. Vorn links sitzt ein Reiter in gelber Weste und gestreiften Ärmeln, in der Mitte überschneiden sich zwei Pferde, das vordere mit tief gesenktem Kopf, und rechts entfernen sich zwei Reiter, von hinten gesehen. Keine Tribüne, kein Zaun, keine Zuschauer. Das Original ist in Öl auf Holz gemalt und wird vom Walters Art Museum in Baltimore unter der Inventarnummer 37.850 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemalte Arbeit, in Maßen von 40 x 30 bis 120 x 90 cm oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.
| Titel: | Vor dem Rennen |
| Weitere Titel: | Before the Race, Avant la course |
| Maler: | Edgar Degas (1834–1917) |
| Entstehungsjahr: | 1882–1884 |
| Größe des Originals: | 26,4 cm x 34,9 cm |
| Technik des Originals: | Öl auf Holz |
| Malstil: | Impressionismus |
| Befindet sich: | Walters Art Museum, Baltimore (Inv.-Nr. 37.850) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Maße von 40 x 30 cm bis 120 x 90 cm, auf Wunsch Sondermaß |
Vor dem Rennen – Edgar Degas
Wer ist zu sehen?
Fünf Reiter, keiner davon benannt. Der nächste sitzt vorn links: aufrecht, uns zugewandt, in gelber Weste mit gestreiften orange-roten Ärmeln und dunkelroter Kappe, und sein Pferd ist vom linken Rand angeschnitten. In der Mitte überschneiden sich zwei Pferde; der Reiter auf dem vorderen ist nach vorn gebeugt, in Blau und Orange mit weißen Ärmeln. Rechts entfernt sich ein Reiter, von hinten gesehen, und ganz am rechten Rand, kleiner und weiter weg, noch einer mit gelber Kappe. Niemand sieht zu uns herüber.
Was ist auf der Leinwand?
Die Szene ist querformatig und beinahe einfarbig. Boden, Pferde und Ferne sind ein einziges warmes Ocker, der Himmel darüber ist blass rosa-cremefarben und nimmt das obere Drittel ein. Links erhebt sich ein niedriger braun-olivfarbener Hügel. Das Feld ist leer: keine Tribüne, kein Zaun, kein Seil, keine Menge. Die ungewöhnlichste Einzelheit ist das vordere dunkelbraune Pferd, dessen Kopf fast bis zum Boden gesenkt ist — das ist keine Haltung des Rennens, sondern des Wartens. Die einzigen reinen Farben der ganzen Szene sind die Blusen der Reiter: Gelb, Blau, Orange, Weiß.
Warum ist gerade diese Szene wichtig?
Weil sie unfertig aussieht und trotzdem signiert ist. Degas hat die Arbeit auf eine Holztafel gemalt und die Farbe so dünn aufgetragen, dass der warme Grund überall durchscheint — durch das Gras, durch die Pferde, durch den Himmel. Das linke Pferd ist kaum mehr als eine Skizze. Genau das war für jene Zeit nicht hinnehmbar: eine Arbeit, die zugibt, gemacht zu sein, und ihre Oberfläche nicht verbirgt. Das zweite ist die Wahl des Augenblicks. Wie in seinen anderen Rennszenen geschieht nichts: die Pferde gehen, wenden, warten. Ein Rennen gibt es nicht.
Was bedeutet die Szene?
Ruhe vor der Anstrengung. Die Spannung liegt darin, dass es noch nicht begonnen hat. Impressionismus hat bei Degas immer einen Ausschnitt bedeutet, so gefasst, wie das Auge ihn sieht, und hier ist der Ausschnitt leer — ohne Publikum, ohne Ziel, ohne Sieger. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art wirkt deshalb wie ein Blick über den Rand des Feldes und nicht wie eine Darstellung des Sports. Als Kunstgemälde ist es ungewöhnlich still: es trägt einen Raum über Wärme und nicht über eine Erzählung, und hält sich deshalb gut dort, wo Sie eine ruhige Wand wollen.
Das Motiv unter den Werken von Degas
Die Pferderennen sind Degas’ zweites großes Thema, gleich nach dem Ballett. Herrenrennen. Vor dem Start fasst denselben Augenblick des Wartens, aber mit Fabrikschloten im Hintergrund, Beim Rennen auf dem Lande zeigt dieselbe Welt mit Familie und Kutsche, und Jockeys vor der Tribüne stellt die Pferde vor das Publikum. Das Original verwahrt das Walters Art Museum in Baltimore, und wie genau Degas den Reiter selbst studierte, zeigt Jockey im Art Institute of Chicago.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker. Hier unterscheidet sich unsere Technik vom Original: Degas malte auf Holz, wir malen ein Ölgemälde auf Leinwand, was heißt, dass wir die Wärme des Grundes mit Farbe erreichen müssen und nicht mit dem Holz darunter. Deshalb beginnt bei diesem Motiv alles mit einem warmen Ockerauftrag über die ganze Fläche, erst dann kommen die Pferde, und ganz zuletzt die Blusen der Reiter. Der schwerste Teil ist der gesenkte Kopf des vorderen Pferdes: wird er zu hart gezeichnet, wird die Szene zur Zeichnung. Jede Reproduktion entsteht neu und zwei Exemplare sind nie ganz gleich, denn die Hand wiederholt denselben Strich nicht zweimal; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für dieses Werk haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.
Welches Maß für welche Wand?
Wenn Sie nicht wissen, welches: 80 x 60 cm. Das Original misst 26,4 x 34,9 cm und ist damit sehr klein; unser Maß 40 x 30 cm kommt ihm sowohl der Größe als auch dem Verhältnis nach am nächsten, denn unsere Maße folgen der Form dieser Arbeit getreu. Die Maße 40 x 30 und 50 x 40 cm sind für einen kleineren Raum oder einen Flur, wo sich die einzelnen Reiter allerdings schon schwer unterscheiden lassen. Die Maße 59 x 50 und 70 x 55 cm sind die Zwischenwahl über einer Kommode. Das Maß 80 x 60 cm ist die häufigste Entscheidung für den Wohnraum, wo eine ruhige Fläche gefragt ist. Die Maße 90 x 70 und 100 x 80 cm sind für eine größere Wand, wo das leere Feld seinen Raum bekommt, und bei 120 x 90 cm sind wir bei den Maßen, in denen die Arbeit wirklich durchatmet; wer bei uns ein solches Gemälde kaufen möchte, braucht eine lange Wand. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab; beim Querformat passiert der Fehler meist in der Breite. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Wenn Ihnen keines der acht Maße passt, malen wir nach Ihrem Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene, damit die Reihe der Pferde ganz bleibt und der Reiter am rechten Rand nicht verloren geht; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar wird auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt geliefert, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie alle Leistenprofile, die wir führen, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können — sie dient der Rahmenwahl und sonst nichts. Wollen Sie sehen, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser gesonderter Dienst der Raumplatzierung.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen je nach gewähltem Maß; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist an der oberen Grenze. Wir senden es gespannt und für den Transport geschützt, gerahmt wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot dieses Malers steht in der Galerie Edgar Degas, und das Leben des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.
Häufige Fragen
Was geschieht in der Szene?
Noch nichts. Die Reiter bewegen sich über das Feld vor dem Beginn; das Rennen hat nicht angefangen.
Wie viele Reiter sind zu sehen?
Fünf. Zwei vorn, einer in der Mitte rechts und einer ganz am rechten Rand, kleiner und weiter weg.
Warum hat das vordere Pferd den Kopf gesenkt?
Weil es nicht rennt. Der Kopf fast bis zum Boden ist die Haltung eines Pferdes, das wartet oder grast, und die ungewöhnlichste Einzelheit der Szene.
Wo sind Tribüne und Zuschauer?
Es gibt keine. Das Feld ist leer — ohne Zaun, ohne Seil und ohne Menge, was diese Szene von den meisten Rennszenen trennt.
Wo befindet sich das Original?
Im Walters Art Museum in Baltimore, unter der Inventarnummer 37.850.
Wie groß ist das Original?
26,4 x 34,9 cm, also sehr klein und breiter als hoch. Unser Maß 40 x 30 cm kommt ihm am nächsten.
Warum ist das Original auf Holz und Ihre Fassung auf Leinwand?
Weil Leinwand in dieser Größe beständiger und leichter aufzuhängen ist. Die warme Grundierung, die bei Degas das Holz liefert, malen wir mit Farbe.
Ist das ein Druck?
Nein. Die Arbeit wird von Hand mit Ölfarben gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.
Welches Maß soll ich wählen?
Über einer Kommode meist 80 x 60 cm, für einen kleineren Raum 50 x 40 cm. Der Maßführer steht oben.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, besonders für jemanden, der reitet oder Pferde und offene Landschaft mag. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie mit der Fertigungszeit; wollen Sie die Wahl lieber überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.
- Motiv: fünf Reiter auf leerem ockerfarbenem Feld vor dem Beginn, das vordere Pferd mit gesenktem Kopf, ohne Tribüne und ohne Zuschauer
- Original: Edgar Degas, Öl auf Holz, 26,4 x 34,9 cm, Walters Art Museum in Baltimore (37.850)
- Unseres: von Hand in Öl gemalt, acht Maße von 40 x 30 bis 120 x 90 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: die Farbe ist so dünn aufgetragen, dass der hölzerne Grund durch die ganze Szene scheint — die Arbeit sieht unfertig aus und ist trotzdem signiert









































