Beschreibung
Herrenrennen. Vor dem Start zeigt eine Gruppe von Reitern auf braunen Pferden, die sich vor dem Beginn des Rennens über die grasbewachsene Rennbahn von links nach rechts bewegen. Die Reiter tragen bunte Blusen und Kappen – rot, grün, gelb, blaugrau –, und im Hintergrund erstrecken sich ein niedriger grüner Hügel und eine Menge von Zuschauern mit Kutschen. Rechts rauchen über dem Horizont Fabrikschlote. Als Kunstgemälde ist dies eine querformatige Szene vor dem Ereignis und nicht während desselben. Das Original ist Öl auf Leinwand und befindet sich im Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 1982. Bei uns entsteht es als handgemalte Malerei auf Leinwand, in Maßen von 50 x 40 bis 150 x 110 cm oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.
| Titel: | Herrenrennen. Vor dem Start |
| Weitere Titel: | Gentlemen’s Race. Before the Start |
| Maler: | Edgar Degas (1834–1917) |
| Entstehungsjahr: | 1862 |
| Größe des Originals: | 48 cm x 61 cm |
| Technik des Originals: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Befindet sich: | Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 1982) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 7 Maße von 50 x 40 cm bis 150 x 110 cm, auf Wunsch Sondermaß |
Herrenrennen. Vor dem Start – Edgar Degas
Wer ist zu sehen?
Acht oder neun Reiter, keiner davon benannt. Es sind keine Berufsjockeys, sondern Herren – Amateure, die in jenen Jahren auf eigenen Pferden ritten, was schon der Titel sagt. Wir sehen sie meist von hinten und von der Seite, wie sie sich über das Gras bewegen. Blusen und Kappen sind bunt: rot, grün, gelb, weiß und eine blaugraue in der Mitte, die am stärksten heraussticht. Ganz rechts ist ein Reiter in roter Bluse und roter Kappe, vom Rand der Leinwand angeschnitten. Niemand sieht zu uns herüber.
Was ist auf der Leinwand?
Das Format ist quer und der Horizont liegt tief, sodass der Himmel fast die Hälfte der Leinwand einnimmt. Vorn bewegt sich eine Reihe brauner und dunkelbrauner Pferde, die Reiter in hellen Hosen und schwarzen Stiefeln. Dahinter erstreckt sich eine weite grüne Ebene, in der Mitte erhebt sich ein niedriger grüner Hügel, und der Himmel ist blass und dunstig. Rechts im Hintergrund steht eine Menge von Zuschauern mit Kutschen und hellen Kleidern, links am Rand eine weitere, kleinere Gruppe. Und rechts über dem Horizont: einige hohe Fabrikschlote, aus denen dunkle Rauchwolken ziehen.
Warum ist gerade diese Szene wichtig?
Wegen dieser Schlote. Das Rennen ist ein altes, herrschaftliches Vergnügen, aber Degas hat dahinter eine Fabrik gemalt – und damit gesagt, wo und wann die Szene spielt. 1862 war das nicht üblich: Reiterszenen waren damals adlig und zeitlos, hier aber schleicht sich die Industrie in dasselbe Werk. Das zweite ist die Zeit: die Szene ist vor dem Start gefasst, nicht während des Rennens. Kein Galopp, kein Staub, kein Sieger – nur Warten und Bewegung über das Gras. Degas hat sein Leben lang die Augenblicke kurz vor dem Ereignis gemalt, und hier beginnt diese Gewohnheit.
Was bedeutet die Szene?
Erwartung. Die Spannung liegt darin, dass noch nichts geschehen ist. Impressionismus hat bei Degas immer einen Ausschnitt bedeutet, so gefasst, wie das Auge ihn sieht – auch dann, wenn der Ausschnitt etwas erfasst, das nicht in die Szene „gehört“, wie die Schlote. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art wirkt deshalb wie ein Blick vom Rand der Bahn und nicht wie eine feierliche Darstellung des Sports. Ein Ölgemälde wie dieses trägt einen Raum über Luft und Ferne; bei diesem Motiv ist der Himmel ebenso wichtig wie die Pferde.
Das Motiv unter den Werken von Degas
Die Pferderennen sind Degas’ zweites großes Thema, gleich nach dem Ballett. Beim Rennen auf dem Lande zeigt dieselbe Welt mit Familie und Kutsche statt mit dem Start, Jockeys vor der Tribüne stellt die Pferde vor das Publikum, und Vor dem Rennen fasst denselben Augenblick des Wartens aus der Nähe. Wie genau Degas den Reiter studierte, zeigt Jockey im Art Institute of Chicago, und wie er die Menge im Freien sah, Strandszene in der National Gallery in London.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker, und die Technik des Originals ist hier dieselbe wie unsere. Jede unserer Leinwände entsteht Schicht für Schicht, und bei dieser Szene ist die Reihe der Pferde das Schwerste: es sind mehrere Tiere, die einander überschneiden, und jedes muss vom Nachbarn getrennt bleiben, sonst wird die Gruppe zu einer braunen Masse. Der zweite anspruchsvolle Teil ist der Himmel, der dunstig bleiben muss und nicht leer. Die bunten Blusen werden zuletzt gemalt, weil sie die einzigen reinen Farben der Leinwand sind. Jede Reproduktion entsteht neu und zwei Exemplare sind nie ganz gleich, denn die Hand wiederholt denselben Strich nicht zweimal; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für dieses Werk haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.
Welches Maß für welche Wand?
Wenn Sie nicht wissen, welches: 80 x 60 cm. Das Original misst 48 x 61 cm, und unser Maß 70 x 50 cm kommt ihm der Größe nach am nächsten; dem Verhältnis nach kommen 50 x 40 und 100 x 80 cm am nächsten, denn unsere Maße sind etwas breiter als das Original. Die Maße 50 x 40 und 70 x 50 cm sind für einen kleineren Raum oder einen Flur, wo sich die einzelnen Reiter allerdings schon schwer unterscheiden lassen. Die Maße 80 x 60 und 90 x 60 cm sind die üblichste Wahl über einer Kommode. Das Maß 100 x 80 cm ist für eine größere Wand, wo der Himmel seinen Raum bekommt. Das Maß 120 x 90 cm gehört über das Sofa, und bei 150 x 110 cm sind wir bei den Maßen, in denen die Arbeit durchatmet und die Pferde fast in Lebensgröße stehen; wer bei uns ein solches Gemälde kaufen möchte, braucht eine lange Wand. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab; beim Querformat passiert der Fehler meist in der Breite. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Wenn keines der sieben Maße zu Ihrer Wand passt oder Sie das Verhältnis des Originals wünschen, malen wir nach Ihrem Maß und behalten das Verhältnis der Szene bei, damit die Reihe der Pferde ganz bleibt und die Schlote rechts nicht von der Leinwand fallen; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar liefern wir auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie Ihnen alle unsere Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Möchten Sie sehen, wie die Arbeit gerade an Ihrer Wand aussieht, haben wir dafür unseren gesonderten Dienst der Raumplatzierung.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie deshalb je nach gewähltem Maß mit 15 bis 45 Tagen; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist am oberen Ende. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, auf Wunsch gerahmt, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Ein Foto der fertigen Arbeit erhalten Sie vor dem Versand zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot finden Sie in der Galerie Edgar Degas, und das Leben des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.
Häufige Fragen
Was geschieht in der Szene?
Noch nichts. Die Reiter bewegen sich vor dem Start über das Gras; das Rennen hat noch nicht begonnen.
Wer sind die Reiter?
Herren-Amateure, keine Berufsjockeys – das sagt schon der Titel. Keiner von ihnen ist benannt.
Was sind die Schlote auf der rechten Seite?
Fabrikschlote mit Rauch. Sie sind die ungewöhnlichste Einzelheit der Leinwand und stellen das Rennen in seine Zeit und seinen Ort.
Was ist im Hintergrund?
Eine weite grüne Ebene mit einem niedrigen Hügel in der Mitte, rechts eine Menge von Zuschauern mit Kutschen, links eine kleinere Gruppe.
Wo befindet sich das Original?
Im Musée d’Orsay in Paris, unter der Inventarnummer RF 1982.
Wie groß ist das Original?
48 x 61 cm, also verhältnismäßig klein und breiter als hoch. Unser Maß 70 x 50 cm kommt ihm der Größe nach am nächsten.
Haben unsere Maße dasselbe Verhältnis wie das Original?
Nicht ganz – unsere Maße sind etwas breiter. Dem Verhältnis nach kommen 50 x 40 und 100 x 80 cm am nächsten; wünschen Sie das Verhältnis des Originals, malen wir es nach Ihrem Maß.
Ist das ein Druck?
Nein. Die Arbeit ist von Hand mit Ölfarben gemalt; die Striche sind sichtbar und fühlbar.
Welches Maß soll ich wählen?
Über einer Kommode meist 80 x 60 cm, für einen kleineren Raum 70 x 50 cm. Der Maßführer steht oben.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?
Ja, wir malen nach Ihrem Maß und behalten dabei das Verhältnis der Szene bei.
Eignet sich die Arbeit als Geschenk?
Ja, besonders für einen Reiter oder für jemanden, der Pferde und weite Landschaften mag. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie die Fertigungszeit ein; möchten Sie die Wahl lieber überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.
- Motiv: acht oder neun Reiter in bunten Blusen vor dem Start, eine grüne Ebene, rechts eine Zuschauermenge und Fabrikschlote über dem Horizont
- Original: Edgar Degas, Ölmalerei auf Leinwand, 48 x 61 cm, Musée d’Orsay in Paris (RF 1982)
- Unsere Ausführung: von Hand in Öl gemalt, sieben Maße von 50 x 40 bis 150 x 110 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: hinter dem alten herrschaftlichen Vergnügen rauchen Fabrikschlote – 1862 war das in einer Reiterszene nicht üblich









































