Beschreibung
Beim Rennen auf dem Lande zeigt eine offene Kutsche mit einer Familie am Rand der Rennbahn. Auf dem Bock sitzt ein Mann in hellem Mantel und schwarzem Zylinder mit langer Peitsche, neben ihm eine schwarz-weiße Bulldogge. In der Kutsche sitzen zwei Frauen: die eine mit cremefarbenem Sonnenschirm und einer Haube mit rotem Band, die andere hält einen gewickelten Säugling im Schoß. Links im Hintergrund galoppieren drei Reiter, dazwischen stehen Zuschauer zu Pferde, und am Horizont reihen sich Zelte. Der Himmel nimmt die obere Hälfte ein. Das Original ist in Öl auf Leinwand gemalt und wird vom Museum of Fine Arts in Boston unter der Inventarnummer 26.790 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemalte Arbeit, in Maßen von 50 x 40 bis 150 x 100 cm oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.
| Titel: | Beim Rennen auf dem Lande |
| Weitere Titel: | Aux courses en province, At the Races in the Countryside |
| Maler: | Edgar Degas (1834–1917) |
| Entstehungsjahr: | um 1869 |
| Größe des Originals: | 36 cm x 55 cm |
| Technik des Originals: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Befindet sich: | Museum of Fine Arts, Boston (Inv.-Nr. 26.790) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Maße von 50 x 40 cm bis 150 x 100 cm, auf Wunsch Sondermaß |
Beim Rennen auf dem Lande – Edgar Degas
Wer ist zu sehen?
Eine Familie und ihr Hund, niemand ist benannt. Auf dem Bock sitzt ein Mann in hellem Mantel und schwarzem Zylinder, bärtig, mit einer langen Peitsche in der Hand; er sieht in die Kutsche hinunter und nicht zu uns. Neben ihm sitzt eine schwarz-weiße Bulldogge, nach hinten gewandt. In der Kutsche sitzt eine Frau in Weiß mit cremefarbenem Sonnenschirm und einer Haube mit rotem Band, daneben eine zweite Frau in dunkler Haube, die einen gewickelten Säugling im Schoß hält. Links in der Ferne sind Reiter, und vorn links ein Mann in Schwarz mit Zylinder, von hinten gesehen.
Was ist auf der Leinwand?
Die Szene ist querformatig und hell. Die obere Hälfte nimmt ein blasser bewölkter Himmel ein, die untere eine weite grüne Ebene. Rechts steht die schwarze offene Kutsche mit zwei braunen Pferden; vom zweiten sehen wir nur den Kopf, und das Rad wird vom unteren Rand abgeschnitten. Links im Mittelgrund galoppieren drei Reiter, einer mit roter Kappe auf einem weißen Pferd; dazwischen stehen drei Reiter in Dunkel. Am Horizont reihen sich einige helle Zelte mit roten Dächern und eine Baumreihe. Unten links steht die Signatur des Malers. Die Farben sind blass — Grün, Creme, Grau — die stärksten sind die rote Kappe des Reiters und das rote Band an der Haube.
Warum ist gerade diese Szene wichtig?
Weil das Rennen fast fehlt. Die Reiter sind klein, an den linken Rand geschoben und teilweise verdeckt; den ganzen Vordergrund nimmt ein Familienausflug ein — Sonnenschirm, Hund, ein Säugling, der gefüttert wird. Degas hat den Tag beim Rennen als häusliche Szene gemalt und den Sport in den Hintergrund gestellt. Das zweite ist der Schnitt: die Kutsche ist vom rechten Rand abgeschnitten, das zweite Pferd ist nur ein Kopf, das Rad verliert sich unten. Die Szene sieht aus, als wären wir vorbeigekommen und hätten zur Seite gesehen, und nicht wie ein gestelltes Motiv.
Was bedeutet die Szene?
Einen Tag im Freien, kein Wettrennen. Impressionismus hat bei Degas einen Ausschnitt bedeutet, so gefasst, wie das Auge ihn sieht — und das Auge sieht beim Rennen oft alles andere als die Pferde. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art ist deshalb eine Szene der Gesellschaft und nicht des Sports. Als Kunstgemälde ist es hell und weiträumig; es hält sich gut im Wohnraum oder im Esszimmer, weil es keine Aufmerksamkeit fordert, sondern sie zurückgibt. Ein Ölgemälde für helle Räume passt hier sehr gut.
Das Motiv unter den Werken von Degas
Pferderennen hat Degas sein Leben lang gemalt, aber nur hier mit einem Kind im Vordergrund. Vor dem Rennen zeigt dasselbe Feld ohne Publikum, Herrenrennen. Vor dem Start fasst das Warten vor dem Beginn, und Jockeys vor der Tribüne stellt die Pferde vor die Menge. Diese Arbeit ist im Werkverzeichnis von Degas unter der Nummer MS 96 verzeichnet, und wie genau Degas den Reiter selbst studierte, zeigt Jockey im Art Institute of Chicago.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker, und die Technik des Originals ist hier dieselbe wie unsere. Jede unserer Leinwände entsteht Schicht für Schicht, und bei diesem Motiv ist das Licht das Schwerste. Die Szene steht fast ganz in blassen Grün- und Cremetönen, und wird die Farbe zu dicht aufgetragen, verliert der Tag seine Luft. Deshalb bauen wir Ebene und Himmel mit dünnen Aufträgen. Der zweite anspruchsvolle Teil sind die kleinen Gestalten links: sie sind mit wenigen Strichen gemalt und müssen unbestimmt bleiben — werden sie ausgezeichnet, verliert die Szene ihre Tiefe. Die rote Kappe und das rote Band malen wir zuletzt, denn sie sind die einzigen starken Farben. Jede Reproduktion entsteht neu und zwei Exemplare sind nie ganz gleich, denn die Hand wiederholt denselben Strich nicht zweimal; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für dieses Werk haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.
Welches Maß für welche Wand?
Wenn Sie nicht wissen, welches: 80 x 60 cm. Das Original misst 36 x 55 cm; unser Maß 50 x 40 cm entspricht ihm der Größe nach fast genau, dem Verhältnis nach kommen 60 x 40, 90 x 60 und 150 x 100 cm am nächsten, denn unsere Maße sind im Mittel etwas schmaler als das Original. Die Maße 50 x 40 und 60 x 40 cm sind für einen kleineren Raum oder einen Flur, wo sich die Reiter links allerdings schon schwer erkennen lassen. Die Maße 70 x 50 und 80 x 60 cm sind die häufigste Wahl über einer Kommode. Die Maße 90 x 60 und 100 x 70 cm sind für den Wohnraum, wo die Arbeit genug Breite bekommt. Das Maß 114 x 81 cm ist für eine größere Wand, und bei 150 x 100 cm sind wir bei den Maßen, in denen die Arbeit durchatmet und die Kutsche fast in Lebensgröße steht; wer bei uns ein solches Gemälde kaufen möchte, braucht eine lange Wand. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab; beim Querformat passiert der Fehler meist in der Breite. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Wenn Ihnen keines der acht Maße passt oder Sie das Verhältnis des Originals wollen, malen wir nach Ihrem Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene, damit die Kutsche rechts ebenso angeschnitten bleibt wie bei Degas und die Reiter links nicht vom Rand verschwinden; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar wird auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt geliefert, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie alle Leistenprofile, die wir führen, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können — sie dient der Rahmenwahl und sonst nichts. Wollen Sie sehen, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser gesonderter Dienst der Raumplatzierung.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen je nach gewähltem Maß; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist an der oberen Grenze. Wir senden es gespannt und für den Transport geschützt, gerahmt wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot dieses Malers steht in der Galerie Edgar Degas, und das Leben des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.
Häufige Fragen
Was geschieht in der Szene?
Eine Familie sieht dem Rennen aus der Kutsche zu. Im Vordergrund wird ein Säugling gefüttert, im Hintergrund links galoppieren drei Reiter.
Wer sind die Leute in der Kutsche?
Sie sind nicht benannt. Wir sehen einen Mann auf dem Bock, zwei Frauen und einen Säugling.
Was für ein Hund sitzt auf dem Bock?
Eine schwarz-weiße Bulldogge, die neben dem Mann sitzt und nach hinten sieht. Sie ist eine der auffälligsten Einzelheiten der Szene.
Warum ist die Kutsche angeschnitten?
Weil Degas die Szene wie einen Blick im Vorbeigehen gefasst hat. Der rechte Rand schneidet das zweite Pferd ab, der untere das Rad.
Wo befindet sich das Original?
Im Museum of Fine Arts in Boston, unter der Inventarnummer 26.790.
Wie groß ist das Original?
36 x 55 cm. Unser Maß 50 x 40 cm entspricht ihm der Größe nach fast genau.
Warum steht die Jahreszahl als „um“?
Weil sie im Werkverzeichnis so steht: um 1869. Wo das Jahr nicht genau bestimmt ist, bestimmen wir es auch nicht.
Haben Ihre Maße das Verhältnis des Originals?
Nicht ganz — unsere sind im Mittel etwas schmaler. Dem Verhältnis nach kommen 60 x 40, 90 x 60 und 150 x 100 cm am nächsten.
Ist das ein Druck?
Nein. Die Arbeit wird von Hand mit Ölfarben gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, besonders für eine Familie oder für jemanden, der helle Szenen im Freien mag. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie mit der Fertigungszeit; wollen Sie die Wahl lieber überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.
- Motiv: eine offene Kutsche mit Familie, Hund und Säugling am Rand der Rennbahn, die Reiter klein im linken Hintergrund, der Himmel über der oberen Hälfte
- Original: Edgar Degas, Ölmalerei, 36 x 55 cm, Museum of Fine Arts in Boston (26.790)
- Unseres: von Hand in Öl gemalt, acht Maße von 50 x 40 bis 150 x 100 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: das Rennen fehlt fast — den Vordergrund nimmt ein Familienausflug mit Säugling und Hund ein, und die Pferde sind klein und am Rand









































