Beschreibung
Entstehungsjahr: 1869
Originalgröße: 55,9 cm x 36,5 cm
Malstil: Impressionismus
Originaltechnik: Öl auf Leinwand
Befindet sich: Museum of Fine Arts, Boston (Inv. 26.790)
Beim Rennen auf dem Lande – Edgar Degas
Rechts steht eine schwarze Kutsche mit einem Paar angespannter Pferde; der vordere Braune ist so nah am Rand gemalt, dass die Leinwand ihn zerschneidet. Auf dem Bock sitzt ein Mann in hellem Anzug und schwarzem Zylinder, in der Hand Zügel und eine dünne Peitsche, daneben kauert eine schwarzweiße Bulldogge. Unser Kunstgemälde bewahrt genau diese ungewöhnliche Anordnung.
Die Kutsche, die der Rand zerschneidet
Der Rand der Leinwand schneidet Kutsche und Pferd wie ein fotografischer Ausschnitt – für die Malerei jener Zeit ein ungewöhnlicher Zug, der die Szene in eine Momentaufnahme von etwas verwandelt, das eben vorbeigefahren ist. Rad, Deichsel und Pferdekopf enden außerhalb, so dass die Kutsche noch in Bewegung scheint. Die Signatur steht unten links.
Eine Familie statt eines Rennens
In der Kutsche sitzt eine Frau unter einem cremefarbenen Sonnenschirm, daneben eine Amme in Weiß mit einem gewickelten Kind im Schoß. Die Szene ist also kein Sport, sondern ein Ausflug: das Rennen ist der Grund, weshalb die Familie im Freien ist, nicht das, was wir sehen. Die Bulldogge schläft, die Pferde stehen, und niemand in der Kutsche blickt zur Bahn.
Das Rennen im Hintergrund
Links hinten öffnet sich eine weite grüne Ebene: Reiter in roten und weißen Farben, kleine Zuschauerinnen mit Sonnenschirmen, ein niedriger Streifen aus Bäumen und Häusern am Horizont. Denselben Moment vor der Tribüne zeigen die Rennpferde vor der Tribüne, die vor dem Start versammelten Reiter das Herrenrennen. Die Leinwand misst 55,9 x 36,5 cm und ist im Museum of Fine Arts in Boston.
Unsere Ausführung
Unsere Ausführung ist ein handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand. Jede Leinwand entsteht einzeln, in der Größe und im Rahmen Ihrer Wahl. Der Maler arbeitet mit Pinsel und Ölfarben nach dem Original, so dass Pinselstriche und Schichten sichtbar bleiben – genau das, was ein Druck nicht wiedergeben kann.









































