Edgar Degas – Frau beim Kämmen ihrer Haare

ab 108,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Frau beim Kämmen ihrer Haare zeigt eine Frau, die von uns abgewandt sitzt, bis zur Taille unbekleidet, während ein weißes Tuch über Schoß und Beine fällt. Das lange kastanienbraune Haar hat sie nach vorn über die Schulter gezogen, mit der Rechten hält sie es am Scheitel, mit der Linken tief unten drückt sie einen Kamm – der ist nur ein blasser schmaler Strich und leicht zu übersehen. Das Gesicht bleibt verborgen. Oben links hängt ein blassblaugrüner Vorhang, oben rechts steht ein kräftigeres Blau, die Wand ist ockerolivfarben, und am linken Rand liegt ein rosalila Fleck. Die Pastellstriche bleiben als einzelne Linien sichtbar. Das Original ist ein Pastell auf Papier, auf Karton aufgezogen, und wird vom Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 1942-13 verwahrt. Bei uns entsteht es von Hand, in acht Größen von 30 x 45 bis 100 x 140 cm oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.

Titel:Frau beim Kämmen ihrer Haare
Weitere Titel:Femme se coiffant, Woman combing her hair
Maler:Edgar Degas (1834–1917)
Entstehungsjahr:1887–1890
Maße des Originals:82 cm x 57 cm
Technik des Originals:Pastell auf Papier, auf Karton aufgezogen
Stilrichtung:Impressionismus
Wo das Original hängt:Musée d’Orsay, Paris (Inv. RF 1942-13; Katalog Schulman MS 1238, Lemoisne III-930)
Unsere Ausführung:handgemaltes Öl auf Leinen, 8 Größen von 30 x 45 cm bis 100 x 140 cm, auf Wunsch Sondermaß

Frau beim Kämmen ihrer Haare – Edgar Degas

Wer ist in der Szene?

Eine einzelne Frau; der Eintrag nennt sie nicht. Sie sitzt von uns abgewandt, leicht nach rechts gedreht, bis zur Taille unbekleidet, den unteren Teil des Körpers bedeckt ein weißes Tuch. Den rechten Arm hat sie zum Scheitel gehoben und hält dort das Haar, den linken tief gesenkt, wo sie zwischen den Fingern einen Kamm drückt. Zwischen den Händen spannt sich eine lange kastanienbraune Strähne. Der Kopf ist nach vorn geneigt, das Gesicht sehen wir nicht. Sonst ist niemand im Raum, und niemand sieht zu uns her.

Was ist auf der Leinwand?

Die Farben sind in große Flächen geteilt. Oben links hängt ein blassblaugrüner Vorhang mit weißen Falten, oben rechts steht ein kräftigeres, fast kobaltfarbenes Blau, und dazwischen läuft über dem Kopf der Frau ein Streifen Himbeerrosa. Wand und Boden sind ockeroliv. Am linken Rand liegt ein rosalila Fleck wie ein über eine Lehne geworfenes Kleidungsstück. Unten rechts verdichtet sich das Oliv zu senkrechten Strichen, als wäre es Stoff. Über alldem liegt ein weißes Laken, in mehreren verschiedenen Weißtönen gemalt. Die Pastellstriche bleiben als einzelne Linien sichtbar und verschmelzen nirgends zu einer glatten Fläche.

Warum ist gerade diese Szene wichtig?

Weil das Haar die Hauptsache ist. Es ist die einzige dunkle Masse in einer sonst aus hellen, kreidigen Farben gefügten Szene und läuft über die ganze Höhe des Blattes – von der Hand am Scheitel bis unter die Knie. Alles andere, das Blau, die ockerfarbene Wand und das weiße Laken, ist Hintergrund für diese eine braune Säule. Der zweite Grund ist der Kamm: das Werkzeug, mit dem all das geschieht, ist als kaum sichtbarer blasser Strich gemalt, so dass man ihn beinahe übersieht. Der dritte ist die Haltung; die Frau posiert nicht, sondern ist mitten in der Verrichtung erfasst, und die Szene ist so gefügt, dass sie uns nicht bemerkt.

Was bedeutet die Szene?

Eine alltägliche Verrichtung, ernst genommen. Der Impressionismus ist beim späten Degas nicht mehr Straße oder Café, sondern ein geschlossener Raum und ein Körper darin. Als impressionistisches Gemälde erzählt dieses Blatt nichts; es hat eine Bewegung und eine Farbe. Als Kunstgemälde ist es ungewöhnlich ruhig und zugleich farbreich, es verträgt deshalb einen hellen Raum gut. Wer ein hochformatiges, schmales Gemälde kaufen möchte, findet hier eines, das eine hohe statt einer breiten Wand verlangt.

Das Motiv unter Degas’ Arbeiten

Die Badenden sind bei Degas eine große späte Gruppe. Nach dem Bad, sich abtrocknende Frau stammt aus denselben Jahren und ist ebenfalls Pastell, Nach dem Bad (vorgebeugte Gestalt) zeigt dieselbe Verrichtung von einer anderen Seite, und Nach dem Bad (1895) denselben Stoff in anderer Farbe. Dieses Blatt ist im Schulman-Katalog der Werke von Degas unter MS 1238 beschrieben und wird vom Musée d’Orsay unter der Inventarnummer RF 1942-13 verwahrt. Wenn Sie ein spätes Pastell von Degas im Original sehen möchten und nicht nach Paris kommen: die verwandte Nach dem Bad, sich abtrocknende Frau hängt in der National Gallery in London als NG6295.

Wie entsteht unsere handgemalte Ausführung?

Mit Pinsel und Ölfarbe, nicht mit einem Drucker. Der Unterschied muss geradeheraus gesagt werden: das Original ist keine Ölmalerei, sondern ein Pastell auf Papier, auf Karton aufgezogen, und unsere Ausführung ist ein Ölgemälde auf Leinwand, nach dem Pastell neu geschaffen. Pastell sitzt trocken und körnig, deshalb ahmen wir es nicht mit glatter Farbe nach, sondern mit dünnen, übereinandergelegten Aufträgen, die die untere Schicht durchscheinen lassen. Am schwersten ist das Haar: es muss eine einzige dunkle Masse bleiben und doch Richtung haben, deshalb wird es mit langen Strichen in dieselbe Richtung aufgetragen und nie umrissen. Auf dem ersten Foto steht die fertige, gerahmte Leinwand auf der Staffelei in unserer Werkstatt, kurz vor der letzten Durchsicht; auf dem zweiten ist dieselbe Arbeit von der Seite aufgenommen, so dass die Tiefe des Rahmens und die helle äußere Kante der Leiste zu sehen sind. Das fünfte Foto ist aus der Nähe aufgenommen: dort sieht man, wie die Striche über dem Gewebe stehen und wie zwischen ihnen die Leinwandbindung selbst zum Vorschein kommt – der Unterschied, den ein Druck nicht geben kann. Jede Reproduktion entsteht neu, und zwei sind einander nie ganz gleich, weil eine Hand denselben Strich nicht zweimal wiederholt; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene.

Welches Maß für welche Wand?

Wenn Sie nicht wissen, welches: 57 x 82 cm. Dieses Maß ist bei dieser Arbeit genau das des Originals – das Original misst 82 x 57 cm, unsere vierte Stufe 57 x 82 cm, auf den Zentimeter dasselbe, nur nach Breite und Höhe geschrieben. 30 x 45 und 40 x 60 cm sind klein; dort verschmelzen der Fleck am linken Rand und die senkrechten Striche unten. 50 x 70 cm ist die übliche Wahl über einer Kommode. 57 x 82 cm ist das Maß des Originals. 70 x 100 und 80 x 110 cm verlangen eine höhere Wand. 90 x 130 cm hat unter den großen Maßen das Verhältnis, das dem Original am nächsten kommt, 0,692 gegen 0,695. Bei 100 x 140 cm ist die Wirkung sehr stark und das Haar läuft beinahe in natürlicher Größe. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.

Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen

Wenn keines der acht Maße passt, malen wir nach Ihrem Maß und bewahren dabei die Verhältnisse der Szene, damit das Haar die ganze Höhe behält und der Fleck am linken Rand nicht aus dem Ausschnitt fällt; das ist unsere Arbeit auf Bestellung. Jedes Exemplar versenden wir auf einen hölzernen Keilrahmen aufgespannt, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt auf diesem Motiv alle Leisten, die wir führen, so dass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können — sie dient der Rahmenwahl und sonst nichts. Wenn Sie sehen möchten, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand wirkt, haben wir dafür einen eigenen Dienst, die Platzierung im Raum.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserer Werkstatt in Slowenien, rechnen Sie deshalb mit 15-45 Tagen je nach gewähltem Maß; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist am oberen Rand. Es reist aufgespannt und für den Transport geschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Edgar Degas, und sein Leben beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.

Häufige Fragen

Welches Werk ist das?

Es ist Degas’ Pastell Frau beim Kämmen ihrer Haare, 1887–1890, 82 x 57 cm, verwahrt vom Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 1942-13.

Ist das Original eine Ölmalerei?

Nein. Das Original ist ein Pastell auf Papier, auf Karton aufgezogen. Unsere Ausführung ist eine Ölmalerei auf Leinwand, nach dem Pastell neu geschaffen.

Warum steht das Jahr als Zeitraum?

Weil der Katalog es so verzeichnet: 1887–1890. Wo ein Eintrag einen Zeitraum nennt, behalten wir ihn bei.

Hat Degas dieses Blatt signiert?

Nein. In der unteren linken Ecke steht der Stempel der Versteigerung seines Ateliers, Vente Degas, ein Zeichen also, das nach dem Tod des Malers entstand.

Wie kam es ins Orsay?

Der Katalog nennt den Weg: Atelier Degas, Versteigerung Vente Degas 1918 unter Nummer 128, dann Georges Viau in Paris, Versteigerung Viau im Pariser Drouot am 11. Dezember 1942 unter Nummer 69, im selben Jahr Musée du Louvre und 1986 Musée d’Orsay.

Wo kann man es sehen?

Im Musée d’Orsay in Paris. Zuletzt war es dort 2023 in der Ausstellung Pastels du musée d’Orsay, de Millet à Redon unter Nummer 61 zu sehen.

Was hält sie in der linken Hand?

Einen Kamm. Er ist als blasser schmaler Strich tief zwischen den Strähnen gemalt und leicht zu übersehen.

Wie groß ist das Original?

82 x 57 cm. Unser Maß 57 x 82 cm ist genau dasselbe, nur nach Breite und Höhe geschrieben.

Ist das ein Druck?

Nein. Die Arbeit entsteht von Hand in Öl; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar, wie das fünfte Foto zeigt.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht auf der Liste steht?

Ja, wir malen nach Maß und bewahren dabei die Verhältnisse der Szene.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, für jemanden, der ruhige Motive und satte Farbe mag. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie die Herstellungszeit ein; wenn Sie die Wahl lieber den Beschenkten überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: eine von uns abgewandte Frau kämmt ihr langes kastanienbraunes Haar; der Kamm ist kaum zu sehen
  • Original: Edgar Degas, Pastell auf Papier auf Karton, 82 x 57 cm, Musée d’Orsay, Paris (RF 1942-13)
  • Unsere Ausführung: von Hand in Öl nach dem Pastell, acht Größen von 30 x 45 bis 100 x 140 cm
  • Wissenswert: unser Maß 57 x 82 cm ist auf den Zentimeter das Maß des Originals

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