Beschreibung
Frau in drei Stadien
Frau in drei Stadien von Edvard Munch ist ein Gemälde in Öl auf Leinwand von 1894, das unter der Inventarnummer RMS.M.00252 in den Kunstmuseen von Bergen (KODE) aufbewahrt wird. Das Original misst 250 x 164 cm und ist die größte Arbeit auf diesem Regal. Drei weibliche Gestalten stehen nebeneinander, und ganz rechts steht ein Mann abseits, von ihnen durch einen dunklen senkrechten Pfosten getrennt.
Links steht eine Frau in einem langen weiß-cremefarbenen Kleid, im Profil und vom Betrachter abgewandt, das lange helle Haar über den Rücken fallend. Der Boden unter ihr ist sandig ocker, hinter ihr schwingt eine blaue Uferlinie fort. In der Mitte steht eine nackte Frau, uns direkt zugewandt, die Arme hinter dem Kopf erhoben, das Haar rotorange; sie steht auf Dunkelgrün, und hinter ihr krümmt sich ein rosa-malvenfarbenes Band. Rechts von ihr steht eine Frau in einem langen schwarzen Kleid, ebenfalls frontal, mit blassem Gesicht, dunklem Haar und großen dunklen Augen, die geradeaus starren.
Ganz rechts ist ein Mann in dunkler Kleidung mit blassem Gesicht und leicht gesenktem Kopf in ein dunkelblaues Rechteck gesetzt, das an eine Türöffnung erinnert; ein senkrechter dunkel rotbrauner Pfosten trennt ihn von den Frauen. Zwischen der Frau in Schwarz und dem Mann steigen dunkelrote, tropfende Formen vom unteren Rand herauf. In der oberen linken Ecke liegt eine dunkle grünschwarze längliche Masse auf Blau. In der unteren linken Ecke steht eine Signatur. Alle vier Gestalten stehen in derselben Reihe, ohne Tiefe und ohne Perspektive.
Die Arbeit ist auch als Sphinx bekannt und gehört zum Lebensfries. Die drei weiblichen Gestalten werden gewöhnlich als drei Lebensalter oder drei Darstellungen des Weiblichen gelesen, der Mann an der Seite als Zuschauer, der außen bleibt; das ist eine etablierte Deutung und keine museale Tatsache. Unstrittig ist die Anordnung: drei Gestalten im gleichen Maßstab und eine vierte, die durch ein architektonisches Element körperlich abgetrennt ist.
Munch bewältigte eine Leinwand dieser Größe mit sehr dünner Farbe. Die Hintergründe sind in breiten, sparsamen Zügen angelegt, durch die vielerorts das Gewebe sichtbar bleibt, während Gesichter und Haar dichter ausgeführt sind. Konturen gibt es fast nicht; die Gestalten lösen sich vom Grund allein durch einen Tonunterschied, und die Ränder der Kleider lassen stellenweise die Untermalung stehen.
Unsere Ölgemälde Reproduktion wird handgemalt in Öl auf Leinwand ausgeführt, Strich für Strich, und niemals gedruckt. Da jede Leinwand eigens für die Bestellung entsteht, gleichen sich zwei nie bis ins Detail; die kleinen Unterschiede im Auftrag sind das Zeichen einer Hand und kein Mangel. In diesem Format liegt die meiste Arbeit in den großen ruhigen Flächen des Hintergrunds, wo jede Ungleichmäßigkeit sichtbar wird.
Wegen der Originalgröße und der waagerechten Anordnung von vier Gestalten braucht die Arbeit eine lange, ununterbrochene Wand: über einem längeren Sofa, im Esszimmer oder in einer Diele mit genügend Abstand. In einem kleinen Raum wählen Sie ein kleineres Maß, sonst drängen sich die Gestalten. Als Wanddekoration verlangt sie eine helle, neutrale Fläche, denn Farbe bringt sie selbst genug mit; das Licht sollte über die ganze Breite gleichmäßig sein, weil ein einzelner Strahler auf einer Seite die andere im Schatten lässt.
Zehn Größen stehen zur Wahl, dazu ein Wunschmaß, und jede Leinwand ist mit oder ohne Rahmen bestellbar. Weitere Werke des Malers finden Sie in der Galerie von Edvard Munch, über sein Leben und Schaffen schreiben wir im Blog über Edvard Munch.
Jahr der Erstellung: | 1894 |
Originalgröße: | 250 cm x 164 cm |
Malstil: | Symbolik |
Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
Gefunden: | Kunstmuseum, Bergen |









































