Beschreibung
Haus mit Schindeldach ist ein Werk Egon Schieles von 1915: ein einzelnes altes Haus unter einem riesigen Dach aus rötlichen Schindeln, mit bunter Wäsche auf dem Balkon, hinter einem Zaun und einer Reihe junger Bäume. Das Original, 110 x 140 cm, bewahrt das Leopold Museum in Wien auf. Wir malen es von Hand in Ölfarben auf Leinwand in der Größe Ihrer Wahl und schicken Ihnen vor dem Versand ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Haus mit Schindeldach |
| Weitere Titel: | Altes Haus II · House with Shingle Roof · Old House II |
| Maler: | Egon Schiele (1890–1918) |
| Entstehungsjahr: | 1915, signiert und datiert rechts unten „EGON SCHIELE 1915“ |
| Originalgröße: | 110 cm x 140 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Expressionismus |
| Standort: | Leopold Museum, Wien (Inv.-Nr. 469) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 6 Größen von 45 x 35 cm bis 160 x 126 cm oder ein Maß nach Wunsch |
Haus mit Schindeldach – Egon Schiele
Was zeigt das Gemälde?
Ein einziges Haus füllt die Mitte der Leinwand. Steiler Giebel und langes Dach sind mit kleinen Schindeln gedeckt, Stück für Stück in Rot, Braun, Violett und Grau gesetzt; neben dem Giebel ragt ein schlanker Schornstein auf, weiter links ein kleiner runder. Unter dem Dach liegen zwei Geschosse aus blasser, verwitterter Mauer mit kleinen Fenstern, ein hölzerner Balkon mit aufgehängten Wäschestücken in Rot, Blau, Grün und Gelb und ein breiter Bogen in der Wand. Vor dem Haus läuft ein niedriger Zaun mit weißen Pfosten, und am unteren Rand steht eine Reihe schlanker Bäume mit bräunlich-goldenem Laub. Der Hintergrund bleibt fast leer: ein blassgrauer Himmel, ein dunkelgrünes Hügelband und flacher, heller Boden. Signatur und Jahr setzte Schiele in einen kleinen Block rechts unten.
Warum mögen es die Menschen?
Weil ein gewöhnliches, ziemlich heruntergekommenes Haus mit der Aufmerksamkeit gemalt ist, die man sonst einem Menschen schenkt. Jede Schindel und jedes Wäschestück ist sorgfältig gemalt, während die Landschaft ringsum auf wenige ruhige Farbbänder reduziert ist, sodass das Gebäude fast wie eine Person vor einem steht. Die gedämpften Rot- und Grautöne sind angenehm im Alltag, und die Details des Dachs belohnen jeden genaueren Blick. So wird es zu einem Kunstgemälde mit stiller, aber starker Präsenz.
Wo steht es unter Schieles Arbeiten?
Unter seinen Ansichten von Häusern und Mauern, in denen Fenster, Dächer und Fassaden oft wichtiger sind als die Menschen dahinter. Fassaden, die fast die ganze Leinwand füllen, zeigen auch Hauswand (Fenster) und Hauswand am Fluss; eine Häusergruppe im Winter zeigt Häuser im Winter (Blick aus dem Atelier). Die ganze Auswahl zeigt die Galerie Egon Schiele, mehr über sein Leben erzählt unser Artikel über Egon Schiele.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Jede Kopie ist ein handgemaltes Gemälde, für Ihre Bestellung angefertigt und kein Druck: Es wird Strich für Strich in Ölfarben aufgebaut. Wie das Original ist auch unsere Kopie Öl auf Leinwand. Am schwierigsten ist hier das Dach: Hunderte kleiner Schindeln in leicht verschiedenen Rot- und Violetttönen müssen einzeln gesetzt werden, ohne zu einem mechanischen Muster zu werden, und die Wäschestücke müssen vor der blassen Mauer ihre kräftigen Farben behalten. Der leere Himmel und die flachen Hügel dagegen müssen ruhig und gleichmäßig bleiben. Ist das Werk fertig, fotografieren wir es und schicken Ihnen das Foto zur Freigabe, erst dann geht es auf die Reise. Dieses Werk haben wir in unserer Werkstatt noch nicht fotografiert; die Aufnahmen ergänzen wir auf dieser Seite, sobald wir sie haben.
Welche Größe für welche Wand?
Das Original misst 110 x 140 cm, und von unseren Größen kommt ihm 140 x 110 cm am nächsten. Im Wohnzimmer über dem Sofa zeigen 90 x 70 cm oder 120 x 95 cm Schindeln und Wäsche deutlich; 140 x 110 cm oder 160 x 126 cm geben dem Haus an einer großen Wand oder im Esszimmer sein volles Gewicht. In Flur, Schlafzimmer oder Arbeitszimmer wirken 45 x 35 cm oder 70 x 55 cm als ruhiger Akzent. In diesen gedämpften Rot- und Grautönen passt das Gemälde gut an eine weiße oder warm helle Wand. Hängen Sie es so, dass die Mitte auf Augenhöhe liegt, etwa 145–150 cm über dem Boden.
Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen
Passt keine der sechs Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihrem Maß. Wählen Sie bei der Option Podokvir JA, kommt die Leinwand auf einen Holzkeilrahmen gespannt, bereit zum Aufhängen. Unsere 3D-Anwendung dient nur der Wahl des Rahmens. Den Rahmen wählen Sie gesondert, er ist optional.
Lieferung und Garantie
Wir malen auf Bestellung und liefern nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union, darunter Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn und Frankreich. Das Werk kommt geschützt verpackt und, wenn Sie bei Podokvir JA gewählt haben, auf einen Keilrahmen gespannt; vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe. Die Herstellungszeit hängt von der Größe und von der Auslastung der Werkstatt ab. Für jede Bestellung gilt unsere Widerrufs- und Erstattungsrichtlinie.
Häufige Fragen
Welches Haus zeigt es?
Ein bestimmtes Gebäude nennt das Museum nicht. Unter den Schlagworten des Eintrags steht Krumau (Český Krumlov), die Geburtsstadt von Schieles Mutter, doch die Umgebung beschreibt es als imaginär, aus wenigen einfarbigen Flächen gebaut.
Hat es noch andere Titel?
Ja. Das Leopold Museum verwendet auch „Altes Haus“ II, und die englischen Titel stehen in der Tabelle oben. Im Kaufvertrag von 1952, als Rudolf Leopold es erwarb, heißt es „Arbeiterhaus in Landschaft“.
Warum wirkt das Haus beinahe lebendig?
Schiele gab Häusern und Bäumen oft etwas menschlich Anwesendes, und das Leopold Museum sieht diese Vermenschlichung hier auf einem denkwürdigen Höhepunkt. Das schäbige Haus wird mit einer Sorgfalt gezeigt, die weit über seinen bescheidenen Stand hinausgeht: Schindeln und bunte Wäsche sind genau und teils übersteigert gemalt, während die Umgebung schlicht bleibt.
Gibt es eine Studie dazu?
Ja. Das Leopold Museum besitzt auch eine vorbereitende Studie zu diesem Werk. Im Gemälde ist das Haus vereinzelt und monumental in eine Umgebung gesetzt, die auf wenige flache Farbflächen reduziert ist.
Wann malte Schiele es?
Im Jahr 1915, im selben Jahr wie Häuserbogen II („Inselstadt“), der denselben ersten Besitzer hatte. Er signierte und datierte es rechts unten: EGON SCHIELE 1915.
Wer besaß es vor dem Leopold Museum?
Heinrich Böhler besaß es von 1915 bis 1940, danach Mabel Böhler bis 1952. Dann erwarb es Rudolf Leopold, und 1994 ging es an die Leopold Museum-Privatstiftung.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja; wenn Sie bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein.









































