Beschreibung
Selbstbildnis mit schwarzem Tongefäß ist ein Werk Egon Schieles aus dem Jahr 1911: Kopf und Schultern des Malers in dunklem Kittel, eine Hand flach auf der Brust mit gespreizten Fingern, dahinter ein dunkles Gefäß mit einem trockenen Zweig und rechts ein Streifen bunter Farbe auf heller Fläche. Das Original befindet sich im Wien Museum unter der Inventarnummer 104207; es misst 27,5 x 34 cm und ist in Öl auf Holz gemalt. Bei uns entsteht es als handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand, in fünfzehn Größen oder nach Ihrem Maß, und bevor es versandt wird, schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Selbstbildnis mit schwarzem Tongefäß |
| Andere Titel: | Selbstbildnis (Titel des Museums) · Self-Portrait with Black Clay Pot |
| Maler: | Egon Schiele (1890–1918) |
| Entstehungsjahr: | 1911 |
| Originalgröße: | 27,5 cm x 34 cm (Höhe vor Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Holz |
| Stil: | Expressionismus |
| Standort: | Wien Museum, Wien (Inv. 104207) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 15 Größen von 43 x 35 cm bis 205 x 164 cm oder ein Maß nach Wunsch |
Selbstbildnis mit schwarzem Tongefäß – Egon Schiele
Was zeigt das Werk?
Den Maler bis zur Brust, in die linke Hälfte der Tafel gesetzt. Das Gesicht ist blass, in gelblichen und grünlichen Tönen mit rötlichen Flecken; die Augen sind weit offen und sehen an uns vorbei, der Mund ist leicht geöffnet, die Ohren stehen ab. Das Haar ist dicht und dunkel. Ein dunkler, fast schwarzer Kittel bedeckt den Körper, und aus ihm hebt sich die rechte Hand: die Handfläche liegt flach auf der Brust, die Finger sind zu einem Fächer gespreizt, zwei davon weiter als die übrigen. Hinter dem Kopf steht ein dunkles rundes Gefäß, und aus ihm reicht ein trockener Zweig mit braunorangen Blättern nach rechts vor eine graugrüne Wand. Rechts der Mitte liegt auf heller, fast weißer Fläche ein Streifen bunter Bänder – Grün, Rot, Orange, Blau und Violett – mit dunklen Linien dazwischen. Rechts unten steht in drei Zeilen die Signatur.
Wer ist dargestellt?
Schiele selbst. Unter den Motiven nennt der Museumsdatensatz Porträt, Mann, Hand und Egon Schiele; er führt das Werk also als Selbstbildnis, betitelt es aber schlicht „Selbstbildnis“, ohne Zusatz. Der Name, unter dem es bei uns und anderswo bekannt ist, kommt von dem dunklen Gefäß hinter dem Kopf des Malers; der Datensatz benennt dieses Gefäß nicht.
Was sagt der Museumsdatensatz über das Werk?
Er hat keinen beschreibenden Text, aber genaue Angaben. Das Werk wird unter der Inventarnummer 104207 geführt, datiert 1911, als Ölfarbe auf Holz, mit einem Maß von 27,5 × 34 cm und einem Rahmenmaß von 32,5 × 39 × 4,5 cm. Die Werkverzeichnisse führen es als P 204 bei Jane Kallir und als Nr. 85 bei Tobias G. Natter (2017). Der Datensatz nennt außerdem fünf Bücher, in denen das Werk publiziert ist – darunter die Monografie Egon Schiele. Leben und Werk von 1968, wo es auf dem Umschlag abgedruckt ist.
Ist die Arbeit signiert?
Auf dem Werk ist die Signatur zu sehen: rechts unten stehen Name und Jahr in drei Zeilen. Der Museumsdatensatz hat kein Signaturfeld, deshalb geben wir das nicht als seine Angabe wieder, sondern als das, was auf der Tafel zu sehen ist.
Worauf ist das Original gemalt?
Auf Holz. Der Museumsdatensatz nennt Ölfarbe und Holz, also ein Ölgemälde auf einer Holztafel. Unsere Reproduktion wird in Ölfarben auf Leinwand gemalt. Wir geben das nicht als dasselbe aus: eine Holztafel und eine gespannte Leinwand sind verschiedene Träger, und wir nennen den Unterschied. Unter den Werken Schieles, die wir anbieten, ist Hauswand am Fluss von 1915 Öl auf Leinwand; diese Tafel ist es nicht.
Ist das Format hoch oder quer?
Quer. Der Datensatz nennt 27,5 x 34 cm, Höhe vor Breite, die Tafel ist also knapp ein Viertel breiter als hoch. Unsere Stufen folgen ihr im Querformat, von 43 x 35 cm bis 205 x 164 cm, die Breite jeweils zuerst. Die Breite gibt sowohl dem Kopf als auch dem Farbstreifen rechts Raum.
Kann ich das Werk in der Größe des Originals bekommen?
In der Größe des Originals nicht: die Tafel misst 34 x 27,5 cm, und unsere kleinste Stufe, 43 x 35 cm, ist auf beiden Seiten größer. Im Verhältnis kommen die Stufen nahe heran. Das Seitenverhältnis des Originals beträgt 1 : 1,24, und fünf Stufen liegen innerhalb eines Zentimeters: 43 x 35 cm, 50 x 40 cm, 80 x 65 cm, 100 x 80 cm und 130 x 105 cm. Acht Stufen liegen zwischen einem und zwei Zentimetern daneben, zwei zwischen zwei und drei. Für die Größe des Originals wählen Sie ein Maß nach Wunsch.
Woher kommt das Werk und wo ist es heute?
Diese Seite trägt keinen Provenienzvermerk, weil der Museumsdatensatz keinen veröffentlicht: eine Kette von Eigentümern gibt es zu diesem Werk nicht. Wir ersetzen sie nicht durch eine Vermutung. Was der Datensatz angibt, ist der heutige Ort: das Wien Museum, Inventarnummer 104207. Publiziert wurde das Werk mehrfach, unter anderem im Ausstellungskatalog Traum und Wirklichkeit. Wien 1870–1930 von 1985 und im Buch Schiele & Roessler. Der Künstler und sein Förderer von 2004.
Wo steht dieses Werk in Schieles Werk?
Unter den Selbstbildnissen von 1911 und 1912, fast alle kleine Tafeln. Aus demselben Jahr und derselben Sammlung stammt Das Zimmer des Künstlers in Neulengbach; ein Jahr später entstanden das Selbstbildnis mit Lampionfrüchten, wo die getrockneten Lampionfrüchte auftreten wie hier der Zweig, und das Selbstbildnis mit gesenktem Kopf. Die ganze Auswahl zeigt die Galerie Egon Schiele, mehr über sein Leben unser Artikel über Egon Schiele; die Werke Schieles in dieser Sammlung listet die Suche der Online-Sammlung des Wien Museums. Schiele war ein jüngerer Zeitgenosse Gustav Klimts, und die Wiener Secession war das Umfeld, aus dem er kam; der Wiener Expressionismus ist die Richtung, die er mitprägte, und österreichische Kunst jener Jahre wird bis heute über diese beiden Namen gelesen. Als expressionistisches Gemälde schmeichelt es dem Gesicht nicht, es legt es frei.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Jede Leinwand malt ein Künstler in Öl, Strich für Strich – kein maschineller Abzug, sondern eine handgemalte Kopie, eigens für Ihre Bestellung. Zwei Stellen sind hier die schwierigsten. Die erste ist die Hand: die Finger sind gespreizt, jeder hat seine eigene Länge und seinen eigenen Umriss, sie lassen sich nicht vereinheitlichen – verschmelzen sie, verliert die Geste ihre Spannung. Die zweite ist das Gesicht, aus kleinen Flächen in Grün, Gelb und Rot gebaut; glättet man sie zu einer gleichmäßigen Haut, wird das Porträt gewöhnlich, und genau das, was dieses besonders macht, verschwindet. Ist das Werk fertig, fotografieren wir es und schicken Ihnen das Foto zur Freigabe, erst dann wird es versandt. Atelieraufnahmen dieses Werks haben wir noch keine – in unserer Werkstatt wurde es noch nicht fotografiert, und nichts wurde entfernt; wird es gemalt, kommen die Fotos auf diese Seite. Als Reproduktion auf Leinwand kommt es auf einen Holzkeilrahmen gespannt und fertig zum Aufhängen.
Welche Größe für welche Wand?
Kurz gesagt: ein Gesicht, das am Betrachter vorbeisieht, wirkt in mittleren Größen besser als in den größten. Für eine schmale Wand oder ein Regal 43 x 35 cm und 50 x 40 cm; über Schreibtisch oder Kommode 80 x 65 cm oder 100 x 80 cm; für eine größere Wand 130 x 105 cm und mehr, bis 205 x 164 cm. Unsere kleinste Größe ist 43 x 35 cm. Als Kunstgemälde mit einem starken Gesicht nimmt es in den großen Stufen rasch den Raum ein, deshalb lohnt der Gedanke an den Abstand, aus dem Sie es ansehen werden.
Wie bestelle ich ein Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen?
Passt keine der fünfzehn Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihrem Maß. Die Leinwand wird auf einen Holzkeilrahmen gespannt geliefert; unsere 3D-Anwendung dient ausschließlich der Wahl des Rahmens, nicht der Darstellung des Werks an Ihrer Wand. Den Rahmen wählen Sie gesondert, er muss nicht Teil der Bestellung sein.
Wie wird geliefert und was garantieren wir?
Wir malen auf Bestellung und liefern in sechzehn Länder der Europäischen Union, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande und Polen. Vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe; sind Sie nicht zufrieden, korrigieren wir es oder malen es neu. Die Fertigungszeit hängt von der Größe und der Auslastung des Ateliers ab.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Selbstbildnis mit schwarzem Tongefäß?
Im Wien Museum in Wien, unter der Inventarnummer 104207. Dieselbe Sammlung besitzt auch Das Zimmer des Künstlers in Neulengbach aus demselben Jahr.
Warum heißt es Selbstbildnis mit schwarzem Tongefäß?
Der Name kommt vom dunklen Gefäß hinter dem Kopf des Malers, aus dem ein dürrer Zweig ragt. Das Wien Museum führt das Werk ohne diesen Zusatz und nennt das Gefäß nicht. Im Englischen erscheint es oft auch als Self-Portrait with Black Vase and Spread Fingers.
Was macht Schiele mit seiner Hand?
Er hält nichts: Es ist seine rechte Hand, flach auf die Brust gelegt, die Finger fächerförmig gespreizt, zwei davon weiter auseinander als die übrigen. Gespreizte, angespannte Finger kehren in Schieles Selbstporträts und Porträts dieser Jahre immer wieder, und Autoren lesen sie meist als Zeichen von Anspannung und Selbstentblößung. Der Museumsdatensatz deutet sie nicht.
Wann malte Schiele das Selbstbildnis mit schwarzem Tongefäß?
Im Jahr 1911, in dem er 21 wurde. In diesem Jahr verließ er mit Wally Neuzil Wien, zuerst nach Krumau (Český Krumlov), dann nach Neulengbach.
Ist das Original auf Leinwand gemalt?
Nein: Es ist Öl auf einer Holztafel, und zwar einer kleinen, 27,5 cm hoch und 34 cm breit, mit Rahmen 32,5 x 39 x 4,5 cm. Die Werkverzeichnisse führen es bei Jane Kallir als P 204 und bei Tobias G. Natter (2017) als Nr. 85.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja; wenn Sie unsicher sind, welche Größe Sie wählen sollen, gibt es einen Geschenkgutschein.
- Motiv: Kopf und Schultern des Malers, eine Hand mit gespreizten Fingern auf der Brust, ein dunkles Gefäß mit trockenem Zweig.
- Original: 1911, Öl auf Holz, 27,5 x 34 cm, Wien Museum, Wien, Inv. 104207.
- Unseres: handgemalt in Öl auf Leinwand, 15 Größen oder ein Maß nach Wunsch.
- Gut zu wissen: das Museum führt das Werk als „Selbstbildnis“; der Name nach dem schwarzen Gefäß ist nicht seiner.









































