Beschreibung
Egon Schiele – Bildnis Dr. Franz Martin Haberditzl, 1917
Das handgemalte Gemälde von Egon Schiele Bildnis Dr. Franz Martin Haberditzl ist eine Ölreproduktion eines Werks von 1917. Das Original bewahrt das Belvedere in Wien.
Wer dargestellt ist
Franz Martin Haberditzl war Kunsthistoriker und Direktor der Wiener Modernen Galerie, der Vorläuferin des Belvedere. Er war es, der 1918 ein Werk Schieles für die Sammlung ankaufte – das Bildnis zeigt also den Mann, der den Maler ins Museum brachte.
Die sitzende Gestalt
Haberditzl sitzt auf einem schlichten dunklen Holzstuhl, leicht zur Seite gewandt, den Blick am Betrachter vorbei. Er trägt einen graubraunen Anzug mit ockerfarbener Krawatte und weißem Kragen; das Gesicht ist aus schmalen, trockenen Zügen gebaut.
Ein Blatt mit Sonnenblumen
In den Händen hält er ein weißes Blatt, auf dem ein Strauß Sonnenblumen mit grünen Blättern gezeichnet ist. Dieses Blatt ist die hellste Fläche und führt den Blick geradewegs in die Mitte der Komposition.
Eine blaue Platte und das Dunkel
Unten rechts schiebt sich eine blaue Platte ins Bildfeld – wohl eine Mappe oder ein Zeichenbrett. Der Hintergrund ist fast schwarz, ohne Wand und ohne Boden, sodass Gestalt und Stuhl im Dunkeln schweben.
Technik und Format des Originals
Das Original ist in Öl auf Leinwand gemalt, im Format 140 × 110 cm (Inv. 9638), und hängt heute im Belvedere in Wien.
Provenienz
Das Gemälde befand sich im Besitz von Franz Martin Haberditzl in Wien, von 1944 bis 1976 bei Margarete Haberditzl in Wien, von 1976 bis 2003 in Privatbesitz in Wien und Paris und wurde 2003 aus diesem Privatbesitz erworben; heute befindet es sich im Belvedere in Wien.
Unsere handgemalte Ölreproduktion
Unser Maler führt die Reproduktion von Hand in Öl auf Leinwand aus, im Format Ihrer Wahl. Vor der Lieferung erhalten Sie ein Foto des Gemäldes zur Freigabe.









































