Beschreibung
Egon Schiele – Kleiner Baum im Spätherbst, 1911
Das handgemalte Gemälde von Egon Schiele Kleiner Baum im Spätherbst ist eine Ölreproduktion eines Werks von 1911. Das Original bewahrt das Leopold Museum in Wien.
Ein Baum wie eine Figur
In der Mitte der Tafel steht ein einzelnes kahles Bäumchen. Der Stamm steigt in einer weichen Doppelkurve auf, die Äste öffnen sich fast waagrecht bis an beide Ränder, als hätte der Baum die Arme ausgestreckt. Schiele malt ihn, wie er ein Bildnis malt: Der Baum hat Haltung, Spannung und Müdigkeit, nicht bloß eine Form.
Die letzten Blätter
Nur wenige Blätter sind geblieben, in Ocker und Orange, einzeln an den Spitzen dünner Triebe. In den Astgabeln verbirgt sich ein dunkles Blau, in die Knoten der Äste gelegt, und dieses Blau gibt dem ganzen Werk die Kälte des späten Herbstes.
Hügel und Himmel
Das untere Drittel füllt eine dicht gewebte Wiese aus braunen, ockerfarbenen und gedämpft grünen Strichen, die sich zu einem flachen Bogen hebt. Der Himmel darüber ist nicht leer: Er ist in kreisenden, wirbelnden Zügen von grauem Weiß gemalt, sodass die Luft selbst in Bewegung scheint.
Signatur
Unten rechts ist das Werk signiert und datiert: „EGON SCHIELE 1911“.
Technik und Format des Originals
Das Original ist keine Leinwand: Es ist in Öl auf Holz gemalt, im Format 42 × 33,5 cm (Inv. LM 459), und hängt heute im Leopold Museum in Wien.
Provenienz
Das Gemälde befand sich im Besitz von Arthur Roessler in Wien, danach von Richard Lanyi und von Otto Nirenstein in Wien (vor 1930 bis 1938); von 1939 bis 1954 war es in der Galerie St. Etienne in New York und anschließend bei Rudolf Leopold (1954–1994); heute befindet es sich im Leopold Museum in Wien.
Unsere handgemalte Ölreproduktion
Unser Maler führt die Reproduktion von Hand in Öl auf Leinwand aus, im Format Ihrer Wahl. Vor der Lieferung erhalten Sie ein Foto des Gemäldes zur Freigabe.









































