Beschreibung
Das Ende der Mole in Honfleur ist ein Gemälde von Georges Seurat aus dem Jahr 1886: Links läuft eine dunkle Mole mit einem schlanken Leuchtturm ins Meer hinaus, rechts ziehen Segelboote über das neblig helle Wasser, und den unteren Teil der Leinwand nimmt ein grasbewachsenes Ufer im Vordergrund ein. Das Original, Ölfarben auf Leinwand, misst 55 x 46 cm und befindet sich im Kröller-Müller Museum in Otterlo unter der Nummer KM 101.824. Bei uns entsteht es als Kunstgemälde, handgemalt mit Ölfarben auf Leinwand, in acht Formaten oder nach Ihren Maßen; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Das Ende der Mole in Honfleur |
| Weitere Titel: | »Bout de la jetée à Honfleur« / »Harbour Entrance at Honfleur« |
| Maler: | Georges Seurat (1859–1891) |
| Entstehungsjahr: | 1886 |
| Originalgröße: | 55 cm x 46 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Winzige Punkte und kurze Striche reiner Farbe, dicht nebeneinander gesetzt |
| Standort: | Kröller-Müller Museum, Otterlo (Inv.-Nr. KM 101.824) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Formate von 46 x 38 cm bis 150 x 120 cm, auf Wunsch nach Maß |
Das Ende der Mole in Honfleur – Georges Seurat
Was zeigt das Gemälde?
Das Ende einer Mole und dahinter das offene Meer. Von links reicht eine lange, dunkle Mole fast bis zur Mitte der Leinwand, gebaut aus dicht gesetzten, aufrechten Pfählen oder Brettern; rechts endet sie in einer hellen, spitz zugeschnittenen Kante. Auf der Mole steht ein hoher, schlanker Leuchtturm mit einem Umgang unter der Laterne und einer kleinen Kuppel mit Spitze obenauf, links und rechts von ihm je ein niedriges Häuschen mit gerundetem Dach. Hinter der Mole öffnet sich eine weite, blasse Meeresfläche, auf der Segelboote fahren: zwei in der Mitte, zwei rechts am Rand und einige winzige Segel ganz in der Ferne. Näher am Betrachter, rechts der Mitte, ragt über dem Ufer das helle Segel eines Bootes auf, dessen Rumpf die grasbewachsene Böschung verdeckt. Am Rand der Böschung rechts steht ein kleiner, dunkler, aufrechter Gegenstand, mitten im linken Teil des Vordergrunds eine dünne Stange. Das untere Drittel nimmt das grasbewachsene Ufer ein; der Himmel ist hell, dunstig und füllt die obere Hälfte der Leinwand. Menschen sind nicht zu sehen.
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Eine Leinwand im Querformat, ganz bedeckt mit winzigen Punkten und kurzen Strichen. Daraus bestehen Himmel, Meer, Mole und Gras: Keine Fläche ist gleichmäßig gestrichen, jede setzt sich aus Tausenden kleiner Tupfen zusammen, die dicht beieinanderliegen. Diese Malweise nennen wir heute Pointillismus. Himmel und Meer sind hell und fließen zum Horizont hin fast ineinander, sodass die Grenze zwischen ihnen kaum wahrnehmbar ist; Mole und Leuchtturm sind der dunkelste Teil des Gemäldes, und das Gras im Vordergrund besteht aus grünen, bläulichen und wärmeren Punkten. Aus der Nähe sehen Sie nur Punkte, mit ein paar Schritten Abstand verschmelzen sie zum Dunst über dem Wasser, zum Holz der Mole und zum Gras. Das Museum gibt die Maße mit 46 × 55 cm an, die Höhe vor der Breite. Die Farben am Monitor können vom Original abweichen; nehmen Sie sie als Richtwert, nicht als Farbmuster.
Warum ist dieses Gemälde bedeutend?
Weil es zeigt, wie Georges Seurat, ein französischer Maler, allein aus Punkten Luft und Licht aufbaut, nicht nur Gegenstände. Der eigentliche Inhalt des Gemäldes ist der Dunst über dem Meer: Himmel und Wasser nehmen den größten Teil der Leinwand ein, Leuchtturm und Mole sind die einzigen festen, dunklen Formen. Die Komposition ist schlicht und klar. Drei waagrechte Streifen, unten das Gras, in der Mitte das Meer und oben der Himmel, liegen übereinander; die dunkle Mole durchschneidet sie links wie ein schwerer, liegender Balken, über dem sich der aufrechte Leuchtturm erhebt. Die Segelboote verteilen sich über die rechte Hälfte und halten der Mole auf der linken Seite das Gleichgewicht. Für Käufer ist das ein ruhiges Motiv, das man lange ansehen kann: Auf den ersten Blick ein heller, dunstiger Tag am Meer, beim zweiten entdecken Sie die fernen Segel, das Segel hinter der Böschung und die feinen Einzelheiten des Leuchtturms.
Was bedeutet die Szene?
Die Stille der Küste. Der Betrachter steht auf dem grasbewachsenen Ufer und blickt zur Ausfahrt aufs offene Meer, wo Segelboote sich entfernen oder herankommen. Nichts drängt: Das Meer ist ruhig, der Himmel wolkenlos, der Leuchtturm steht unbewegt. Mit seinen hellen, dunstigen Tönen wirkt das Gemälde im Raum frisch und luftig, und die dunkle Mole gibt ihm Halt, damit es nicht ins Leere verklingt. Zu Hause passt es gut zu weißen und hellen Wänden, blauen und grauen Stoffen, Holz und Leinen, besonders in einem Raum, in den Sie wenigstens ein wenig Meer holen möchten.
Welchen Platz hat dieses Gemälde unter Seurats Werken?
Der Museumseintrag datiert es auf 1886 und führt es unter den Titeln »Bout de la jetée à Honfleur« und »Harbour Entrance at Honfleur«. Honfleur steht auch im Titel von zwei weiteren Gemälden, die wir anbieten: Einfahrt in den Hafen von Honfleur befindet sich in der Barnes Foundation in Philadelphia, Abend, Honfleur im Museum of Modern Art (MoMA) in New York. Im selben Haus wie »Das Ende der Mole in Honfleur«, im Kröller-Müller Museum in Otterlo, befindet sich auch Port-en-Bessin, ein Sonntag; das Museum stellt es auf seiner Website vor. Wer mehr als eine Szene Seurats am Wasser an der Wand haben möchte, kann dieses Gemälde neben eines dieser Kunstwerke hängen.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit Pinsel und Ölfarben, niemals mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet nach einer Vorlage des Originals und baut die Oberfläche aus winzigen Punkten auf, wie Sie sie auf der Aufnahme sehen: Zuerst verteilt er die großen Flächen, Gras, Meer, Mole und Himmel, dann füllt er sie Punkt für Punkt mit Farbe. Die pointillistische Technik verlangt hier Geduld, denn auch Umgang und Kuppel des Leuchtturms, die aufrechten Bretter der Mole und die winzigen Segel in der Ferne müssen aus Punkten entstehen. Besondere Sorgfalt gilt dem hellen Himmel und dem Meer, die dunstig und luftig, aber nicht leer bleiben sollen, und der Grenze zwischen beiden, die kaum wahrnehmbar sein muss. Weil alles von Hand entsteht, gleichen sich zwei Leinwände nie ganz, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Unikat. Eigene Aufnahmen eines fertigen Gemäldes haben wir von diesem Motiv noch nicht; sobald wir es zum ersten Mal malen, fotografieren wir es und veröffentlichen die Aufnahmen hier.
Welches Format für welche Wand?
Wenn Sie nicht sicher sind, welches Format Sie wählen sollen, nehmen Sie 60 x 50 cm. Dieses Format kommt dem Original am nächsten: Das Original misst 55 x 46 cm, unser Gemälde ist 5 cm breiter und 4 cm höher. Das kleinere Format, 50 x 40 cm, ist 5 cm schmaler und 6 cm niedriger als das Original; wählen Sie es, wenn an Ihrer Wand wenig Platz ist. Das Querformat passt über ein Sofa, eine Kommode oder das Bett. 46 x 38 und 50 x 40 cm eignen sich für kleinere Wände, Flure und Arbeitsecken; 60 x 50 und 70 x 60 cm füllen allein eine Wand im Schlaf- oder Esszimmer; bei 80 x 65 und 90 x 75 cm sind Punkte und Segel auch aus der Entfernung gut zu erkennen; 120 x 100 und 150 x 120 cm sind für große Wohnzimmer, in denen das Meer fast zu einem Fenster auf die Küste wird. Alle Leinwandgemälde mit diesem Motiv entstehen auf Bestellung.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der acht Formate zu Ihrer Wand, malen wir das Gemälde nach Ihren Maßen und wahren die Proportionen des Originals, damit Leuchtturm, Mole und Segelboote an ihrem Platz bleiben; das ist unser Gemälde nach Maß. Jede Leinwand kommt auf einen Holzkeilrahmen gespannt und fertig zum Aufhängen bei Ihnen an. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die an diesem Motiv goldene, silberne, schwarze, weiße und hölzerne Profile zeigt; sie dient allein der Rahmenwahl. Wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, zeigt Ihnen unser separater Dienst zur Raumvisualisierung.
Lieferung und Garantie
Jede Leinwand malen wir auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien; rechnen Sie je nach Format mit 15 bis 45 Tagen. Wir versenden sie gespannt, für den Transport geschützt und auf Wunsch gerahmt, innerhalb Sloweniens und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Alle Motive von Seurat finden Sie in der Galerie Georges Seurat; unser Artikel über Georges Seurat erklärt, wann die Reproduktion eines berühmten Gemäldes wirklich gut ist.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Kröller-Müller Museum in Otterlo, unter der Nummer KM 101.824. Laut Museumseintrag wurde es 1886 mit Ölfarben auf Leinwand gemalt.
Was ist die dunkle Wand links?
Das Ende der Mole, nach dem das Gemälde seinen Titel trägt. Sie ist aus dicht gesetzten, aufrechten Pfählen oder Brettern gebaut, und auf ihr stehen der Leuchtturm und zwei niedrige Häuschen.
Ist »Bout de la jetée à Honfleur« dasselbe Werk?
Ja. Das ist der französische Titel, den das Museum zusammen mit dem englischen »Harbour Entrance at Honfleur« angibt; »Das Ende der Mole in Honfleur« ist unser deutscher Titel für dieselbe Leinwand.
Ist das ein Druck?
Nein. Das Werk ist handgemaltes Öl auf Leinwand; Punkte und Pinselspuren sind sichtbar und fühlbar.
Welches Format soll ich wählen?
60 x 50 cm, das dem Original am nächsten kommt. Die ausführliche Anleitung steht weiter oben.
Kann ich ein Format bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja, wir malen nach Maß und wahren das Seitenverhältnis des Originals.
Ist das Neoimpressionismus?
Der Museumseintrag ordnet das Gemälde keiner Stilrichtung zu, deshalb tun auch wir es nicht. Sichtbar ist eine Oberfläche aus winzigen Punkten reiner Farben, die nebeneinander gesetzt sind.
Was ist die dünne Stange im Vordergrund?
Der Museumseintrag erklärt sie nicht. Auf dem Gemälde ist sie ein dünner senkrechter Strich mitten in der grasbewachsenen Böschung unter der Mole, der bis zum Wasserrand reicht.
Steht das Original zum Verkauf?
Nein. Die Leinwand gehört zur Sammlung des Museums und ist nicht verkäuflich; als handgemaltes Gemälde von uns können Sie das Motiv aber zu Hause haben.
Wie hoch soll ich das Gemälde aufhängen?
Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; kleinere Formate hängen Sie tiefer, näher an den Platz, an dem Sie sitzen.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, besonders für alle, die das Meer, Leuchttürme und das Segeln lieben. Möchten Sie die Wahl dem Beschenkten überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.
- Motiv: dunkle Mole mit Leuchtturm, Segelboote auf dem neblig hellen Meer und ein grasbewachsenes Ufer im Vordergrund – 1886
- Original: 55 x 46 cm, Ölfarben auf Leinwand, Kröller-Müller Museum, Otterlo (Inv.-Nr. KM 101.824)
- Unsere Ausführung: handgemaltes Gemälde, acht Formate von 46 x 38 bis 150 x 120 cm, immer auf Keilrahmen gespannt, auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: Himmel und Meer sind aus so ähnlichen hellen Punkten gemalt, dass sie am Horizont fast ineinanderfließen









































