Beschreibung
Der Eiffelturm ist Seurats Ölgemälde auf Holz von etwa 1889: der Turm steht in der Mitte des hochformatigen Täfelchens, ganz aus winzigen Punkten in Orange, Rot und Violett gesetzt, und der Himmel um ihn herum ist ein dichtes Gewebe aus blauen, lila und cremefarbenen Tupfen. Das Museum hält fest, dass der Turm zur Entstehungszeit noch nicht ganz fertiggestellt war. Das Original bewahren die Fine Arts Museums of San Francisco unter der Inventarnummer 1979.48. Bei uns entsteht es als handgemaltes Kunstgemälde in Öl, in acht Größen oder nach Ihrem Maß; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Der Eiffelturm |
| Weitere Titel: | Eiffel Tower · La Tour Eiffel |
| Maler: | Georges Seurat (1859–1891) |
| Entstehungsjahr: | um 1889 |
| Originalgröße: | 15,7 cm x 25,1 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Holz |
| Malstil: | Pointillismus |
| Standort: | Fine Arts Museums of San Francisco (Inv.-Nr. 1979.48) |
| Unsere Reproduktion: | handgemalt in Öl auf Leinen, 8 Größen von 15 x 24 cm bis 100 x 160 cm, Sondermaße auf Wunsch |
Der Eiffelturm – Georges Seurat
Was ist zu sehen?
Der Eiffelturm, allein, in der Mitte einer hochformatigen Tafel. Er nimmt die ganze Höhe ein: von den breiten Bögen am Boden verjüngt er sich zur dünnen Spitze knapp unter dem oberen Rand. Links davon liegt ein helleres, dünner getupftes Feld, in dem ein Baum kaum zu erkennen ist. Am Fuß läuft ein niedriges Band kleiner Häuser in Creme und Rosa, darunter eine grünblaue Fläche und ganz unten ein dunklerer braunroter Streifen. Der Himmel ist nicht einheitlich: Tausende winziger Tupfen in Blau, Lila, Creme und Gelb, die aus der Nähe zerfallen und sich aus der Entfernung zu heller Sommerluft fügen.
Wer ist zu sehen?
Niemand. Dies ist eines der wenigen Werke Seurats ohne Menschen — keine Badenden, keine Sonntagsspaziergänger, keine Modelle. Es bleibt nur der Bau und die Luft um ihn. Gerade darum wirkt es anders als seine großen Szenen: statt einer Gesellschaft betrachten wir eine Konstruktion, und das einzige »Geschehen« ist das Licht, das sich am Metall bricht. Wo bei anderen Malern eine Figur stünde, steht hier der Turm.
Warum ist dieses Werk wichtig?
Weil es entstand, als der Turm noch nicht fertig war. Das Museum hält fest, dass er 1889, zur Entstehungszeit, fast, aber nicht ganz fertiggestellt war, und dass Seurat ihn genau in diesem Werden zeigt, wie er sich in sein Netz aus Punkten auflöst. Der Turm wurde für die Weltausstellung von 1889 errichtet und war damals das höchste Bauwerk der Welt; ein großer Teil von Paris hielt ihn für eine Missgestalt. Seurat war ein französischer Maler und malte ihn sofort und ohne Vorbehalt, und lieferte damit eine der ersten Darstellungen, die ihn als Motiv ernst nimmt. Das Museum nennt ihn den Erfinder der neoimpressionistischen oder pointillistischen Technik, die mit winzigen Tupfen reiner, kontrastierender Farben Form und Licht aufbaut.
Was bedeutet die Szene?
Das Neue, das noch nicht alt ist. Zu sehen ist kein Denkmal, sondern eine Baustelle, die eben zum Zeichen der Stadt wird — und die Methode entspricht dem Inhalt: eine Konstruktion aus Eisenteilen, gemalt als Konstruktion aus Farbteilchen. Der Neoimpressionismus war für Seurat genau das, eine Methode und kein Stil. Zu Hause wirkt es hell und aufrecht, mit stiller Kraft: ein einziger Gegenstand, der die ganze Fläche trägt, und ein Himmel, der sich bei jedem Licht anders verhält.
Was geschah mit dem Original?
Das Museum veröffentlicht den ganzen Weg der Tafel. Sie gehörte Roger Marx in Paris; nach seinem Tod wurde sie am 11. und 12. Mai 1914 in der Galerie Manzi-Joyant als Los 72 verkauft und von Bernheim-Jeune erworben, der sie noch 1920 hatte. Bis 1924 war sie bei Prinzessin Marguerite Gilbert Caetani Bassiano in Rom, bis 1934 bei Georges Bernheim in Paris, dann bei Jacques Seligmann and Co. in New York, wo sie auch 1941 noch lag. Bis 1942 hatte sie Cesar de Hauke, im selben Jahr kaufte sie Germain Seligman, und sie blieb bis 1978 in seinem Nachlass. Über E.V. Thaw and Co. kauften sie 1979 die Fine Arts Museums of San Francisco. Die Angaben stammen vom Museum; andere fügen wir nicht hinzu.
Wo steht dieses Werk in Seurats Schaffen?
In den letzten Jahren, nahe den großen Leinwänden. Dasselbe Verfahren winziger Tupfen trägt Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte, bewahrt vom Art Institute of Chicago, und Les Poseuses (Die Modelle), wo er dieselbe Technik im Atelier erprobt. Badende in Asnières entstand früher, noch ohne Punkte, und Der Zirkus ist die letzte, unvollendete Leinwand des Malers. Unter ihnen ist der Eiffelturm das einzige Werk ohne eine einzige Person.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Sie entsteht mit Pinsel und Ölfarbe, nie mit einem Drucker. Bei diesem Motiv ist die pointillistische Technik das Wesen des Werks und kein Schmuck: unser Maler setzt Punkt für Punkt, weil genau sie es zusammenhalten und weil eine geglättete Fläche ein anderes Werk ergäbe. Wir behalten auch das schmale Band von Tupfen, das der Maler an den Rand der Tafel gemalt hat — das ist kein Rahmen, sondern Teil des Werks. Weil alles von Hand geschieht, gleichen sich zwei Leinwände nie ganz, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Einzelstück. Von diesem Motiv haben wir noch keine eigene Aufnahme einer fertigen Leinwand; sobald es zum ersten Mal gemalt ist, fotografieren wir es und stellen die Fotos hier ein.
Welche Größe für welche Wand?
Wenn Sie nicht wissen, welche: 60 x 90 cm. Das Original misst 15,7 x 25,1 cm, unser kleinstes Maß von 15 x 24 cm entspricht ihm also praktisch eins zu eins. Das Format ist hoch, im Verhältnis nahe 5 : 8, und passt darum gut in eine schmale Nische, neben eine Tür, zwischen zwei Fenster oder über ein Treppenhaus, wo ein Querformat keinen Platz hat. 40 x 60 und 50 x 80 cm eignen sich für Flur oder Schlafzimmer; 60 x 90 und 70 x 110 cm sind die alltäglichen Maße fürs Wohnzimmer; 80 x 130, 90 x 140 und 100 x 160 cm sind die Maße für hohe Wände und Treppenhäuser, wo der Turm seine wirkliche Höhe bekommt. Alle Kunstwerke mit diesem Motiv entstehen bei uns auf Bestellung.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Passt keine der acht Größen zu Ihrer Wand, malen wir nach Ihren Maßen und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei, damit der Turm nicht breiter oder niedriger wird, als er ist; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Leinwandgemälde können Sie in drei Ausführungen bestellen: als gerollte Leinwand ohne Keilrahmen, auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig oder gerahmt; die Ausführung wählen Sie bei der Bestellung. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie jedes Profil unseres Sortiments, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können — die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl und sonst nichts. Wenn Sie sehen möchten, wie das Werk an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser gesonderter Dienst zur Visualisierung des Gemäldes an Ihrer Wand, den Sie separat bestellen.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie deshalb mit 15 bis 45 Tagen je nach Größe. Wir versenden in der Ausführung, die Sie bestellt haben – gerollt, auf Keilrahmen gespannt oder gerahmt –, transportsicher verpackt, innerhalb der EU ohne Zoll. Vor dem Versand geben Sie eine Aufnahme des fertigen Werks frei, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Georges Seurat, seinen Weg beschreibt unser Artikel über Georges Seurat, der auch erklärt, woran man eine gute Reproduktion eines berühmten Gemäldes erkennt.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
In den Fine Arts Museums of San Francisco, unter der Inventarnummer 1979.48. Das Museum kaufte es 1979 aus dem William H. Noble Bequest Fund.
Ist der Turm auf dem Werk fertig?
Nein. Das Museum hält fest, dass er 1889, zur Entstehungszeit, fast, aber nicht ganz fertiggestellt war, und dass Seurat ihn im Werden zeigt.
Warum ist das Original so klein?
Weil es auf ein Täfelchen von kaum 15,7 x 25,1 cm gemalt ist. Seurat malte auf solchen Tafeln vor Ort; bei uns bekommen Sie es auch in Maßen, die zehnmal größer sind.
Ist das ein Druck?
Nein. Das Werk ist von Hand gemalt, Öl auf Leinwand; die Tupfen sind einzeln gesetzt und fühlbar.
Welche Größe soll ich wählen?
Fürs Wohnzimmer 60 x 90 cm; wenn Sie das Maß des Originals wollen, 15 x 24 cm. Der ausführliche Größenratgeber steht weiter oben.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja. Wir malen nach Maß und behalten dabei das Seitenverhältnis des Originals bei.
Sind die Tupfen wirklich einzeln gesetzt?
Ja. Genau darin besteht der Pointillismus: die Farben mischen sich nicht auf der Palette, sondern erst im Auge, und jeder Tupfen ist ein eigener Pinselstrich.
Was ist dieses Band aus Tupfen am Rand?
Der eigene Rand des Malers, in anderen Farben gesetzt als die Fläche. Er ist kein Rahmen und wird nicht abgeschnitten — er gehört zum Werk.
Ist das Original käuflich und was ist es wert?
Nein. Die Tafel gehört zur öffentlichen Sammlung der Fine Arts Museums of San Francisco und steht nicht zum Verkauf; eine handgemalte Leinwand von uns ist der einzige Weg, sie zu Hause zu haben.
Wie hoch soll ich das Werk hängen?
Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden. Bei den großen Hochformaten hängen Sie tiefer, damit die Spitze nicht aus dem Blickfeld gerät.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, besonders für jemanden, der Paris oder Architektur mag. Möchten Sie die Wahl der beschenkten Person überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.
- Motiv: der Eiffelturm in winzigen Tupfen, kurz vor der Fertigstellung – um 1889
- Original: 15,7 x 25,1 cm, Ölfarbe auf Holz, Fine Arts Museums of San Francisco (Inv.-Nr. 1979.48)
- Unsere Ausführung: handgemalt in Öl, acht Größen von 15 x 24 bis 100 x 160 cm, als gerollte Leinwand, gespannt oder gerahmt – nach Ihrer Wahl
- Wissenswert: auf diesem Werk ist keine einzige Person – unter Seurats bekannten Arbeiten eine Ausnahme









































