Beschreibung
Meereslandschaft bei Port-en-Bessin ist Seurats Küstenszene von 1888: grüne Hügel, die sich zu einem türkisblauen Meer zurückziehen. Das Original misst 80,9 x 65,1 Zentimeter und wird in Washington von der National Gallery of Art unter der Inventarnummer 1972.9.21 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde, Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe.
| Titel: | Meereslandschaft bei Port-en-Bessin, Normandie |
| Weitere Titel: | Seascape at Port-en-Bessin, Normandy · Marine à Port-en-Bessin |
| Maler: | Georges Seurat (1859–1891) |
| Entstehungsjahr: | 1888 |
| Originalgröße: | 80,9 cm x 65,1 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Pointillismus |
| Standort: | National Gallery of Art, Washington (Inv.-Nr. 1972.9.21, derzeit nicht ausgestellt) |
| Unsere Reproduktion: | handgemalt, Öl auf Leinwand, 8 Größen von 70 x 55 cm bis 246 x 197 cm, auf Wunsch nach Maß |
Meereslandschaft bei Port-en-Bessin, Normandie – Georges Seurat
Was ist auf dem Gemälde zu sehen?
Eine Küste, von oben gesehen. Das Museum sagt in seiner Beschreibung, was das Auge bestätigt: Grüne Hügel ziehen sich zu einem türkisblauen Meer zurück, und die Leinwand ist beinahe quadratisch. Der Hügel fällt von nahe der oberen linken Ecke zur unteren rechten und füllt die untere linke Hälfte; er besteht überwiegend aus abgestuften Grüntönen, links stehen zwei felsartige, violette Flächen. Keine Menschen, keine Schiffe – nur Erde, Wasser und Himmel, so geordnet, dass nichts geschieht.
Wo liegt Port-en-Bessin, und warum ging der Maler an die Küste?
Port-en-Bessin ist ein kleiner Hafen an der normannischen Küste, und Seurat verbrachte die Sommer seiner letzten Jahre genau an solchen Orten. Jedes Jahr fuhr er aus Paris ans Meer und kehrte mit einer Reihe von Küstenleinwänden zurück; diese ist von 1888. Für einen Maler, der große Szenen monatelang im Atelier zusammensetzte, waren diese Küsten etwas anderes: ein Motiv, das nicht geordnet werden musste, weil es von sich aus schon geordnet war.
Wie ist es gemacht?
Aus Schichten winziger Punkte. Das Museum nennt die Farben, aus denen die Szene aufgebaut ist, geradeheraus: Lavendel, Flieder, kühles Blau, warmes Grün, Gelb und Pfirsich. Das ist keine Beschreibung eines Eindrucks, sondern eines Verfahrens – die Punkte stehen einzeln und mischen sich nicht auf der Leinwand, sondern im Auge. Genau deshalb wirkt die Oberfläche wie ein leicht zitterndes Gewebe, und genau deshalb wirkt das Werk bei verschiedenem Licht verschieden. Ein Kunstgemälde, so zusammengesetzt, zerfällt aus der Nähe in Farbpunkte und fügt sich aus der Ferne wieder.
Warum wirkt es so ruhig?
Weil darin nichts vorfällt. Keine Gestalt, die gelesen werden müsste, keine Erzählung, keine Mitte, zu der das Auge müsste. Hügel, Meer und Himmel sind in große, klare Flächen geteilt, und das Einzige, was sich bewegt, ist die Farbe selbst. Bei Seurat ist das Absicht: In denselben Jahren malte er Zirkus- und Theaterszenen voller Menschen, und die Küste war deren Gegenteil – ein Ort, an dem die Methode für sich allein arbeitet.
Was geschah mit dem Original?
Das Museum veröffentlicht den ganzen Weg, und er beginnt, wie bei mehreren anderen Arbeiten Seurats, in der Familie. Die Leinwand ging vermutlich als Geschenk oder durch Erbgang vom Maler an seine Mutter, Mme. Seurat, danach an seinen Schwager Léon Appert in Paris und an dessen Sohn Léopold, der zwischen 1867 und 1931 lebte. 1924 verkaufte Léopold sie an den Kritiker Félix Fénéon in Paris – eben jenen, der der Richtung ihren Namen gab. Im September 1937 erwarb sie Marie N. Harriman in New York, nach ihrem Tod ihr Mann W. Averell Harriman; von ihm ging sie an die W. Averell Harriman Foundation, die sie 1972 dem Museum schenkte. Die Stationen sind die des Museums; wir ergänzen keine und erfinden keine an seiner Stelle.
Wo steht dieses Werk in Seurats Schaffen?
Unter den Küstenleinwänden der späten Jahre, von denen unsere Galerie mehrere führt. Abend, Honfleur stammt aus dem Sommer 1886 und ist ebenso leer; Der Kanal von Gravelines, Grand Fort-Philippe stammt vom letzten solchen Sommer. Léon Appert, der die Geschichte dieser Leinwand eröffnet, eröffnet auch die der Blumenvase in Cambridge und der an den Felsen geketteten Angelika in Pasadena – drei Museen nennen ihn unabhängig voneinander. Der Pointillismus ist hier vollständig entwickelt, den Gipfel dieser Methode verwahrt das Art Institute of Chicago, und den Neoimpressionismus hatte Fénéon einige Jahre zuvor benannt.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit den Händen und dem Pinsel, niemals mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet mit Ölfarben auf Leinwand, und bei diesem Motiv ist das Gleichgewicht das Schwerste: Die großen, fast leeren Flächen von Meer und Himmel müssen lebendig bleiben und dürfen zugleich nicht zum Muster zerfallen. Das Verfahren ist dabei unerbittlich – zu wenige Punkte und die Fläche erstarrt, zu viele und die Szene zerkrümelt. Jede handgemalte Kopie ist deshalb ein Einzelstück und keine zwei sind ganz gleich; dies ist keine auf Leinwand gedruckte Reproduktion eines berühmten Gemäldes, sondern eine Arbeit, die von Grund auf entsteht. Vor dem Versand fotografieren wir das Werk und schicken Ihnen die Aufnahme zur Freigabe.
Für dieses Motiv haben wir derzeit keine eigenen Atelieraufnahmen des fertigen Werkes. Wenn wir es das nächste Mal malen, fotografieren wir es, und die Aufnahmen erscheinen auf dieser Seite.
Welche Größe für welche Wand?
Wenn Sie nicht wissen, welche: 120 x 100 cm. Das Original misst 80,9 x 65,1 cm und liegt zwischen unseren ersten beiden Größen: 70 x 55 cm ist die nächste darunter, 100 x 80 cm die nächste darüber und ihm im Verhältnis am ähnlichsten. Das Format ist liegend und beinahe quadratisch, deshalb sitzt es gut auf einer ruhigen Wand ohne Nachbarn: 70 x 55 und 100 x 80 cm für Büro oder Flur, 120 x 100 und 140 x 110 cm wirken als eigenständiges Werk, 160 x 130 und 180 x 140 cm verlangen ihre eigene Wand, und 200 x 160 und 246 x 197 cm gehören in große Räume, wo das Meer sein rechtes Maß bekommt. Jedes Leinwandgemälde dieses Motivs entsteht auf Bestellung.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keine der acht Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihren Maßen und behalten das Verhältnis des Originals bei, damit der Horizont nie gedehnt wird; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Exemplar wird auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und aufhängefertig geliefert. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung: Bei diesem Motiv zeigt sie jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Möchten Sie sehen, wie das Werk an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser gesonderter Dienst zur Visualisierung des Gemäldes an Ihrer Wand.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Maß. Wir versenden es gespannt und für den Transport geschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, innerhalb der EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Georges Seurat, und seine Küstensommer beschreibt unser Artikel über Georges Seurat, der auch weitere Kunstwerke von ihm vorstellt.
Häufige Fragen
Wo ist das Original?
In Washington, in der National Gallery of Art, unter der Inventarnummer 1972.9.21. Das Museum gibt an, dass es derzeit nicht ausgestellt ist.
Aus welchem Jahr stammt das Werk?
Das Museum datiert es auf 1888 – eine einzige Jahreszahl, ohne »um« und ohne Spanne, und so geben wir sie an.
Wie groß ist das Original?
Das Museum nennt 65,1 x 80,9 Zentimeter als Gesamtmaß, also 80,9 x 65,1 cm in unserer Schreibweise Breite mal Höhe. Wir nannten zuvor dasselbe Maß, das Museum hat es bestätigt.
Welche Farben stecken darin?
Das Museum zählt sie selbst auf: Lavendel, Flieder, kühles Blau, warmes Grün, Gelb und Pfirsich, aufgetragen in Schichten winziger Punkte.
Wer war Félix Fénéon?
Der Kritiker, dem die Richtung ihren Namen verdankt, und nach dem Eintrag des Museums seit 1924 Eigentümer dieser Leinwand. Das Werk hing also einige Jahre bei dem Mann, der die Bewegung benannte.
Wie kam es nach Washington?
Als Schenkung der W. Averell Harriman Foundation im Gedenken an Marie N. Harriman, 1972.
Welche Größe soll ich wählen?
Fürs Wohnzimmer 120 x 100 cm; das Original liegt zwischen 70 x 55 und 100 x 80 cm, wobei 100 x 80 cm im Verhältnis am nächsten kommt. Der ausführliche Größenratgeber steht oben.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?
Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei das Seitenverhältnis des Originals bei.
Ist das ein Druck?
Nein. Das Werk ist mit Ölfarben von Hand auf Leinwand gemalt; die Striche sind sichtbar und fühlbar, was ein Druck nicht nachahmen kann.
Wie wird geliefert?
Auf den Keilrahmen gespannt und gerahmt, wenn Sie das gewählt haben, in 15 bis 45 Tagen, nachdem Sie die Aufnahme des fertigen Werkes freigegeben haben.
Eignet es sich als Geschenk?
Sehr. Ein Küstenmotiv ist ruhig und passt in fast jeden Raum, und Grün und Blau vertragen sich gut mit hellen Wänden. Wollen Sie die Wahl der beschenkten Person überlassen, gibt es einen Geschenkgutschein.
- Motiv: grüne Hügel, die sich zu einem türkisblauen Meer zurückziehen – ohne Menschen und ohne Schiffe
- Original: 80,9 x 65,1 cm, Ölfarbe auf Leinwand, National Gallery of Art, Washington (1972.9.21)
- Unsere Fassung: handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand, acht Größen von 70 x 55 bis 246 x 197 cm
- Wissenswert: Seurat war ein französischer Maler, der die Leinwand seiner Mutter hinterließ; ab 1924 gehörte sie Félix Fénéon, dem Kritiker, der die Richtung benannte









































