Georges Seurat – Figur in einer Landschaft bei Barbizon

ab 108,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Figur in einer Landschaft bei Barbizon ist eine winzige Ölstudie auf einer Holztafel, die Georges Seurat um 1882 im Freien im Wald von Fontainebleau bei dem Dorf Barbizon malte: eine einzige dunkle, schwere Gestalt, über die Arbeit gebeugt, mitten im Feld. Das Original misst knapp 24,8 x 15,7 Zentimeter und wird in Köln vom Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde, Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe.

Titel:Figur in einer Landschaft bei Barbizon
Weitere Titel:Figure massive dans un paysage à Barbizon · Massive Figure in a Landscape
Maler:Georges Seurat (1859–1891)
Entstehungsjahr:um 1882
Originalgröße:24,8 cm x 15,7 cm
Originaltechnik:Öl auf Holz
Malstil:Frühe Phase, vor dem Divisionismus
Standort:Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln (Inv.-Nr. Dep. 0705 FC)
Unsere Reproduktion:handgemalt, Öl auf Leinwand, 8 Größen von 25 x 16 cm bis 150 x 100 cm, auf Wunsch nach Maß

Figur in einer Landschaft bei Barbizon – Georges Seurat

Wer ist zu sehen?

Niemand, den der Eintrag benennen würde. Die Gestalt auf der Tafel ist eine Feldarbeiterin oder ein Feldarbeiter – Haltung und Kleidung lassen das nicht sicher entscheiden –, über die Arbeit gebeugt, mit dem Rücken zu uns und ohne Gesicht. Seurat ging im Sommer 1882 in der Umgebung von Barbizon malen, wo eine Generation zuvor Millet gearbeitet hatte, und malte neben menschenleeren Landschaften auch Studien von Menschen bei der Feldarbeit. Seurat, ein französischer Maler, war damals dreiundzwanzig Jahre alt und zeichnete und malte noch so, wie er es gelernt hatte: Gewicht und Form suchte er vor der Farbe. Genau deshalb ist die Gestalt kein Porträt und keine Genreszene; sie ist eine Masse, die im Raum unterzubringen war.

Was ist auf der Tafel?

Die Tafel liegt quer und ist winzig, kaum handgroß. Die Gestalt steht etwas links der Mitte und ist aus dunkelbraunen, oliven und fast schwarzen Strichen gebaut, die sich nicht in Einzelheiten auflösen: zu sehen ist ein Umriss, kein Mensch. Um sie herum ist das Feld aus kurzen, überkreuz gesetzten Strichen in Grün, Ocker und Braun zusammengesetzt, die in verschiedene Richtungen laufen und dem Boden das Gefühl von Scholle geben. Oben deutet ein hellerer Streifen die Bäume des Waldrands an; offener Himmel und scharfer Horizont fehlen. Zusammengehalten wird das Ganze vom Gegensatz zwischen der dunklen Masse der Gestalt und dem helleren Feld ringsum – und genau dieser Gegensatz war es, was Seurat an diesem Motiv interessierte.

Warum ist diese Studie wichtig?

Weil sie den Maler vor dem zeigt, wofür wir ihn kennen. Der Pointillismus, die Technik getrennter Punkte reiner Farbe, kam erst zwei Jahre später; hier ist der Strich noch kurz und überkreuz, von der Schule von Barbizon und von Millet geerbt, und die Farbe ist erdig, nicht in Grundtöne zerlegt. Die Studie ist damit ein Zeugnis darüber, woraus die spätere Methode gewachsen ist: aus der Beobachtung von Gewicht und Licht auf einer kleinen Tafel, die der Maler mit in den Wald nehmen konnte. Kleine Tafeln dieser Art – Seurat nannte sie croquetons – waren sein Arbeitsheft, und gerade an ihnen sieht man, wie er von der festen Masse zur aufgelösten Farbe kam.

Was bedeutet das Werk?

Weniger, als man von einer Szene mit einem Menschen erwarten würde, und darin liegt seine Ehrlichkeit. Die Gestalt erzählt keine Geschichte: sie leidet nicht, ruht nicht, posiert nicht. Sie arbeitet – oder hat einen Augenblick innegehalten –, und den Maler interessierte vor allem, wie viel Raum ein dunkler Körper in einem hellen Feld einnimmt. Bäuerliche Arbeit war in der französischen Malerei jener Zeit ein schweres Thema, voller Mitgefühl und Symbolik; Seurat nahm es und nahm ihm das Erzählen. Als Kunstgemälde an der Wand wirkt es deshalb still und etwas streng: eine kleine, dichte Szene, die nichts verlangt und sich täglich ansehen lässt, ohne sich abzunutzen.

Wo steht diese Studie in Seurats Werk?

Am Anfang, zwischen Vorbereitungen und Übungen. Aus derselben frühen Zeit haben wir in unserer Galerie Bäuerin im Gras sitzend, ebenfalls eine Studie eines Menschen bei der Arbeit im Freien, und Im Wald von Pontaubert, wo derselbe kurze Strich dem Wald statt einer Gestalt gehört. Einige Jahre später wuchs aus dieser Arbeit Badende in Asnières, die erste große Leinwand, und dann Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte, das im Art Institute of Chicago hängt. Erst dort entstand der Neoimpressionismus als Richtung; diese Tafel liegt einige Jahre davor. Wer beide aufhängt, sieht den Unterschied zwischen einem Maler, der die Masse sucht, und einem, der die Farbe in Punkte zerlegt hat.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit der Hand und dem Pinsel, nie mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet mit Ölfarben auf Leinwand und baut die Oberfläche so auf, wie sie im Original gebaut ist: kurze, überkreuz gesetzte Striche, zuerst die dunkle Masse der Gestalt, danach das Feld ringsum. Weil das Original sehr klein ist, wird bei größeren Maßen jeder Strich entsprechend größer – das Werk wird dabei nicht glatter, sondern lesbarer, und das Relief der Farbe ist zu sehen und zu ertasten. Jede handgemalte Kopie ist deshalb ein Einzelstück, und keine zwei gleichen einander ganz; dies ist keine Reproduktion eines berühmten Gemäldes, auf Leinwand gedruckt, sondern ein Werk, das von Grund auf entsteht. Vor dem Versand fotografieren wir die Arbeit und schicken sie Ihnen zur Freigabe.

Für dieses Motiv haben wir derzeit keine eigenen Atelieraufnahmen des fertigen Werkes. Wenn wir es das nächste Mal malen, werden wir es fotografieren, und die Aufnahmen erscheinen auf dieser Seite.

Welche Größe für welche Wand?

Wenn Sie unsicher sind: 70 x 45 cm. Das Original ist ein Splitter – 24,8 x 15,7 cm – und unser kleinstes Maß, 25 x 16 cm, ist damit praktisch eins zu eins; es passt auf ein Regal, einen Schreibtisch oder in eine Gruppe kleiner Arbeiten und ist das einzige Maß, in dem Sie das Werk in der Größe sehen, in der es entstanden ist. Das Format liegt quer, im Verhältnis nahe 8 : 5, und sitzt deshalb gut über niedrigen Möbeln: über einer Kommode, über dem Kopfende des Bettes oder im Flur. Die Maße 50 x 30 und 60 x 40 cm sind die alltägliche Wahl für Schlafzimmer oder Arbeitszimmer; 70 x 45 und 80 x 50 cm wirken als eigenständige Kunstwerke über einer Kommode; 90 x 60, 120 x 75 und 150 x 100 cm gehören an große Wände, wo die Gestalt wirklich präsent wird und die Striche aus der Nähe zu lesen sind. Jedes Leinwandgemälde dieses Motivs entsteht auf Bestellung.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Wenn keines der acht Maße zu Ihrer Wand passt, malen wir das Werk nach Ihren Maßen und behalten das Verhältnis des Originals bei, damit Gestalt und Feld nie gedehnt werden; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Exemplar können Sie in drei Ausführungen bestellen: als gerollte Leinwand ohne Keilrahmen, auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig oder gerahmt; die Ausführung wählen Sie bei der Bestellung. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung: Bei diesem Motiv zeigt sie jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl und nichts anderem. Wenn Sie sehen möchten, wie das Werk an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser gesonderter Service der Raumvisualisierung, den Sie separat bestellen.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie deshalb mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Maß. Wir versenden es in der Ausführung, die Sie bestellt haben – gerollt, auf Keilrahmen gespannt oder gerahmt –, transportgeschützt, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Georges Seurat, und seinen Weg von den Barbizon-Studien zur zerlegten Farbe beschreibt unser Artikel über Georges Seurat.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In Köln, in der Sammlung des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, unter der Inventarnummer Dep. 0705 FC. Das Werk gehört zur Sammlung der Fondation Corboud, die dem Museum als Dauerleihgabe überlassen ist.

Wer ist die Person auf der Tafel?

Der Eintrag benennt sie nicht. Es handelt sich um eine namenlose Feldarbeiterin aus der Gegend von Barbizon; das Werk ist kein Porträt einer bestimmten Person, und auch wir geben ihr keinen Namen.

Ist »Figure massive dans un paysage à Barbizon« dasselbe Werk?

Ja. Das ist der französische Titel derselben Tafel; im Englischen erscheint sie auch als Massive Figure in a Landscape. Es ist ein und dasselbe Werk.

Ist das ein Druck?

Nein. Das Werk wird mit Ölfarben von Hand auf Leinwand gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar, was ein Druck nicht nachahmen kann.

Welche Größe soll ich wählen?

Für Schlaf- oder Arbeitszimmer 70 x 45 cm; wenn Sie das Maß des Originals möchten, wählen Sie 25 x 16 cm. Der ausführliche Größenratgeber steht weiter oben.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?

Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei das Seitenverhältnis des Originals bei.

Wie wird geliefert?

In der Ausführung, die Sie gewählt haben (gerollt, auf Keilrahmen gespannt oder gerahmt), in 15 bis 45 Tagen, nachdem Sie die Aufnahme des fertigen Werkes freigegeben haben.

Was sagt das Werk in einem Satz?

Eine einzige dunkle Gestalt, über die Arbeit gebeugt, mitten in einem hellen Feld: Gewicht und Licht, ohne Geschichte.

Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?

Nein. Die Tafel befindet sich in einer öffentlichen Sammlung in Köln und ist nicht verkäuflich; eine handgemalte Leinwand ist der einzige Weg, das Motiv zu Hause zu haben.

Wie hoch soll ich es aufhängen?

Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden. Beim kleinsten Maß hängen Sie tiefer und näher an den Platz, an dem Sie sitzen, damit die Striche sichtbar bleiben.

Eignet es sich als Geschenk?

Die kleineren Maße sind als Geschenk dankbar, weil sie still sind und an fast jede Wand passen. Wenn Sie die Wahl den Beschenkten überlassen möchten, gibt es einen Geschenkgutschein.

  • Motiv: eine einzige dunkle Gestalt, über die Arbeit gebeugt, mitten im Feld am Waldrand bei Barbizon
  • Original: 24,8 x 15,7 cm, Öl auf Holz, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln (Dep. 0705 FC)
  • Unsere Ausführung: handgemaltes Ölgemälde, acht Größen von 25 x 16 bis 150 x 100 cm, als gerollte Leinwand, gespannt oder gerahmt – nach Ihrer Wahl
  • Wissenswert: das Original ist kleiner als eine Postkarte – unser kleinstes Maß 25 x 16 cm ist damit fast eins zu eins

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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