Beschreibung
Bäuerinnen bei der Arbeit ist ein frühes Werk Seurats von 1882–83: zwei Frauen, über die Arbeit auf dem Feld gebeugt. Das Original misst 46 x 38,7 Zentimeter, ist Öl auf Leinwand und wird vom Solomon R. Guggenheim Museum in New York in seiner Gründungssammlung verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme zur Freigabe.
| Titel: | Bäuerinnen bei der Arbeit |
| Weitere Titel: | Farm Women at Work |
| Maler: | Georges Seurat (Paris 1859–1891) |
| Entstehungsjahr: | 1882–83 |
| Originalgröße: | 46 cm x 38,7 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Frühe ländliche Studie – kreuzweise Striche, noch vor den Punkten; der Maler selbst nannte die Methode Chromoluminarismus |
| Standort: | Solomon R. Guggenheim Museum, New York (Gründungssammlung Solomon R. Guggenheim, Schenkung) |
| Unsere Reproduktion: | handgemalt, Öl auf Leinwand, 8 Größen von 46 x 38 cm bis 150 x 120 cm, auf Wunsch nach Maß |
Bäuerinnen bei der Arbeit – Georges Seurat
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Zwei Frauen bei der Arbeit auf dem Feld, über eine Reihe gebeugt. Das sagt schon der Titel, den das Museum selbst verwendet, und mehr behaupten auch wir über die Szene nicht. Das Werk ist klein – 46 x 38,7 Zentimeter – und die beiden Gestalten stehen nicht wie in einem Porträt; im Vordergrund steht die Arbeit.
Das Museum ordnet es unter die kleinen Werke vom Land ein, in denen sich Seurat dem erst nähert, wofür wir ihn kennen. Ein Kunstgemälde aus diesen Jahren ist keine Szene, die Sie überzeugen will; es ist eine Übung darin, Licht auf die Leinwand zu bringen, und eine Szene vom Feld reichte dafür aus.
Der kreuzweise Strich vor dem Punkt
Das Museum beschreibt den Strich genau: es sind kreuzweise gesetzte Pinselstriche, und gerade sie verraten in diesen kleinen Werken vom Land seine ersten Versuche mit der Zerlegung der Farbe. Die Farbe ist also noch nicht in Punkte zerteilt, aber schon aufgeteilt – in getrennten Richtungen aufgetragen, die einander überlagern.
Deshalb ist dieses Werk für jeden interessant, der Seurat nur von den Punkten kennt. Die Methode kam nicht plötzlich; sie entstand aus genau diesem gekreuzten Auftrag, den Sie hier sehen, und zwischen dem einen und dem anderen liegen einige Jahre Arbeit.
Chromoluminarismus – das eigene Wort des Malers
Das Museum sagt etwas, das man in Geschäften selten liest: Seurat nannte seine Methode selbst Chromoluminarismus, weil das Nebeneinandersetzen einzelner Farbtöne eine stärkere Lichtwirkung ergeben sollte. Das Wort, das wir heute benutzen, ist nicht seines – laut Museum prägten es die Kritiker seiner Zeit.
Diese Wörter sind Pointillismus und Neoimpressionismus. Beide haben sich durchgesetzt, und beide benutzen auch wir, weil Menschen danach suchen; wer aber wissen will, wie der Maler selbst über seine Arbeit dachte, findet das richtige Wort im ersten. Es spricht vom Licht und nicht von Punkten.
Das Museum nennt auch, was ihn dorthin führte: Theorien über Farbe, Optik und Wahrnehmung von Michel-Eugène Chevreul, Ogden Rood und Charles Henry. Seurat schrieb über seine Gedanken sehr wenig, und er starb mit einunddreißig Jahren an Diphtherie.
Millet und der Anfang der Reihe
Das Museum setzt die Jahreszahl: 1881 begann Seurat eine Reihe ländlicher Studien, zu der auch seine Werke in dieser Sammlung gehören, und der Anstoß dazu kam von Jean-François Millet, dem Maler der Schule von Barbizon. Das ist keine Vermutung von uns, sondern ein Satz aus dem Museumseintrag.
Aus derselben Reihe steht in unserer Galerie Bäuerin im Gras sitzend, die dasselbe Museum verwahrt – von fünf Werken Seurats in dieser Sammlung sind genau diese zwei bei uns. Barbizon selbst steht in Figur in einer Landschaft bei Barbizon, und der Arbeiter an der Straße in Der Steinklopfer aus Washington. Alle diese Kunstwerke stammen aus wenigen Jahren.
Wohin die Reihe führte, sagt das Museum weiter: 1884 kam das Übergangswerk Badende in Asnières, und 1886 auf der achten und letzten Impressionisten-Ausstellung Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte. Später kamen die menschenleeren Küsten, etwa Der Kanal von Gravelines, Grand Fort-Philippe.
Warum steht da keine einzelne Jahreszahl und keine Inventarnummer?
Das Museum gibt 1882–83 an, also eine Spanne und kein einzelnes Jahr, und so geben wir es ebenfalls an. Nirgends auf dieser Seite finden Sie ein einzelnes Entstehungsjahr als Tatsache aufgeschrieben, weil die Einrichtung, die das Werk verwahrt, es nicht so aufgeschrieben hat.
Eine Inventarnummer nennen wir überhaupt nicht, und das ist erklärungsbedürftig. Das Museum gibt in seinem Eintrag Titel, Jahr, Technik, Maß, Sammlung und Erwerbungsart an – die Objektnummer nicht. Die Zeichenfolge 41.713 taucht auf den Museumsseiten tatsächlich auf, aber jedes Mal nur als Dateiname einer Aufnahme. Sehr wahrscheinlich ist es die richtige Nummer und sie entspricht der Form, die das Museum verwendet; eine veröffentlichte Katalogangabe ist sie nicht. Deshalb drucken wir sie nicht. Veröffentlicht das Museum sie, tragen wir sie nach.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit der Hand und mit dem Pinsel, niemals mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet mit Ölfarben auf Leinwand, und bei diesem Motiv ist das Schwerste, den gekreuzten Auftrag zu halten: glättet er ihn, wird die Szene zu einer gewöhnlichen Genredarstellung, und genau das verschwindet, wofür das Werk interessant ist. Deshalb ist jede handgemalte Kopie ein Einzelstück, und keine zwei sind ganz gleich.
Für dieses Motiv haben wir derzeit keine eigenen Aufnahmen der fertigen Arbeit aus dem Atelier. Wenn wir es das nächste Mal malen, werden wir es aufnehmen, und die Aufnahmen erscheinen auf dieser Seite. Bis dahin gilt, was für jedes Leinwandgemälde bei uns gilt: vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme genau der Leinwand, die für Sie gemalt wurde, und sie geht erst hinaus, wenn Sie sie freigegeben haben.
Welche Größe für welche Wand?
Das Original misst 46 x 38,7 Zentimeter, also zuerst die Breite und dann die Höhe, wie wir Maße überall angeben. Das Format ist quer und fast quadratisch.
Unsere kleinste Größe, 46 x 38 cm, liegt weniger als einen Millimeter vom Original entfernt – das Museum gibt das Maß selbst an, unabhängig von unserer Leiter, und deshalb dürfen wir das schreiben. Wollen Sie das Werk in der Größe, in der es entstand, ist genau diese Größe gemeint. Fürs Wohnzimmer empfehlen wir 60 x 50 oder 70 x 60 cm; 80 x 65 und 90 x 75 cm stehen für sich; 120 x 100 und 150 x 120 cm machen aus der kleinen Studie eine große Arbeit, was ein kreuzweiser Strich mühelos trägt.
Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen
Wenn keines der acht Maße zu Ihrer Wand passt, malen wir die Arbeit nach Ihren Maßen und behalten das Verhältnis des Originals bei, sodass die Szene nie gedehnt wirkt; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Exemplar kommt auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.
Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung. Bei einer so kleinen Arbeit zählt der Rahmen mehr als bei einer großen: auf 46 x 38 cm schluckt ein breiter Rahmen die Szene, ein schmaler fasst sie zusammen. Wie die Arbeit an Ihrer Wand aussieht, zeigt unser gesonderter Dienst zur Visualisierung des Gemäldes an Ihrer Wand.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also je nach Größe mit 15 bis 45 Tagen. Wir versenden es gespannt und geschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, innerhalb der Europäischen Union ohne Zoll. Vor dem Versand geben Sie eine Aufnahme frei, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot dieses Malers steht in der Galerie Georges Seurat, und über seine Arbeit schreibt unser Artikel über Georges Seurat. Eine Reproduktion eines berühmten Gemäldes entsteht bei uns immer auf diesem Weg.
Häufige Fragen
Wo ist das Original?
In New York, im Solomon R. Guggenheim Museum, in dessen Gründungssammlung, in die es als Schenkung kam.
Aus welchem Jahr stammt es?
Das Museum gibt 1882–83 an, also eine Spanne und kein einzelnes Jahr, und so schreiben wir es auch.
Wie groß ist das Original?
Das Museum gibt 38,7 x 46 Zentimeter nach Höhe und Breite an, was in unserer Schreibweise Breite mal Höhe 46 x 38,7 cm ergibt.
Warum nennen Sie keine Inventarnummer?
Weil das Museum keine veröffentlicht. Die Zeichenfolge 41.713 kommt bei ihm nur als Dateiname einer Aufnahme vor, und das ist für uns keine veröffentlichte Angabe.
Ist das mit Punkten gemalt?
Nein. Das Museum beschreibt kreuzweise gesetzte Pinselstriche, aus denen die Punkte erst später wurden; dies ist eine Arbeit davor.
Was bedeutet Chromoluminarismus?
So nannte Seurat seine Methode selbst, sagt das Museum – wegen der stärkeren Lichtwirkung, die das Nebeneinandersetzen einzelner Töne ergeben sollte.
Wer hat ihn dabei angeregt?
Jean-François Millet und die Schule von Barbizon, wie das Museum angibt; die Reihe ländlicher Studien begann Seurat 1881.
Welche Größe soll ich wählen?
Fürs Wohnzimmer 60 x 50 cm. Wollen Sie die Größe des Originals, wählen Sie 46 x 38 cm.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja. Wir malen nach Ihrem Maß und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei.
Ist das ein Druck?
Nein. Die Arbeit ist mit der Hand und mit Ölfarben gemalt; die Striche sind zu sehen und zu ertasten, was ein Druck nicht nachahmen kann.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja. Das Motiv ist ruhig, und kleine Maße wirken persönlich. Wenn Sie die Wahl dem Beschenkten überlassen möchten, gibt es einen Geschenkgutschein.
- Motiv: zwei Frauen bei der Arbeit auf dem Feld – eine kleine frühe Studie vom Land
- Original: 46 x 38,7 cm, Öl, Solomon R. Guggenheim Museum, New York
- Unsere Fassung: handgemalte Leinwand, acht Maße von 46 x 38 bis 150 x 120 cm
- Wichtig: Seurat, französischer Maler, nannte seine Methode selbst Chromoluminarismus – die Punkte kamen später









































