Beschreibung
Georges Seurat, Bäuerinnen bei der Arbeit (1882–83)
Wer Bäuerinnen bei der Arbeit aus der Nähe betrachtet, sieht kein einziges Pünktchen. Dieses Gemälde von 1882–83 entstand, bevor Seurat die Farbe in Punkte zerlegte, und es lebt von einer ganz anderen Handschrift. Das Original befindet sich im Solomon R. Guggenheim Museum in New York.
Der Strich vor dem Punkt
Die Farbe liegt in kurzen, sich kreuzenden Zügen auf der Leinwand – balayé, gefegt. Aus dieser Technik hat Seurat später den Pointillismus entwickelt; hier ist sie noch offen und breit gesetzt.
Was dargestellt ist
Zwei Frauen, über die Reihe gebeugt, die Gesichter abgewandt. Eine weiße Haube, ein blauer Kittel, sonst Feld. Die Arbeit steht im Vordergrund, nicht die Person.
Angaben zum Original
Öl auf Leinwand, 46 × 38,7 cm, entstanden 1882–83. Solomon R. Guggenheim Museum, New York, Solomon R. Guggenheim Founding Collection, Schenkung; Inventarnummer 41.713.
So entsteht Ihre Fassung
Jede Leinwand bei uns ist ein handgemaltes Ölgemälde und kein Druck. Ein Maler setzt sie Strich für Strich in der von Ihnen gewählten Größe – zwei Exemplare sind daher nie ganz gleich.
Ein früher Seurat, der zeigt, woher die Methode kam, für die er berühmt wurde.
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