Beschreibung

| Jahr der Erstellung: | n/a |
| Originalgröße: | n/a |
| Malstil: | Naive Kunst (Primitivismus), Zeit des Postimpressionismus |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Gefunden: | Privatsammlung |
Die Tigerkatze
Die Tigerkatze ist das Werk dieser Reihe, über das am wenigsten bekannt ist. Es läuft unter Rousseaus Namen und befindet sich in Privatbesitz, doch weder ein Museumseintrag noch ein Werkverzeichniseintrag war auffindbar, weshalb wir hier weder ein Entstehungsjahr noch die Maße des Originals angeben.
Was zu sehen ist und was wir nicht wissen
Die Szene ist schlicht und geschlossen: eine getigerte Katze, frontal gesetzt, mit großen Augen, die geradewegs aus der Leinwand blicken. Diese frontale Setzung ist für Rousseau typisch; der Tiger in Tiger im tropischen Sturm blickt den Betrachter ebenso direkt an. Bei der Dokumentation müssen wir jedoch offen sein. Sämtliche auffindbaren Quellen sind Verkaufskataloge für Reproduktionen, keine musealen oder wissenschaftlichen Nachweise. Eine Privatsammlung veröffentlicht naturgemäß nichts, also bleiben Jahr und Maße unbestätigt. Das sagen wir lieber, als eine Zahl zu erfinden.
Rousseau und seine Tiere
Rousseau malte Tiere nicht nach der Natur. Er ging in den Pariser Zoo und in die Galerie für vergleichende Anatomie, zeichnete aus illustrierten Zeitschriften und von Postkarten ab und setzte das Tier dann in einen Raum, den er selbst gebaut hatte. Seine Katzen sind deshalb zugleich beobachtet und erfunden: das Fell ist genau, die Haltung dagegen eher Vorstellung einer Katze als Aufzeichnung. Dieselbe Vorgehensweise bestimmt die großen Dschungelbilder, etwa Die fröhlichen Spaßmacher, wo das Tier die Mitte hält und das Blattwerk ringsum aus einzeln gemalten Blättern zusammengesetzt ist. Genau diese Methode führte dazu, dass Picasso und sein Kreis Rousseau 1908 ein Bankett ausrichteten. Rousseau stellte ab 1886 im Salon der Unabhängigen aus, dem einzigen Pariser Salon ohne Jury, an dem jeder teilnehmen konnte, der den Beitrag zahlte. Genau deshalb ist sein Werk schlecht dokumentiert: Bilder gingen ohne Kataloge und ohne Aufzeichnungen in Privatbesitz, was mit erklärt, warum für diese Leinwand nicht einmal ein Jahr überliefert ist.
Das handgemalte Gemälde
Die Reproduktion malt ein Mensch, in Öl, auf Bestellung und in der von Ihnen gewählten Größe. Da das Original nicht öffentlich zugänglich ist und seine Maße unbestätigt sind, arbeitet der Maler nach der besten verfügbaren Reproduktion des Motivs; die Proportionen werden dem gewählten Format angepasst. Die Leinwand kommt auf einen Holzkeilrahmen aufgezogen und aufhängefertig. Weitere Werke dieses Malers finden Sie in der Galerie Henri Rousseau, das nächstverwandte Dschungelmotiv in Der äquatoriale Dschungel. Ein weiteres einzelnes Tier, aus der Nähe und außerhalb der Dschungelreihe gemalt, zeigt Die Mahlzeit des Kaninchens.
- Motiv: eine getigerte Katze, frontal gesetzt
- Technik: Öl auf Leinwand, handgemalt auf Bestellung
- Größen: von 40 x 60 cm bis 150 x 210 cm
- Wissenswertes: das einzige Werk dieser Reihe ohne gesichertes Jahr und ohne gesicherte Maße; wir führen es als Werk in Privatbesitz mit ungesicherter Zuschreibung









































