Henri Rousseau – Blumenstrauß

ab 147,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Titel:Blumenstrauß
Weitere Titel:Bouquet of Flowers (Titel in der Londoner Galerie)
Maler:Henri Rousseau (1844–1910)
Entstehungsjahr:um 1909–1910, wie die Galerie datiert
Originalgröße:49,5 cm x 61 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Naive Kunst (Primitivismus), Paris nach dem Impressionismus
Standort:Tate, London (inv. N04727)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder Maß nach Wunsch

Blumenstrauß (Bouquet of Flowers) – Henri Rousseau

Blumenstrauß ist das einzige Blumenstillleben in unserem Angebot dieses Malers und eines seiner letzten Werke. Vor dunklem Grund steht in einer schlichten Vase ein dichter Strauß aus Blüten verschiedener Arten. Das Original bewahrt die Galerie Tate in London unter der Inventarnummer N04727; die Galerie datiert es um 1909–1910. Bei uns entsteht es als handgemalte Reproduktion in Öl, auf Leinwand, in acht Größen von 50 x 61 cm bis 150 x 180 cm oder nach Ihrem Maß. Vor dem Versand senden wir Ihnen eine Aufnahme der fertigen Leinwand zur Bestätigung.

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Das hochformatige Werk füllt ein einziger Gegenstand: eine Vase mit Strauß, auf eine ebene Fläche gestellt, vor einer dunklen, gleichmäßigen Wand. Die Blüten sind einzeln gemalt und jede gleich scharf, auch die hinteren; deshalb hat der Strauß keine Tiefe, sondern klappt wie eine Fläche zum Betrachter auf. Die Blätter sind hart und klar umrissen, ohne weiche Übergänge. Der Grund hat weder Fenster noch Tischkante, die sagen würden, wo die Szene steht. Diese Leere ist Absicht: ohne sie wäre der Strauß bloß ein Stillleben, mit ihr wirkt er wie aus dem Zusammenhang geschnitten und vor uns hingestellt.

Warum sind die Blumen wie ein Dschungel gemalt?

Weil das Verfahren dasselbe ist. Wer die Wälder des Malers kennt, erkennt es sofort: Schicht um Schicht, jedes Blatt einzeln, nichts geht im Schatten verloren und nichts verwischt mit der Entfernung. Im Dschungel ist so eine Wand aus Laub gebaut, hier ein Strauß in der Vase. Der Unterschied liegt allein im Umfang. Gerade deshalb wirkt das Stillleben bei Rousseau nicht wie eine Übung aus der Malschule, sondern wie eine weitere zusammengesetzte Welt, diesmal in einer Vase auf dem Tisch versammelt. Denselben Griff auf großer Leinwand zeigt Der äquatoriale Dschungel.

Wann ist das Werk entstanden?

Hier ist Genauigkeit nötig, denn oft wird nur 1910 genannt. Die Galerie Tate datiert das Werk nicht auf ein Jahr: in ihrem Eintrag steht um 1909–1910. Das heißt, die Leinwand gehört in die letzten Jahre der Arbeit des Malers, es heißt aber nicht, dass sie mit Sicherheit im Jahr seines Todes entstand. Wo der Eintrag eine Spanne lässt, lassen wir sie ebenfalls – eine Jahreszahl, die fester klänge als der Eintrag, wäre nur scheinbar genauer.

Warum ist gerade dieses Werk wichtig?

Zwischen Dschungeln, Stadtszenen und Porträts ist das Stillleben bei Rousseau selten, deshalb zeigt diese Leinwand etwas, was die großen Werke nicht zeigen: dass seine Art nicht vom Motiv abhängt. Derselbe flächige Auftrag, dieselbe Kontur statt Modellierung und dasselbe Fehlen der Luftperspektive wirken am Blumenstrauß genauso wie am Wald. Wer ein zweites Blumenwerk desselben Malers sehen möchte, sehe sich Blumen in einer Vase an.

Was bedeutet dieses Gemälde?

Ein Stillleben spricht gewöhnlich von Vergänglichkeit: eine Blüte, die welken wird, eine Frucht, die verderben wird. Hier fehlt das. Der Strauß steht in voller Blüte, nichts welkt und nichts fällt, und der dunkle Grund wirkt nicht wie Schatten, sondern wie leerer Raum. Es bleibt allein die Erscheinung der Blumen, gemalt mit all der Aufmerksamkeit, die der Maler sonst seinen Wäldern gab. Die Bedeutung, die das Werk zulässt, ist daher eher Ruhe als Mahnung, und jeder Betrachter ergänzt sie selbst. Ein verwandtes ruhiges Motiv ohne Figuren zeigt Wiesenland.

Wie kam das Werk in die Tate?

Die Leinwand ist heute in der Galerie Tate in London, wo sie unter der Nummer N04727 verzeichnet ist. In die Sammlung kam sie 1933 als Vermächtnis von C. Frank Stoop, und genau dies führt der Eintrag über ihren Weg als Tatsache. Was mit der Leinwand zwischen ihrer Entstehung und diesem Vermächtnis geschah, ist in dem Eintrag, den wir gelesen haben, nicht aufgeschlüsselt, deshalb beschreiben wir es nicht; wir lassen lieber eine Lücke, als sie mit einer Vermutung zu füllen.

Was bedeutet Naive Kunst bei diesem Werk?

Naive Kunst ist der Name für die Malerei von Autodidakten, die keine akademische Werkstatt durchlaufen haben und deren Regeln zu Perspektive, Schattierung und Anatomie nicht folgten. Auf dieser Leinwand zeigt sich das an zwei Dingen: am Strauß, der keine Tiefe hat, und am Grund, der kein Raum ist, sondern eine Fläche. Alles andere ist überlegt – die Verteilung der Blüten, das Verhältnis von Vase und Strauß, das Gewicht des dunklen Grundes. Die Bezeichnung Naive Kunst bedeutet hier also nicht Unwissenheit, sondern einen Stil, den man auf den ersten Blick erkennt. Mehr über den Weg des Malers finden Sie in unserem Artikel über den Maler.

Wie entsteht Ihre Leinwand bei uns?

Ihre Leinwand wird erst nach Ihrer Bestellung begonnen und in unserer Werkstatt in Slowenien ausgeführt. Das Öl wird in Schichten aufgetragen, vom dunklen Grund hin zu den Blüten, sodass die hellsten Blütenblätter zuletzt entstehen. Die Aufnahmen auf dieser Seite zeigen unsere eigene Ausführung, nicht das Original: auf der ersten steht die fertige Leinwand in einem dunkelroten Rahmen mit goldener Innenkante auf der Staffelei der Werkstatt, die zweite zeigt sie von der Seite zwischen anderen Aufträgen, sodass Rahmentiefe und Farbauftrag sichtbar werden. Die dritte ist eine Nahaufnahme, auf der die Farbe auf der Oberfläche steht und nicht gedruckt ist, was sich an den Rändern der Blütenblätter am besten zeigt, und die vierte ist eine Makroaufnahme der Blüten, auf der einzelne Pinselzüge und die Webung der Leinwand zu unterscheiden sind. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Henri Rousseau.

Welche Größe für welche Wand?

Acht Größen stehen zur Wahl: 50 x 61, 60 x 75, 70 x 90, 80 x 100, 90 x 110, 110 x 140, 130 x 160 und 150 x 180 cm. Da es sich um ein Hochformat mit einem einzigen Gegenstand handelt, wirkt es auch an einer schmalen Wand, zwischen Tür und Ecke, im Esszimmer über einer Kommode oder im Flur. Für das Wohnzimmer ist 90 x 110 cm oder größer die übliche Wahl. Unter 60 x 75 cm beginnen die einzelnen Blüten zu verschmelzen, und der Strauß verliert das, wofür man ihn aus der Nähe ansieht. Die Größe 50 x 61 cm ist bemerkenswert, weil sie dem Maß des Originals fast genau entspricht. Über einer Kommode sollte das Werk etwa zwei Drittel der Möbelbreite einnehmen.

Wie bestelle ich Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen?

Ein Maß nach Wunsch bestellen Sie über die Seite Gemälde nach Wunsch, wo Sie Breite und Höhe eintragen. Das Seitenverhältnis ist bei diesem Motiv wichtig: der Strauß nimmt fast die ganze Höhe ein, und verbreitert man die Leinwand, entsteht um die Vase herum leerer dunkler Grund, den es im Original nicht gibt. Deshalb schlagen wir bei Sondermaßen vor, das Verhältnis des Originals zu halten und nur die Größe zu ändern. Die Leinwand ist immer auf einen Holzkeilrahmen gezogen. Ein Rahmen ist nicht im Preis enthalten und wird gesondert gewählt; auf den Aufnahmen ist die Leinwand gerahmt, weil sie so bestellt war, ohne Rahmen ist sie gleich nach Erhalt zum Aufhängen bereit.

Wie wird geliefert und was garantieren wir?

Wir liefern nach Slowenien, Kroatien, Italien, Österreich, Ungarn und Deutschland. Die Leinwand reist gerollt in einer festen Hülse oder auf den Keilrahmen gezogen, je nach Größe, immer in Schutzverpackung. Wir garantieren, dass jedes Werk von Hand gemalt ist und dass Sie eine Aufnahme der fertigen Arbeit vor dem Versand sehen; ist darauf etwas nicht nach Ihrem Wunsch, korrigieren wir es, bevor das Werk die Werkstatt verlässt. Das Blumenmotiv ist eine häufige Wahl fürs Esszimmer und als Geschenk.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In der Galerie Tate in London, unter der Inventarnummer N04727. Der Eintrag nennt Öl auf Leinwand und die Maße des Trägers, 610 x 495 mm.

Aus welchem Jahr stammt das Werk?

Die Galerie datiert es um 1909–1910 und nicht auf ein einzelnes Jahr. Eine einzige Jahreszahl wäre nur scheinbar genauer.

Was zeigen die Aufnahmen auf dieser Seite?

Unsere eigene Ausführung, nicht das Original: die gerahmte Leinwand auf der Staffelei, die Seitenansicht, eine Nahaufnahme der Oberfläche und eine Makroaufnahme der Pinselzüge.

Ist das ein Druck?

Nein. Jede Leinwand wird von Hand mit Ölfarben auf Bestellung gemalt. Auf der dritten und der vierten Aufnahme ist zu sehen, dass die Farbe auf der Oberfläche steht und nicht gedruckt ist.

Welche Größe soll ich wählen?

Für das Wohnzimmer 90 x 110 cm oder größer, für eine schmale Wand oder den Flur 60 x 75 cm. Das Hochformat braucht Höhe, nicht Breite.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja, ein Maß nach Wunsch fertigen wir ohne Aufschlag für Sondergrößen. Wir empfehlen, das Seitenverhältnis des Originals zu halten.

Welche Größe kommt dem Original am nächsten?

Die Größe 50 x 61 cm. Das Original misst 49,5 x 61 cm und gehört zu den kleineren Leinwänden dieses Malers.

Ist der Rahmen enthalten?

Nein. Auf den Aufnahmen ist die Leinwand gerahmt, weil sie so bestellt war; den Rahmen wählen Sie gesondert.

Was sagt dieses Gemälde in einem Satz?

Dass ein Maler, der für erfundene Wälder bekannt ist, dieselbe Genauigkeit auch einem Blumenstrauß auf dem Tisch gewidmet hat.

Ist das Original käuflich?

Nein. Das Werk ist in öffentlichem Besitz der Londoner Galerie und nicht zu verkaufen; einen Wert nennen wir nicht, weil uns dazu eine Quelle fehlt.

Eignet es sich als Geschenk?

Ein Blumenmotiv ist eine dankbare Wahl für ein Geschenk. Möchten Sie die Wahl den Beschenkten überlassen, gibt es den Geschenkgutschein.

  • Motiv: dichter Blumenstrauß in einer Vase vor dunklem, leerem Grund
  • Original: um 1909–1910, Öl auf Leinwand, 49,5 x 61 cm, Galerie Tate in London, Inv. N04727, Vermächtnis von C. Frank Stoop 1933
  • Unsere Ausführung: handgemaltes Öl, acht Größen von 50 x 61 bis 150 x 180 cm oder nach Maß, Aufnahme zur Bestätigung vor dem Versand
  • Wissenswert: die Galerie datiert das Werk nicht auf ein Jahr, sondern um 1909–1910

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